43. Sitzung am 04. November 2009 (21 Projekte)

In dieser Arbeitssitzung bewilligte das Parlament nach Empfehlung der Finanzkommission insgesamt 251.668,00 Euro für die folgenden 20 Projekte + 1 Projekt aus dem Feuerwehrtopf über 2.708,00 Euro

Tagesordnung

1. Begrüßung, Protokoll, Termine
2. Aktuelle Viertelstunde
3. Bericht über den Stand des Spendenaufkommens
4. Bericht der Finanzkommission
5. Vorstellung der Projekte, Begründung der Anträge, Diskussion und Abstimmung
6. Verschiedenes

Projektanträge

Projekt 1
Kulturcafé Fünfjahreszeiten

Projekt Träger

Hamburgische Brücke, Uhlenhorster Weg 7-11, 22085 Hamburg, Tel.Nr.: 040 22 72 98 0

Projekt Beschreibung

Mit dem Kulturcafé Fünfjahreszeiten hat die Hamburgische Brücke im Jahre 2008 neben der Beratungsstelle für ältere Menschen und ihre Angehörigen eine Einrichtung geschaffen, die es an Demenz Erkrankten und ihren Angehörigen ermöglicht, an einem kulturellen Angebot teilzunehmen. Jeden 1.Mittwoch im Monat wird bei Kaffee und Kuchen (Eigenbeitrag 5 pro Person) eine musikalische Darbietung angeboten. Etwa 30 Personen nehmen daran regelmäßig teil. Auf diese Weise können Menschen aus ihrer Isolation und Einsamkeit geholt werden, in die diese Krankheit sie gebracht hat und durch die sie sich nicht mehr in öffentliche Veranstaltungen trauen. Die Behörde hat € 50 pro Veranstaltung übernommen, die Eigenbeiträge decken die Sachkosten. Die Hamburgische Brücke bittet das HSP, für das Jahr 2010 die Honorarkosten in Höhe von € 3.000 zu übernehmen. Im Jahre 2008 gab es hierfür eine Spende, für 2011 laufen Gespräche mit verschiedenen Stiftungen.

Antrag

3.000,- Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 3.000,00 Euro zu unterstützen.


Projekt 2
Anschaffung und Installation von 3 PC-Arbeitsplätzen

Projekt Träger

Dolle Deerns e.V.
Niendorfer Marktplatz 6, 22459 Hamburg Tel.: 040 4394150, www.dolledeerns.de

Projekt Beschreibung

Der Träger wurde 1983 gegründet. Es werden 5 Einrichtungen - so genannte „Mädchentreffs“ in sozialen Brennpunkten der Stadt betrieben. Der Niendorfer Einrichtung ist die Beratung junger Frauen zugewiesen, die Opfer sexueller Gewalt geworden sind. In 2008 wurden 663 telefonische Kontakte und 478 direkte Beratungen durchgeführt, wobei es sich teilweise um Mehrfachberatungen handelt - daneben Durchführung von Fortbildungen und Informationsveranstaltungen. Der Träger (2 Vollzeitbeschäftigte) wird im Rahmen des Landesjugendplans durch die Behörde finanziert. Der Beratungsbedarf hat sich in letzter Zeit stark erhöht. Die technische Ausstattung der Beratungsstelle ist sehr veraltet. Die Kommunikation über das Internet ist nur eingeschränkt möglich. Die Kosten für die Ausstattung mit 3 neuen PC Arbeitsplätzen betragen 4.474,- Euro. Der Träger wurde vom Spendenparlament verschiedentlich mit insges. 29.582,- Euro (5 Projekte) unterstützt.

Antrag

4.474,- Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 4.474,00 Euro zu unterstützen.


Projekt 3
Errichtung und Führung eines Kleingartens durch ehemals wohnungslose Menschen

Projekt Träger

Mook wat e.V., Im Grünen Grunde 1e, 22337 Hamburg

Projekt Beschreibung

Die Hauptaufgaben von Mook wat sind Wohnungslosenhilfe und Beratung, Arbeitsvermittlung, Stadtteilentwicklung und -kultur sowie im Bereich Jugend und Ausbildung unter dem Motto „materielle, soziale und kulturelle Ausgrenzung abbauen und Integration fördern.“ Die Personalkosten für ca. 80 Vollzeitbeschäftigte werden von der Behörde übernommen. Seit 2007 wurde der Bereich „Wohnen mit Begleitung“ begonnen. Ziel ist es, wohnungslosen Menschen dauerhaft in eigenen Wohnraum und dazugehöriges Wohnungsumfeld zu integrieren. Vom Träger werden ca. 20 Wohnungen p.a. angemietet. „Wohnen mit Begleitung“ betreut 12 Monate lang die Menschen mit dem Ziel, ein dauerhaftes Mietverhältnis zu erzielen. Mit einer Gruppe von ca. 10 Teilnehmern soll ein Kleingarten gepachtet und neu angelegt werden. Mit den Tätigkeiten im Garten, u.a. Anpflanzen von Gemüse, gehen die Teilnehmer einer sinnvollen Tätigkeit nach und wirken der Einsamkeit und Isolation entgegen. Gesamtkosten des Projekts: ca. 10.000,- Euro. Es wird vorgeschlagen, dass das Spendenparlament hiervon 4.337,- Euro für Abstandszahlung Kleingartenparzelle (3.000,- Euro) und Gartengeräte (1.337,- Euro) übernimmt. Die lfd. Kosten wie Strom und Wasser werden vom Träger gezahlt.
Der Träger wurde vom Spendenparlament bisher mit 5.035,- Euro (2 Projekte) gefördert.

