Der Norddeutsch-Ukrainische Hilfsstab e.V. (NUH) ist ein gemeinnütziger Dachverband und ein zentrales Netzwerk in Hamburg. Er wurde direkt nach dem Ausbruch des russischen Angriffskrieges 2022 von der ukrainischen Gemeinde und verschiedenen lokalen Initiativen gegründet. Seine Hauptaufgabe ist die Bündelung, Koordination und Organisation von Hilfsleistungen für die Ukraine sowie für Geflüchtete in Norddeutschland. Der Träger wurde seit 2023 mehrfach vom Hamburger Spendenparlament für verschiedene Projekte gefördert.
Die Förderung wird beantragt für folgendes Projekt:
Das Projekt ArtWelt findet im Ukraïne Haus statt und schafft einen Raum für Begegnung und Kreativität für Menschen mit Fluchtgeschichte. Wöchentlich werden bis zu zehn Kunstkurse und Workshops mit unterschiedlichen künstlerischen Schwerpunkten angeboten, darunter bildende Kunst, Holzarbeiten, ukrainische Volksstickerei, Collage und Modellieren. Die vier Gruppenleiterinnen sind professionelle ukrainische Künstlerinnen, die das Angebot derzeit ehrenamtlich tragen. Geplant ist eine Vergütung über eine Übungsleiterpauschale, um die Arbeit langfristig zu stabilisieren. Das Projekt stärkt soziale Kontakte, wirkt Isolation entgegen und ermöglicht geflüchteten Menschen einen kulturell vertrauten Zugang zu kreativer Betätigung und Gemeinschaft.
Förderantrag:
Die Gesamtkosten für zwölf Monate ab April 2026 betragen 15.283 Euro. Davon entfallen 13.200 Euro auf die Übungsleiterpauschalen und 2.083 Euro auf Materialkosten. Beim Hamburger Spendenparlament werden anteilig 9.226 Euro beantragt. Mit der Förderung wird ein etabliertes, breit angelegtes Kunst- und Begegnungsangebot im Ukraïne Haus gesichert, das geflüchteten Menschen verlässliche Strukturen, kreative Ausdrucksmöglichkeiten und soziale Teilhabe bietet.
Überbrückungsfinanzierung der Notpflegestelle in der Bahnhofsmission am Hauptbahnhof
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