Die evangelische Familienbildung des Kirchenkreises Hamburg-Ost unterstützt Familien in allen Lebens- und Familienphasen. Es werden zum Beispiel Eltern-Kind-Kurse, Erwachsenenkurse, offene Gruppen, Beratung und Bildungsformate sowie Ferienkurse angeboten.
Die Familienbildung finanziert sich durch Förderungen nach dem SGB VIII, durch Leistungsentgelte von den Kurs-Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie Spenden.
Im ersten Halbjahr 2026 will die Familienbildung in der Baakenallee in der HafenCity einen Standort eröffnen.
In der HafenCity werden 30 % der Wohnungen im geförderten Mietwohnungsbau errichtet. Für deren Bewohner gibt es in dem neuen Stadtteil so gut wie keine Angebote. In den von einer Genossenschaft anzumietenden Räumen will die Familienbildung ihr komplettes Kurs-Programm anbieten. Besonderes Gewicht soll bei der Gestaltung und Einrichtung der Räume darauf gelegt werden, dass diese einerseits so barrierearm wie möglich sind und zweitens auch die Anforderungen von Menschen mit besonderen visuellen Bedürfnissen berücksichtigt werden. Zentraler Punkt in den Räumlichkeiten soll eine behindertengerechte Küche sein. In dieser sollen Eltern-Kind-Kurse zum gemeinsamen Kochen und Essen angeboten werden ebenso wie Informationen zum Thema gesunde Ernährung oder zur altersgerechten Ernährung von Babys und Kleinkindern sowie auch Ferienkurse für Schüler.
Die komplette Küche sowie die Anschaffung der notwendigen Küchen-Ausstattung sollen nach vorliegenden Kostenanschlägen 43.790 Euro kosten. Hiervon will der Kirchenkreis 6.570 Euro (15 %) durch sonstige Zuwendungen finanzieren und beantragt 37.220 Euro beim HSP.
Wir planen im 1. Quartal 2026 die Eröffnung eines Standortes in der Hafencity. Hierfür mieten wir Räumlichkeiten bei einer Hamburger Baugenossenschaft. Mit diesem neuen Standort entsteht in Hamburg-Mitte ein Ort der Begegnung, Bildung, Beratung und Teilhabe für alle Familien. Bisher gibt es kaum Angebote der Familienförderung in der Hafencity, daher sind viele junge Familien derzeit unversorgt und nehmen zum Teil weite Wege zur Teilnahme auf sich. Den neuen Standort planen wir so barrierearm wie möglich, um allen Eltern und Kindern die Teilnahme an einem Angebot der Familienförderung zu ermöglichen. Hierbei werden wir vom Kompetenzzentrum für ein barrierefreies Hamburg beraten. Für unseren neuen Standort planen wir zudem eine barrierearme Küche, damit Familien sowie Kinder und Jugendliche gemeinsam kochen und essen können, die bisher kein passendes Angebot aufgrund mangelnder Barrierefreiheit finden konnten. Die Küche wird vor allem für offene Eltern-Kind-Angebote mit gemeinsamem Kochen und Essen, Angebote zum Thema gesunde Ernährung und Angebote für Eltern zum Thema altersgerechte Ernährung von Babys und Kleinkindern genutzt. Zudem werden Ferienkurse für Schüler*innen und kostenfreie Veranstaltungen für Eltern, beispielsweise den Hamburger Tag der Familien, angeboten. Geplant sind in der Küche u.a. ein unterfahrbarer Herd, ein regulärer Herd, zwei Backöfen in verschiedenen Höhen, zwei Kochinseln mit unterschiedlichen Höhen sowie ein unterfahrbarer Arbeitsbereich. Zudem wird in der Küche auf rollstuhlgerecht Abstände geachtet und bei der Farbgebung werden Menschen mit besonderen visuellen Bedürfnissen mitgedacht. Ebenso planen wir eine tastbare Beschilderung der Schränke und Schubladen. Wir planen die Küche dabei so günstig, aber auch so robust und damit langlebig, wie möglich. Für die Ausstattung der Küche bitten wir um eine Förderung durch das Hamburger Spendenparlament, da wir die Ausstattung aus eigenen Mitteln nicht finanzieren können.