Pressemitteilung vom Hamburger Spendenparlament
Hamburg,
06.März 2008
Einladung zur 38. Arbeitssitzung - Spendenparlament stimmt über Projektanträge in Höhe von 183.561 Euro ab und wählt ein neues Präsidium
Hamburg, 6. März 2008. Am Montag, 10. März 2008, tritt das Hamburger Spendenparlament zu seiner ersten Arbeitssitzung in diesem Jahr zusammen. Die Parlamentarier beraten über die Förderanträge von 18 sozialen Organisationen und stimmen über ein Fördervolumen von 183.561 Euro ab. Darüber hinaus stehen im zweiten Teil der Sitzung die Neuwahlen von Präsidium und Finanzkommission an. Die öffentliche Sitzung beginnt um 18 Uhr im Hörsaal A der Universität Hamburg, Edmund-Siemers-Allee 1 (gegenüber vom Bahnhof Dammtor). Gäste sind herzlich willkommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Auf der 38. Arbeitssitzung stimmen die teilnehmenden Mitglieder des Spendenparlaments über Projektanträge von sozialen Einrichtungen ab, die in Hamburg Armut, Isolation/Einsamkeit und Obdachlosigkeit bekämpfen. Entschieden wird dabei in der jetzigen Sitzung allein über neun Projektanträge von Organisationen, die Kindern, Jugendlichen, jungen Müttern und Schwangeren Unterstützung bieten.
„Immer größer wird die Zahl der eingereichten Projektanträge, die Kinder und Jugendliche, sowie junge und werdende Mütter unterstützen“, sagt Dirk Bleese, Vorsitzender des Vorstands des Hamburger Spendenparlaments e.V. „Wir sind froh, dass wir sozialen Einrichtungen auch in diesem Bereich helfen können. Prävention und bürgerliches Engagement sind gerade in der Kinder- und Jugendarbeit wichtig, um soziale Not zu lindern.“
Weitere Förderanträge stellten unter anderem der Hilfsverein St. Ansgar e.V. (15.000 Euro für die Beschaffung eines Transporters, um Obdachlose mit regelmäßigen Mahlzeiten zu versorgen), SternChance e.V. (10.900 Euro für die Ausstattung eines Mehrzweckraumes in dem sozial schwache Bewohner der „Schanze“ verschiedene Angebote nutzen können), das Diakonische Werk Hamburg (13.460 Euro für die Ausstattung von Räumen, um Schwangere und junge Mütter in ihrem Alltag zu unterstützen), Malteser Nordlicht (38.500 Euro für die Verbesserung von Hilfs- und Bildungsangeboten für drogenabhängige Obdachlose) sowie Jugendwohnung e.V: (11.200 Euro für die Förderung eines Beschäftigungsprojektes für psychisch erkrankte Jugendliche).