Förderverein Kinder - Hospiz Sternenbrücke e.V., c/o Ute Nerge, Am Birkenhof 32, 22850 Norderstedt, Tel. 523 16 13
In Zusammenarbeit mit der ELIM- Stiftung soll in Hamburg ein Hospiz für Kinder und Jugendliche mit begrenzter Lebenserwartung errichtet werden. Dieses Haus wird den betroffenen Familien einen gemeinsamen Weg vom ersten Kontakt in der Krankheitsphase bis zur individuellen Lebensgestaltung im Sterbeprozess ermöglichen. Als Schirmherrinnen konnten Landespastorin Annegrethe Stoltenberg und Theaterintendantin Isabella Vértes - Schütter gewonnen werden. Gespräche in der Behörde für Arbeit, Gesundheit und Soziales (BAGS), an denen auch Vertreter der Hamburger Kinderkliniken teilnahmen, verliefen positiv. Das Projekt tritt nun in die konkrete Planungsphase und bezieht demnächst - mietfrei - ein Büro in Hamburg, das ausgestattet werden muß. Bisher fand die Arbeit in Privaträumen der Vereinsmitglieder statt.
Für die Anschaffung von Büromöbeln, Computern, Faxgerät etc. 25.000,- DM
Die Finanzkommission empfahl dem Parlament, das Projekt mit einer Anschubfinanzierung von 10.000,- DM zu fördern. Hierbei wurde u.a. ein vorliegendes Angebot für Sachspenden bei der EDV-Ausstattung berücksichtigt.
InsO Selbsthilfegruppe Nord e.V., Saßnitzer Weg 4, 22147 Hamburg , Tel. 645 37 661
Die Selbsthilfegruppe besteht seit Juli 2000 in Hamburg und hat als Ziel, verschuldete Menschen und ihre Familien über Rechte, Wege und Möglichkeiten einer Entschuldung nach dem neuen Insolvenzrecht aufzuklären und zu beraten. Die Gruppe besteht aus ?Betroffenen?, die auf dem Weg zur Normalisierung ihres Lebens sind. Die Beratung erfolgt auf privater Ebene ohne Büro- und Verwaltungsaufwand. Kosten entstehen lediglich durch Telefon, Bekanntmachungen, Internet, Fahrgelder und Porto in Höhe von monatlich ca. 180,- DM. Wöchentlich kommen 4 - 5 Ratsuchende hinzu. Das Ziel, Menschen aus dem Abseits der Verschuldung zu holen und vor Familienzerfall, Wohnungsverlust und drohender Arbeitslosigkeit zu schützen, ist förderungswürdig.
2.100,- DM
Die Finanzkommission empfahl dem Parlament, die Selbsthilfegruppe mit 2.100,- DM als Starthilfe zu fördern
Diakonisches Werk Hamburg- Hilfswerk, Postfach 10 5606, 20038 Hamburg, Tel.19251
In der Parlamentssitzung am 04.09.00 wurde dieses Projekt bereits empfohlen, konnte aber wegen eines Organisationsfehlers nicht diskutiert werden.
Das Frauenhaus der Diakonie in Hamburg ist ein Zufluchtsort für Frauen und Kinder, die in ihrer Familie körperlich oder seelisch mißhandelt wurden. In der Regel wohnen dort 30 bis 32 Frauen in eigenen Zimmern mit ihren Kindern in einer Hausgemeinschaft, in der sie selbstverantwortlich leben können. Sie kommen zur Ruhe, werden über finanzielle und rechtliche Probleme beraten und erhalten psychologische Betreuung. Die gemeinsamen Mahlzeiten sind ein wesentlicher Teil dieser Betreuung. Leider ist die Gemeinschaftsküche dafür baulich nicht geeignet. Durch den Umbau soll Platz für eine große Tischrunde geschaffen werden, gleichzeitig sollen eine Waschmaschine und ein Trockner installiert werden. Die Behörde hat keine Sondermittel für diese Maßnahmen zur Verfügung.
