42. Sitzung am 14. Juli 2009 (15 Projekte)

Die Tagesordnung enthält folgende Punkte

Tagesordnung

1. Begrüßung
2. Darbietung des Vereins LuKuLuLe
3. Protokoll, Termine
4. Aktuelle Viertelstunde
5. Bericht über den Stand des Spendenaufkommens
6. Bericht der Finanzkommission
7. Vorstellung der Projekte, Begründung der
Anträge, Diskussion und Abstimmung
8. Verschiedenes

Projektanträge

Projekt 1
Handbikes für Rollstuhlfahrer

Projekt Träger

Schulverein Kurt-Juster-Schule, Alsterdorfer Str. 420, 22297 Hambur

Projekt Beschreibung

Der Schulverein an der Kurt-Juster-Schule, einer Ganztagesschule für 90 Kinder mit körperlichen und motorischen Behinderungen, hat 46 Mitglieder. Mit den Mitgliedsbeiträgen (mindestens € 24 im Jahr) werden Schul-, aber auch Freizeitaktivitäten unterstützt.
In einer im Entstehen befindlichen Handbike-AG soll Kindern, die auf den Rollstuhl angewiesen sind, mit Hilfe eines Handbikes, das vor den Rollstuhl befestigt wird, eine neue Lebensqualität eröffnet werden. Kinder, die sich bisher nur sehr langsam im Rollstuhl fortbewegen konnten, können mit einem Handbike plötzlich Schnelligkeit erlangen. Sie werden mit einem Handbike mobiler, können mit anderen Kindern um die Wette „rennen“, ja sogar evtl. am Vattenfall-Rennen teilnehmen. Ein Handbike bietet behinderten Kindern die Möglichkeit, aus der Isolation, in der gerade diese Kinder gefangen sind, ein wenig auszubrechen.
Da nicht alle Eltern in der Lage sind, den Eigenanteil von € 300 zu übernehmen, möchte der Schulverein
3 vereinseigene Handbikes anschaffen. Auch Kindern, denen keine Krankenkasse wegen ihres ungesicherten Aufenthaltsstatus ein Handbike finanziert, sollen mitmachen können. Durch vereinseigene Handbikes können in jedem Schuljahr neue Kinder an der Handbike AG beteiligt werden.Ein Handbike kostet 2.800,00 Euro drei Handbikes also 8.400,00 Euro. 400,00 Euro kann der Schulverein aufbringen

Antrag

8.000,00 Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 8.000,00 Euro zu unterstützen.


Projekt 2
Erhalt des Schwimmunterrichts im ehem. städtischen Lehrschwimmbecken für Luruper Kinder sowie Erwachsene mit Behinderungenr

Projekt Träger

LuFISch Luruper Förderverein Integration durch Schwimmen e.V. , Swattenweg 10, 22547 Hamburg, Tel.836799

