Der Verein Horner Perspektiven wurde 2018 gegründet mit dem Ziel, eine Sozialgenossenschaft auf den Weg zu bringen, die zur Förderung des Gemeinwesens in Horn, zur Aktivierung der Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils, zur Überwindung von Isolation und zur Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in unterschiedlichen Lebenslagen beitragen soll. Ein wichtiger Teil des Vorhabens ist der Stadtteilservice Horner TUN (Teilhabe, Unterstützung, Nachbarschaft) mit verschiedenen Angeboten.
Ein weiterer Bestandteil ist das Jugendhilfe-Projekt „Zuhause in Horn“. Es soll die auswärtige Unterbringung von Jugendlichen vermeiden, die nicht in ihren Familien leben können, indem Träger der offenen Jugendarbeit und Bewohner*innen aus dem Stadtteil motiviert werden sollen, sie „vor Ort“ zu unterstützen. So bleibt den Betroffenen das vertraute soziale Umfeld wie Schule, Freunde usw. erhalten. Um die praktische Umsetzung des Projekts auf den Weg zu bringen, soll an einem Wochenende im Herbst 2025 ein zweitägiges Planspiel mit rd. 55 Personen (Mitgliedern der Stadtteilkonferenz, Trägern der Jugendhilfe, Betroffenen selbst und aktiven Bewohner*innen) unter Anleitung einer professionellen Moderation stattfinden. Die Gesamtkosten werden mit 8.500 Euro incl. Materialkosten und Honorare für die Moderation, Spielleitung und wissenschaftliche Begleitung kalkuliert. Als Kostenanteil für die Vor- und Nachbereitung, Leitung, Moderation und Assistenz werden beim HSP 3.500 Euro beantragt.
Die nur bis Ende März 2025 abgesicherte Minijob-Stelle für den offenen Treff und zur Beratung für Betroffene von Rassismus und Diskriminierung (5 Std./Woche à 27,80 Euro) soll ab April bis Ende 2025 weitergeführt werden. Dazu werden 6.975 Euro (incl. AG-Anteil) sowie 500 Euro Material und 2.200 Euro Honorare für Referenten und Aufwandsentschädigung für Kinderbetreuung = 3.500 Euro, insgesamt 9.675 Euro beantragt.
Zur Durchführung von Veranstaltungen wie dem „Horner Sonntagsschnack“, der „Open Köök“ (einer mobilen Küche, in der Erwachsene und Kinder an verschiedenen Standorten in Horn kochen), eines Stadtteilfestes und offener Treffs im Ladenlokal des Vereins ab April 2025 werden 4.500 Euro für Honorare und Aufwands-entschädigungen beantragt.
Der Verein finanziert sich aus Zuwendungen des Bezirks, Spenden und Projektfördermitteln von Stiftungen sowie Landes- und Bundesprogrammen. Er wurde 2023 vom HSP mit 27.170 Euro zur Verbesserung der Lebensqualität in Horn und für einen Sprachkurs für Frauen gefördert.