Seit der letzten Parlamentssitzung hat das Hamburger Spendenparlament 36 neue Anträge auf Förderung erhalten, die von der Finanzkommission eingehend geprüft wurden. Ein Antrag wurde zurückgezogen, 12 Projekte erfüllen die Förderkriterien nicht und finden daher keine Berücksichtigung. Zwei Feuerwehranträge (Projekte 22 und 23) wurden inzwischen genehmigt und abgewickelt.
Für die Sitzung am 25.06.2025 stellte die Finanzkommission dem Parlament 20 Projekte vor. Die zur Abstimmung stehende Fördersumme betrug 394.820 Euro. Die Projekte 1, 5, 14 und 19 wurden ausführlicher vorgestellt. Projekt 9 hatte seinen Antrag kurzfristig zurückgezogen. Über die anderen Projekte wurde kurz informiert. Es bestand aber wie bisher die Möglichkeit, vor der Abstimmung auch zu diesen Projekten Fragen zu stellen.
Den Sitzungsverlauf entnehmen Sie bitte dem Protokoll.





Lühr-Optik unterstützt das Hamburger Spendenparlament
Anlässlich des 35-jährigen Bestehens unterstützt das Optikunternehmen LÜHR-Optik soziale Projekte mit einer Spende an das Hamburger Spendenparlament. Mit 1.200 Euro wird ein Teil des Erlöses der in diesem Sommer verkauften Sonnenbrillen an regionale Hilfsprojekte gespendet. „Als Hamburger Familienunternehmen ist es uns wichtig einen Beitrag in unserer Heimatstadt zu leisten. Besonders in der kalten Jahreszeit sind viele Menschen auch hier auf Unterstützung angewiesen,“ betont der Geschäftsführer von LÜHR-Optik, Marc Lühr. Das Hamburger Spendenparlament setzt sich seit über 20 Jahren für Projekte gegen Armut, Obdachlosigkeit und Isolation in Hamburg ein. Die Spende wurde am 25. September 2018 an Vorstandsmitglied Michael Ochs übergeben.
9.409 Patientenkontakte, 21.866 zahnärztliche Leistungen, rund 3.300 Zähne gezogen und 3.100 Füllungen gelegt – das ist die Erfolgsbilanz des Zahnmobils zum 10-jährigen Bestehen. „Wir sind sehr froh und dankbar, dass sich 30 ehrenamtliche Zahnärztinnen und Zahnärzte im Projekt engagieren“, sagt die Koordinatorin Christine Himberger. Die Hamburger Caritas und elmex® hatten sich 2008 zusammengeschlossen, um hilfsbedürftigen Menschen kostenlose Zahnversorgung zu bieten und Präventionsarbeit bei Kindern zu fördern. Ermöglicht wurde das Zahnmobil durch eine Starthilfe des Hamburger Spendenparlaments in Höhe von 90.000 Euro, die bis dahin größte Einzelförderung eines Projektes. Zur zahnmedizinischen Versorgung fährt das Zahnmobil zweimal die Woche mit einer Zahnärztin oder einem Zahnarzt Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe an, außerdem Kindertagesstätten, pädagogische Mittagstische und andere Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe in sozialen Brennpunkten der Stadt. Kinder werden auf diese Weise spielerisch an die Behandlung in einer Zahnarztpraxis und die richtige Zahnpflege herangeführt.