21.580,- DM
Die Finanzkommission empfahl dem Parlament, das Projekt mit 21.580,- DM zu fördern
PaJuKi, Pavillon für Jugendliche und Kinder,Verein für Jugendarbeit im Haus der Jugend Heckkaten Bergedorf-West und Allermöhe e.V., Von - Haefen - Straße 2, 21035 Hamburg, Tel. 735 98 199
In Bergedorf - West und Allermöhe droht ein weiterer sozialer Brennpunkt zu entstehen, sollten Kinder und Jugendliche nicht gezielt in Schule, Jugendarbeit und Beruf eingeführt werden. Die Jugendlichen sind zum größten Teil Rußlanddeutsche, die durch ihre Sprachschwierigkeiten in die Isolation getrieben werden. Der Verein will mit Hilfe von Computern und durch Unterstützung der nahegelegenen Schulen Lernprogramme erstellen, um besonders den Mädchen eine Chance zu geben, aus ihren Elternhäusern herauszukommen und Kontakte zu anderen Jugendlichen zu pflegen. Die Möglichkeiten eines Schulabschlusses und des Einstiegs in das Berufsleben können so erheblich verbessert werden. Fünf gebrauchte Personalcomputer wurden von einer Firma gespendet. Bildschirme, Server und Software werden vom Spendenparlament erbeten.
6.000,- DM
Die Finanzkommission empfahl dem Parlament, das Projekt mit 2.000,- DM zu fördern
Kids Hamburg e.V., Kontakt- und Informationszentrum Down - Syndrom, c/o Eva Jürgensen, Kleine Bergstraße 32, 22767 Hamburg, Tel. 38 61 67 80
Der Verein, ein Zusammenschluß von Eltern, die ein Kind mit dem Down-Syndrom haben, will betroffene Familien ebenso wie Fachleute über aktuelle Erkenntnisse bzgl. des Down-Syndroms sowie Fördermöglichkeiten informieren. Daneben soll die Öffentlichkeit über das Down-Syndrom aufgeklärt werden, um Vorurteile abzubauen und die Integration der Kinder zu fördern. Es werden Seminare durchgeführt, eine aus Spendenmitteln finanzierte Fachbuchsammlung steht zur Einsicht zur Verfügung
fachkompetente Einzelberatung findet ebenso statt wie die Vermittlung von DozentInnen für Vorträge in Kindertagesstätten, Berufsfachschulen und allgemein bildenden Schulen. Ein weiterer Schwerpunkt der Vereinsarbeit ist die aktuelle internationale Information durch kontinuierlichen Austausch im Internet. Erfahrungen aus dem Ausland zeigen, daß Deutschland beinahe als Entwicklungsland bei Erforschung und Förderung der durch das Down-Syndrom hervorgerufenen Beeinträchtigungen gelten kann.
3.000,- DM für die dringend notwendige Verbesserung der Büroausstattung.
Verwaiste Eltern e.V., Esplanade 15, 20354 Hamburg, Tel. 35 50 56 - 43/44
Der Verein Verwaiste Eltern betreut Eltern und Kinder, die ein Kind bzw. ein Geschwisterkind durch Tod verloren haben. Gruppenarbeit (11 Gruppen) und Trauerseminare ( viermal im Jahr) werden angeboten, um der durch den Tod eines Kindes verursachten Isolation entgegenzuwirken. Die Arbeit geschieht überwiegend ehrenamtlich. Die drei hauptamtlichen Kräfte werden aus Mitgliedsbeiträgen, Kostenbeiträgen und Spenden finanziert. Ein PC (der bisher genutzte ist geliehen) und ein Kopierer (z.Zt. Mitbenutzung des Kopierers der Ev. Akademie, verbunden mit zeitaufwendigen Wegen) könnten die Arbeitsbedingungen erheblich verbessern. Musikinstrumente (Pauken, Trommeln, Triangel usw.) könnten Kindern die Möglichkeit geben, ihre Gefühle in Musik auszudrücken.
7.700,- DM für die Anschaffung der Bürogeräte und Musikinstrumente.
Die Finanzkommission empfahl dem Parlament, das Projekt mit 7.700,- DM zu unterstützen.
Diakonisches Werk - Hilfswerk, Königstraße 54, 22767 Hamburg, Tel. 306 20 219
Das Spendenparlament hat das Projekt 1996 mit 20.000,- für die Einrichtung eines Arztzimmers unterstützt.
Die Arbeit der Übernachtungsstätte Café Sperrgebiet richtet sich an Mädchen und junge Frauen, die obdachlos sind, Drogen konsumieren und sich dafür in St. Georg prostituieren. Die Übernachtungsstätte bietet acht Betten, Essen und Trinken, Wäsche waschen und vor allem Beratung und Begleitung. Da die Beratung überwiegend nachts stattfindet, ist es erforderlich, rund um die Uhr per Internet Entzugsmöglichkeiten und freie Plätze zu finden, um schnelle Hilfe anbieten zu können.
