19. Sitzung am 05. November 2001 (22 Projekte)

In dieser Arbeitssitzung bewilligte das Plenum nach Empfehlung der Finanzkommission insgesamt 355.620 DM für die folgenden 22 Projekte:

Tagesordnung


Projektanträge

Projekt 1
Einbau einer Küche als Treffpunkt und Übungsfeld für psychisch erkrankte Menschen

Projekt Träger

Der Lotse in Wilhelmsburg - ein Treffpunkt der "Hamburgischen Gesellschaft für soziale Psychiatrie e.V.", Fährstraße 70, 21107 Hamburg, Tel. 75 66 01 75chaft für soziale Psychiatrie e.V."

Projekt Beschreibung

Der Lotse arbeitet seit 1977 erfolgreich im sozial stark belasteten und benachteiligten Stadtteil Wilhelmsburg. Hier finden sich psychisch erkrankte und genesende Menschen im Offenen Treff, in der Frühstücksgruppe, der Kreativgruppe, der Selbsthilfegruppe "Der Club" und der Altengruppe zusammen. Die Gruppen sind unterschiedlich stark (7 - 20 Teilnehmer), im Jahr kommen rd. 400 Besucher in die Einrichtung. Ein neues Konzept soll dafür sorgen, daß die Kommunikation der Klienten noch besser gestaltet wird. Die Besucher sollen ihre kleinen Mahlzeiten und Kaffeerunden selbst zubereiten und genießen können und dadurch Anderen helfen und für sich Anerkennung und Stärkung des Selbstbewußtseins erfahren.

Antrag

8.000,- DM für die Anschaffung einer neuen Einbauküche.

Empfehlung und Genehmigung

Die Finanzkommission empfahl dem Parlament, den Lotsen mit 8.000,- DM zu fördern.


Projekt 2
Erschließung von Gruppenräumen durch den Einbau einer Kellertreppe

Projekt Träger

"Unser Haus e.V." Verein für selbstverwaltete Jugend-, Freizeit- und Kulturarbeit in Bergedorf, Wentorferstraße 26, 21029 Hamburg, Tel. 721 31 34

Projekt Beschreibung

Viele junge Menschen zwischen 14 und 22 Jahren gehen auf die Straße, um mit Gleichgesinnten ihre Probleme zu besprechen. Der Verein "Unser Haus" in Bergedorf bietet Mädchen und Jungen in diesem Alter ein Haus an, das z.Zt. zwar renovierungsbedürftig ist, aber qualifiziertes Personal hat, um dort über ihre Probleme mit Gleichaltrigen und unter Anleitung zu reden. Täglich kommen 20 - 30 und am Wochenende 60 - 70 Jugendliche ins Haus. Dann reichen die Räume nicht mehr aus. Durch eine neue Treppe, die direkt vom Café in den Keller führen soll, könnten ausreichende und gut geeignete Gruppenräume erschlossen werden.

Antrag

Für den Einbau der Treppe 24.000,- DM als Zuschuß zu den Gesamtkosten von 34.720,- DM.

Empfehlung und Genehmigung

Die Finanzkommission empfahl dem Parlament, das Projekt mit bis zu 20.000,- DM zu fördern, da sich seit Antragstellung weitere Finanzierungsquellen ergeben haben, deren Höhe noch nicht endgültig feststeht.


Projekt 3
Wochenendschule für russischsprachige Kinder in Neu - Allermöhe

Projekt Träger

Wochenendschule für russischsprachige Kinder in Neu - Allermöhe, Hospitalstr. 109, 22767 HH, Tel. 30 60 65 08

Projekt Beschreibung

In Neu-Allermöhe wohnen etwa 8.000 Einwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion. Die Integration stellt die Familien vor große Belastungen. Eine besondere Aufgabe stellen dabei die Kinder dar. Sie müssen deutsche Sprache und Kultur lernen, sollen aber auch die russische Sprache und Kultur nicht verlernen. Deshalb will der Verein ASBUKA (deutsch: Alphabet), wie schon in Altona und Billstedt auch in Allermöhe Kinder um sich sammeln, die sonnabends jeweils drei Stunden lang an Musik-, Mal- und Russisch- Unterricht teilnehmen können. Dieses Angebot soll dazu beitragen, daß soziale Spannungen und Familienkonflikte abgebaut bzw. verhindert werden.
Wenn die Gruppenarbeit gut läuft, besteht Hoffnung, daß das Jugendamt Bergedorf die Kosten übernimmt. Für das erste Jahr wird eine Anschubfinanzierung erbeten.

Antrag

6.100,- DM.

Empfehlung und Genehmigung

Die Finanzkommission empfahl dem Parlament, den Aufbau einer russischsprachigen Kindergruppe in Neu-Allermöhe mit 4.800,- DM zu fördern.