Projekt Beschreibung

LuFISch hat nach der generellen Schließung der Lehrschwimmbecken an Hamburger Schulen durch den Senat, 2005, die Organisation des Schwimmbetriebs und die finanzielle Last für den Luruper Standort übernommen. Die Satzung definiert als Vereinszweck „die Förderung des Schwimmens und insbesondere die Unterstützung von Personen, die infolge ihres körperlichen, geistigen oder seelischen Zustands auf die Hilfe anderer angewiesen sind oder die ohne Unterstützung finanziell nicht in der Lage wären, Sportangebote anzunehmen“. Inzwischen nutzen 1000 Kinder /Erwachsene das Schwimmangebot/ Monat. Lurup ist der Hamburger Stadtteil mit den prozentual meisten Hartz IV-Empfängern. Der Einzugsbereich der Schule Fridtjof-Nansen, auf deren Gelände das Lehrschwimmbecken steht , ist nach Einstufung der Schulbehörde ein sog. Kess 2 –Standort, d.h. hat die zweitschlechteste Sozialstruktur Hamburgs. Neben der Armut, die allein schon Isolation begünstigt, haben 2/3 der Kinder einen Migrationshintergrund. In jeder Klasse sind mind. 5 teils mehrfach behinderte Kinder. Die Förderschule sowie die Sprachheilschule Böttcherkamp betreuen hier ihre fast ausschließlich behinderten Kinder bei der psychomotorischen Wassergewöhnung.
Das LuFISch-Becken ist gut ausgelastet, weil es satzungsgemäß auch von anderen sozial engagierten Luruper Gruppen genutzt wird: u.a. für chronisch kranke, meist sehr arme Senioren, für übergewichtige Frauen oder Mädchen ( in Zusammenarbeit mit dem KifaZ Kinder- und Familienzentrum Lurup), für psychisch erkrankte Erwachsene, für psychomotorische Schwimmgruppen für Kinder. Der Senat verpflichtete im April 09 den Träger LuFISch, die Schwimmanlage und das anteilige Grundstück unentgeldlich zu kaufen. Dazu müssen 100.000 Euro Eigengeld nachgewiesen werden. Dann ist der Senat bereit, von den kalkulierten energetischen Sanierungskosten von 188.000 Euro anteilig 88.000 Euro zu übernehmen; der Bezirk Altona ist am Fortbestand des Schwimmangebotes nachdrücklich interessiert und hat 75.000 Euro zugesagt, so dass LuFISch noch 25.000 Euro vom HSP erbitten muss, um die endgültige Schließung der Anlage zu verhindern. Der Verein trägt die monatlichen Unterhaltskosten von ca. 5000 Euro.

Antrag

25.000,00 Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 25.000,00 Euro zu unterstützen.


Projekt 3
Einrichtung von Gemeinderäumen zur Überwindung sozialer Isolation

Projekt Träger

Syrisch-orthodoxe Kirche von Antiochien St. Dimet in Hamburg e.V.
Im Neugrabener Dorf 40, 21 147 Hamburg Tel.Nr.: (040) 765 22 56

Projekt Beschreibung

Der Ursprung der Syr.-orthod.Kirche von Antiochien liegt am Beginn des Christentums. Die in Antiochien zum Christentum bekehrten Aramäer konnten bis heute eine eigenständige Kultur und Sprache erhalten. Ständige Verfolgungen, Ermordungen und staatliche Repressalien im Nahen Osten führten dazu, dass nahezu alle Aramäer ihre Heimat verlassen mussten und Zuflucht in anderen Ländern, so auch in Deutschland fanden. Heute leben ca. 2.500 syrisch-orthod.Christen in Hamburg. Um den Zusammenhalt untereinander nicht zu verlieren und ihre tradierten Werte zu erhalten, errichteten ca. 100 Familien unter großem körperlichen und finanziellen Einsatz die Kirche St.Dimet in Neugraben. Ganz wichtig ist eine angeschlossene Begegnungsstätte um vor allen Dingen ältere Mitglieder wieder aus der Vereinsamung und Isolation zurückzuholen. Viele von ihnen sind Analphabeten und sprechen kein Deutsch. Kinder und Jugendliche sollen durch Hausaufgabenhilfe unterstützt werden. Für die bauliche Vorbereitung der Gemeinschaftsräume und vor allen Dingen für ihre Einrichtung fehlt das Geld.

Antrag

20.000,00 Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 20.000,00 Euro zu unterstützen.


Projekt 4
Mädchenoase, Ferienprogramm für Mädchen mit Sprechbehinderungen und sozialer Benachteiligung

