Pressemitteilung vom Hamburger Spendenparlament
Hamburg,
22.März 2006
Das Hamburger Spendenparlament stimmt über Rekordbetrag ab
Am Montag, 27. März 2006, tritt das Hamburger Spendenparlament zu seiner ersten Arbeitssitzung in 2006 zusammen. Zur Abstimmung stehen Förderanträge von 24 Projekten mit einem Rekord-Volumen von 241.452 Euro. Im Anschluss daran werden außerdem turnusgemäß die Mitglieder des dreiköpfigen Präsidiums und vier der acht Vertreter der Finanzkommission neu gewählt. Die öffentliche Sitzung beginnt um 18 Uhr im Hörsaal A der Universität Hamburg, Edmund-Siemers-Allee 1 (gegenüber vom Bahnhof Dammtor). Gäste sind herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die mir 43.000 Euro höchste Fördersumme beantrage das Nachbarschaftsheim
St. Pauli in der Silbersackstraße. Das Geld benötigt der Verein für die Ausstattung seines Neubaus der Altentagesstätte. Der bereits als Eigenleistung gesparte Betrag reichte unter anderem nicht für eine dringend erforderliche Be- und Entlüftungsanlage. Um eine Unterstützung mit 600 Euro bittet dagegen die Heilsarmee Hamburg in der Talstraße. Von dem Betrag soll eine Tiefkühltruhe gekauft werden, um die von der Hamburger Tafel gelieferten Lebensmittel, die nicht sofort verbraucht werden, zu lagern.
Weitere Förderanträge stellten unter anderem der Amputierten e.V. Nord für die zeitlich begrenzte Finanzierung einer professionellen Beratungsstelle (7.500 Euro), die Lebenshilfe Hamburg e.V. für die bauliche Erweiterung seines Zentrums für Menschen mit geistiger Behinderung (25.000 Euro), die Aidshilfe Hamburg e.V. für den Umbau ihres Regenbogencafes im Aidshilfehaus (12.500 Euro), die Arbeiterwohlfahrt Hamburg für die Fortführung ihres Kochprojekts für männliche Jugendliche im Jugendclub Heimfeld (8.800 Euro) sowie der Verein Culturcooperation für die Finanzierung einer psychotherapeutischen und schulischen Begleitung von jungendlichen Flüchtlingen (16.800 Euro).
Alle Anträge wurden zuvor von der Finanzkommission des Parlaments auf Seriosität, Erfolgschancen und Nachhaltigkeit vor Ort geprüft.