Projekt 4
Patchwork - Von Frauen für Frauen gegen Gewalt

Projekt Träger

Kirchenkreis Altona, 22767 Hamburg, Tel. 38 61 08 43

Projekt Beschreibung

Die Arbeit von Patchwork wird getragen vom Kirchenkreis Altona und vom ehrenamtlichen, unentgeltlichen Engagement von Frauen. 35 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen haben es sich zur Aufgabe gemacht, das Thema "Gewalt gegen Frauen" in die Öffentlichkeit zu bringen und den Opfern vertraulich, anonym, spontan, unbürokratisch und kostenlos zu helfen. Die Frauen werden ein Stück ihres Weges beraten, begleitet und gestärkt. Patchwork arbeitet mit anderen Institutionen zusammen, vermittelt präventive Hilfe, auch um Mütter und ihre Kinder vor dem Frauenhaus zu bewahren.
Durch Rückgang der Einnahmen (Kirchensteuermittel und Spenden) muß die Arbeit neu strukturiert werden. In der Übergangszeit entsteht eine Finanzierungslücke von 15.000,- DM. Das Spendenparlament wird um eine Überbrückungshilfe zu diesem Fehlbetrag gebeten.

Antrag

7.400,- DM

Empfehlung und Genehmigung

Die Finanzkommission empfahl dem Parlament, das Projekt mit 7.400,- DM zu fördern.


Projekt 5
Umbau und Einrichtung eines Gemeinschaftsraumes für behinderte Menschen in einer Doppelgarage

Projekt Träger

Arche e.V. Volksdorf, Christlicher Verein zur Förderung des Zusammenlebens von Behinderten und Nichtbehinderten, Farmsener Landstraße 198, 22359 Hamburg, Tel. 603 24 90

Projekt Beschreibung

Die Arche betreut seit 1983 geistig, oft mehrfach behinderte Menschen in Lebensgemeinschaften. Behinderte und Nichtbehinderte leben zusammen und teilen Alltag und Sonntag. Weltweit gibt es 100 christliche Archegemeinschaften in 39 Ländern. In Hamburg bestehen drei solcher Lebensgemeinschaften, in denen 17 geistig, teils mehrfachbehinderte Menschen betreut und gefördert werden.
Durch den Kauf eines Hauses in der Scharbeutzer Straße 45 sind 5 neue, behindertengerechte Kleinwohnungen entstanden. Alle Vereinsrücklagen und Darlehnsrahmen wurden zum Kauf des Hauses und des Umbaus eingesetzt und ausgeschöpft. Die Kosten für den Ausbau und die Einrichtung eines Gemeinschaftsraumes in einer Doppelgarage am neuen Haus für alle drei Lebensgemeinschaften und für offene Stadtteilarbeit werden vom Hamburger Spendenparlament erbeten.

Antrag

50.950,- DM zum Ausbau (42.000,-) und für die notwendigste Einrichtung (9.500,-).

Empfehlung und Genehmigung

Die Finanzkommission empfahl dem Parlament, das Projekt der Arche mit 50.950,- DM zu fördern.


Projekt 6
Aufbau eines Internetcafés im Jugendtreff "Jenfelder Kaffeekanne"

Projekt Träger

Aktive Nachbarschaft Jenfeld e.V., Oppelner Straße 5, 22045 Hamburg, Tel. 653 48 23

Projekt Beschreibung

Der Verein betreibt das Nachbarschaftszentrum "Jenfelder Kaffeekanne" als niedrigschwelligen offenen Treffpunkt. Neben Freizeit- und Beratungsangeboten für Erwachsene liegt der Schwerpunkt in der offenen Kinder- und Jugendarbeit. Es wird darüber hinaus ein Schülerfrühstück für ca. 50 Kinder täglich angeboten sowie ein Mittagstisch mit anschließender Betreuung. In Zusammenarbeit mit der HAB (Hamburger Arbeits- und Beschäftigungsgesellschaft) werden bis zu 8 frühere Sozialhilfeempfängerinnen im sog. 2. Arbeitsmarkt ausgebildet. Im Einzugsgebiet leben ca. 90% der Kinder in Familien, die entweder phasenweise oder dauerhaft auf Sozialhilfe angewiesen sind. Die häufige Verschuldung der Haushalte führt dazu, daß das verfügbare Familieneinkommen oft unter der Armutsgrenze liegt.
Bereits seit Jahren besteht in der Einrichtung eine ehrenamtlich geleitete Computergruppe. Durch Spenden und Aktivitäten der Computergruppe stehen zwischenzeitlich 5 PCs incl. Software zur Verfügung. Mit Mitteln der Stadtentwicklungsbehörde (STEB) wurden nunmehr geeignete Räumlichkeiten geschaffen, um das PC/Internet Schulungsangebot für Jugendliche und Kinder professionell anzubieten und eine regelmäßige Betreuung sicherzustellen. Es soll an 3 Tagen der Woche eine Honorarkraft mit pädagogischer- und Medienkompetenz eingesetzt werden. Dafür wird eine Anschubfinanzierung erbeten.

