Der KulturLeben Hamburg e.V. engagiert sich seit 14 Jahren dafür, Menschen mit geringen finanziellen Mitteln den Besuch kultureller Veranstaltungen zu ermöglichen. Zahlreiche kulturelle Institutionen kooperieren mit dem Verein und stellen nicht veräußerte Eintrittskarten kostenfrei zur Verfügung. Diese werden auf zwei Wegen weitergegeben: zum einen über eine Eins-zu-eins-Vermittlung, bei der ein KulturGast zwei Tickets für eine Veranstaltung erhält, zum anderen seit einigen Jahren über Gruppenkontingente für kooperierende soziale Einrichtungen wie Wohngruppen, Beratungsstellen oder Betreuungsangebote für Kinder aus einkommensarmen Familien. Der Verein finanziert sich überwiegend aus Spenden, ergänzt durch Projektförderungen und Mitgliedsbeiträge in geringem Umfang.
Die Förderung wird beantragt für folgendes Projekt:
Die Zahl der an soziale Institutionen vergebenen Karten hat sich in den letzten Jahren mehr als verdoppelt und liegt inzwischen bei deutlich über 12.000 pro Jahr. Die bisher weitgehend personenbasierte und improvisierte Organisation der Ticketvergabe lässt sich bei diesem Volumen nicht fortführen. Erforderlich ist eine grundlegende Neustrukturierung mit systematischer Erfassung der Kooperationspartner und einer dokumentierten Vergabe der Tickets. Über einen Zeitraum von 15 Monaten sollen die Aufgaben durch zwei Minijobkräfte mit jeweils neun Wochenstunden, einen Bundesfreiwilligendienstleistenden sowie die befristete Aufstockung einer hauptamtlichen Projektleitung umgesetzt werden. Mit dem Ausbau wird die kulturelle Teilhabe einkommensarmer Menschen in Hamburg auf eine tragfähige organisatorische Grundlage gestellt.
Förderantrag:
Die Personalkosten für den genannten Zeitraum belaufen sich auf 38.945 Euro, hinzu kommen Bürokosten in Höhe von 1.818 Euro. Die Gesamtkosten betragen damit 40.763 Euro. Davon will der Träger 5.000 Euro über Spenden einwerben. Beim Hamburger Spendenparlament werden 35.763 Euro beantragt.
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