Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Hamburg ist ein gemeinnütziger Wohlfahrtsverband. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in psychosozialen Unterstützungsangeboten, zu denen seit 2025 auch das Projekt TrauerPier 27A gehört. Die Finanzierung der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. erfolgt durch eine Kombination aus öffentlichen Fördermitteln, Einnahmen aus Dienstleistungsverträgen, Spenden und Mitgliedsbeiträgen. Der Landesverband hat in dieses Pilotprojekt in 2025 knapp 300.000 € für den Umbau der Räumlichkeiten investiert. TrauerPier 27A ist eine kostenfreie und niedrigschwellige Begegnungsstätte im Hamburger Stadtteil Dulsberg, die sich an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sowie deren Angehörige richtet, die den Verlust eines nahestehenden Menschen, meist eines Elternteils, durch Tod erfahren haben.
Ziel des Projekts ist es, den betroffenen Kindern, Jugendlichen und ihren Familien einen geschützten Raum zur Verfügung zu stellen, in dem sie ihre Trauer offen ausdrücken und gemeinsam bewältigen können. Das Projekt leistet somit wichtige präventive Arbeit zur Verhinderung von psychischen Erkrankungen und sozialer Isolation infolge von Trauer. Aktuell wird eine Trauerbegleitung über 2 Fachkräfte und 50 Ehrenamtliche für 87 Kinder und Jugendliche und ihre Familien ermöglicht. Es besteht eine Warteliste von 30 Personen.
Der Träger beantragt – bei jährlichen Kosten von rd. 175.000 – beim HSP die Personalkosten für eine pädagogische Fachkraft mit 25 Std./Woche in Höhe von 37.057 Euro.