Antrag

10.800,- DM für das Honorar der Fachkraft im ersten Jahr.

Empfehlung und Genehmigung

Die Finanzkommission empfahl dem Parlament, den Start des Internetcafés mit 10.800,- DM zu fördern.


Projekt 7
Förderung von behinderten Kindern und Jugendlichen durch therapeutisches Reiten

Projekt Träger

Leben mit Behinderung Hamburg, Elternverein e.V., Südring 36, 22303 Hamburg, Tel. 270 790 -0, Projektleitung: Nicola Klose, Tel. 317 67 804

Projekt Beschreibung

Der Träger hat im April 2000 vom Spendenparlament 26.200,- DM für die Unterstützung von Menschen mit Behinderungen im Seniorenalter erhalten. Heute geht es um ein anderes Projekt:
Während der Hamburger Ferien können jeweils 6 Mädchen/junge Frauen zw. 8 und 22 Jahren mit unterschiedlichen Behinderungen ihre Freizeit auf dem Ponyhof Waldenau verbringen. Die geistig oder mehrfach Behinderten kommen in Kontakt mit Tieren und lernen Reiten, das ihnen Freude macht und therapeutische Wirkungen hat. Höhepunkt dieser Ferien ist die Aufführung einer Theaterrevue, in der sie zeigen, was sie gelernt haben. Es sind Kinder und Jugendliche aus z.T. sozial schwachen Familien, für die es außerdem eine große Entlastung ist, daß ihre Kinder aus den Wohnungen herauskommen. Der Ponyhof stellt gegen Entgelt die Ponys und Fachpersonal, für die behindertengerechte Ausrüstung rund ums Pferd muß der Träger sorgen. Dafür bittet er das Spendenparlament um Hilfe.

Antrag

Für eine Aufsteigerampe, einen Voltigiergurt und 6 Reithelme: 3.050,- DM

Empfehlung und Genehmigung

für techn. Geräte, Kostüme und den Bühnenaufbau: 1.200,- DM


Projekt 8
Aktion Barrierefreies Bürgerhaus für körperlich behinderte Menschen

Projekt Träger

Bürgerhaus Hartzlohplatz e.V., Lorichsstraße 28a, 22307 Hamburg, Tel. 630 40 00

Projekt Beschreibung

Das Bürgerhaus ist ein soziokulturelles Stadtteilzentrum in Barmbek. Dort treffen sich Stadtteil-, Selbsthilfe - und Kreativgruppen. Es finden Kurse und kulturelle Veranstaltungen statt.
Die Gruppe der Behinderten war bisher aus bautechnischen Gründen ausgeschlossen. Es wurden bereits mit Hilfe von Spenden und Sammlungen rollstuhlgerechte Toiletten, spezielle Beleuchtung für Sehbehinderte und Anlagen für Hörbehinderte eingebaut. Für Rollstuhlfahrer fehlt jedoch eine Rampe, um problemlos ins Haus zu kommen. Ein Kostenvoranschlag über 26.900,- DM liegt vor. Für die zusätzlich notwendige Automatiktür ist die Finanzierung bereits abgesichert, doch für die Rampe fehlen noch 15.000,- DM. Erst wenn sie gebaut ist, kann das Veranstaltungsprogramm auch auf die Behinderten ausgerichtet werden und Integrationsgruppen für Behinderte und Nichtbehinderte eingerichtet werden.

Antrag

15.000,- DM.

Empfehlung und Genehmigung

Die Finanzkommission empfahl dem Parlament, das Projekt mit 15.000,- DM zu fördern.


Projekt 9
Maschinen für die Handwerklichen Trainings Werkstätten Eimsbüttel

Projekt Träger

Gemeinnützige Wohnheimgesellschaft des Hamburger Fürsorgevereins von 1948 mbH, Max- Brauer - Allee 138, 22765 Hamburg, Tel. 38 42 14

Projekt Beschreibung

Der Träger widmet sich seit 1973 der (Re-)Integration Haftentlassener. Er tut dies in vier Schwerpunktprojekten, von denen eines seit 1984 die Berufliche Bildung in den Trainings Werkstätten in Eimsbüttel ist. Das Spendenparlament hat 1998 für die Übungsküche im Wohnheim (21 betreute Wohnungen, ein weiteres Arbeitsfeld der Wohnheimgesellschaft) mit 10.200,- DM schon einmal geholfen.
Die berufliche Ausbildung in den Trainings Werkstätten ist in drei sog. Maßnahmen unterteilt, die durch feste Gebührensätze je Teilnehmer vom Arbeitsamt finanziert werden. Die Maßnahmen erstrecken sich über 8 Wochen (Orientierungsphase), 6 Monate (Vermittlung handwerklicher Kenntnisse im Holz- und Metallbereich) und 21 Monate (Umschulung zum Tischler). Zur weiteren erfolgreichen Arbeit sind die Ersatzbeschaffung einer Holzbearbeitungsmaschine (Dickenhobel) und die zusätzliche Installation eines Saugrohres für eine Bandschleifmaschine erforderlich.
Diese Investionskosten können durch o.g. Gebührensätze für max. 12 Kursteilnehmer nicht aufgebracht werden.