Antrag

10.000,- Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 4.337,00 Euro zu unterstützen.


Projekt 4
Ersatz elektrischer Küchengeräte für Jugendtreff

Projekt Träger

Jugendtreff Oldenfelde e.V.
Greifenberger Str. 71, 22147 Hamburg, Tel.Nr: 040 647 66 38

Projekt Beschreibung

Der Jugendtreff Oldenfelde, gegründet 1975, ist eine Einrichtung für offene Jugendarbeit und leistet nach Beurteilung des Bezirks Wandsbek kontinuierlich gute Arbeit. Es werden, als einzige Einrichtung im sozial schwierigen Bereich Oldenfelde, für männliche und weibliche Jugendliche von 10-18 Jahren passende Aktivitäten angeboten: Billard, Kicker, Tischtennis, ein gut ausgestatteter Musikkeller, Boxraum, Holzwerkstatt, Kochen, Film/Fotoverarbeitung, Malen und Basteln, PC-Bewerbungs- und Hausaufgabenhilfe. Der Ausländeranteil beträgt 60%, es gibt sehr viele Hartz IV-Bezieher in den SAGA-Hochhäusern und allein erziehende Mütter. Ziel des Jugendtreffs ist, die eigenen Fähigkeiten der Jugendlichen zu fördern, einen Schulabschluß und Ausbildungsplatz zu erlangen und unabhängige Lebensführung anzustreben. Die elektrische Küchenausstattung des Jugendtreffs ist 10-15 Jahre alt, teilweise nicht mehr funktionsfähig und besonders Strom verbrauchend. Es müssen ersetzt werden: 1 Geschirrspülmaschine, 2 Kühlschränke,
1 E-Herd und 1 kleiner Topfschrank. Es geht um Kosten von bis zu 3.150,- Euro einschl. MwSt und geschätzten Installationskosten /Entsorgung.

Antrag

bis zu 3.150,- Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit bis zu 3.150,00 Euro zu unterstützen.


Projekt 5
Beleuchtung im Garten des 2. Hamburger Frauenhauses

Projekt Träger

2. Hamburger Frauenhaus e.V.,
Amandastr. 58, 20357 Hamburg, Tel.Nr: 040 19710

Projekt Beschreibung

Im 2. Hamburger Frauenhaus finden 43 von Gewalt betroffene Frauen und Kinder vorübergehend Schutz und Unterkunft. Die Finanzierung erfolgt durch öffentliche Mittel, die aber nur einen geringen Ansatz für Reparaturen bieten, der meist nicht ausreicht.
Die 2 großen Gebäude des 2. Hamburger Frauenhauses sind auf einem großen Grundstück gelegen und durch einen 70m breiten Garten voneinander getrennt. Der Weg zwischen diesen Gebäuden ist unbeleuchtet und gerade in den Herbst- und Wintermonaten für Frauen und Kinder, die aus einer Gewaltsituation ins Frauenhaus geflüchtet sind, Furcht einflößend. Die öffentlichen Mittel lassen aber eine Installation einer soliden Beleuchtungsanlage, die € 3.200,- kostet, nicht zu. Deshalb die Bitte an das HSP. Eine Förderung kommt armen und obdachlosen Frauen und Kindern zugute. Im Jahre 2007 hat das HSP das 2. Hamburger Frauenhaus schon einmal für eine Tel.Anlage, PC’s und einen Münzautomaten mit € 6.100,- gefördert.

Antrag

3.200,- Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 3.200,00 Euro zu unterstützen.


Projekt 6
Skaterampen für die Jugendfreizeitstätte Farmsen

Projekt Träger

Pestalozzi-Stiftung Hamburg, Brennerstr. 76, 20099 Hamburg, Tel.Nr: 040 63901415

Projekt Beschreibung

Die Pestalozzi Stiftung ist eine große operative Stiftung der Kinder- und Jugendhilfe. Während eine Förderstiftung die Zinserträge des Stiftungsvermögens und zus. eingeworbenes Geld an „Dritte“ Projektträger im Sinne des Stiftungszwecks verteilt, betreibt eine operative Stiftung eigene Projekte – in diesem Fall das Jugendfreizeithaus Farmsen. Der Träger wird zu 95 % aus öffentlichen Zuwendungen für die jeweiligen Projekte finanziert. Das bisher in öffentlicher Trägerschaft befindliche „Haus der Jugend Farmsen“ wurde geschlossen und dem Träger zum Betrieb einer Jugendfreizeitstätte zur Verfügung gestellt. Das Haus wird derzeit sehr umfangreich unter Erhalt der denkmalgeschützten Bausubstanz von der FHH renoviert und im November neu eröffnet. Für die Einrichtung des Hauses und die Gestaltung der Außenanlagen stehen keine öffentlichen Mittel zur Verfügung. Die Jugendfreizeitstätte Farmsen wird als eine offene Jugendeinrichtung für Kinder (8-13) und Jugendliche (14-18) betrieben. Die Besucher kommen vorzugsweise aus den umliegenden hochverdichtet gebauten Wohnquartieren – sehr häufig Kinder und Jugendliche aus schwierigen Familienverhältnissen. Auf dem Außengelände sollen mobile Skaterampen installiert werden.