Projekt Träger

Dolle Deerns , Eifflerstr. 5- 7, 22769 Hamburg, Tel. Nr.:43188433

Projekt Beschreibung

Das bundesweit einmalige Projekt „Mädchen Oase“ ist ein Umwelt- und Erlebnisprojekt für Mädchen und junge Frauen im städtischen Ballungsgebiet in der Trägerschaft des Vereins „Dolle Deerns e.V.“. Mädchen mit hauptsächlich nicht-deutschem Hintergrund und aus sozial benachteiligten Familien werden in der Mädchen Oase über Naturerlebnisse und gemeinsames Erleben sozial entwickelt. Die meisten Mädchen kommen aus der Sprachheilschule Bernstorfstrasse. Durch Defizite im Kommunikations- und Sprechverhalten sind sie in der Konfliktbewältigung gestört. Hier setzt die sozialpädagogische Arbeit der Mädchen Oase ein. Ergänzend zur Arbeit in der Mächen Oase in der Schulzeit werden Ferienprogramme angeboten, sowohl in der Mädchen Oase als auch Ausflugsprogramme mit erzieherischem Hintergrund. Viele der Mädchen haben noch nie ihren „Kiez“ verlassen und würden ohne dieses Angebot in den Ferien abhängen. Durch Mittelkürzung sind die nächsten beiden Ferienprogramme nicht gesichert. Für die Durchführung eines Sommerferien- und eines Herbstferienprogrammes entstehen Kosten von 4.880,-- Euro, davon Honorarkosten 3.430,-- Euro, Fahrtkosten 450,-- Euro, Eintrittsgelder 700,-- Euro und Sachmittel von 300,-- Euro. Die Selbstbeteiligung ist zu vernachlässigen.

Antrag

4.880,00 Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit bis zu 4.880,00 Euro zu unterstützen.


Projekt 5
Ausstattung der Kinderbücherei für 3-12 jährige Kinder

Projekt Träger

Verein der Freunde und Förderer der Kinderbücherei Bahrenfeld – BüBa e.V.
Mendelssohnstr 86, 22761 Bahrenfeld, Tel.: 895590

Projekt Beschreibung

Der Verein wurde 1997 gegründet – zu Beginn in Kooperation mit der HÖB (HH Öffentl. Bücherhallen) für alle Lesergruppen wobei schon zu Beginn die wichtigste Zielgruppe Kinder im Grundschulalter waren. Neben der Ausleihe wurden die Kinder an Bücher und Lesen herangeführt, teilweise Hausaufgabenhilfe erteilt, in den Wintermonaten Vorlesenachmittage durchgeführt, im Sommer ein Sommerfest veranstaltet und in der Bücherei regelmäßig Einführungen für Kindergruppen veranstaltet. Im Zuge von Einsparungen kündigte die HÖB 2005 den Vertrag und so wurde mit Unterstützung des Bezirksamtes Altona ein Container auf dem Gelände der Grundschule Mendelssohnstr. aufgebaut, in dem nunmehr das Lese- und Medienangebot für Kinder zwischen 3- und 12 Jahren vorgehalten wird. Mit der HÖB und der Schule bestehen Kooperationsverträge. Ein zweisprachiges Angebot (türkisch/deutsch) ist im Aufbau.
Für die Anschaffung neuer Bücher /CD’s /DVD’s/Videos und MC’s für Kinder von 3-12 Jahren, einen Projektionstisch und eine Leinwand mit Stativ werden 1.000,00 Euro benötigt.

Antrag

1.000,00 Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 1.000,00 Euro zu unterstützen.


Projekt 6
Erneuerung des Fußbodens im Integrationszentrum St.Pauli

Projekt Träger

Kulturelle Begegnungsstätte IKBe.V., Integrationszentrum St. Pauli, 20359 Hamburg, Tel.Nr.: 31767183

Projekt Beschreibung

Die interkulturelle Begegnungsstätte IKB e.V. ist seit 15 Jahren in Hamburg tätig. Aufgabe ist es, Frauen mit Migrationshintergrund und gesicherter Aufenthaltsgenehmigung in den verschiedensten Belangen des Alltags zu beraten und den Integrationsprozess durch Kurse und Fortbildungen zu fördern. Täglich nehmen ca. 60 – 70 Frauen das Kursangebot war. Ca. 10 - 30 Frauen werden pro Tag individuell beraten. Das Integrationszentrum St. Pauli wird seit über 10 Jahren betrieben. Der PVC Boden ist abgelaufen und auch bei intensiver Reinigung nicht mehr sauber zu bekommen. Eine Erneuerung ist dringend erforderlich. Das kostengünstigste Angebot beträgt 5.799,00 Euro.