Antrag

Für eine Holzbearbeitungsmaschine (6.812,86 DM) und eine zusätzl. Absauganlage (8.062,19 DM) insg. 13.500,- DM.

Empfehlung und Genehmigung

Die Finanzkommission empfahl dem Parlament, das Projekt mit 13.500,- DM zu fördern.


Projekt 10
Anschaffung eines rollstuhlgerechten Busses

Projekt Träger

Insel e.V., Eppendorfer Weg 187, 20253 Hamburg, Tel. 422 95 90

Projekt Beschreibung

Die Wohngruppe Insel e.V. ist integriert in das Gelände der Wohnbaugenossenschaft Brachvogel e.G.
Bei diesem Projekt geht es um Behinderte, die in einer Wohngruppe unterstützt von Betreuerinnen leben.
Das Spendenparlament hat dem Träger 1996 für den Einbau eines Treppenlifts 15.000,- DM zugewendet.
Der Standort Hamburg-Schnelsen erfordert ein Mindestmaß an Mobilität für Arztbesuche, Einkäufe und den Transport zur Tagesförderungsstätte. Hierfür wird ein Kleinbus mit Hebebühne für Rollstuhlfahrer benötigt. Der vorhandene Kleintransporter - ohne Hebebühne und Rollstuhlvorrichtungen - wird verkauft, der Erlös wird gegengerechnet. Es besteht eine Finanzierungslücke.

Antrag

10.000,- DM

Empfehlung und Genehmigung

Die Finanzkommission empfahl dem Parlament, das Projekt mit 10.000,- DM zu fördern.


Projekt 11
MIA - Mädchen in Arbeit

Projekt Träger

Nordlicht e.V. in Zusammenarbeit mit den Trägern Pestalozzi Stiftung und ABAKUS GmbH in der Betriebsstätte "Brakula" (Bramfelder Kulturladen), Nordlicht e.V.: Rahlstedter Straße 33, 22149 Hamburg, Tel. 653 89 44

Projekt Beschreibung

Mit dem Betrieb eines Cafés im BRAKULA soll ein Arbeitsangebot für Mädchen geschaffen werden, die wegen begrenzter Fähigkeiten und Möglichkeiten derzeit weder im ersten noch im zweiten Arbeitsmarkt vermittelbar sind und an den bekannten Projekten der Berufsförderung noch nicht teilnehmen können. Es handelt sich um Mädchen, die in der Regel keinen Schulabschluß haben und die auf Grund ihrer biographischen Erfahrungen und der daraus resultierenden Lebenssituation nicht in der Lage sind, einer kontinuierlichen Tätigkeit nachzugehen. In dem zu betreibenden Café werden diese Mädchen unter Anleitung in die Arbeitswelt eingeführt und ihr erstes Geld verdienen. Zielsetzung ist, daß sie für sich eine eigene berufliche Perspektive und die Einstellung "ich kann das" entwickeln. Das Projekt soll unter Leitung von Nordlicht in Zusammenarbeit mit den Partnern - die jeweils eigene Beiträge leisten - realisiert werden. Lohn- und Anleitungskosten können im ersten Jahr noch nicht voll erwirtschaftet werde. Das Spendenparlament wird um Absicherung dieser Kosten gebeten. Es werden jeweils 5 Mädchen/Frauen im Alter von 16 - 25 Jahren im Café arbeiten und durch eine Fachkraft angeleitet.

Antrag

25.800,- DM, das entspricht 50% der Kosten für das erste Jahr.

Empfehlung und Genehmigung

Die Finanzkommission empfahl dem Parlament, das Projekt mit 25.800,- DM als Anschubfinanzierung zu fördern.