Da der vorhandene PC veraltet ist, kann er die Internetbenutzung nicht bieten, er könnte aber von den Frauen noch als Übungscomputer benutzt werden, damit sie Lebenslauf und Briefe darauf schreiben lernen. Das dient der Stärkung des Selbstwertgefühls.
Fürs Internet müßte ein neuer PC angeschafft werden. Eine Finanzierung aus öffentlichen oder eigenen Mitteln ist angesichts der leeren Kassen nicht möglich.
4.830,- DM für einen PC mit Zubehör und Internetschulung für sieben Mitarbeiterinnen.
Die Finanzkommission empfahl dem Parlament, das Projekt mit 4.830,- DM zu unterstützen.
Die Mission - Künstlerische Maßnahmen gegen die Kälte e.V. -, Kaiser - Wilhelm - Straße 81, 20355 Hamburg, Tel. 35 71 62 95
Die Mission wurde 1997 mit Hilfe des Schauspielhauses als sozialer Treffpunkt gegründet. Im November 1998 hat das Spendenparlament dem Projekt nach Umzug in mietpflichtige Räume mit 12.000,- DM zur Mietkostenüberbrückung geholfen. Der Verein bringt auf Veranstaltungen die Betroffenen (Obdachlose, Arbeitslose, Junkies etc.) mit Künstlern und Gästen zusammen. Das Programm reicht von Vorträgen (z.B. mit Wilhelm Wieben) bis zu Konzerten und kleinen Theaterproduktionen. Außerdem werden Lebensmittel der Hamburger Tafel und Kleidung verteilt. Das soziale Miteinander soll erwärmt werden. Die Unterstützung der Mission durch die Behörde für Arbeit, Gesundheit und Soziales (BAGS) und die Kulturbehörde erfolgt durch Mietkostenübernahme und ist langfristig gesichert.
In den Räumen des Treffpunkts fehlt eine Belüftungs- und ausreichende Heizungsmöglichkeit. Besonders die Abendveranstaltungen sind dadurch gefährdet. Eine entsprechende Anlage muß dringend eingebaut werden.
48.471,- DM für eine Zu- und Abluftanlage im Erdgeschoß und in den Kellerräumen
Die Finanzkommission empfahl dem Parlament, die Mission mit 32.000,- DM für die Anlage im Erdgeschoß zu fördern.
Ev.- Luth.- Kirchengemeinde Ansgar Langenhorn, Langenhorner Chaussee 266,
22415 Hamburg, Tel. 531 85 10
Der Sozialdienst der Kirchengemeinde Ansgar Langenhorn bringt jährlich 40.000 warme Mahlzeiten in die Wohnungen von behinderten und alten Menschen im Norden Hamburgs. Täglich werden 140 bis 150 Essenteilnehmer besucht, die nicht mehr in der Lage sind, einzukaufen oder zu kochen, die aber noch in der eigenen Wohnung bleiben möchten. Häufig erfolgen Rückmeldungen der Fahrer/innen über evtl. weitere Hilfsbedürftigkeit der Besuchten an die Sozialstation oder an die Seelsorge der Gemeinde. Ein großer Teil der Betreuten wird durch die Sozialhilfe unterstützt. Die Verteilung der Mahlzeiten erfolgt durch teilzeitbeschäftigte Gemeindemitglieder mit eigenem Pkw. In den Ausfallzeiten (Krankheit, Urlaub u.a.) übernimmt ein Zivildienstleistender die Essensauslieferung. Dafür fehlt ein Fahrzeug.
9.300,- DM für einen gebrauchten Kombi - Pkw.
Die Finanzkommission empfahl dem Parlament, den Mahlzeitendienst Langenhorn mit 9.300,- DM zu fördern.