Antrag

5.020,- Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 5.020,00 Euro zu unterstützen.


Projekt 7
Anbau eines Aufzuges für Gehbehinderte an das Gemeindehaus

Projekt Träger

Advent-Wohlfahrts-Werk e.V., Landesstelle Hansa Tel.Nr: 040 414 682 – 0

Projekt Beschreibung

Die Adventgemeinde Grindelberg, Evangelische Freikirche mit umfangreicher Sozialarbeit (Suppenküche für Obdachlose, Kleiderkammer, Bertreuung von Senioren und Kindern, aber auch von Suchtgefährdeten etc.) hat aufgrund der heutigen Altersstrukturen verstärkt mit dem Problem zu kämpfen, dass die Räume für die kirchlichen und sozialen Veranstaltungen von älteren Menschen, bzw. Mitgliedern mit Gehbehinderungen, nicht oder nur sehr schwer zu erreichen sind. Diese Räume liegen nicht ebenerdig -Gebäude aus den 50-ziger Jahren! Aber auch Familien mit Kleinkindern (Kinderwagen) müssen oft den Veranstaltungen fern bleiben. Sie verlieren die sozialen Kontakte. Die Gemeinde wird ausschließlich durch freiwillige Spenden ihrer Mitglieder finanziert (Kirchensteuer kann nicht erhoben werden). Die Finanzierung eines dringend erforderlichen Aufzuges übersteigt die finanzielle Kraft der Mitglieder.
Gesamtkosten ca. 55.000.- €, Beteiligung des Gebäudeeigentümers und der Kirchenmitglieder ca. 25.000 €, z.Zt. nicht gedeckte Kosten rd. 30.000.- €.

Antrag

30.000.- Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 15.000,00 Euro zu unterstützen. Die Auszahlung erfolgt bei Nachweis der gesicherten Gesamtfinanzierung.


Projekt 8
Anschaffung eines neuen Kleinbusses für Kinder-, Jugend- und Sozialarbeit

Projekt Träger

Kinder- und Jugendmobil Winterhude Süd e.V.
Barmbekerstr. 71, 22303 Hamburg, c/o Jugendberatungszentrum, Tel.Nr: 040 2794459

Projekt Beschreibung

Zweck dieses separaten Trägers ist es, den von vielen gemeinnützigen Einrichtungen genutzten Kleinbus in einer eigenständigen Rechtsperson zu betreiben und zu unterhalten. Der gemeinnützige Verein Kinder- und Jugendmobil Winterhude Süd ist seit 1990 ein Zusammenschluss von in der Kinder-, Jugend-, Kultur- und Sozialarbeit tätigen Personen aus gemeinnützigen Institutionen im Bezirk Winterhude (Hamburg-Nord): Bauspielplatz Poßmoorwiese, offenes Angebot für Kinder- und Jugendliche von 5-15 J., täglich 100 Kinder, Hude-Stiftung mit 2 Obdachloseneinrichtungen für wohnungslose Jugendliche/junge Erwachsene von 16-27 J., 40 Stammbesucher, Jugendberatung Bodelschwingh für sozial benachteiligte Jugendliche und junge Erwachsene von 16-27J., ca. 160 Jugendliche /Jahr, Tendenz steigend, Jugendtreff Jarrestadt getrennt für Jungs und Mädchen von 12-18J., aus benachteiligter Herkunft, Kinderkulturbereich des Stadtteilzentrums GoldbekHaus e.V. für alle Bevölkerungsgruppen im Quartier von 1-5 bzw. 6-12 J. mit Theaterspiel und Kreativangeboten. Diese Mitgliedsorganisationen nutzen den Bus besonders günstig für ihre Arbeit, Freizeitausflüge, Materialtransport, Umzüge für Obdachlose. Viele andere Nutzer aus dem Quartier mieten den Bus zu höheren, aber trotzdem günstigen Preisen u.a. Kirchengemeinden, Haus der Jugend Flachsland, Vereinigung Pestalozzi, KiFaZ Barmbek-Süd, Kinderhaus Fledermaus, Spielhaus Jarrestadt. Der Bus ist jetzt 12 Jahre alt und sehr reparaturanfällig. Die Anschaffung eines neuen Busses ist dem Verein aus eigenen Mitteln nicht möglich. Kaufpreis, reduziert um Gemeinnützigkeitsrabatt, inkl. MwSt 26.590,-. Die Sparda-Bank hat bereits 5.000,- Euro zugesagt; Förderung aus dem Bußgeldfond ist beantragt 5.000,- Euro.

Antrag

15.000,- Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit bis zu 15.000,00 Euro zu unterstützen.