Projekt 12
Finanzierung von Betreuungskosten für Freizeitveranstaltungen und Kurzreisen für geistig und körperlich Behinderte

Projekt Träger

Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung, Landesverband Hamburg e.V., Rantzaustraße 74c, 22041 Hamburg, Tel. 689 433 -1

Projekt Beschreibung

Der sehr bewährte, professionell arbeitende Lebenshilfe e.V. betreut in selbständigen Gruppen Behinderte ambulant, so daß diesen ein dauernder Heimaufenthalt erspart bleibt. Zu den Angeboten des Vereins zählen Freizeitclubs und zwei Teenie-Gruppen, die sich regelmäßig alle 14 Tage am Wochenende treffen, sowie auch wöchentliche Behinderten-Sportgruppen, damit die Behinderten außer ihrer Wohngruppe und der Arbeit in der Behindertenwerkstatt weitere Anregungen und Kontakte erhalten. Außerdem machen die Gruppen auch noch jährlich eine kleine Reise von 3-5 Tagen. Für die Betreuungs- und Reisekosten für diese Wochenendveranstaltungen sind jährlich 69.000,- DM erforderlich, für die ein Kostennachweis, wie er im Jahr 2001 geplant war, vorliegt. Da durch neue Globalrichtlinien seitens der Behörde erhebliche Betreuungseinschnitte hinzunehmen sind, und der Verein in diesem Jahr erhebliche außergewöhnliche Belastungen durch Dachsanierungen, Vandalismus nach drei Einbrüchen u.a.m. aufzufangen hatte, kann er für die bisher durchgeführten Kontaktmaßnahmen aus eigenem Etat nur noch 15.000,- DM aufbringen. Die Teilnehmer bringen von ihrem spärlichen Lohn aus der Werkstatt für Behinderte 5.000,- DM auf, so daß eine Deckungslücke im Jahr 2002 von 49.000,- DM entsteht, wenn das Programm in vollem Umfang durchgeführt werden soll. Schon in diesem Jahr mußte mangels Mittel das Angebot sehr zusammengestrichen werden.
Der Verein ist tatkräftig dabei, weitere Förderer zu gewinnen und glaubt sicher, daß er ab 2003 die heutige Deckungslücke ganz oder überwiegend füllen kann.

Antrag

49.000,- DM

Empfehlung und Genehmigung

Die Finanzkommission empfahl dem Parlament, die Arbeit der Lebenshilfe einmalig mit 49.000,- DM für das Betreuungsprogramm zu fördern.


Projekt 13
Kochen mit Kindern

Projekt Träger

ALADIN, Ambulante Hilfen & Therapie e.V., Amtsstr. 22,22143 Hamburg, Tel. 67 56 13 51

Projekt Beschreibung

Der Verein betreut 30 Familien mit ca. 70 Kindern aus den Problemgebieten Hohenhorst, Meiendorf und Großlohe. Hier geht es zum Teil um auffällige Kinder aus schwierigen Familien. Die Eltern bekommen "Hilfe zur Erziehung", um die Kinder vor der Heimerziehung zu bewahren. Es besteht häufig Alkohol- und Drogenabhängigkeit der Eltern, 70% leben von der Sozialhilfe, 80% sind alleinerziehende Frauen. Die Kinder ernähren sich überwiegend von Fast Food am Imbißstand. Durch das Kochen sollen sie an eine gesunde Ernährung herangeführt werden und lernen, in einer Gruppe zu arbeiten und Mahlzeiten gemeinsam einzunehmen.
Im letzten Jahr hatte das Spendenparlament das Projekt mit 5.000,- DM unterstützt. Jetzt geht es um eine Überbrückungsfinanzierung für 4 Monate (Sept - Dez 2001). Ab 2002 hat die Jugendbehörde eine Finanzierung zugesagt.

Antrag

2.000,- DM Überbrückungskosten für 4 Monate.

Empfehlung und Genehmigung

Die Finanzkommission empfahl dem Parlament, das Projekt letztmalig mit 2.000,- DM zu fördern.


Projekt 14
Soziale Gruppenarbeit und Kursangebote für Mädchen und junge Frauen im Trollhaus

Projekt Träger

Streetlife, Verein für Straßensozialarbeit in HH e.V., Rahlstedter Str. 150h, 22143 HH, T. 6772027

Projekt Beschreibung

Streetlife betreibt seit 20 Jahren Straßensozialarbeit in Alt-Rahlstedt, Hohenhorst und Großlohe. Für die Verbindlichkeit und Vertiefung der Straßenarbeit fehlte immer der feste Anlaufpunkt. Seit 1999 hat der Verein das "Trollhaus" in der Potsdamerstraße als multifunktionales Projekthaus angemietet. Eine Finanzhilfe durch die städtische Jugendhilfe, die das Projekt fachlich sehr begrüßte, blieb aus. Die Kurs- und Gruppenangebote konnten ohne Starthilfe nicht kostendeckend arbeiten. Nun braucht der Verein für einen neuen Start eine Anschubhilfe für ein wichtiges Kurssystem, aus dessen Betrieb dann auch die Mietkosten gedeckt werden können: In zwei Computerkursen für alleinerziehende Frauen mit ihren Kindern und für benachteiligte Mädchen sollen Hilfen für Berufsfindung, Sozialorientierung, Wohnungssuche und Selbstbewußtseins-Aufbau gegeben werden, incl. einer jeweils warmen Mahlzeit. Ein Schularbeitskursus für Jungen und Mädchen, ebenfalls mit warmer Mahlzeit, soll nach einem gelungenen Start in einen staatlich geförderten "Pädagogischen Mittagstisch" einmünden.

