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Online Abstimmung Parlamentssitzung

Liebes Mitglied,
Am 04. März 2024 findet um 18 Uhr im Körber Forum (Kehrwieder 12) unsere nächste Parlamentssitzung statt. An dieser Stelle haben Sie die Möglichkeit, bis zum 28. Februar online Ihre Stimme abzugeben.

Auf der Parlamentssitzung werden wir über 14 Projektanträge mit einer Fördersumme von 262.328 Euro beraten und abstimmen. Alle Anträge wurden von unserer Finanzkommission sorgfältig geprüft und – so wie es die Fiko-Beilage vorsieht – in das Parlament eingebracht. Entscheiden Sie also mit und helfen Sie mit Ihrer Stimme: Gegen Armut und Isolation – für soziale Teilhabe und Integration!

Außerdem können Sie hier mehrere Gremienmitglieder sowohl in der Finanzkommission als auch im Präsidium neu bzw. wieder wählen.

    1. Projekt: Nachhilfe durch und für migrantische Studierende und Schüler Förderschwerpunkt Kinder und Jugendliche - Welcome to Barmbek e.V.
    Stadtteil: BarmbekKriterium: ArmutAnsprechpartnerin FIKO: Gisela Seiler


    Welcome to Barmbek setzt sich für die Integration von Geflüchteten ein. Im Haus am Schlicksweg werden zusammen mit dem Kooperationspartner Basis & Woge Deutsch-, PC- und Englischkurse sowie Nachhilfe angeboten. Unterstützung gibt es auch bei der Suche nach Wohnungen, Arbeits- und Ausbildungsplätzen für die Geflüchteten. 1 bis 2-mal wöchentlich gibt es professionelle Sozialberatung.
    In der Nachhilfe waren anfangs meist alteingesessene Ehrenamtliche tätig. Mit fortschreitender Integration konnten zunehmend auch ehrenamtlich arbeitende Studierende mit Fluchterfahrung gewonnen werden. Sie bilden einen neuen Zugang zur Zielgruppe, fungieren als Vorbilder und Peers, die Sprachkenntnisse, Qualifikationen und Erfahrungen mitbringen, über die Einheimische nicht verfügen. Allerdings können viele von ihnen es sich (noch) nicht leisten, ohne Aufwandsentschädigung zu arbeiten.
    Der Verein wird regelmäßig vom Quartiersfonds des Bezirks Nord unterstützt. Die Miete für das Haus wird vom Bezirksamt übernommen. Es gibt eine Absichtserklärung des Bezirksamtes, den Träger langfristig weiter zu fördern. Hinzu kommen Mitgliedsbeiträge und Spenden in geringer Höhe. Über nennenswerte Rücklagen verfügt der Träger nicht.
    Das HSP wird um eine Überbrückungsfinanzierung der Aufwandsentschädigung für den Nachhilfeunterricht durch die Studierenden für 12 Monate gebeten. Der Träger hat im Sommer 2023 vom HSP bereits Mittel für einen neuen Fußboden im Haus am Schlicksweg erhalten.

    Antragssumme: 8.400 Euro
    Empfehlung: Die Finanzkommission empfiehlt dem Parlament, das Projekt mit 8.400 Euro zu fördern.

    Ihre Stimme:

    2. Projekt: Elektrotechnik und Elektronik für benachteiligte Jugendliche Förderschwerpunkt Kinder und Jugendliche - Kultur & Technik Hamburg e.V.
    Stadtteile: Hamburg-Mitte, BergedorfKriterium: ArmutAnsprechpartner FIKO: Claas Grot


    Die Idee für das Elektrotechnische Studio entstand 2002, als Herr Khavkin Jugendliche beobachtete, die sich herumdrückten anstatt in der Schule zu sein. Er wollte ihnen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung bieten. Ab 2003 wurden die ersten Kurse angeboten. Das Projekt richtet sich an benachteiligte Jugendliche im Alter von 9 bis 17 Jahren aus Hamburg-Mitte und Bergedorf. Zahlreiche Jugendliche verlassen die Schulen mit einem schwachen oder ohne Schulabschluss und haben anschließend große Probleme bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz und beim Einstieg in das Erwerbsleben. Das Elektrotechnische Studio unterstützt die Jugendlichen und bietet dafür verschiedene Module an. Das Projekt läuft mindestens zwölf Monate, umfasst 160 Termine im Jahr á zwei Unterrichtsstunden und vermittelt neben theoretischen Kenntnissen und praktischen Fertigkeiten auf dem Gebiet der Elektrotechnik auch soziale Kompetenzen, wie Zusammenarbeit im Team, Pünktlichkeit, Verlässlichkeit, Ordnungssinn usw.
    Die Gesamtkosten betragen rd. 26.000 Euro. Die beantragten Mittel in Höhe von 9.988 Euro sollen zur Durchführung von Experimenten dienen und die Anschaffung von Geräten, Werkzeugen und Materialien ermöglichen. Die übrigen Kosten werden über andere Spenden und Mitgliedsbeiträge finanziert.

