Die Nelson-Mandela-Schule ist eine Stadtteilschule in Kirchdorf mit rund 1.200 Schülerinnen und Schülern. Sie ist im Sozialindex der Schulbehörde mit Faktor 2 bewertet, was auf einen ungünstigen sozialen Hintergrund der Schülerschaft hinweist. 87 Prozent der Kinder haben einen Migrationshintergrund. Der Schulverein unterstützt sozial-ökonomisch schwache Schülerinnen und Schüler finanziell, etwa bei Klassenfahrten und Kulturveranstaltungen, und finanziert Preise bei Schulwettbewerben, um Motivation und Leistungsbereitschaft zu fördern.
Die Förderung wird beantragt für folgendes Projekt:
In einer der drei 5. Klassen weist rund ein Drittel der Kinder diverse psychosoziale Auffälligkeiten auf, die das Zusammenwachsen des Klassenverbandes erheblich erschweren. Ergänzend zu den schulischen Unterstützungssystemen soll vor den Sommerferien ein dreitägiger Workshop unter der Leitung eines erfahrenen Konflikt- und Kommunikationstrainers stattfinden. Ziel ist es, die sozialen Kompetenzen der Kinder zu stärken, Teambildungsprozesse zu fördern und Strategien zur Vermeidung von Konflikten zu vermitteln. Die Maßnahme soll dazu beitragen, eine tragfähige Grundlage für das weitere gemeinsame Lernen in der Klasse zu schaffen.
Förderantrag:
Die Gesamtkosten für die drei Workshoptage betragen 2.520 Euro. Der Schulverein bringt mit 840 Euro ein Drittel als Eigenmittel ein. Beim Hamburger Spendenparlament werden die verbleibenden 1.680 Euro beantragt. Mit einer vergleichsweise kleinen Summe wird gezielt eine besonders belastete Klasse unterstützt und das soziale Miteinander der Kinder frühzeitig gestärkt.
Big Point – Begleitung bildungsbenachteiligter Jugendlicher im Übergang von Schule und Beruf
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