Antrag

5.799,00 Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 5.799,00 Euro zu unterstützen.


Projekt 7
Gruppentreffen und Sprachunterricht für kriegs- und fluchttraumatisierte Frauen

Projekt Träger

Koordinationsrat der Iranerinnen und Iraner in Hamburg e.V. Dillstr. 19, 20 146 Hamburg Tel.Nr.: 040/ 49 29 22 45

Projekt Beschreibung

Die Antragstellerin ist seit über 20 Jahren als Migranten-Selbsthilfeorganisation auf ehrenamtlicher Basis mit großem Erfolg in Hamburg tätig. Zielgruppe sind Frauen mit ungesichertem Aufenthaltsstatus (vornehmlich aus dem persischsprachigen Kulturkreis). Angeboten werden u.a. Sprachkurse, Kurse zur Berufs- und Lebensorientierung, Kindererziehung, oder zur Einführung in den deutschen Kulturkreis usw
Zahlreiche Frauen mussten in letzter Zeit, oft in fortgeschrittenem Alter, ihre Heimatländer verlassen. Sie leben mit ungesicherten Aufenthaltsstatus in Hamburg. Viele von ihnen sind kriegs- und fluchttraumatisiert. Ansprechpartner oder gar Informationskurse gibt es nicht. Die jetzt entstandene Mauer des Schweigens soll durch wöchentliche Gruppengespräche unter Leitung von Fachkräften (Psychologen/Sozialpädagogen) durchbrochen werden. Ergänzt werden diese Treffen durch Sprachunterricht. (Kosten ca. 160 Stunden x 18,75 Euro = 3.000,00 Euro )

Antrag

3.000.00 Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 3.000,00 Euro zu unterstützen.


Projekt 8
Knowledge Club, Ausstattung von Räumen für Weiterbildung von Kindern mit Migrationshintergrund in Billstedt,

Projekt Träger

Bildung ohne Grenzen e.V., Rothenbaumchaussee 76 a, 20148 Hamburg Tel.Nr.: 69994613

Projekt Beschreibung

Bildung ohne Grenzen e.V. wurde 2005 gegründet und sieht seine Ziele vor allem darin, Grenzen aller Art zu bekämpfen und langfristig zu beseitigen, die einem erfolgreichen und diskriminierungsfreien Bildungserwerb im Wege stehen. Knowledge Club bietet bereits in der Krausestr. erfolgreich Hausaufgabenhilfe, Sport, Theater AG., Saxophon Unterricht etc.an, um Kindern, häufig mit Migrationshintergrund, durch Integration und Hilfe die Bildungschancen zu erhöhen und damit eine sichere Zukunft zu sichern. Dieses Angebot soll jetzt auch im sozialen Brennpunkt Billstedt angeboten werden. Um dies tun zu können, müssen, die von der SAGA farbsanierten, angemieteten Räume in einen funktionstüchtigen Zustand versetzt werden und Einrichtungsgegenstände gekauft werden. Die Kosten des Projektes betragen ca. 15.500,-- Euro, davon für: Materialkosten für die Endsanierung der Räume 2.794,51 Euro, Beleuchtung 1.653,53 Euro, Einrichtungsgegenstände (Möbel, Gardinen, Tafel) ca.4.748,00 Euro, Elektronik (5 Laptops, Telefon, Drucker, Beamer etc.) ca.3.720,00 Euro, Ausstattung (Pinnwand, Geschirr, Bücher, Papier etc.) ca. 910,00 Euro und Miete für 1 Jahr 1.476,00 Euro.

Antrag

15.500,00 Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit bis zu 15.500,00 Euro zu unterstützen.