    Antragssumme: 9.988 Euro
    Empfehlung: Die Finanzkommission empfiehlt dem Parlament, das Projekt mit 9.988 Euro zu fördern.

    Ihre Stimme:

    3. Projekt: Erhöhung der Notübernachtungskapazitäten Youth Support - Streetlife e.V.
    Stadtteil: WandsbekKriterium: ObdachlosigkeitAnsprechpartner FIKO: Michael Kaib


    Streetlife ist ein freier Träger der Straßensozialarbeit, der seit 1980 im Bezirk Wandsbek in der aufsuchenden Sozialarbeit tätig ist. Zielgruppen sind Jugendliche und junge Erwachsene, für die die Straße Hauptsozialisationsort geworden ist. Neben der offenen Jugendarbeit betreibt der Träger drei Gästewohnungen, in denen vorübergehend obdachlos gewordene junge Menschen aufgenommen, beraten und unterstützt werden. Finanziert wird der Träger durch Mittel der Jugend- und Familienhilfe, REACT-EU-Mittel sowie Spenden.
    Das Projekt Youth Support unterstützt seit Juli 2023 wohnungs- und obdachlose junge Erwachsene mit einer bedarfsgerechten Alternative zu Pik As und Frauenzimmer für diese junge Zielgruppe. Diese Lücke zwischen dem Bedarf junger Menschen und den klassischen Angeboten wird bis zur Finanzierung eines angekündigten Modellprojekts durch die Stadt Ende 24/ Anfang 25 fortgeführt. Kern des Projektes ist die kurzfristige Aufnahme in Apartmenthotels, um unmittelbare Überlebenshilfe zu leisten, bei der Bewältigung aktueller Krisen zu unterstützen und in weiterführende Wohnangebote zu überführen.
    Die Fernsehlotterie unterstützt das Projekt mit 94.000 Euro. Durch den höher als erwarteten Bedarf, gestiegene Hotelkosten und eine länger als die geplante zweiwöchige Aufenthaltsdauer wegen nicht rechtzeitig vorhandener Anschlussunterkünfte entsteht bis Ende 2024 eine Finanzierungslücke von 20.000 Euro. Eingebrachte Eigenmittel sind die psychologische Beratung und Fahrtkosten.
    Der Träger wurde 2022 bei der Anschaffung eines Fahrzeuges und 2023 für die Aufstockung der psychosozialen Beratung vom HSP unterstützt.

    Antragssumme: 20.000 Euro
    Empfehlung: Die Finanzkommission empfiehlt dem Parlament, das Projekt mit 20.000 Euro zu fördern

    Ihre Stimme:

    4. Projekt: Überbrückungsfinanzierung für das Projekt „Intro: Online-Arbeitsmarktorientierung für Geflüchtete und Migrant:innen“ - Grenzenlos digital e.V.
    Stadtteil: ganz HamburgKriterium: IsolationAnsprechpartnerin FIKO: Brigitte Hullmann


    Der 2019 in Berlin gegründete und auch in Hamburg aktive Verein hat sich die Förderung digitaler Teilhabe zum Ziel gesetzt. Die Finanzierung erfolgt überwiegend aus Projektmitteln, z.B. vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, zu geringen Teilen aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen.
    Das Projekt „Intro“ unterstützt Menschen mit Flucht- und Migrationsbiographien beim Einstieg in den Arbeitsmarkt, der für viele der Betroffenen schwer zugänglich ist. Es vermittelt essenzielle Fähigkeiten für eine erfolgreiche Arbeitsmarktbeteiligung durch praxisorientierte Lerneinheiten zu den Themen Jobrecherche, Online-Bewerbung, digitale Kommunikation mit Arbeitgebern und ist auf die Bedürfnisse und Fähigkeiten der Teilnehmenden zugeschnitten.
    In einer Pilotphase von Juni 2022 bis August 2023 konnte das Projekt getestet werden und die Lerninhalte wurden angepasst. In 2,5 Monaten wurden wöchentlich zweimal 90 Minuten Online-Unterricht, 60 Minuten gemeinsam „Fragen klären“ sowie bei Bedarf Einzelbegleitung angeboten, zusätzlich wurden Hausaufgaben aufgegeben und korrigiert.
    Organisationen wie Hamburger mit Herz e.V., LeetHub St. Pauli e.V., Verikom gGmbH haben in der Pilotphase Kursteilnehmende vermittelt und den Bedarf an weiteren Kursen signalisiert. Um ab April 2024 zwei weitere Kurse für je 20 Personen anbieten zu können, beantragt der Träger beim HSP eine Übergangsfinanzierung der Personalkosten in Höhe von 19.778 Euro für eine 24-Std-Stelle (TVL E 9, Gr. 5) der IT-Trainerin und Begleiterin für sechs Monate, einschließlich der Rekrutierung und Vorbereitung. Die Gesamtkosten werden mit 23.391 Euro beziffert. Die Differenz wurde bei einer Stiftung beantragt.
    Für eine Verstetigung des Angebots ab Jahresende wurde ein Förderantrag bei der Soziallotterie aidFIVE gestellt.