Antrag

Für zwei PC-Kurse (12.620,-) und für eine Schularbeitsgruppe (7.200,-), Laufzeit jeweils 6 Monate, werden insg. 19.820,- DM beantragt.

Empfehlung und Genehmigung

Die Finanzkommission empfahl dem Parlament, den Verein zur Durchführung dieser präventiven Gruppenarbeit mit 19.820,- DM zu fördern.


Projekt 15
Sanierung des Inci - Cafés

Projekt Träger

INternationale Cultur und Information für Frauen e.V., Zeißstraße 22-28, 22765 HH, Tel. 39106139

Projekt Beschreibung

Inci e.V. besteht seit 1980 und richtet sich mit seinen Angeboten an Frauen und Mädchen ausländischer Herkunft. Ein umfangreiches Kursangebot (Berufsorientierung, Computereinführung, Ausbildungs-begleitung, Deutschkurse, Grundlehrgang Gesundheit und Pflege), persönliche Beratung und Förderung der völkerverbindenden Gesprächskultur sind die Inhalte der Arbeit. Das Inci-Café steht allen Besuchern und Ratsuchenden offen und wird täglich von ca. 100 Frauen und Mädchen besucht. Nun bedarf es aber einer dringenden Restaurierung. Da seit Beginn kein Geld für die Erhaltung ausgegeben werden konnte, der Raum aber stark frequentiert wird, sind ein neuer Fußboden und eine neue Küchenzeile unbedingt notwendig. Der Verein verfügt für diese Renovierung jedoch über keinerlei Rücklagen.

Antrag

12.000,- DM für Fußboden und Küchenzeile.

Empfehlung und Genehmigung

Die Finanzkommission empfahl dem Parlament, die Sanierung des Inci-Cafés mit 12.000,- DM zu fördern.


Projekt 16
Psychiatrische Versorgung von Obdachlosen

Projekt Träger

Freundeskreis Ochsenzoll e.V., in Zusammenarbeit mit der Tagesaufenthaltsstätte Bundesstraße des Diakonischen Werkes, Oelckerring 25, 22419 Hamburg, Tel. 5332280

Projekt Beschreibung

Der Freundeskreis Ochsenzoll wurde 1998 und 1999 für unterschiedliche Projekte mit insg. 17.000,- DM vom Spendenparlament gefördert.
Der Freundeskreis und die Tagesaufenthaltsstätte haben aufgrund ihrer Erfahrungen einerseits im Klinikum Nord/Ochsenzoll im psychiatrischen Bereich und andererseits in der Tagesaufenthaltsstätte mit der ambulanten ärztlichen Versorgung vor Ort den Gedanken einer ambulanten psychiatrischen Versorgung Obdachloser vor Ort entwickelt. Der psychische Gesundheitszustand dieser Menschen ist häufig durch deutliche Verhaltensauffälligkeiten gekennzeichnet, die von den Betroffenen nicht wahrgenommen oder verdrängt werden, weil sie der Psychiatrie gegenüber besonders mißtrauisch oder sogar ablehnend gegenüberstehen. Mit dem Angebot einer wöchentlichen ambulanten psychiatrischen Sprechstunde in den Räumen der Tagesaufenthaltsstätte Bundesstraße - analog zur allgemeinärztlichen Sprechstunde, die gut angenommen wird (das Spendenparlament hatte 1996 die Grundausstattung des Arztzimmers mit 20.000,- übernommen) - soll versucht werden, Abhilfe zu schaffen. Ein erfahrener Arzt und Psychiater des Klinikums Nord hat sich bereit erklärt, zum Stundensatz von 50,- wöchentlich 5 Sprechstunden - außerhalb seiner normalen Arbeitszeit - anzubieten. Sollten innerhalb eines Jahres gute Erfahrungen mit dieser ambulanten Versorgung vor Ort gemacht werden, soll ein Antrag auf Erweiterung der Institutionsambulanz des Klinikums Nord auf die Bundesstraße gestellt werden. Wenn die Krankenkassen diesem Antrag zustimmen, wäre die zukünftige Kostenfrage geregelt.

Antrag

12.000,- DM für wöchentlich 5 psychiatrische Sprechstunden in der Bundesstraße und bis zu 5.000,- DM für Medikamente für ein Jahr.

Empfehlung und Genehmigung

Die Finanzkommission empfahl dem Parlament, das Modellprojekt mit 12.000,- DM für Sprechstunden und bis zu 5.000,- DM für Medikamente, mit insg. bis zu 17.000,- DM zu fördern.