Graue Panther Hamburg e.V. - Treffpunkt St. Georg, Zimmerpforte 8, 20099 Hamburg,
Tel. 24 80 96
Die anfänglichen Ziele des vor 20 Jahren gegründeten "Grauen Panther e.V." (selbstbestimmtes würdevolles Leben und aktive Lebensgestaltung im Alter, Bekämpfung der Altersarmut, Qualitätssicherung der Pflege im Alter) haben in den letzten Jahren ihren Schwerpunkt in der Organisation von "Gemeinschaftlichen Wohnprojekten" gefunden. Die im Herbst 1993 vom Träger bezogenen Räume in der Zimmerpforte sind zu einer Koordinierungsstelle für interessierte Gruppen und Initiativen dieser Wohnmodelle geworden. Daneben werden die Räume von Trägern stadtteilbezogener Gemeinwesenarbeit genutzt, ebenso wie für private Feiern von Bewohnern aus dem Stadtteil. Die intensive Nutzung des Büroraumes und des Gemeinschaftsraumes hat ihre Spuren hinterlassen. Instandsetzung und Ersatzbeschaffung von Geschirr und Lampen sind dringend erforderlich. Die erhobenen Nutzungspauschalen decken diese Kosten nicht.
3.500,- DM für Instandsetzungsarbeiten und Ersatzbeschaffung von Einrichtungsgegenständen.
Die Finanzkommission empfahl dem Parlament, das Projekt mit bis zu 3.500,- DM zu unterstützen.
Amnesty for Women, Städtegruppe Hamburg e.V., Große Bergstraße 231, 22767 Hamburg, Tel. 38 47 53
Amnesty for Women ist ein Treffpunkt für Migrantinnen aller Nationalitäten. Es gibt Beratungen in sozialen und rechtlichen Fragen, Unterstützung und Begleitung beim Umgang mit Behörden. Deutschkurse werden angeboten, um hier arbeiten zu können. Für die umfangreichen Büroarbeiten wird ein neues Fotokopiergerät benötigt. Eine Entlastung im Verwaltungsbereich macht Kräfte frei für den Umgang mit Menschen.
4.970,- DM
Die Finanzkommission empfahl dem Parlament, den Verein mit 3.500,- DM zu fördern.
Hinz & Kunzt, gemeinnützige Verlags- und Vertriebsgesellschaft mbH, Curienstraße 8,20095 Hamburg, Tel. 321 08 311
Seit 1993 ist "Hinz & Kunzt" fester Bestandteil des Hamburger Straßenbildes und trägt wesentlich zur Überbrückung der Kluft zwischen Bürgern und Obdachlosen bei. 70.000 Zeitschriften werden monatlich von 250 bis 300 Frauen und Männern - alle obdachlos - verkauft. Die Geschäftsstelle der Zeitschrift versucht, durch Job- und Wohnungsvermittlung, durch Kleider- und Essenbeschaffung, durch Vermittlung zu Sucht- und Sozialberatung und medizinischer Versorgung die Situation der obdachlosen Menschen zu verbessern.
Zum Jahresende läuft der Mietvertrag in der Curienstarße aus und ?Hinz & Kunzt? kann in neue, gleich große, aber besser geschnittene Räume umziehen. Im neuen Quartier können Duschen, Aufenthaltsräume, Tee- und Waschküchen für die Verkäuferinnen und Verkäufer eingerichtet werden. Zur Ausstattung der Räume und für die in Eigenarbeit zu verrichtenden Maler- und Fußbodenarbeiten - Gesamtkosten ca. 50.000,- DM - wird um finanzielle Hilfe gebeten.
36.400,- DM für Waschmaschinen, Trockner, Kaffeemaschinen, Geschirr, Farben, Fußbodenbelag, Teeküchen u.ä.
Die Finanzkommission empfahl dem Parlament, das Projekt mit 36.400,- DM zu fördern.
Emmaus-Gemeinschaften Hamburg e.V., Hellkamp 3, 20255 Hamburg, Tel. .04282 591521
Der Kastenwagen der Emmaus-Gemeinschaften, der an Wochenenden und Feiertagen nachts als gute Ergänzung des Mitternachtsbusses durch die Innenstadt und St. Pauli fährt, ist reparaturbedürftig. Da der Winter vor der Tür steht, sollte die Versorgung Obdachloser und Abhängiger mit Tee bis drei Uhr nachts und mit Suppe an Sonntagen möglichst nicht ausfallen. Die Emmaus - Gemeinschaften haben im September 2000 für Gerätebeschaffung 3.000,- DM vom Spendenparlament erhalten.
2.500,- DM für einen Anlasser und die Winterinspektion
Die Finanzkommission empfahl dem Parlament, die Kosten von 2.500,- DM zu übernehmen.