    Antragssumme: 19.778 Euro
    Empfehlung: Die Finanzkommission empfiehlt dem Parlament, das Projekt mit 19.000 Euro zu fördern. Die verbleibenden Projektkosten werden vom Träger über andere Spender und Eigenmittel finanziert.

    Ihre Stimme:

    5. Projekt: Niedrigschwellige Sprechstunde für taube und schwerhörige Kinder und Jugendliche Förderschwerpunkt Kinder und Jugendliche - Erziehungshilfe e.V.
    Stadtteile: ganz HamburgKriterium: IsolationAnsprechpartnerin FIKO: Charlotte Sievers


    Der Verein betreibt seit über 20 Jahren in Ottensen die Beratungsstelle „sichtbar“, die auf Erziehungs-beratung und ambulante Hilfen für taube und schwerhörige Kinder, Jugendliche und Eltern spezialisiert ist. Die unterschiedlichen Konstellationen in den Familien und Schulen (taube Kinder in hörenden Familien, hörende Kinder mit tauben Eltern, Kinder mit Hörimplantat in Regelschulen und Kinder in der Sonderschule) sorgen für vielfältige Probleme. Dazu kommt ein hoher Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund mit zusätzlichen sprachlichen Kommunikationsschwierigkeiten. Um all diese Menschen kümmert sich ein bilinguales, bikulturelles und multiprofessionelles Team. Der Träger finanziert sich durch Zuwendungen, Spenden und Einzelfallfinanzierungen. Um eine Zusage für die Übernahme der Beratungskosten zu bekommen, ist ein Antragsverfahren erforderlich, welches sich über Monate hinziehen kann. In den letzten Jahren gab es aber immer mehr Anfragen besonders von tauben Jugendlichen, deren akuten Probleme keinen Aufschub duldeten. Das Team möchte deshalb eine wöchentliche Sprechstunde einrichten, in der ohne bürokratische und sprachliche Hürden schnelle Hilfe geleistet werden kann. Neben der persönlichen Beratung und Begleitung sollen die Jugendlichen auch online Anfragen stellen können und in diesem Rahmen Kurzberatungen angeboten werden. Der Antragsteller erbittet dafür die Finanzierung einer Fachkraft mit 10 Wochenstunden mit 20.126 Euro für ein Jahr ab 1.4.2024 und 15% Verwaltungskosten i.H.v. 3.019 Euro. Die Finanzkommission ist der Auffassung, dass der große Träger die Verwaltungskosten als Eigenbeteiligung selbst übernehmen sollte. Die Beratungsstelle „sichtbar“ wurde zuletzt 2019 mit 42.150 Euro vom HSP gefördert.

    Antragssumme: 23.145 Euro
    Empfehlung: Die Finanzkommission empfiehlt dem Parlament, das Projekt mit 20.126 Euro zu fördern.

    Ihre Stimme:

    6. Projekt: Ferienprojekt Natur erleben im Sommer 2024 Förderschwerpunkt Kinder und Jugendliche - Arpshof-Pädagogik e.V.
    Stadtteil: HarburgKriterium: ArmutAnsprechpartnerin FIKO: Ulrike van der Ven


    Der gemeinnützige Verein Arpshof-Pädagogik e.V., vor 3 Jahren von einem Waldorfpädagogen gegründet, hat das Ziel, die Kinder- und Jugendhilfe und Freizeitpädagogik in Zusammenarbeit mit dem Demeter-Bauernhof Arpshof (Landkreis Harburg) zu fördern.
    In den Sommerferien 2024 ist ein 6-tägiges Projekt für 12 Kinder (6-12 Jahre) aus Harburg geplant. In diesem Projekt werden die Kinder von zwei pädagogischen Referent*nnen und dem landwirtschaftlichen Fachpersonal angeleitet, saisonale Tätigkeiten in der Landwirtschaft zu übernehmen. Sie verarbeiten die selbst geernteten Gemüse für die gemeinsamen Mittagessen, lernen den Umgang mit Tieren und machen eine gemeinsame Exkursion in den nahen Wald. Weiterhin wird durch künstlerische Impulse die Gemeinschaftsbildung gestärkt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 4.692 Euro. 2.000 Euro anteilige Personalkosten wurden bei der BUDNIANERlHILFE beantragt, 1.500 Euro von der Mara und Holger Cassens Stiftung bewilligt. Die Sachkosten für Mietwagen, Sprit, Essen, Kunstmaterial, Leihkosten für Equipment werde beim HSP beantragt.

    Antragssumme: 1.072 Euro
    Empfehlung: Die Finanzkommission empfiehlt dem Parlament, das Projekt mit 1.072 Euro zu fördern.