Projekt 17
Verstärkung des Einsatzes des "Jamliner" - Musikbusses an sozialen Brennpunkten

Projekt Träger

Förderverein der Staatlichen Jugendmusikschule e.V., Mittelweg 42, 20148 Hamburg, T. 3750 3950

Projekt Beschreibung

Der Musikbus der Jugendmusikschule ist durch die Vermittlung des Spendenparlaments im vorigen Jahr durch die "Gerd und Barbara Schmidt-Stiftung" mit Musikinstrumenten ausgestattet worden. Er fährt seit Oktober 2000 mit großem Erfolg soziale Brennpunkte in Altona-Ottensen und auf der Veddel an. Durch den Bus werden Kinder und Jugendliche in diesen Bereichen mit der Musik als sinnvoller Freizeitbeschäftigung für eine produktive, selbstgestalterische Tätigkeit gewonnen. Diese Arbeit soll nun auch in Wilhelmsburg aufgenommen werden. Für diesen dritten Einsatzort bedarf es während einer Übergangszeit von einem Jahr der stundenweisen Finanzierung von zwei weiteren Musiklehrern, da erst ab 2003 entsprechende Mittel durch die Jugendmusikschule selbst eingeworben werden können. Für das Projekt Wilhelmsburg werden 27.600,- benötigt, um einen Einsatztag pro Woche, wie an den anderen Standorten, durchzuführen. Aus diesen Mitteln werden die Musiklehrer als Honorarkräfte bezahlt. Die übrigen Kosten des Busses bezahlt die Schule, bzw. der Verein.

Antrag

Die Stiftung "NESTWERK" wird 50% der Kosten tragen. Das Spendenparlament wird gebeten, den Restbetrag von 13.800,- DM zu übernehmen.

Empfehlung und Genehmigung

Die Finanzkommission empfahl dem Parlament, den Einsatz des Musik-Mobils in Wilhelmsburg für ein Jahr mit 13.800,- DM zu fördern.


Projekt 18
Unterstützung für die "Mädchen - Oase" im Schanzenviertel

Projekt Träger

Dolle Deerns e.V., Eifflerstraße 7-9, 22769 Hamburg, Tel. 431 88 433

Projekt Beschreibung

Durch die Beendigung von sog. Strukturanpassungsmaßnahmen (SAM) - einer Lohnförderung durch das Arbeitsamt mit drei Jahren Laufzeit - zum 31.08.2001 ist die Mädchen-Oase an der Bahnstrecke zwischen Holstenstraße und Sternschanze in Not geraten. Von den drei Betreuerinnen-Stellen wurden nur zwei von den Jugendämtern, vorerst befristet bis 31.05.2002, weiter finanziert. Im April 2002 finden die Haushaltskonsolidierungsgespräche in der Bürgerschaft statt, dann kann neu entschieden werden.
Die Aufsicht und die in Einzelfällen, z.B. bei Behinderten, intensive Betreuung ist aber nur mit drei Kräften sicherzustellen. Dafür wird eine Überbrückungsfinanzierung erbeten. Die Mädchen-Oase ist ein "Bahngarten" für Mädchen von 6 bis 14 Jahren und wird von bis zu 50 Kindern täglich besucht.
Der Träger erhielt vom Spendenparlament für ein Projekt in Kirchdorf-Süd im letzten Jahr 3.000,- DM.

Antrag

10.800,- DM für eine Honorarkraft für neun Monate vom 01.09.2001 bis 31.05.2002.

Empfehlung und Genehmigung

Die Finanzkommission empfahl dem Parlament, die Mädchen - Oase mit 10.800,- DM zur Überbrückung des Personalengpasses zu fördern.


Projekt 19
Renovierung der Fußböden im Café und Treppenhaus eines Beratungszentrums

Projekt Träger

Magnus Hirschfeld Zentrum UHA e.V. (mhc), Borgweg 8, 22303 Hamburg, Tel. 278 778 00

Projekt Beschreibung

Das mhc ist ein Beratungs- und Kommunikationszentrum für Schwule und Lesben. Seit 18 Jahren werden dort qualifizierte Beratung und Selbsthilfegruppen angeboten. Es kommen viele sehr junge, aber besonders auch ältere Personen aus sozial benachteiligten Kreisen und bitten um Hilfe.
Das Café und der Veranstaltungssaal sind das Zentrum der Arbeit und werden tgl. stark frequentiert. Sie wurden kürzlich umgebaut und teilweise renoviert. Für neue Fußbodenbeläge im Café und im Treppenhaus reichte das Geld aber nicht. Die Fußböden sind jedoch dringend erneuerungsbedürftig. Die Verlegearbeiten muß durch Fachkräfte vorgenommen werden, da der Unterbau in der ehemaligen Bäckerei einem Patchwork aus Fliesen, Holz und Zement gleicht. Weitere Maler- und Dekorationsarbeiten können in Eigenarbeit geleistet werden.

