1995 schlossen sich auf Initiative des damaligen Landespastors Dr. Stephan Reimers engagierte Hamburger Bürgerinnen und Bürger zusammen. Ihr Ziel: drängenden sozialen Problemen unbürokratisch, transparent und demokratisch zu begegnen. So entstand das Hamburger Spendenparlament.
Seit der ersten Parlamentssitzung im Februar 1996 wurden in über 90 öffentlichen Sitzungen mehr als 1.760 Projekte und Initiativen gegen Armut, Obdachlosigkeit und soziale Isolation mit insgesamt rund 20 Millionen Euro unterstützt.
Das Hamburger Spendenparlament hat in Hamburg schon viel bewegt.
Gleichzeitig wächst der Bedarf an Unterstützung weiter. Immer mehr Menschen sind auf Hilfe angewiesen – oft in unsere unmittelbaren Umfeld.
Helfen Sie mit, Armut, Obdachlosigkeit und Isolation in Hamburg zu lindern.
Gemeinsam können wir dort wirken, wo Hilfe gebraucht wird – konkret, transparent und wirksam.
Chronik
| 1995 | Am 06. November gründen Hamburger Bürgerinnen und Bürger den Hamburger Spendenparlament e.V., der unter der Nummer 14803 im Hamburger Vereinsregister eingetragen wird. |
| 1996 | Das Hamburger Spendenparlament startete mit 600 Mitgliedern. Am 9. Februar wurden in der ersten konstituierenden Sitzung im Festsaal des Hamburger Rathauses elf Projekte mit rund 103.000 DM gefördert. |
| 1997 | Verleihung der „Theodor-Heuss-Medaille“ für die Realisierung neuer Formen sozialer Solidarität durch Hilfe zur Selbsthilfe an das Spendenparlament und den Initiator, Dr. Stephan Reimers. |
| 2000 | Das Hamburger Spendenparlament wird in einem Festakt im Hamburger Rathaus mit dem Hamburger Bürgerpreis ausgezeichnet. |
| 2002 | Die Mitgründerin des Hamburger Spendenparlaments, Klara Braun, erhält den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland.
Die von der Werbeagentur „Thompson Connect“ pro bono für das Spendenparlament entwickelte Kampagne „Geld macht glücklich“ gewinnt in der Kategorie „Social Marketing“ im Jahrbuch der Werbung. |
| 2003 | 7. Geburtstag im ”Museum der Arbeit“ mit Ole von Beust |
| 2004 | Kunst unter dem Hammer. Prominente – u.a. Sozial-Senatorin Birgit Schnieber-Jastram und Intendantin Isabella Vertes-Schütter – versteigern Gemälde der Gruppe „KIK – Kunst im Krankenhaus“ zugunsten des Hamburger Spendenparlaments. |
| 2006 | 10. Geburtstag in der St. Michaelis Kirche mit ”NDR Geburtstagsgala“Künstler werben für das Hamburger Spendenparlament: Plakataktion mit Stefan Gwildis und Anett Louisan. |
| 2008 | 40. Parlamentssitzung Die Gesamthafenbetriebs-Gesellschaft und die Firmen Kemna Bau, BÄKO und Gruner +Jahr unterstützen das Spendenparlament mit großen Sonderbeträgen. |
| 2009 | Benefizkonzert in der St. Jacobi Kirche zum 13. Geburtstag |
| 2010 | Dirk Bleese übergibt nach 12 Jahren Amtszeit an den neuen Vorstandsvorsitzenden Jobst Böhning. In einer Leser- und Höreraktion von Hamburg Journal, Die Welt und Welt am Sonntag spenden Hamburger Bürger über 250.000 Euro für fünf Projekte, die gemeinsam mit dem Spendenparlament präsentiert wurden. |
| 2011 | 15. Geburtstag Zahlreiche geförderte Projekte und Vertreter aus Politik und Wirtschaft feiern mit dem Hamburger Spendenparlament auf dem Rathausmarkt. Die Werbeagentur viersicht entwickelt für das Spendenparlament pro bono eine neue Kampagne unter dem Motto „Helfen macht glücklich“. |
| 2013 | 55. Parlamentssitzung im Rathaus: das 1000. Projekt wird gefördert. Gründer Dr. Stephan Reimers wird zum ersten Ehrenmitglied des Spendenparlaments ernannt. |