    Ihre Stimme:

    7. Projekt: Überbrückungsfinanzierung für das Projekt „Landeplatz“ – Nachhaltige soziale Wohnraumvermittlung in Bergedorf, Wandsbek und Hamburg-Mitte - Stiftung TO HUUS
    Stadtteil: Bezirk Hamburg-MitteKriterium: ObdachlosigkeitAnsprechpartnerin FIKO: Brigitte Hullmann


    Die Stiftung TO HUUS wurde 2022 gegründet als Nachfolgeorganisation des Vereins „Bergedorfer für Völkerverständigung e.V.“ Das Projekt „Landeplatz“ vermittelt wohnungslosen und von Wohnungslosigkeit bedrohten Einzelpersonen und Familien, überwiegend Geflüchteten, geeigneten Wohnraum. 2023 wurden 89 Wohnungen für rd. 190 Personen vermittelt. Die zukünftigen Mieter*innen werden zu ihren Rechten und Pflichten rund um das Thema Wohnen in Deutschland geschult und erhalten einen „Hamburger Mietführerschein“. Bei Bedarf unterstützen ehrenamtliche Renovierungshelfer aus dem Kreis der Geflüchteten bei der Herrichtung der Wohnung und beim Einzug. Im ersten Jahr nach dem Wohnungsbezug findet eine qualifizierte Begleitung durch Wohnungslots*innen zu allen Fragen der Neumieter*innen zum Thema Wohnen und ggf. zur Unterstützung bei der Arbeitssuche statt.
    Die Arbeit wurde bisher aus Mitteln der Quartiersfonds der Bezirksämter Bergedorf, Wandsbek und Hamburg-Mitte finanziert. Der Bezirk Hamburg-Mitte hat im November 2023 mitgeteilt, dass der Antrag für 2024 abgelehnt wird, da die Mittel aus dem Quartiersfonds nicht auskömmlich sind. Dadurch entstand eine Finanzierungslücke von rd. 84.400 Euro: Personalkosten von 66.350 Euro (Stellenanteil der Projektleitung mit 5 Wochenstunden, der Koordinatorin für Wohnraumvermittlung, Akquise, Mietführerschein und Lotsenschulung mit 30 Wochenstunden und Büroassistenz mit einem Minijob) und Sachkosten von 18.050 Euro (Anteile für Miete, Verwaltungskosten Fachausgaben für Veranstaltungen, Fortbildungen sowie Honorare für die Wohnungslots*innen). Durch Spendenaufrufe konnten die ersten drei Monate 2024 überbrückt werden. Der Träger beantragt beim HSP eine Überbrückungsfinanzierung für weitere 9 Monate ab April 2024.

    Antragssumme: 60.000 Euro
    Empfehlung: Die Finanzkommission empfiehlt dem Parlament, das Projekt mit bis zu 60.000 Euro zu fördern.

    Ihre Stimme:

    8. Projekt: Theaterprojekt „Pragma: die beständige Liebe“ Förderschwerpunkt Kinder und Jugendliche - CJD Hamburg, Jugendmigrationsdienst e.V.
    Stadtteile: Osdorf, LurupKriterium: ArmutAnsprechpartnerin FIKO: Charlotte Sievers


    Der 1947 gegründete Verein Christliches Jugenddorf CJD bietet eine breite Palette von Unterstützungs-angeboten im Bereich Jugendhilfe. Er ist auch Träger des Jugendmigrationsdienstes JMD, der Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund begleitet und berät. Das Hauptaugenmerk der Angebote liegt auf dem Empowerment der Jugendlichen. Dies wird seit einigen Jahren besonders durch Theaterprojekte in Zusammenarbeit mit dem Thalia Theater erfolgreich bewirkt. Dort können die Teilnehmenden im grob vorgegebenen Rahmen eigene Themen, Ängste und Probleme benennen und im Austausch mit der Gruppe und mit Hilfe der in workshops vermittelten künstlerischen Gestaltungsmöglichkeiten eine eigene Performance entwickeln. An dem neuen Projekt: „Pragma: die beständige Liebe“, welches nach den Sommerferien beginnt, werden wieder etwa 20 Jugendliche aus Osdorf und Lurup im Alter von 12 bis 20 Jahren teilnehmen. Die Leitung der wöchentlichen Treffen übernehmen weiterhin die beiden Schauspieler und die Theaterpädagogin, die die Theaterarbeit seit Jahren mit großem Engagement begleiten.
    Das vorherige Projekt, welches eigentlich in der letzten Sitzung vom HSP mitfinanziert werden sollte, musste wegen kurzfristiger Absage des Hauptsponsors von der Tagesordnung genommen werden. Dank einiger Spenden kann der Antragsteller die Finanzierung aber notdürftig bis zur Aufführung am Schuljahrsende gewährleisten. Dadurch ist die Kontinuität der Gruppe, die von der Mischung erfahrener und neuer Mitglieder lebt, gesichert.
    Die Gesamtkosten des neuen Projekts von 20.000 Euro beinhalten 15.000 Euro für Honorare, 4.000 Euro für Sachmittel und 1.000 Euro für Technik. Das CJD wurde schon einmal vom HSP gefördert.

    Antragssumme: 20.000 Euro
    Empfehlung: Die Finanzkommission empfiehlt dem Parlament, das Projekt mit 20.000 Euro zu fördern.

