Die Vereinigung Pestalozzi unterstützt seit über 70 Jahren Erwachsene, Familien, Kinder und Jugendliche in Hamburg, eigene Stärken und Perspektiven zu entwickeln. Unter seiner Trägerschaft besteht seit 2018 das StoP-Projekt in Osdorf.
StoP (Stadtteile ohne Partnergewalt) ist ein Nachbarschaftsprojekt zur Prävention und Intervention bei häuslicher Gewalt. Das Konzept wurde 2007 von Prof. Dr. Sabine Stövesand (HAW) konzeptionell entwickelt und hat sich in über 60 Projekten in Deutschland und Österreich etabliert. In Osdorf, einem Stadtteil mit hoher sozialer Belastung, hat sich eine StoP-Gruppe von 15 gut vernetzten Nachbarinnen gebildet, die sich mit Unterstützung von drei Projektkoordinatorinnen für die Sensibilisierung der Anwohner*innen zum Thema Gewalt in Partnerschaften und die Stärkung der Zivilcourage und der Intervention einsetzen. Neben der offenen Beratung gibt es eine wöchentliche Beratung und monatlich ein Frühstückstreffen. Das Projekt ist zuwendungsfinanziert über die Sozialbehörde und das Bezirksamt Altona.
Jährlich findet ein großes StoP-Netzwerktreffen statt, abwechselnd in Deutschland und Österreich. StoP Osdorf möchte am diesjährigen Treffen in Berlin mit 7 Ehrenamtlichen und den drei Projektkoordinatorinnen teilnehmen. Die Kosten, pro Person für zwei Tage incl. Fahrt, Unterbringung und Verpflegung, 250 Euro, werden durch die öffentliche Zuwendung nicht finanziert. Der Träger beantragt eine Förderung der Teilnahme-kosten für 10 Personen in Höhe von insgesamt 2.500 Euro.