Projekt 9
1. Anteilige Honorarkosten 2. Finanzierung eines Filmprojekts mit sozial benachteiligten Jugendlichen

Projekt Träger

Evangelische Lutherische Kirchengemeinde Eimsbüttel (Jugendberatungszentrum JBZ)
An der Apostelkirche 6 , 20257 Hamburg, Tel.Nr: 040 493112

Projekt Beschreibung

Aus Apostelkirche und Christusgemeinde ist eine fusionierte Grosstadtgemeinde hervorgegangen. Das JBZ macht seit über 35 Jahren Sozialarbeit im Westen Hamburgs. Angeboten werden: Beratung und Begleitung von Jugendlichen aus sozial instabilen Lebenslagen, Sozial- und Suchtberatung, Hilfe bei Eingliederung in die Schule, Praktikum und Beruf. (Ca. 4700 Kontakte p.a. sowie 10 Beratungen pro Tag). Mitte 2008 wurde aufgrund des hohen Anteils an Jugendlichen mit Migrationshintergrund ein neues Projekt gestartet:“ProViele – Partizipationsprojekt für jugendliche MigrantInnen“ d.h. stadtteilorientierte Angebote und soziale Gruppenarbeit für Jugendliche im Alter von 13-17 Jahren bei einer Teilnehmeranzahl von ca. 20. Ziel ist die Integration der meist isoliert lebenden Jugendlichen in das Gemeinwesen wobei die Toleranz untereinander im Vordergrund steht. „Aktion Mensch“ hat für die Dauer von 3 Jahren das genannte Projekt mit 86112,- Euro gefördert. Vom Gesamtbetrag in Höhe von ca. 103.000,- Euro muss Träger 30% selbst aufbringen. Für die ersten 19 Monate wurde der 30%ige Anteil bereits von Dritten finanziert. Das Spendenparlament wird gebeten das Honorar in Höhe von 8.600,- Euro für die restlichen 17 Monate zu übernehmen. Innerhalb dieses Projekts sollen auch Gruppenarbeiten stattfinden so u.a. die Erstellung eines Films, wobei die Story von den ca.15-20 Jugendlichen selbst entwickelt werden soll. Angeleitet werden die Jugendlichen, die in einem gewissen Umfang u.a. auch eine Medienkompetenz bekommen sollen, von einem professionellen Mitglied der Jugendfilm e.V. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 2.500,- Euro. In diesem Betrag sind Sach- und Personalkosten enthalten.

Antrag

11.100,- Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 11.100,00 Euro zu unterstützen.


Projekt 10
Umgestaltung und Renovierung des Kinder- und Jugendspielplatzes

Projekt Träger

Evangelisch-lutherische Thomasgemeinde Tel.Nr: 040 796 0208
Lange Striepen 3 a, 21147 Hamburg, Tel.Nr: 0170 / 215 81 37

Projekt Beschreibung

Die im Grunde „kleine“ Kirchengemeinde sieht sich durch die regionalen Zwänge veranlasst, neben Ihrer Hauptaufgabe als Kirche, intensiv zusätzliche soziale Aufgaben zu übernehmen (z.B. Stadtteildiakonie, Kleiderkammer etc.) insbesondere in der Jugendarbeit. Kindern und Jugendlichen (zwischen 1 und 18 Jahren) werden vielfältige (niedrigschwellige) Möglichkeiten geboten, sich gegenseitig „kennen“ zu lernen und die bisher erlebte Isolierung und Ausgrenzung aufzuheben. Die Kinder kommen überwiegend aus einem sozial schwierigen Umfeld (Deutsche, Türken, Russlanddeutsche usw.). Angeboten werden u.a. Kinderspielstunden, Hausaufgabenhilfe, Musikunterricht, aber auch die Betreuung auf einem offenen Kinderspielplatz auf dem Kirchengelände. Die hier seit 1996 stehenden Spielgeräte sind dringend zu reparieren bzw. zu ersetzen.
Aufwendungen dieser Art können nur über „Spenden“ ausgeglichen werde. Die Gesamtaufwendungen für diese Geräte werden bei ca. 18.000.- Euro liegen. Die Thomaskirche und die Gemeindemitglieder wollen rd. 8.000,- Euro aufbringen – es fehlen also (bis zu) 10.000.- Euro. Der Spielplatz ist eine offene niederschwellige Einrichtung und soll helfen, die Kinder vor Ort mit den eher verpflichtenden - die Integration fördernden - Betreuungsangeboten bekannt zu machen.

Antrag

9.700,- Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit bis zu 10.000,00 Euro zu unterstützen.


Projekt 11
Teilfinanzierung eines Fußballplatzes für das Jugendzentrum Juzena Neu-Allermöhe

Projekt Träger

TSG-Bergedorf v. 1860 e.V. Tel.Nr: 040 725495-0
Sophie-Schoop-Weg 84, 21035 Hamburg, Tel.Nr: 040 73598100