    Ihre Stimme:

    9. Projekt: Familienhebammen - Max und Moritz Jugendhilfe e.V.
    Stadtteil: HornKriterium: ArmutAnsprechpartnerin FIKO: Anette Engelhardt


    Der gemeinnützige Verein Max und Moritz Jugendhilfe e.V. führt sozialräumliche Angebote der Jugend- und Familienhilfe im Rahmen des Projektes „Netzwerk Horn“ durch. Es gibt Angebote für Kinder- und Jugendarbeit. Der Verein bietet heilpädagogische Leistungen für Kinder im Vorschulalter an, die von Behinderung bedroht sind.
    Auf Grund der unzureichenden Gesundheitsversorgung im Stadtteil Horn für Schwangere, Neugeborene und Kleinkinder durch Kinderärzte und Hebammen wurde das Familienhebammen-Projekt „Horner Zukunftskinder“ gegründet. Eine Hebamme bietet 20 Stunden in der Woche, an 4 verschiedenen Standorten, Hilfen zu Geburtsvorbereitungen und Rückbildungen, Ernährungsberatung in der Schwangerschaft und auch Hilfen zu Erziehungsfragen, sowie Gruppenangebote für den Austausch mit anderen Eltern an.
    Zur Weiterführung des Projektes werden bis zur Übernahme der Kosten durch den Bezirk Hamburg-Mitte, die Sozialbehörde und weitere Spender bis Ende des Jahres die Personalkosten für die Hebamme, 20 Std., und die Sozialpädagogin, 10 Std., beantragt.

    Antragssumme: 26.000 Euro
    Empfehlung: Die Finanzkommission empfiehlt dem Parlament, das Projekt mit 26.000 Euro zu fördern.

    Ihre Stimme:

    10. Projekt: Fahrradwerkstatt Förderschwerpunkt Kinder und Jugendliche - Mehr Platz für Kinder in Rahlstedt-Ost e. V.
    Stadtteil: RahlstedtKriterium: ArmutAnsprechpartner FIKO: Cay Dingwort


    Der Träger betreibt seit Jahrzehnten im sozialen Brennpunkt Hohenhorst in Rahlstedt-Ost drei offene Jugendeinrichtungen, darunter den Jugendtreff „Triangel.“
    Die Finanzierung der Einrichtungen erfolgt zum überwiegenden Teil aus Jugendhilfemitteln des Bezirks Wandsbek, zum kleineren Teil aus Spenden.
    Der Jugendtreff hat vor einigen Jahren in einem Container am Rand einer Hochhaussiedlung eine Fahrradwerkstatt eingerichtet. Hier werden einerseits durch einen fachkundigen Mitarbeiter gespendete Fahrräder aufgearbeitet und Kindern und Jugendlichen, die sich einen Kauf nicht leisten können, zur Verfügung gestellt. Außerdem werden die Fahrräder von jugendlichen Bewohnern der Siedlung repariert. Idealerweise geschieht dies unter Beteiligung der Kinder und Jugendlichen, die so in die Technik der Fahrräder und die handwerklichen Verrichtungen eingeführt werden.
    Der Träger erbittet für die Monate April bis Dezember die Honorarkosten des Mitarbeiters in Höhe von 400 Euro pro Monat sowie 500 Euro für die Beschaffung von Material.

    Antragssumme: 4.100 Euro
    Empfehlung: Die Finanzkommission empfiehlt dem Parlament, das Projekt mit 4.100 Euro zu fördern.

    Ihre Stimme:

    11. Projekt: Homeless EURO 2024 in Hamburg - Unterstützung einer Honorarkraft - Anstoß! e.V.
    Stadtteile: HamburgKriterium: ObdachlosigkeitAnsprechpartner FIKO: Claas Grot


    Der Verein „Anstoß! - Bundesvereinigung für soziale Integration durch Sport e.V.“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, ein Sportangebot aufzubauen, das auch Menschen offen steht, die aus verschiedensten sozialen Randlagen heraus kaum den Weg in einen Sportverein finden: Menschen, die auf der Straße leben, Menschen, die ein Suchtproblem bekämpfen, Menschen mit gesundheitlichen oder psychischen Schwierigkeiten, Menschen die nach der Entlassung aus dem Gefängnis Anschluss an ein normales Leben suchen.
    Vom 13. bis 24.06.2024 werden 12 wohnungslose Nationalteams aus dem europäischen Ausland nach Hamburg eingeladen und spielen während der offiziellen UEFA EURO 2024 die Europameisterschaft der wohnungslosen Menschen in Hamburg aus. Während der UEFA EURO 2024 sollen die Themen Armut, Obdachlosigkeit, Ausgrenzung und Sport in positiver Weise einer großen Öffentlichkeit ins Bewusstsein gerückt werden.
    Im Rahmen der Homeless EURO 24 unterstützen Hamburger Obdachlose die Veranstaltung als Lotsen, bei der Verpflegung und mit Stadtführungen. Für die Vorbereitung und Organisation ist eine Honorarkraft für zwei Monate mit insgesamt 240 Stunden vorgesehen. Dafür beantragt der Verein 5.000 Euro beim HSP.