| 2014 | Auszeichnung mit dem Hamburg Marketing Award in der Kategorie „Soziales“ für die von der Werbeagentur weigertpirouzwolf entwickelte Kampagne „Meine Stimme“. |
| 2015 | Die geförderte Summe überschreitet 10 Mio. Euro. Der langjährige Vorstandsvorsitzende Dirk Bleese (Amtszeit 1998-2010) wird zum Ehrenmitglied ernannt. Das Unternehmen Ströer sponsort eine breit angelegte Werbekampagne des Hamburger Spendenparlaments auf Bahnhöfen, an Bushaltestellen und öffentlichen Plätzen. |
| 2016 |
20 Jahre Hamburger Spendenparlament: Jubiläumsempfang mit 250 Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Trägern und Vereinen – Gastreferentin Aydan Özogus, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration; eine 12-seitige Beilage wird im Hamburger Abendblatt veröffentlicht; Benefizkonzert in der Fabrik u.a. mit Pohlmann, Cäthe und Jan Plewka; Diverse Ausstellungen an zentralen Standorten u.a. im Hamburger Rathaus. Ein beträchtlicher Nachlass führt zur Gründung der Stiftung Hamburger Spendenparlament. Jobst Böhning übergibt nach 6 Jahren Amtszeit an den neuen Vorsitzenden Uwe Kirchner. |
| 2017 | In einer umfassenden Befragung bekräftigen die Mitglieder Ziele und Ausrichtung des Hamburger Spendenparlaments.
Der Hamburger Senat in Person von Justizsenator Tilll Steffen übernimmt für 1 Jahr die Patenschaft für die Stiftung Hamburger Spendenparlament. |
| 2018 | Zum ersten Mal wird ein Jahresbericht über das Spendenparlament erstellt und veröffentlicht. |
| 2019 | Mit einer neuen Kampagne der Agentur „Werk4“ wird der Spenden- und Förderaspekt stärker in den Mittelpunkt gestellt – „Wir fördern was hilft“. |
| 2020 | Wegen der Corona-Pandemie stimmen die Mitglieder in allen 3 Parlamentssitzungen über die Anträge auf dem Postweg oder Online ab.
Mit den Mitteln der Stiftung wird für benachteiligte Kinder und Jugendliche ein Corona-Förderprogramm in Höhe von 300.000 Euro aufgelegt, das wegen des großen Erfolges auf 600.000 Euro verdoppelt und ins nächste Jahr verlängert wird. Das Jahr schließt mit 70 Projekten und einem Fördervolumen von 1,24 Mio Euro in Rekordhöhe ab. |
| 2021 | 25 Jahre Hamburger Spendenparlament. Das Hamburger Spendenparlament feierte sein 25-jähriges Bestehen. Die geplante Jubiläumsveranstaltung musste pandemiebedingt verschoben werden und wurde im Folgejahr nachgeholt. |
| 2022 | Ein feierlicher Jubiläumsempfang im Hamburger Rathaus brachte über 600 Mitglieder und Gäste zusammen.
Angesichts des Krieges in der Ukraine legte das Hamburger Spendenparlament einen Sonderförderprogramm in Höhe von 360.000 Euro für die Ukraine-Flüchtlingshilfe in Hamburg auf. Die Werbeagentur Werk4 hat für uns eine neue Werbekampagne mit prominenten Hamburger Persönlichkeiten realisiert, um die Arbeit des Spendenparlaments sichtbar zu machen. |
| 2023 | Fokus auf Kinder und Jugendliche Mit einem Förderprogramm aus Mitteln der Stiftung in Höhe von 300.000 Euro unterstützte das Hamburger Spendenparlament gezielt Projekte für sozial und ökonomisch benachteiligte Kinder und Jugendliche in Hamburg. |
| 2024 | Seit 2024 finden die Parlamentssitzungen des Hamburger Spendenparlaments im KörberForum der Körber-Stiftung statt.
Die neuen Räumlichkeiten ermöglichten ein weiterentwickeltes Konzept: Die Sitzungen sind heute mehr als eine Abstimmung und bieten Raum für Austausch, Beteiligung und eine Podiumsdiskussion zu aktuellen Themen. |