Projekt Beschreibung

Der Träger TSG-Bergedorf Turn- und Sportgemeinschaft e.V. stellt die förderungsrechtliche Seite des Juzena dar und übernimmt dessen Verwaltungstätigkeiten. Das Jugendzentrum Neu-Allermöhe Juzena besteht seit 1996, deckt seine Personal- und Betriebskosten direkt durch Zuwendungen vom Jugendamt Bergedorf, Investitionen müssen i.d.R. durch Sponsorenmittel finanziert werden. Es wird ein breites Spektrum von sportlichen Aktivitäten, PC- Nutzung, Musik, bis zur Schularbeitenhilfe angeboten. Von den 250 Stammgästen aus 15 Herkunftsländern und mit fast 100% Hartz-IV-Hintergrund kommen täglich 90-150, an 6 Tagen/Woche. Der Mädchenanteil von 45% ist für eine offene Jugendeinrichtung sehr hoch. Das Einzugsgebiet Allermöhe West/Ost und Bergedorf West ist einer der kinderreichsten Stadtteile, mit weit überdurchschnittlich vielen Sozialhilfeempfängern, Russlanddeutschen, Arbeitslosen, Allein-Erziehenden. Die Schäden an der Inlineskating-Anlage hat der Bezirk beseitigt (25.000,- Euro). Fußball wird auf einer buckeligen Wiese gespielt, der Ball landet oft auf den nachbarlichen Häusern bzw. trifft Inlineskater. Deshalb ist ein 430 qm großer Fußballplatz mit Kunststoffrasen und insbesondere mit Ballfanggittern ringsherum und einem Fangnetz oben drüber geplant, Kosten 65.000,- Euro.Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung hat bereits 30.000,- Euro zugesagt, 10.000,- Euro haben die Jugendlichen des Juzena mit Wettbewerb bei der Hamburger Jugendstiftung sowie durch eigene Aktivitäten eingebracht. Juzena könnte endlich mit dem Bau des Fußballplatzes beginnen. Es werden 21.420,- Euro für das Ballfanggitter und das Abdecknetz vom HSP erbeten, diese Installation könnte nachträglich erfolgen. Juzena wurde vom HSP 2003 mit 3.500,- Euro für die Anschaffung von Musikinstrumenten gefördert, mit denen die Musikgruppe den Integrationspreis gewonnen hat, ferner in 2005 mit 9.960,- Euro für die neue Kücheneinrichtung einschl. Tresen.

Antrag

25.000,- Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit bis zu 21.420,00 Euro zu unterstützen.


Projekt 12
Handwerkerhaus, Einrichtung einer Holzwerkstatt

Projekt Träger

Arinet GmbH, Schauenburgerstr. 6, 20095 Hamburg, Tel.: 040 38904548, www.arinet-hamburg.de

Projekt Beschreibung

Auf dem Gelände des Jakob-Junker-Hauses, in dem 71 wohnungslose Männer mit besonderen psychosozialen Schwierigkeiten leben, befindet sich eine große ehemalige Schreiner- und Polstererwerkstatt, die über 10 Jahre lang leer stand. Die Heilsarmee als Träger des Jakob-Junker-Hauses stellte Arinet die Räume zum Aufbau eines Beschäftigungsprojekts mietfrei zur Verfügung. Dies kommt auch den eigenen Bewohnern zu Gute, da ihnen eine sinnvolle Tagesstruktur, Arbeits- und Zuverdienstmöglichkeiten fehlen. Arinet hat die Räume renoviert, die notwendigsten Gegenstände, insbesondere Handmaschinen angeschafft und einen Schreinermeister als Anleiter eingestellt. Der vorhandene Maschinenpark erwies sich überwiegend als unbrauchbar und nicht zu reparieren und er genügt auch nicht den heutigen Sicherheitsvorschriften. Seit Eröffnung des Handwerkerhauses am 01.03.09 werden nur kleine Teile (Klanghölzer, Vogelhäuschen etc) hergestellt. Ziel sind umfängliche Holzarbeiten und die Ausführung von Aufträgen gemeinnütziger Institutionen, entsprechende Anfragen liegen bereits vor. Benötigt werden für die Auftragsarbeiten und die Qualifizierung der Beschäftigten Maschinen (gebrauchte Tischfräse, Bandsäge und Abrichte für insg. 7.100,-Euro) und eine neue Absauganlage (inkl. Maschinensteuerung und Montage 6.800,- Euro ), außerdem Holz (3.000,- Euro) für den anlaufenden Betrieb

Antrag

16.900,- Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 16.900,00 Euro zu unterstützen.


Projekt 13
Überbrückungsfinanzierung einer Beratungsstelle für 1 Jahr

Projekt Träger

Arbeitsgemeinschaft Kinder-und Jugendschutz Hamburg e.V. (ajs)
Hellkamp 68, 20255 Hamburg, Tel.Nr: 040 4109800

Projekt Beschreibung

Der Träger besteht seit ca. 50 Jahren und ist in den Bereichen sozialpädagogischer Betreuung von HIV-betroffenen Familien, telefonische Beratung für Kinder und Jugendliche („Jugendliche beraten Jugendliche am Telefon“) und „Klog“ (Konflikte lösen ohne Gewalt) tätig. Der größte Bereich „Kinder und Aids“ besteht seit 1987. Der Verein ist in Hamburg der einzige, der sich um von HIV/Aids betroffenen, häufig isolierten Familien kümmert. Die Anzahl der Ratsuchenden ist in den letzten Jahren stark gestiegen (in 2008 ca. 70 Familien mit 115 Kindern). Hierfür sind 3 Sozialpädagoginnen zuständig, die je 29,5 Wochenstunden tätig sind. Von diesen insges. 87,75 Stunden finanziert die Behörde 63,5 Stunden. Den Restbetrag für die 29,25 Stunden muss der Träger insbesondere durch Spenden selbst aufbringen. Hieraus ergibt sich eine Summe von ca. 33.000,- Euro. Das Spendenparlament wird gebeten sich hieran mit 20.000,- Euro neben den dritten Spendern zur Überbrückung für das Jahr 2010 zu beteiligen. Für das Jahr 2011 soll versucht werden, die Beschaffung der Mittel auf eine sichere Basis zu stellen. Sollte von anderer Seite über den Restbetrag von 13.000,- Euro mehr Spenden eingehen, so wird der vom Spendenparlament aufgebrachte Betrag entsprechend gekürzt. Der Träger wurde vom Spendenparlament bereits verschiedentlich gefördert (1996 und 1998 insges. mit DM 24.500,- /2002 mit 12.250,- Euro und 2008 mit 2.000,- Euro).