    Antragssumme: 5.000 Euro
    Empfehlung: Die Finanzkommission empfiehlt dem Parlament, das Projekt mit 5.000 Euro zu fördern.

    Ihre Stimme:

    12. Projekt: Umzug in größere Räumlichkeiten - Lichtpunkt – Traumatherapie- und Psychosoziales Zentrum e. V.
    Stadtteile: ganz HamburgKriterium: ArmutAnsprechpartner FIKO: Cay Dingwort


    Lichtpunkt e. V. ist ein Kompetenzzentrum für Traumatherapie und bietet ein ganzheitliches Angebot an therapeutischen, wo nötig auch psychiatrischen und psychosozial begleitenden Hilfen für geflüchtete Menschen, um deren Integration in unsere Gesellschaft zu erleichtern. Im vergangenen Jahr wurden ca. 2.450 Therapiesitzungen und ca. 400 Sozialberatungen durchgeführt.
    Der Verein finanziert sich über Zuwendungen der UNO-Flüchtlingshilfe sowie verschiedener NGOs und private Spenden.
    Der Umfang der Tätigkeit des Vereins ist in den letzten Jahren stark gewachsen, sodass in einem benachbarten Gebäude bereits zusätzliche Räume angemietet wurden. Wegen eines weiter steigenden Bedarfs an entsprechenden Therapien hat der Verein neue größere Räume gesucht und nun gefunden. Diese bieten neben der größeren Fläche zudem den Vorteil, dass künftig „unter einem Dach“ gearbeitet werden kann und nicht mehr verteilt auf zwei Standorte.
    Der Verein beantragt bei uns die Kosten des Umzuges selbst (3.457 Euro), des Einbaus von 5 schalldichten Türen (6.533 Euro) sowie des Verlegens eines neuen Bodenbelags (19.001 Euro). Von diesen Kosten in Höhe von zusammen 28.991 Euro will er 15 % aus eigenen Mittel bestreiten.

    Antragssumme: 24.642 Euro
    Empfehlung: Die Finanzkommission empfiehlt dem Parlament, das Projekt mit 24.642 Euro zu fördern.

    Ihre Stimme:

    13. Projekt: Befristete Unterstützung bei den Personalkosten - Kost-Bar e.V.
    Stadtteil: JenfeldKriterium: ArmutAnsprechpartnerin FIKO: Sabine Haentjes


    Kost-bar e.V. ist eine Initiative der evangelisch-lutherischen Friedenskirche, der Freien evangelischen Gemeinde und der Wegweiser-Gemeinde und wurde im Oktober 2012 gegründet. Jeden Donnerstag werden an rd. 100 Haushalte, davon ca. 60 Prozent mit Migrationshintergrund, gegen eine Gebühr von 3 Euro Lebensmittel ausgegeben. Diese wurden zuvor in Supermärkten eingesammelt. Es gibt eine Warteliste von 20 Haushalten. Voraussetzung für die Berechtigung ist der Bezug von Bürgergeld.
    Durch notwendige Nachbesserung am Fundament für die Abstellfläche des Hubkraftwagens sind die Reserven des Vereins nahezu aufgebraucht und die laufenden Personalkosten nicht gesichert. Diese ergeben sich durch Minijobs für den Ausgabeleiter und die Putzkraft von insgesamt 585 Euro plus 120 Euro Lohnnebenkosten monatlich, Jahreskosten von 8.460 Euro. Der Verein beantragt beim HSP ab April 2024 für ein Jahr 4.000 Euro. Die übrigen Kosten werden als Eigenanteil durch den Verein beigesteuert. Neben der genannten Finanzierung wird verstärkt auf öffentlichen und kirchlichen Veranstaltungen versucht, Spenden einzuwerben. Außerdem wurde die Gebühr für die Haushalte um 1 Euro auf 3 Euro erhöht.
    Das HSP hat den Verein mehrmals unterstützt: 2023 mit 2.100 Euro für das erwähnte Fundament, 2015 mit 6.000 Euro für einen Container, 2013 mit 3.800 Euro für einen Kühlschrank.

    Antragssumme: 4.000 Euro
    Empfehlung: Die Finanzkommission empfiehlt dem Parlament, das Projekt mit 4.000 Euro zu fördern.

