Pressemitteilung vom Hamburger Spendenparlament

Hamburg, 31.Juli 2006

33. Arbeitssitzung am 8. August 2006: Spendenparlament stimmt über 29 Projektanträge ab

Am Dienstag, 8. August 2006, tritt das Hamburger Spendenparlament zu seiner zweiten Arbeitssitzung in diesem Jahr zusammen. Zur Abstimmung steht die Rekordzahl von 29 Förderanträgen sozialer Projekte, die sich in Hamburg gegen Armut, Obdachlosigkeit und soziale Isolation engagieren. Das Fördervolumen beträgt insgesamt 171.781 Euro. Auffällig sind die beantragten Überbrückungsfinanzierungen, mit denen viele Einrichtungen zurzeit um ihr Überleben kämpfen. Die öffentliche Sitzung beginnt um 18 Uhr im Hörsaal A der Universität Hamburg, Edmund-Siemers-Allee 1 (gegenüber vom Bahnhof Dammtor). Jeder, der sich ein Bild von der Arbeit des Spendenparlaments machen möchte, ist herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. „Wir beobachten zurzeit erhebliche finanzielle Probleme bei vielen sozialen Einrichtungen“. Diese Bilanz zieht Dirk Bleese, Vorsitzender des Hamburger Spendenparlaments, schon im Voraus für die 33. Arbeitssitzung am 8. August 2006. „Viele Projekte haben sich mit einem Antrag auf Überbrückungsfinanzierung an uns gewandt. Ohne die wäre eine effektive Arbeit gar nicht mehr oder nur äußerst eingeschränkt möglich. Diese Entwicklung hat über die letzten Jahre deutlich zugenommen.“

Ungebrochen hoch sind nach wie vor finanzielle Hilferufe von Projekten, die sich in Hamburg für Kinder und Jugendliche engagieren. Dabei werden die Gelder immer häufiger für die Sicherung elementarer Grundbedürfnisse nach Essen und Betreuung sowie für die Lernförderung benötigt.

Unter anderem folgende Vereine und soziale Projekte haben für die Sitzung am
8. August einen Förderantrag gestellt: Frischluft Hamburg (7.124 Euro für Mahlzeiten für vernachlässigte Großstadtkinder), Huckepack (10.000 Euro für ein lerntherapeutisches Projekt für Grundschulkinder mit schweren Lernstörungen), die Pestalozzi Stiftung Hamburg (9.850 Euro für ein Hebammenprojekt in Bergedorf-West für minderjährige Schwangere und Mütter) und KÖLIBRI Gemeinwesensarbeit St. Pauli (9.000 Euro Überbrückungsfinanzierung für die Förderung eines pädagogischen Mittagstisches mit Schularbeitenhilfe).

Den Gastvortrag auf der 33. Arbeitssitzung hält Karin Brose, Studienrätin an einer Hamburger Haupt- und Realschule. Sie spricht über „Chancengerechtigkeit in der Schule“ und zukünftige Herausforderungen an unser Bildungswesen.
teaser_mitglied_werden_h1 teaser_mitglied_werden_h2 Mit nur 5 Euro im Monat können Sie helfen.