Projekt 9
Anschaffung eines Elektro-Heißluft-Kombi-Dämpfers

Projekt Träger

Förderverein Winternotprogramm für Obdachlose e. V., Am Knill 26 - 22147 Hamburg Tel.Nr.: 6438060

Projekt Beschreibung

Zweck des Fördervereins Winternotprogramm ist es, die Not obdachloser Menschen in der Winterzeit zu lindern, insbesondere ihnen täglich eine warme Mahlzeit zu geben. Der Förderverein konzentriert sich auf die von der Stadt Hamburg von Ende Oktober bis Anfang April j. J. eingerichtete Übernachtungsstelle in der Sportallee Groß Borstel. Die Stadt finanziert das Unterkunftsangebot ("fördern und wohnen AöR"), eine Verpflegung der Obdachlosen durch die Behörde ist nicht vorgesehen. Hierfür engagiert sich der Verein, indem er auf Basis von Zulieferungen der Hamburger Tafel abends eine warme Mahlzeit und Kaffee zubereitet und austeilt (auch morgens schon Kaffee und belegte Brote).
Den ca. 20 Ehrenamtlichen des Vereins steht eine 14 qm große Küche zur Verfügung. Für die durchschnittlich 80 -100 Personen, die täglich die Einrichtung besuchen, hat der Verein nur eine primitive Kochmöglichkeit und keine wirksame Warmhaltevorrichtung. Um dem abzuhelfen, effizienter arbeiten und tatsächlich warmes Essen ausgeben zu können, bittet der Verein das HSP um Unterstützung zur Anschaffung eines Elektro-Heißluft-Kombi-Dämpfers.
Der Kombi-Dämpfer kostet inkl. MWSt. 4.200.00 Euro, die Einbaukosten belaufen sich auf voraussichtlich 1.000,00 Euro. Eine Eigenbeteiligung des Vereins, der sich ausschließlich aus Beiträgen und Spenden finanziert, ist nicht möglich. Der Verein ist noch nicht vom HSP gefördert worden.

Antrag

5.200,00 Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit bis zu 5.200,00 Euro zu unterstützen.


Projekt 10
Anschaffung eines gebrauchten Kleinbusses

Projekt Träger

Stadtinsel e.V., Borstelreihe 7, 22083 Hamburg, Tel.Nr.: 22719710

Projekt Beschreibung

Der Träger ist in drei Bereichen aktiv: Jeweils einmal wöchentlich Essenausgabe für ca. 120 Arme und Betreuung mit Lebensmittelversorgung von Obdachlosen und Drogenabhängigen in der Nähe des Hauptbahnhofs. Daneben Kinderbetreuung in 3 Stadteilen (Nettelnburg, Neuwiedental, Wandsbek) Insges. ca. 60-80 Kinder kommen überwiegend aus Heimen von „Fördern und Wohnen“ (u.a.Asylanten, Obdachlose ). Mit den Kindern wird u.a. gebastelt , gemalt, musiziert und gemeinsame Freizeitaktivitäten durchgeführt. Insgesamt stehen 12 überwiegend ehrenamtliche Mitarbeiter zur Verfügung. Bisher wurde der Bus von der befreundeten ELIM Gemeinde für den Transport der Geräte vom Sitz des Trägers bis zu den Spielstätten benutzt. Verschiedentlich hat es Überschneidungen gegeben, so dass der Träger nun einen eigenen gebrauchten Bus anschaffen will, der auch für den Transport von Lebensmitteln zum Hauptbahnhof eingesetzt wird. Da der Bus nicht immer im Einsatz ist, wurde mit dem Träger vereinbart, dass dieser von Fall zu Fall auch an dritte gemeinnützige Vereine gegen Gebühr vermietet wird. Über Eigenmittel verfügt der Verein nicht.

Antrag

15.000,00 Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit bis zu 15.000,00 Euro zu unterstützen.