Barrierefrei Leben e.V., Richardstraße 45, 22081 Hamburg, Tel. 29 99 56 56
Der Verein für Hilfsmittelberatung, Wohnraumanpassung und barrierefreie Bauberatung für behinderte Menschen unterhält in einem ehemaligen Fabrikgebäude Beratungsräume und eine Ausstellungsfläche. Ein schwerbehinderter Mitarbeiter, der auf Honorarbasis beschäftigt ist, mußte aus organisatorischen Gründen in ein Büro wechseln, das er ohne fremde Hilfe nicht verlassen und lüften kann. Es sollen hier für ihn bedienbare, automatische Tür- und Fensteröffner eingebaut werden, die zugleich als Demonstrationsobjekte bei der Beratung von Behinderten dienen.
8.800,- DM
Die Finanzkommission empfahl dem Parlament, den Verein Barrierefrei Leben mit 8.800,- DM zu fördern.
Frauen Lernen Gemeinsam e.V., Grindelallee 43, 20146 Hamburg, Tel. 450 06 44
Das Fortbildungszentrum wurde bereits 1997 vom Spendenparlament mit 3.400,- DM zur Finanzierung von Leseausweisen für sozial schwache Familien gefördert.
Nun wurde das Kursangebot des Bildungszentrums um Grund- und Konversationskurse in Deutscher Gebärdensprache erweitert. Dieses Angebot wird vorrangig von Frauen besucht, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, gehörlosen Frauen die Teilnahme an den Bildungs- und Kommunikationsangeboten des Zentrums zu ermöglichen. Ca. 50 gehörlose Frauen haben im letzten Jahr an den unterschiedlichsten Veranstaltungen teilgenommen. Da "Gehörlose und Helfende" überwiegend aus sozial schwachem Umfeld kommen, können die erforderlichen neuen Lehrmaterialien nicht auf die Kursgebühren umgelegt werden.
3.213,- DM für Lehrbücher, CD-Roms, Videos und PC incl. Bildschirm
Empfehlung: Die Finanzkommission empfahl dem Parlament, die Kurse in Deutscher Gebärdensprache mit bis zu 3.200,- DM zu fördern.
Ev.-Luth. Kirchengemeinde Farmsen-Berne, Bramfelder Weg 25b, 22159 Hamburg, Tel. 643 13
Durch die Zusammenlegung der Gemeinden Berne und Farmsen und die Übernahme von zusätzlichen Aufgaben, insbesondere in der Behindertenbetreuung (Behindertenschule und Behindertenkindergarten Tegelweg und Einrichtung eines Jugendtreffs für Behinderte) ist ein erheblicher zusätzlicher Transportbedarf entstanden. Der alte Bus ist ?abgängig? und muß ersetzt werden. Ein neuer Bus kostet 60.000,- DM. Durch Eigenmittel und andere Sponsoren sind bereits 35.000,- DM zusammengekommen.
25.000,- DM
Die Finanzkommission empfahl dem Parlament, als Anschub für den neuen Treffpunkt für behinderte Jugendliche den Buskauf mit 10.000,- DM zu fördern. Weitere Mittel sollten durch den Verkauf von Werbeflächen erwirtschaftet werden.
Die Heilsarmee, PARK IN, Oststeinbeker Weg 2h, 22117 Hamburg, Tel. 713 65 64
Für die aufsuchende Straßensozialarbeit innerhalb der Alkoholszene zwischen Hauptbahnhof und Rathausmarkt wird ein als Gesprächsraum umgebauter Kleinbus eingesetzt. Dieser Bus ist alt und kaum noch nutzbar.
In seiner Sitzung am 10. April 2000 hat das Spendenparlament für die Ersatzbeschaffung eine Unterstützung des Projekts mit bis zu 20.000,- DM beschlossen. Die Einschätzung der Firma Mobil Media, die Restkaufsumme durch den Verkauf von Werbeflächen aufzubringen, ließ sich nicht realisieren: Zur Zeit fehlen immer noch rd. 20.000,- DM. Die Hälfte davon könnte noch über den weiteren Werbeflächenverkauf finanziert werden, nicht zuletzt u.a. durch die Fürsprache des City - Managers bei den Hamburger Kaufleuten im Innenstadtbereich, die an dieser Arbeit der Heilsarmee sehr interessiert sind.