Antrag

20.000,- Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit bis zu 20.000,00 Euro zu unterstützen.


Projekt 14
Obdachlosentagesstätte "Mahlzeit", Kauf von Lebensmitteln und Hygieneartikeln

Projekt Träger

Ev.-Lutherischer Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein
Billrothstraße 79, 22767 Hamburg, Tel.Nr: 040 38038809

Projekt Beschreibung

"Mahlzeit" bietet obdachlosen und armen Menschen Frühstück und Mittagessen, für einige Stunden am Tag ein Dach über dem Kopf und dabei Gelegenheit zu sozialen Kontakten. Darüber hinaus besteht Gelegenheit zur Körperpflege, kleineren medizinischen Behandlungen, zum Wäschewaschen, u.U. auch zum Wäschetausch. Die tägliche Besucherzahl liegt bei 120-160 Gästen, eine Zunahme um 30% gegenüber dem Vorjahr. "Mahlzeit" wird grundsätzlich vom Kirchenkreis finanziert, hat zur Unterhaltung des laufenden Betriebs zugleich die Auflage, Mittel i. H. v. ca. 40.000.- Euro durch Spenden selbst einzuwerben. In Anbetracht der Wirtschaftskrise verzeichnet "Mahlzeit" wie andere soziale Einrichtungen ein deutlich rückläufiges Spendenaufkommen. Die bisher erhaltenen und die erfahrungsgemäß (insbesondere zu Weihnachten) noch eingehenden Spenden werden sehr wahrscheinlich für dieses Jahr zu einem Fehlbedarf von 10.000.- Euro
führen. Sollten diese 10.000.- Euro nicht eingeworben werden, befürchtet die Tagesstätte zwar nicht die Schließung der Einrichtung, sieht aber die Notwendigkeit, entweder die Gästezahl spürbar zu reduzieren oder - wie andere Institutionen - z. B. kein Frühstück mehr auszugeben. Von den 10.000.- Euro könnten benötigte Lebensmittel, Kochutensilien sowie Hygieneartikel und Waschmittel gekauft werden.

Antrag

10.000,00 Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 10.000,00 Euro zu unterstützen.


Projekt 15
Anschaffung eines Transportfahrzeugs

Projekt Träger

Connection e. V.
Diekdamm 3, 21079 Hamburg, Tel.Nr: 040 763 23

Projekt Beschreibung

„Connection“ vereinigt Christen aus verschiedenen landes- und freikirchlichen Gemeinden Hamburgs und ist Mitglied im Diakonischen Werk Hamburg. Er betreibt mit Schwergewicht sog. "Straßenarbeit": Seit mehr als 15 Jahren werden jeden Freitagabend in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof Brote, Getränke und Kleidung kostenlos an Bedürftige ausgegeben. Neben Armen, Einsamen und Alten aus der Wohnumgebung des Hauptbahnhofs werden Obdachlose, Prostituierte, Alkohol- und Drogenabhängige versorgt, etwa 100 Menschen je Abend. Die Vereinsmitglieder beraten überdies über Therapiemöglichkeiten, erkunden Aufnahmegelegenheiten, bieten die Beförderung dorthin an und halten Kontakt während der Therapie. Auch bei Aufenthalten im Krankenhaus, im Gefängnis oder einer Reha-Klinik werden Besuche durchgeführt.
Der Verein benötigt für seine Arbeit einen Transporter, der sowohl über eine Ladefläche als auch Sitzmöglichkeiten verfügt. Der vorhandene Bus ist altersschwach, reparaturanfällig und entspricht nicht mehr den aktuellen Abgasnormen. Für das Ersatzfahrzeug fehlt das Geld. Das Fahrzeug wird neben der Fahrt für die Helfer am Freitagabend auch donnerstags und freitags eingesetzt für das zeitnahe Abholen der Lebensmittel vom Bäcker, Schlachter, von REWE und Abgaben der Harburger Tafel. Einsatz darüber hinaus unter der Woche für das Einsammeln von Kleidung/Schlafsäcken/Decken und anderen nützlichen Dingen aus Haushaltsauflösungen. Der Verein erhält für das vorhandene Fahrzeug noch 1.500.- € und kann einen weiteren Eigenanteil von maximal 2.000.- € beisteuern. Das vorliegende Angebot von 17.350.- € kann dadurch für das HSP auf 13.850.- € reduziert werden.

Antrag

17.350.- Euro abzüglich Eigenanteil von 3.500.- Euro = 13.850.- Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 13.850,00 Euro zu unterstützen.


