Gemeinsam unterwegs - Teilhabebus für Menschen mit Behinderung.
Weitere Beschreibung nicht erforderlich, s. Besuchsbericht.
Der gemeinnützige Verein Pflegebrücke eV beantragt höflich Unterstützung für die Anschaffung eines mind. 7-sitzigen Kleinbusses, der im neuen Wohnprojekt Baumweg 28 der Via eV in Sülldorf stationiert und für alle Bewohnerinnen und Bewohner dort nutzbar sein soll. Darüber hinaus, soll das Fahrzeug innerhalb der von Via betreuten Wohngruppen und Standorte in Volksdorf, Neuengamme, Bramfeld, Bergedorf und Volksdorf zur Verfügung stehen, die ca. 90 Bewohner umfassen. Daneben gibt es noch ca. 200 ambulant zu betreuende Klienten.
Das Baumweg Wohnprojekt richtet sich ausschließlich an eine Personengruppe von 7 mit erhöhten Assistenzbedarf, die qualifiziert sind für die „Besondere Wohnform“. Das bedeutet, dass diese Menschen herausfordernde Verhaltensweisen, geistige, seelische oder mehrfache Behinderungen, auch im Autismus-Spektrum, aufweisen, die auf Unterstützung in den allermeisten Bereichen des täglichen Lebens angewiesen sind. Mobilität stellt entsprechend ebenfalls eine erhebliche Hürde dar. Das selbstständige Nutzen der öffentlichen Verkehrsmittel noch das sichere Orientieren im städtischen Umfeld ist den meisten möglich.
Der Bus soll daher für folgende Zwecke eingesetzt werden: Ausfahrten und Ausflüge zur Teilhabe am öffentlichen Leben. Freizeitaktivitäten. Fahrten zu Ärzten, Therapeuten und Behörden. Einkaufsfahrten und Besorgungen, die für einzelne Bewohner nicht allein durchführbar sind.
Ohne ein zur Verfügung stehendes Fahrzeug sind solche Fahrten kaum oder gar nicht möglich. Die Nutzung des ÖPNV mit einer solch eingeschränkten Gruppe ist für die Mitarbeitenden kaum machbar, da manche Bewohner eine intensive individuelle Begleitung brauchen. Die Personalkapazitäten der Via-Wohngruppe Baumweg ist auf durchschnittlich max. zwei begrenzt, wobei eine Person immer in der Wohngruppe verbleibt, da sicher auch manche Bewohner in der WG bleiben wollen. Ohne Fahrzeug bleiben daher viele Bewohner, trotz vorhandener Motivation, weitgehend immobil und damit in ihrer Teilhabe deutlich eingeschränkt. Ein eigener 7-Sitzer würde dieses Problem nachhaltig lösen: Eine Fachkraft kann mehrere Bewohner gleichzeitig sicher begleiten, ohne dass die Gruppe aufwändig organisiert oder auf zusätzliche Kräfte gewartet werden muß.