Die Alzheimer Gesellschaft berät, begleitet und unterstützt als Selbsthilfeorganisation Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen seit 30 Jahren mit über 100 Ehrenamtlichen und Fachkräften. Darüber hinaus wird die Arbeit von einem ehrenamtlichen Vorstand und 16 Mitarbeiter*innen in Teilzeit geleistet. Der Träger wurde 2013 beim Ausbau eines Tagestreffs unterstützt.
Möglich ist die Arbeit durch öffentliche Zuwendungen der Stadt und der Pflegekassen (40%), Förderung von Stiftungen (20%) und Spenden und Mitgliedsbeiträgen (40%).
Seit 2012 gibt es Chöre für Betroffene, aktuell sind es drei. In Harburg soll nun ein weiterer aufgebaut werden, den Impuls haben Angehörige aus dem Tagestreff Harburg gegeben. 12 bis 18 Teilnehmer, im Alter 65+, treffen sich zweimal im Monat für zwei Stunden, i.d.R. gibt es 1 bis 2 öffentliche Auftritte im Jahr. Da bei dementen Menschen die Sprachkompetenz zurückgeht, bleibt lange der Kontakt über Singen und Musik. Das hilft, stressfrei und mit Lebensfreude mit anderen in Beziehung zu treten. Somit werden kognitive Fähigkeiten länger stabilisiert. Darüber hinaus ermöglicht es Angehörigen, Gleichbetroffene kennenzulernen und in Austausch zu kommen.
Die drei bestehenden Chöre werden über eine Verbrauchsstiftung finanziert, für den neuen Chor wird eine Anschubfinanzierung beantragt. Die Personalkosten von 9.965 Euro werden nach Tarif vergütet, die Sachkosten von 4.328 Euro setzen sich zusammen aus Raummiete, Pauschale für Ehrenamtliche, Bewirtung, Öffentlichkeitsarbeit. Summe der Kosten: 14.293 Euro. Aus Einnahmen und Spenden sollen 5.860 Euro finanziert werden, beim HSP werden 8.433 Euro beantragt.