Projekt 11
Gartengestaltung und Markisen

Projekt Träger

Nachbarschaftsheim St. Pauli Seniorentagesstätte, Silbersackstr. 14, 20359 Hamburg , Tel.Nr.: 3195478

Projekt Beschreibung

Die Seniorentagesstätte des Nachbarschaftsheims St. Pauli liegt in der Silbersackstr. mitten im sozialen Brennpunkt St. Pauli. Die Einrichtung wird täglich von 40 bis 70 Senioren besucht. Es wird Altenarbeit geleistet mit dem besonderen Schwerpunkt der täglichen Mahlzeit (Hamburger Tafel) und der sozialen und präventiv - gesundheitlichen Betreuung überwiegend von Altersarmut betroffener Senioren. Das Haus wurde mit Unterstützung der Stadt und des Bezirksamtes saniert und im April neu eingeweiht.
Zur Verbesserung des Platzangebotes für die Sommermonate soll nun noch eine schöne Terrasse gartenseitig geschaffen werden. Hierzu gehört auch die Anschaffung einer Markise.

Antrag

13.104,00 Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 13.104,00 Euro zu unterstützen.


Projekt 12
Überbrückungsfinanzierung für die „Beratungsstelle Seelennot „

Projekt Träger

Diakonisches Werk Hamburg, Beratungsstelle Seelennot , Königstr. 54, 22767 Hamburg, Tel.Nr.
30620260

Projekt Beschreibung

Der Verein SeelenNot wurde vom HSP im Jahr 04 und 07 mit jeweils ca 8.600,00 Euro gefördert.
Der Verein kümmert sich um Kinder und Familien, in dem ein oder beide Elternteile psychisch erkrankt sind. Die Kinder von psychisch kranken Eltern oder Elternteilen haben sehr vielfältige und vielschichtige Probleme – angefangen von der psychischen Belastung wegen des „fremden“ Verhaltens der Eltern über die Stigmatisierung / Ausgrenzung und Isolierung durch das Umfeld bis zur Angst, dass die Jugendbehörde für die Kinder eine Betreuung organisieren muss wenn z.B. die Mutter stationär behandelt werden muss. Hier gibt es vielfältigen Bedarf der Familien- und Kinderbetreuung. (Jugendhilfe/Gesundheitshilfe/ggf Beantragung von finanzieller Unterstützung/ Organisation einer Selbsthilfegruppe für die Kinder und Eltern etc.)
Seit 2009 hat das Zentrum für Familienberatung, Seelsorge und Supervision die Arbeit vom Verein SeelenNot übernommen, da der Verein die Arbeit nur mit Einwerbung von Spenden nicht fortführen konnte. Die Arbeit muss auf eine neue tragfähige finanzielle Basis gestellt werden. Daran arbeitet das Diakonische Werk und hofft mit BSG Unterstützung und Zuschüssen gemäß SGB XII und SGB VIII eine Dauerfinanzierung erreichen zu können.

Antrag

12.500,00 Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 12.500,00 Euro zu unterstützen.


Projekt 13
Umbau der Sanitäranlagen und Errichtung einer behindertengerechten Toilette

Projekt Träger

Ev.Luth. Emmaus-Kirchengemeinde Hamburg-Lurup, Kleiberweg 115, 22547 Hamburg Tel.Nr.: 84 05 0982

Projekt Beschreibung

Die Emmaus Kirchengemeinde Lurup hat bei den Gottesdiensten, Seniorenkreisen und verschiedensten Veranstaltungen, unter anderem mit der „Rolli-Gruppe“ der Altentagesstätte an der Kirche „Zu-den-Zwölf-Aposteln“ eine große Anzahl von Senioren und Seniorinnen, die auf einen Rollstuhl oder einen Rollator angewiesen sind. Die vorhandenen Sanitäranlagen sind mit Rollstuhl nicht nutzbar und mit Rollator nur mit nicht zumutbaren Verrenkungen. Um in Zukunft diesen Menschen den Zugang zur Kirche zu erleichtern, sollen die Sanitäranlagen behindertengerecht umgebaut werden. Die Gesamtkosten betragen 37.454,38 Euro. Davon kann die Gemeinde nach Prüfung des Haushalts 32.454,38 Euro übernehmen. 5.000,00 Euro soll das Spendenparlament beisteuern.

