Hanseatic Help e.V. fungiert seit 2015 als Kleiderspenden-Annahmestelle, Soziallogistik-Zentrum, Netzwerkpartner und Begegnungsstätte für Menschen mit den unterschiedlichsten Biografien. Dank vieler ehrenamtlicher Menschen können regelmäßig mehr als 300 gemeinnützige Einrichtungen in Hamburg kostenfrei und bedarfsorientiert mit Kleider- und Hygienespenden versorgt werden. Seit 2020 betreibt der Verein drei Hanseatic Help Stores. Für Kleiderspenden, die im gemeinnützigen Sektor keine Verwendung finden, entwickelt Hanseatic Help Verwertungskonzepte im Sinne einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft.
Der Träger finanziert sich zu etwa 35% aus öffentlichen Fördermitteln der Freien und Hansestadt Hamburg. Den größeren Teil der Projekt- und Betriebskosten wird aus Spenden von Privatpersonen, Unternehmen und Stiftungen gedeckt.
Für die Arbeit von Hanseatic Help ist die Funktionsfähigkeit des LKWs lebensnotwendig. Regelmäßig werden Träger, die über kein Fahrzeug verfügen (z.B. Go Banjo, Winternotprogramm, Flüchtlingsunterkünfte...), beliefert, das eigene Außenlager, die 3 Stores und die mobilen Spendenannahmen (z.B. HH-Towers, Festivals) mehrmals in der Woche angefahren. 2024 wurden 677 Touren gemacht und seitdem ist die Anzahl der Fahrten gestiegen. Der aktuelle LKW ist sehr reparaturanfällig und hat demnächst TÜV.
Es ist geplant, als Ersatz ein gebrauchtes IVECO Modell mit Hebebühne für 30.000 Euro zu kaufen. 9.000 Euro können aus Eigenmitteln aufgebracht werden, 21.000 Euro werden beim HSP beantragt.
Der Verein wurde zuletzt 2025 für die Anschaffung eines Stretchwicklers unterstützt.