Projekt 16
Teilfinanzierung des Projekts wellcome-Fee im Hauhaltsjahr 2009/2010

Projekt Träger

wellcome gGmbH
Garstedter Weg 9, 22453 Hamburg, TelNr: 040 226229720, Website: www.welcome-online.de

Projekt Beschreibung

a) Betreuung von jungen Müttern in der ersten Zeit nach der Geburt
Die Betreuung erfolgt ehrenamtlich von sog. „wellcome–Teams“. Es gibt inzwischen 87 Teams in
12 Bundesländern. Die Betreuerinnen verstehen sich als ein Ersatz für ein nicht vorhandenes „soziales Netzwerk „ z.B. der „guten Oma“. Die Damen haben fachlich keine spezielle Ausbildung.
b) wellcome-Fee
Die „wellcome–Fee“ ist eine ausgebildete Diplom-Sozialpädagogin, Ernährungsberaterin, Diplom-Pädagogin etc, die auf Anforderung (Einlösung eines wellcome-Gutscheins) bei Familien in kritischen Situationen tätig wird und die Familie auf vielfältige Weise bei der Bewältigung der Tagesprobleme unterstützt. Im Rahmen dieser Betreuung werden auch bei Bedarf wesentliche Sachspenden zur Verfügung gestellt (z.B. Kinderbetten/Hochstuhl/Buggy). Die wellcome–Fee arbeitet auf „Einladung“ der Familien – aber natürlich im Sinne der Krisenintervention. Die wellcome Mitarbeiter sind vernetzt mit allen Personen und Einrichtungen der Familienhilfe/Jugendämter/Babylotsen/Familienhebammen etc.
wellcome-Fee finanziert sich ausschließlich mit Spenden. Für das Projekt wellcome-Fee wurden für die Zeit seit der Gründung (ca. 2 Jahre) größere Beträge von einzelnen Spendern eingeworben. Derzeit sind die Spenden nicht zu erwarten. Es bestand die Hoffnung auf eine Regelfinanzierung durch die BSG. Das ist wie viele andere Projekte derzeit auf Eis gelegt. Insofern ist eine Überbrückungsfinanzierung bis zur Zusage einer Regelfinanzierung durch die BSG notwendig.

Antrag

20.000,- Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 20.000,00 Euro zu unterstützen.


Projekt 17
Ausbau des SuchtTherapieZentrums (STZ) für Eltern/Kind Betreuung

Projekt Träger

Martha Stiftung, Eilbeker Weg 86, 22089 Hamburg, Tel.Nr. 2098760, Web: www.martha-stiftung.de

Projekt Beschreibung

Die Martha Stiftung ist eine operative Stiftung (d.h. nur eigene Projekte) und seit 1849 im Dienste der Diakonie tätig. Die Schwerpunkte der Arbeit sind Pflegedienste und Pflegeeinrichtungen für Senioren, Einrichtungen für behinderte Kinder und Erwachsene sowie Betreuung von Suchtkranken über das STZ. Der Träger finanziert sich aus Zuwendungen oder Beihilfen gem. SGB für die jeweiligen Projekte/Personen.
Das STZ soll für die Aufnahme von suchtkranken Elternteilen und deren Kindern erweitert werden. Die Sucht der Eltern bedeutet für die Kinder oft eine schwere Hypothek für die eigene Entwicklung. Besonders prekär ist die Situation alleinerziehender suchtmittelabhängiger Eltern und ihrer Kinder. Oft bleiben die Eltern in ihrer Sucht gefangen, weil kein adäquates Angebot vorhanden ist.
Es werden 4 kleine Apartments neu gebaut und 2 Räume für die Unterbringung von Elternteil und Kind
umgebaut. Das Gesamtprojekt ist mit ca. 550.000,- bis 570.000,- Euro beziffert. Für den Bau liegt eine Architektenplanung von 514.000,- Euro vor. Der Erweiterungsbau wird über das Konjunkturprogramm des Bundes finanziert. Für die Ausgestaltung und Einrichtung stehen keine Mittel zur Verfügung. Hierfür wird um eine Spende gebeten.

Antrag

34.100,- Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 34.100,00 Euro zu unterstützen.


Projekt 18
„ein Iglu am Strand“, therapeutische Familienreise

Projekt Träger

Palette e. V.
IGLU-Beratungsstelle, Lippmannstr. 22, 22769 Hamburg, Tel.Nr: 040 430 5081

Projekt Beschreibung

Palette e. V. bietet seit 1989 psychosoziale Betreuung/Begleittherapie von KonsumentInnen illegaler Drogen an, die sich in der Suchttherapie (meist Substitutionsbehandlung) befinden. In seiner Einrichtung IGLU finden betroffene Familien Hilfe und Beratung, Schwerpunkte sind die Betreuung drogenabhängiger Schwangerer bzw. junger Mütter und deren neugeborene Kinder und die daraus erwachsenen Mütter-Kleinkinder-Gruppen. Nach guten Erfahrungen plant IGLU für Juli 2010 erneut eine 5tägige Reise zum Koppelsberg am Plöner See mit 16 Familien und 4 BegleiterInnen. Therapeutisch soll besonders auf die Eltern-Kind-Beziehungen und den Umgang untereinander eingegangen werden. Die Familien leben fast alle von ALG II, viele Frauen sind alleinerziehend, oft liegen bei den Eltern neben der Drogenabhängigkeit weitere psychische Erkrankungen vor. Fast alle sind sozial isoliert und sie leiden besonders unter Stigmatisierung. An Kosten sind € 5.890,- kalkuliert, darunter € 3.800,- für Unterkunft und Verpflegung und Personalkosten für 2 Erzieherinnen, die für die Kinderbetreuung eingestellt werden. Pro Familie wird ein Eigenanteil von € 30,- verlangt.

Antrag

5.890,- Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 5.900,00 Euro zu unterstützen.