10.000,- DM für den Restkaufpreis
Die Finanzkommission empfahl dem Parlament, dem in akuter Notlage befindlichen Projekt noch einmal mit 10.000,- DM zu helfen
Dolle Deerns e.V. - Mädchentreff Kirchdorf Süd, Erlerring 9, 21109 Hamburg, T. 7542198
Im Mädchentreff Kirchdorf Süd verkehren täglich bis zu fünfzig Mädchen ab 12 Jahren verschiedener Herkunft und mit entsprechend unterschiedlichem kulturellen Hintergrund. Viele von ihnen leben in sehr armen Verhältnissen.
In seiner Sitzung am 04. September 2000 wurde dem Spendenparlament bereits eine Förderung dieses Projektes (Anschaffung einer neuen Stereoanlage) empfohlen. Die Sachspende einer Spendenparlamentarierin erübrigte die Auszahlung von Bargeld.
Für eine interkulturelle Veranstaltung von jungen Musliminnen und Christinnen anläßlich des außergewöhnlichen (fast) Zusammentreffens von Ramadan und Weihnachten und für die Stützung der sozialen Gruppenarbeit durch Ergänzung der Ausstattung eines PC - Raumes bittet der Mädchentreff um Hilfe.
3.000,- DM
Die Finanzkommission empfahl dem Parlament, dem Mädchentreff 3.000,- DM zu bewilligen.
Christus - Kirchengemeinde Wandsbek - Markt
Schloßstraße 78, 22041 Hamburg, Tel. 652 20 00
Als einer der ersten Antragsteller beim Spendenparlament hat die Kirchenküche im März 1996 für die Erneuerung der Warmwasserversorgung 4.300,- DM erhalten.
Die Kirchenküche Wandsbek bietet seit über 13 Jahren an drei Tagen in der Woche ein warmes Essen für obdachlose und andere bedürftige Menschen in den Räumen der Kirche zum Preis von 1,-. DM an. An einem weiteren Tag gibt es Brote, Kuchen und Tee. Die Kirchengemeinde stellt die Räume zur Verfügung und bezahlt das Gehalt für die Leiterin (0,5 Stelle). Die Firma, die das Essen liefert, stellt nur für zwei Tage eine Rechnung aus, das Essen für den dritten Tag spendet sie. Da in Spitzenzeiten bis zu 170 Personen die Kirchenküche besuchen, ist der Verschleiß an Mobiliar sehr hoch. Für die Anschaffung von fünfzig Stühlen für den Eßsaal als Ersatz für absolut abgängige Sitzgelegenheiten beantragt die Kirchenküche die Hilfe des Spendenparlaments.
5.655,- DM
Die Finanzkommission empfahl dem Parlament, das Projekt mit 5.700,- DM zu fördern.
ATB Alleinerziehenden Treffpunkt und Beratung e.V., Güntherstraße 102, 22087 Hamburg, Tel.
ATB arbeitet beratend und begleitend mit Eltern und Kindern bei Trennung und Scheidung. Eine ständig zunehmende Gruppe der Rat- und Hilfesuchenden sind alleinstehende Schwangere, die ihr Baby allein bekommen. Die meisten Mütter und Kinder, die die Beratungsstelle aufsuchen, sind von Armut betroffen. Alleinstehende Schwangere, die noch in Arbeit sind, rutschen nach dem Mutterschutz in die Sozialhilfe.
ATB bietet bisher Einzel- und Gruppenberatung für Erwachsene und Kinder. Vier Stunden in der Woche wird von drei Mitarbeitern Telefonberatung durchgeführt. Es werden fünfzig Personen pro Woche erreicht. Nun soll im Gebäude des Treffpunktes ein ?Second - hand - Laden? für Kleidung / Umstandskleidung / Erstlingsausstattung / Spielsachen eröffnet werden. Die Räume sind hervorragend geeignet (Ladengeschäft und Kellerräume). Der Laden soll von Betroffenen ehrenamtlich betrieben werden. Lediglich in Notfällen sollen Fahrtkosten erstattet werden. Nach einer Gründungsphase soll die Miete (mtl. 800,- DM) erwirtschaftet werden. Bei positiver Entwicklung kann sich der Laden auch zu einem kleinen Beschäftigungsprojekt für Betroffene entwickeln.
13.500,- DM für 12 Monate Miete incl. Nebenkosten und Ladeneinrichtung
Die Finanzkommission empfahl dem Parlament, den Verein mit 15.000,- DM als Anschubfinanzierung für die Ladeneröffnung zu fördern.