Wie Projekte gefördert werden

1. Schritt: Antragstellung

4.Juli 2000

Antrag an das Hamburger Spendenparlament: Zu- und Abluftanlage in den Räumen der MISSION


2. Schritt: Prüfung des Antrags

12.Juli 2000

Ein Vertreter der Finanzkommission prüft den Antrag vor Ort. Verschiedene Telefonate bis September 2000:

von E. Wanko, Mitglied Finanzkommission des Hamburger Spendenparlaments: (...) Lösungsmöglichkeit:

Trotz eines kleinen finanziellen Polsters besteht keine Möglichkeit der anteiligen Eigenfinanzierung, da DM 8.000,- an ehemals unrechtmäßigem Mietzuschuss an die Behörde für Arbeit, Gesundheit und Soziales (BAGS) zurückgezahlt werden müssen. Trotz vieler Rückfragen und Versprechungen (...) konnte bisher kein Zuschuss der BAGS erreicht werden. Das Hamburger Spendenparlament sollte alles, oder wenigstens den Teil in den oberen Räumen mit DM 32.000,-übernehmen. Ich meine, dass die Komplettanlage sinnvoll und dringend notwendig ist.


3. Schritt: Zusammenarbeit mit den Behörden

Oktober 2000

Das Hamburger Spendenparlament holt die BAGS mit ins Boot:

Nach einem ausführlichen Gespräch von Herrn Wanko, Finanzkommission Hamburger Spendenparlament, mit der Behörde für Arbeit, Gesundheit und Soziales (BAGS) erklärt sich diese bereit, zusammen mit der Kulturbehörde Hamburg einen Teil der Kosten zu übernehmen.


4. Schritt: Abstimmung über den Antrag

27.November 2000

Vorstellung des Projektes und Diskussion/Abstimmung über Geldvergabe in der Parlamentssitzung: Die Mission - Künstlerische Maßnahme gegen Kälte e.V., Kaiser-Wilhelm-Straße 81,20355 Hamburg

Die Mission wurde 1997 mit Hilfe des Schauspielhauses als sozialer Treffpunkt gegründet. Im November 1998 hat das Spendenparlament dem Projekt nach Umzug in mietpflichtige Räume mit 12.000 Mark zur Mietkostenüberbrückung geholfen. Der Verein bringt auf Veranstaltungen die Betroffenen (Obdachlose, Arbeitslose, Junkies etc.) mit Künstlern und Gästen zusammen.

Das Programm reicht von Vorträgen (z.B. mit Wilhelm Wieben) bis zu Konzerten und kleinen Theaterproduktionen. Außerdem werden Lebensmittel der Hamburger Tafel und Kleidung verteilt. Das soziale Miteinander soll erwärmt werden. Die Unterstützung der Mission durch die Behörde für Arbeit, Gesundheit und Soziales (BAGS) und die Kulturbehörde erfolgt durch Mietkostenübernahme und ist langfristig gesichert. In den Räumen des Treffpunkts fehlt eine Belüftungsanlage.

Besonders die Abendveranstaltungen sind dadurch gefährdet. Eine entsprechende Anlage muss dringend eingebaut werden.
Antrag: 48.471 Mark für eine Zu- und Abluftanlage im Erdgeschoss und in den Kellerräumen.
Empfehlung: Die Finanzkommission empfiehlt dem Parlament, die Mission mit 32.000 Mark für die Anlage im Erdgeschoss zu fördern.

Dieser Betrag wurde in der Sitzung am 27.November 2000 bewilligt.


5. Schritt: Bewilligung des Antrags

6.Dezember 2000

Antwortschreiben und Überweisung an DIE MISSION, Herrn Bernd Hilke.


6. Schritt: Projekt schickt Verwendungsnachweis

13.Juni 2001

Schreiben DER MISSION an das Hamburger Spendenparlament:
Verwendungsnachweis über Fördermittel zur Verbesserung der Raumsituation

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