Antrag

5.000,00 Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 5.000,00 Euro zu unterstützen.


Projekt 14
Renovierung des Pflegebads in der Krankenstube für Obdachlose

Projekt Träger

Caritas für Hamburg e.V., Krankenstube: Seewartenstr. 10, 20459 Hamburg, Tel.Nr.: 3808810

Projekt Beschreibung

Die Krankenstube für Obdachlose bietet seit 1999 auf dem früheren Gelände des Hafenkrankenhauses obdachlosen Menschen stationäre häusliche Pflege zur gesundheitlichen Stabilisierung und soziale Hilfen zur gesellschaftlichen Wiedereingliederung an. Die Patienten werden in 16 Betten betreut. Es ist geplant, dass die Patienten nicht länger als 6 Wochen in der Einrichtung betreut werden. Im Jahr 2008 wurden 165 Personen betreut. Die Zuführung erfolgt von der „Mobilen Hilfe“ für Obdachlose oder von den Krankenhäusern. Die Einrichtung hat ein Budget von 450 Tsd Euro p.a. wovon 300 Tsd Euro von der Hansestadt beigesteuert werden. 150 Tsd Euro müssen jährlich über Spenden eingeworben werden. Ein Besuch in der Krankenstube ließ erahnen wie schwer die Arbeit mit pflegebedürftigen Obdachlosen ist. Insofern ist es notwendig die Arbeitsbedingungen für das Personal zu verbessern.
Das Pflegebad ist noch „aus den Frühzeiten des Hafenkrankenhauses“ und soll saniert werden. Die Gesamtkosten betragen 32.000,00 Euro. Die Caritas bittet das HSP um einen Beitrag von 10.000,00 Euro

Antrag

10.000,00 Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 10.000,00 Euro zu unterstützen.


Projekt 15
Jugendtheater in Farmsen/Berne

Projekt Träger

Jugendclub Berner Au e. V. Berner Allee 31, 22159 Hamburg (Jugendclub Berner Au e. V.) Tel.Nr.: 644 3293 / Frau Korselt: 01773337348

Projekt Beschreibung

Der Jugendclub Berner Au e. V. arbeitet seit über 30 Jahren mit den Kindern und Jugendlichen des Stadtteils Framsen/Berne, der sich durch einen besonders hohen Anteil unvollständiger Familien und MigrantInnen und eine niedrige Einkommensstruktur auszeichnet. Unter den Jugendlichen sind zunehmend viele Förderschüler und Schulabbrecher, die ohne Perspektive herumhängen. Nach zwei Theaterworkshops im letzten Jahr hat eine Gruppe von Mädchen nun den Wunsch nach kontinuierlicher Theaterarbeit mit Frau Korselt gewünscht. Die Gruppe, darunter 2 lernbehinderte Mädchen und eines mit Down-Syndrom, aber auch eine Gymnasiastin, plant für das nächste Schuljahr ein Projekt mit wöchentlichen Proben und einer Aufführung des selbst erarbeiteten Stücks. Die SAGA stellt kostenlos einen geeigneten Raum zur Verfügung, für die Werbemittel wurde Unterstützung von „Pro Quartier Farmsen/Berne“ zugesagt. Beantragt werden beim HSP die Personalkosten in Höhe von 3.800 € und Materialkosten in Höhe von 600 €. Veranschlagt sind Personalkosten für die Theaterpädagogin Frau Korselt für wöchentliche Proben mit Vor- und Nachbereitung (40 Wochen zu je 4 Stunden) und zwei Wochenendworkshops (je 15 Stunden) bei einer Vergütung von 20 € pro Stunde.

Antrag

4.400,00 Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 4.400,00 Euro zu unterstützen.


teaser_mitglied_werden_h1 teaser_mitglied_werden_h2 Mit nur 5 Euro im Monat können Sie helfen.