    Ihre Stimme:

    14. Projekt: Härtefallberatung für Geflüchtete - Caritasverband für das Erzbistum Hamburg e.V.
    Stadtteile: ganz HamburgKriterium: IsolationAnsprechpartner FIKO: Claas Grot


    Die Caritas in Hamburg stellt eine Fülle von Beratungs- und Hilfsangeboten für alte Menschen, Kinder, Jugendliche und Familien, für Migranten und Flüchtlinge sowie für arme oder wohnungs- bzw. obdachlose Menschen bereit.
    Die Caritas hilft Menschen in Not direkt und unmittelbar. Außerdem berät sie Menschen, wie sie sich selbst aus ihrer jeweiligen Notlage befreien können und bietet dabei Unterstützung im Umgang mit Behörden, in Rechtsfragen, bei Antragstellungen und vielem mehr.
    Geflüchtete Menschen, deren persönliche Situation eine besondere Härte oder Notsituation darstellt, finden bei der Caritas eine Anlauf- und Beratungsstelle. Die Caritas berät insbesondere in Härtefall- und Notsituationen in Bezug auf eine drohende Abschiebung und im Dublin-Verfahren. Die Härtefallberatung ist auch eine Anlaufstelle für Menschen, die in Illegalität leben oder von Illegalität bedroht sind. Gemeinsam werden Perspektiven entwickelt. Eine enge Zusammenarbeit besteht mit der Caritas-Rechtsberatung für Geflüchtete und weiteren Rechtsberatungsstellen.
    Von den Gesamtkosten für das Personal der Flüchtlingsberatung in Höhe von 210.000 Euro werden 51.000 Euro vom Erzbistum, 30.000 Euro von der UNO sowie 30.000 aus Eigenmittel und Spenden finanziert. Weitere Mittel sind bei der Heidehofstiftung beantragt. Beim HSP beantragt die Caritas 40.000 Euro für ein Jahr.

    Antragssumme: 40.000 Euro
    Empfehlung: Die Finanzkommission empfiehlt dem Parlament, das Projekt mit 40.000 Euro zu fördern.

    Ihre Stimme:

    Feuerwehrprojekte

    Für folgende Feuerwehrprojekte wurde aus Dringlichkeitsgründen die Förderung bereits genehmigt und ausgezahlt.

    15. Projekt: Neue Küche für Pavillon-Umbau der Straßen-Sozialarbeit in Neuallermöhe - Internationaler Bund e.V., Region Hamburg
    Stadtteile: NeuallermöheKriterium: ArmutAnsprechpartner FIKO: Christian Wolff


    Der Internationale Bund ist ein großer freier Träger der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit und besteht seit fast 75 Jahren. U.a. betreibt er einen Pavillon der Streetworker, welcher ein fester Bestandteil des Stadtteils Neuallermöhe ist. Die Arbeit des Trägers wird über Zuwendungen der Behörde finanziert.
    Der Pavillon ist in die Jahre gekommen und bedurfte einer Renovierung bzw. eines Umbaus. Die dafür notwendigen Mittel wurden sehr kurzfristig vom Bezirk Bergedorf bewilligt, mussten allerdings noch in 2023 verwendet werden. Im Rahmen des Umbaus sollte auch eine neue Küche an einem besser geeigneten Standort im Pavillon installiert werden. Die alte Küche war bis auf einige Geräte (Geschirrspüler) nach 30 Jahren Gebrauch abgängig. Die Kosten für die neue Küche in Höhe von 3.993 Euro waren in den Mitteln des Bezirks nicht vorgesehen. 2.000 Euro konnten über Spenden eingeworben werden. Für den Restbetrag von 1.993 Euro wurde ein Förderantrag beim HSP gestellt.

    Antragssumme: 1.993 Euro
    Information: Die Gremien des Spendenparlaments haben dem Feuerwehrantrag in Höhe von 1.993 Euro zugestimmt, der Betrag wurde zeitnah ausgezahlt.

    16. Projekt: Überbrückungshilfe für das Projekt „Chancenpatenschaften“ im Rahmen des Bundes-Förderprogramms „Menschen stärken Menschen“ - BÜRGER-HELFEN-BÜRGERN e.V.
    Stadtteile: ganz HamburgKriterium: IsolationAnsprechpartner FIKO: Brigitte Hullmann


    BÜRGER-HELFEN-BÜRGERN e.V. wurde 2003 gegründet und ist u.a. Träger der Freiwilligenbörse Hamburg. Der Verein ist in vielfältigen sozialen Aktivitäten in Hamburg tätig und verfügt über ein großes Netzwerk von ehrenamtlich Mitarbeitenden.
    Der Verein finanziert sich über Spenden und Zuwendungen aus dem Quartiersfonds Hamburg-Mitte. Er wurde 2013 unterstützt sowie 2022 aus dem „Sonderprogramm Ukraine-Flüchtlinge“ des HSP.
    Seit 2017 führt er das Projekt „Chancenpatenschaften“ durch, für das er Mittel im Rahmen des Bundes-Förderprogramms „Menschen stärken Menschen“ erhält. Für 2024 wurden hierfür rd. 357 TSD € beim Bund beantragt. Ca. 180 Patinnen und Paten arbeiten ehrenamtlich, viele von ihnen unentgeltlich, einige erhalten Ehrenamtspauschalen. Zu dem Angebot gehören Bildungspatenschaften für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene: Lesepatenschaften, Hilfe beim Schulübergang, Schulabschluss, Übergang in Ausbildung oder auf weiterführende Schulen, Fortbildungen, berufliche Eingliederung und Qualifikation. Für Migrantinnen und Migranten werden Patenschaften bei der Sprachförderung, der Erlangung eines Schulabschlusses und der beruflichen Eingliederung angeboten. 2023 wurden rd. 900 Personen erreicht. Bedingt durch den verzögerten Abschluss des Bundeshaushalts 2024 konnten die Träger für Projekte, die vom Bund gefördert werden, auch im Januar noch keine rechtsverbindlichen Zusagen für die beantragten Bundesmittel erhalten. Darüber wurden die Antragsteller Ende November 2023 informiert. Da BÜRGER-HELFEN-BÜRGERN e.V. nur über geringe Rücklagen verfügt und Personalkosten projektgebunden sind, musste der Verein zwei hauptamtlich Beschäftigten vorsorglich zum 31.12.2023 kündigen und stellte am 29.12.2023 einen Feuerwehrantrag zur Überbrückung der Finanzierungslücke für das Projekt bis zur für März 2024 in Aussicht stehenden Bewilligung der Bundesmittel, um das qualifizierte Personal ab Januar weiterfinanzieren zu können.