Projekt 19
Erneuerung des Fußbodenbelages im Veranstaltungsraum des Bürgerhauses

Projekt Träger

Bürgerhaus Allermöhe e.V.
Ebner-Eschenbach-Weg 1, 21035 Hamburg, Tel.Nr: 040 7351000

Projekt Beschreibung

Das Bürgerhaus wurde 1989 mit einem von allen Allermöher Bürgern und den dortigen Bauträgern durch Umlage bereitgestellten Finanzvolumen von 1,3 Mio DM gebaut. Das Haus fördert Stadtteilkultur, bietet Räumlichkeiten für diverse Gruppen, die hier offene Kinder-, Jugend- und Seniorenarbeit leisten. Bei der Behindertenbetreuung kommen die Senioren aus mehreren Einrichtungen hierher, um dem Verlust an Sozialkontakten und somit der Isolation entgegen zu wirken. Die Hauptfinanzierung besteht in einer Zuwendung des Bezirkes Bergedorf von 35.500 Euro (seit 1989 nur unwesentlich unverändert), wovon Wasser, Energie, Löhne, Betreuungshonorare, Kleinreparaturen zu zahlen sind. Das Einzugsgebiet rund um S-Bahnhof Nettelnburg hat eine sozial problematische Struktur, bis zu 85 % Sozialwohnungen, Aussiedleranteil bis 70%, kinderreichster Stadtteil mit vielen Alleinerziehenden; ferner viele Hartz IV-Empfänger. Der Parkettboden stammt noch aus der Gründungszeit, ist heute so dünn, dass er teilweise hochkommt. Der erforderliche Austausch kostet 8.360,- Euro, durch Eigenleistung können 1.360,- Euro eingespart werden. 7.000,- Euro werden vom HSP erbeten. Weitere Sponsoren werden angesprochen. Die letzte HSP-Förderung in 2008 mit 15.000,- Euro für die Erneuerung und Erweiterung der Cafeteria-Küche hat die Akzeptanz des Bürgerhauses noch weiter erhöht.

Antrag

bis zu 7.000,- Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit bis zu 7.000,00 Euro zu unterstützen.


Projekt 20
Umbauvorhaben in der Räumen des Hamburger Straßenmagazins Hinz & Kunzt

Projekt Träger

Hinz& Kunzt gemeinnützige Verlags- und Vertriebs-GmbH (H&K)
Altstädter Twiete 1-5, 20095 Hamburg,Tel.Nr: 040 32 10 84 03

Projekt Beschreibung

Die H&K (1993 gegründet) hat sich zum größten Beschäftigungsprojekt für Obdachlose in Hamburg entwickelt. Die Zeitung wird von ca. 400 VerkäuferInnen in einer Auflage von ca. 60.000 Stück/Monat an ca. 300 Plätzen in Hamburg/Region verkauft. H&K bietet Obdachlosen eine Arbeit und Nebenerwerb durch den Verkauf der Zeitung, fördert ein neues Arbeitsverhalten und Struktur für den Tag, ermöglicht sozialen Aufenthalt in den Räumen, gewährt Betreuung sowie Beratung bei Bewerbung, Wohnungssuche oder anderen Hilfsangeboten. Einige ehemalige Verkäufer haben auch feste Arbeitsplätze bei H&K erhalten.
Die Hälfte der Erträge wird mit dem Verkauf der Zeitung an die Verkäufer (0,80 Euro/Heft) sowie mit Anzeigenerlösen erwirtschaftet, die andere Hälfte muss durch Spenden und über Sponsoren eingeworben werden. Für diverse notwendige Umbauarbeiten (sanitäre Anlagen, größerer Aufenthaltsraum, PC-Ecke, Beratungsraum für neue Sozialarbeiterin) fallen Kosten von 37.700,- Euro an. Bei möglicher Eigenleistung von 4.000,- Euro werden 33.700,- Euro vom HSP erbeten. Frühere HSP-Förderungen: in 2000, beim Umzug, diverse Ausstattungen 18.600,- Euro; in 2004 Umbaumaßnahmen 22.000,- Euro; in 2005 Zuschuss für Transporter 13.364,- Euro. Obdachlose sind eine originäre Zielgruppe des HSP.

Antrag

bis zu 33.700,- Euro
Der Antrag wurde während der Sitzung auf 28.217,00 Euro reduziert.

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 28.217,00 Euro zu unterstützen.


Projekt 21
Anschaffung einer Geschirrspülmaschine (Feuerwehrtopf)

Projekt Träger

Kemenate Frauen Wohnen e.V. ,Charlottenstr. 30, 20257 Hamburg, Tel.Nr.: 040 4304959

Projekt Beschreibung

Die Kemenate ist eine Tagesaufenthaltsstätte für obdachlose Frauen. Die vier amtlichen Mitarbeiterinnen helfen, begleiten und beraten täglich ca. 30 wohnungslose Frauen. Der dazu eingerichtete Tagestreff ist an 5 Tagen (inkl. Wochenende) in der Woche geöffnet. Er bietet Aufenthaltsmöglichkeiten, soziale Kontakte, hygienische Versorgung, ärztliche und psychologische Betreuung.
Der Träger wurde mehrfach unterstützt: 1999, 2001, 2002, 2004, 2006 und 2008 mit insges. ca. 24.000,- Euro

Antrag

Empfehlung und Genehmigung

Aufgrund der Eilbedürftigkeit wurde die Anschaffung einer Geschirrspülmaschine aus dem „Feuerwehrtopf“ mit 2.708,- Euro gefördert.


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