Sprungbrett e.V. arbeitet als Jugendhilfeträger im Auftrag des Bezirksamts in Bergedorf an präventiven Maßnahmen für Familien in prekären Lebenssituationen, häufig in Wohnunterkünften. Daneben betreibt der Verein zwei Bürgerhäuser mit Mittagstisch, Veranstaltungsprogramm und verschiedenen Beratungsangeboten. Finanziert wird der Träger hauptsächlich durch bezirkliche Zuwendungen und Stiftungen. Das Hamburger Spendenparlament hat den Träger bisher einmal gefördert (Projekt „Pony Stärke“ im März 2026).
Die Förderung wird beantragt für folgendes Projekt:
Das StoP-Angebot gegen Partnergewalt in der Wohnunterkunft Mittlerer Landweg richtet sich an Frauen, die sprachlich, kulturell oder sozial isoliert sind. Das Projekt wird stark nachgefragt, die Zahl der Fälle wächst. In Bergedorf gibt es weder öffentliche Beratungsstellen noch ein Frauenhaus. Wer die Sprache nicht spricht, kann weder Hilfsangebote verstehen noch Vertrauen zu Fachkräften aufbauen. Durch den Einsatz von Honorarkräften mit sprachlichen und kulturellen Kompetenzen wird direkte Verständigung ermöglicht und so Vertrauen aufgebaut. Die Honorarkräfte begleiten Betroffene und unterstützen die Umsetzung der StoP-Methodik im Quartier.
Förderantrag:
Beim Hamburger Spendenparlament wird eine Überbrückungsfinanzierung für drei Honorarkräfte in Höhe von 6.000 Euro beantragt. Mit der Förderung bleibt eine sprach- und kultursensible Begleitung gewaltbetroffener Frauen in der Wohnunterkunft Mittlerer Landweg erhalten, in einem Bezirk, in dem entsprechende Anlaufstellen weitgehend fehlen.
Begleitete Aktivitäten für Bewohnerinnen des Wohnprojekts für obdachlose Frauen in Wilhelmsburg
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