    Antragssumme: 24.000 Euro
    Information: Die Gremien des Spendenparlaments haben dem Feuerwehrantrag in Höhe von 23.000 Euro zugestimmt. Die Kürzung um 1.000 Euro ist durch die Deckelung des „Feuerwehrtopfes“ bedingt. Der Betrag wurde zeitnah ausgezahlt.

    Neuwahlen zur Finanzkommision

    Zur Wiederwahl stehen vier Mitglieder:

    Kandidatin Dr. Ulrike van der Ven

    In der Finanzkommision seit 2022

    Ihre Stimme:

    Kandidatin Anette Engelhardt

    In der Finanzkommision seit 2023

    Ihre Stimme:

    Kandidat Claas Grot

    In der Finanzkommision seit 2022

    Ihre Stimme:

    Kandidat Christian Wolff

    In der Finanzkommision seit 2016

    Ihre Stimme:

    Neuwahlen zum Präsidium

    Zur Wiederwahl stehen zwei Mitglieder und zur erstmaligen Wahl steht ein Mitglied nach dem Ausscheiden von Uwe Hahlbrock.


    Kandidat Dr. Hinrich Jenckel

    Persönliche Vorstellung: Ich heiße Hinrich Jenckel, bin 71 Jahre alt, habe Kinder und Enkel und lebe in Wohltorf am Sachsenwald. Von Beruf bin ich Rechtsanwalt in Hamburg, zuletzt in der Kanzlei Schomerus und Partner, der ich seit Anfang 2024 weiterhin als Of Counsel verbunden bin. In den letzten Jahren bin ich hauptsächlich als Berater in erbrechtlichen Fragen und als Testamentsvollstrecker tätig. Viele Jahre habe ich mich im Vorstand der Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V. engagiert, bin im Vorstand des Fördervereins Kirche in Aumühle e.V. tätig und langjähriges Mitglied im Lions-Club Hamburg Hoheneichen.

    Meine bisherigen Aufgaben beim HSP: Vor ca. 2 Jahren wurde ich Nachfolger von Peter Ohlinger als Justitiar des Vereins Hamburger Spendenparlament und als stellvertretender Vorsitzender der Stiftung. Seitdem arbeite ich eng und vertrauensvoll mit dem Vorstand zusammen und habe die Vorstands- und Parlamentssitzungen regelmäßig besucht. Gefragt bin ich insbesondere, wenn es um die Satzung, Geschäftsordnungen oder Verträge geht. Inhaltlich bin ich auch für die Abwicklung von Nachlässen oder Vermächtnissen zuständig, mit denen das Spendenparlament bedacht wird.

    Warum ich mich beim Hamburger Spendenparlament engagiere: Ich habe aus meiner beruflichen Tätigkeit und der Arbeit für andere gemeinnützige Vereine Erfahrungen, die ich gern in das Hamburger Spendenparlament einbringe. Das Engagement für Menschen in unserer Stadt, die unter Armut, Obdachlosigkeit oder Isolation leiden, liegt mir am Herzen. Dabei begrüße ich besonders den Ansatz, die Vergabe von Mitteln nach sorgfältiger Prüfung von Anträgen durch die Finanzkommission auf eine möglichst breite Basis zu stellen.

    Nachdem Uwe Hahlbrock aus dem Präsidium ausscheiden möchte, habe ich mich bereit erklärt, auf der Parlamentssitzung am 4. März 2024 für das freiwerdende Amt im Präsidium zu kandidieren.

    Ihre Stimme:

    Kandidatin Dr. Sally Peters

    Im Präsidium seit 2022

    Ihre Stimme:

    Kandidat Jan Busche

    Im Präsidium seit 2018

    Ihre Stimme:

    Mit Klick auf das Feld „Stimme abgeben“ beenden Sie Ihre Abstimmung und stimmen der Speicherung ihres Namens und der getätigten Auswahl zu. Weitere Informationen zum Umgang mit personenbezogenen Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Wir informieren Sie in gewohnter Form zeitnah über die Ergebnisse der Parlamentssitzung. Vielen Dank, dass Sie mitgemacht haben!

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