Antrag

Für die Fußböden im Café und Treppenhaus 25.000,- DM.

Empfehlung und Genehmigung

Die Finanzkommission empfahl dem Parlament, das Projekt mit 25.000,- DM zu fördern.


Projekt 20
Neuanschaffung von Großküchenelementen für die Essensausgabe in der Tages-aufenthaltsstätte für Wohnungslose in der Tagesaufenthaltsstelle Bundesstraße

Projekt Träger

Diakonisches Werk, Bundesstraße 101, 20144 Hamburg, Tel. 40 17 82-11

Projekt Beschreibung

Die Tagesaufenthaltsstätte für wohnungslose Menschen, die am Rande des Existenzminimums leben, ist für sie eine wichtige Anlaufstelle. Täglich kommen 120 - 130 Besucher, meistens Männer. Sie erhalten ein preisgünstiges Essen für 1 Mark, zweimal wöchentlich ein Frühstücksbüffet. Außerdem können sie duschen, ihre Wäsche waschen, bekommen ärztliche Hilfe (1996 hat das Spendenparlament 20.000,- für die Ersteinrichtung des Arztzimmers gegeben), Beratung bei Sucht- und Wohnungsproblemen, Hilfe bei der Suche nach Wohnraum. Durch den starken Zulauf wird das Mobiler sehr beansprucht. Küche und Essenausgabe-Tresen sind in einem absolut erneuerungsbedürftigen Zustand. Malerarbeiten können in Eigenregie geleistet werden. Für die Großgeräte und die Installationen wird die Hilfe des Spendenparlaments benötigt.
Das Spendenparlament hat sich neben der o.g. Hilfe für das Arztzimmer auch bei der Einrichtung einer Schuldnerberatungsstelle in der Bundesstraße 1998 mit 30.000,- DM engagiert.

Antrag

Antrag: Für die Anschaffung von neuen Großküchenelementen und deren Installation 15.700,- DM.

Empfehlung und Genehmigung

Die Finanzkommission empfahl dem Parlament, das Projekt mit 15.700,- DM zu fördern.


Projekt 21
Bürgerhotline Hospiznetz Hamburg - CareNet Hamburg -

Projekt Träger

Hamburger Gesundheitshilfe e.V., Schellingstr. 12, 22089 HH, T. 209882-0

Projekt Beschreibung

In seiner Sitzung am 16. Juli 2001 hat das Spendenparlament dem Träger bereits mit 50.000,- für den ambulanten Hospizpflegedienst geholfen.
CareNet ist ein Gemeinschaftsprojekt des Hamburger Gesundheitshilfe e.V. und der Hamburg Leuchtfeuer Aids-Hilfe gGmbH. Im Oktober 2000 wurde nach einer Öffentlichen Ausschreibung das Projekt "In Würde sterben" - eine Landesinitiative zur Entwicklung der Hospizarbeit in Hamburg - an CareNet vergeben. Das Projekt wurde mit Personalkosten, Honorar- und Sachmitteln ausgestattet, die Vergabe erfolgte vorerst für 12 Monate.
CareNet hat in dem ersten Projektjahr viel erreicht und bewegt. Die Themen Sterben und Tod wurden wieder verstärkt in das Bewußtsein von Gesellschaft und Politik gerückt. Es wurde aufgezeigt, wie groß der Handlungsbedarf im alltäglichen Umgang mit sterbenden Menschen in Hamburg noch ist

Antrag

Lösungsansätze wurden erarbeitet. Eine Telefonberatung ("Bürgerhotline Hospiznetz"), die in allen Fragen der Sterbebegleitung betroffenen Bürgern zur Verfügung steht, verzeichnet große Akzeptanz.
Die gesamte Projektfinanzierung ist vorerst ausgelaufen

Empfehlung und Genehmigung

die zugesicherte Fortführung der Landesinitiative kann aufgrund der geänderten politischen Verhältnisse in Hamburg z.Zt. nicht umgesetzt werden.


Projekt 22
Mittel aus dem Feuerwehrtopf (§ 5 Geschäftsordnung)

Projekt Träger

Martin-Luther-Kirchengemeinde

Projekt Beschreibung

-

Antrag

-

Empfehlung und Genehmigung

Vereinsvorstand, Präsidium und Finanzkommission haben sich im Oktober einvernehmlich dafür ausgesprochen, der Martin-Luther-Kirchengemeinde für das Projekt "Errichtung von zwei Kirchenkaten in Iserbrook" noch einmal und ausnahmsweise zur Deckung nicht vorhersehbarer Kosten für ein zusätzliches Stromkabel 14.550,- DM zuzuwenden.


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