OASE-Selbsthilfegruppe der Wohnungslosen in Hamburg e.V., Fruchtallee 9, 20259 Hamburg, Tel. 431 89 230/231
Die OASE hilft Wohnungs- und Obdachlosen und versorgt sie u.a. mit Lebensmitteln, die z.B. von der Hamburger Tafel geliefert werden - in nicht vorausplanbarer Menge und Größe. Verderbliche Ware muß dann teilweise längerfristig eingelagert werden: Die Besucher der OASE können keine größeren Mengen auf einmal abnehmen. Ein Kellerraum steht für den Einbau einer gespendeten Kombikühlzeile zur Verfügung.
7.000,- DM.
7.000,- DM.
Haus der Jugend Steilshoop, Hamburger Bücherhalle Steilshoop, Arbeitsgemeinschaft, Deutsch-Ausländische Zusammenarbeit AGDAZ e.V., Gropiusring 43, 22309 Hamburg, Tel. 63296 282
Im Gebäude des Bildungszentrums Gropiusring sind auch die o.g. Träger untergebracht. Sie bilden für den vom Haus der Jugend initiierten ?Internet Treff" eine Arbeitsgemeinschaft. Das Angebot, moderne und die Zukunft stark bestimmende Technik zu erlernen und zu nutzen, ist das Ziel dieses Projekts. Man geht davon aus, daß die zum Teil sehr benachteiligten Kinder und Jugendlichen des Steilshooper Quartiers durch die Heranführung an die Internet/ Computertechnik auch ihre Chance zum Berufseinstieg bzw. Wiedereinstieg sehr verbessern.
Natürlich werden durch die Benutzung der Technik auch andere wichtige Talente gefördert, wie gemeinsames Arbeiten (Teamfähigkeit)/ Denken in logischen Strukturen/ Übernahme von Verantwortung durch ehrenamtliche Betreuung etc.
Das Projekt ist gut vorbereitet - die Nutzung des Internet wird über eine sog. Surfbox realisiert. Der Nutzer kann
eine Karte mit bis zu 5 Stunden Surfdauer zu einem annehmbaren Preis kaufen. Über diese persönliche Karte
erhält er Zugang zum System.
10.000,- DM.
10.000,- DM.
Die Rotznasen e.V., Schule Thadenstraße, Thadenstraße 147, 22767 HH,Tel.432512 55
Die Circusschule ist ein Verein der Elterninitiative des StadtteilsAltona. Die Trainer arbeiten auf Honorarbasis und werden durch Mitgliedsbeiträge finanziert. Seit zwei Jahren führt die Circusschule in Zusammenarbeit mit der Schule ein Freizeitprogramm durch: Jugendliche erhalten je Schulhalbjahr Zirkusunterricht, z.B. Jonglieren, Artistik. Die Schüler führen zum Abschluß ihr Können in der Schule auf. Das Angebot wendet sich in erster Linie an Jugendliche, die sich in ihrer Freizeitgestaltung nicht oder nur schwer an feste Strukturen wie etwa Vereine binden lassen. Wesentliche Voraussetzung für eine sinnvolle Durchführung dieser Arbeit ist das kostenfreie Angebot, das bisher sehr gut angenommen wurde. Die bisherige Finanzierung durch die Behörde für Schule, Jugend und Berufsbildung aus Mitteln der Suchtpräventation ist aufgrund von Einsparzwängen ausgelaufen.
Um eine Chance auf Wiederaufnahme der behördlichen Finanzierungab 2001 zu haben, ist die kontinuierliche Fortsetzung der bisher sehr erfolgreichen Projektarbeit wichtig.
3.800,- DM.
3.800,- DM.
VESIR- Gemeinnützige Hamburgische Schuldner- und Insolvenzberatungsstelle e.V., Rugenbarg 12, 22549 Hamburg, Tel. 800 76 12 (vorläufig)
Der neue Beratungsverein möchte als vom Staat anerkannte Schuldnerberatungsstelle als Schwerpunkt die Entschuldung von Familien aus dem Sozialhilfebereich betreiben. Der Verein muß sich selbst finanzieren, d.h., er muß Gebühren erheben. In begründeten Fällen übernimmt die Behörde für Arbeit, Gesundheit und Soziales (BAGS) bei Sozialhilfeempfängern die Gebühren. Bei guten Arbeitnehmern sind zunehmend die Arbeitgeber bereit, die Entschuldungs-gebühren zu tragen.
Die BAGS bestätigt, daß großer Handlungsbedarf für verschuldete Familien besteht. Die Wartezeiten bei den zu wenigen Beratungsstellen in Hamburg beträgt z.Zt. ca. acht Monate. In einer solchen Zeit verlieren etliche Familien ihre Wohnung.
Als Anschubfinanzierung braucht der Verein die Sicherstellung der Büroraum - Mietkosten für ein Jahr und die Einrichtungskosten.
40.000,- DM
18.400,- DM. Darüber hinaus wurde eine Bürgschaft für die zweite Hälfte der Jahresmiete i.H.v. 13.000,- DM zugesagt, wenn die staaliche Anerkennung erfolgt.
Vor Ort-Stadtteilladen St.Pauli Nord e.V., Wohlwillstraße 11, 20359 HH, Tel. 317 96 937
Der Laden ist Anlaufstelle für im Stadtteil lebende Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger, Einsame. Die Menschennehmen am wöchentlich stattfindenden Arbeitslosenfrühstück teil, es wird ihnen bei Behördenschreiben geholfen, sie können hier ihre Sorgen besprechen. Über hundert Gäste kommen wöchentlich. Vom Spendenparlament wurde im letzten Jahr eine Miet-zwischenfinanzierung gewährt. Diese konnte aber zurückgezahlt werden, nachdem die Behörde die Kosten übernommen hatte.
Auch in diesem Jahr sind die Kosten für den laufenden Betrieb (Miete, Nebenkosten, Büro-und Sachkosten) nicht gedeckt, da die Stadtentwicklungsbehörde den Antrag auf Förderung bisher nicht entschieden hat. Durch sehr späte Behördenentscheidung (im letzten Jahr erfolgte die Bewilligung im Juni) entsteht erhebliche Planungsunsicherheit bis zur existentiellen Bedrohung beim Träger des Projekts. Der Stadtteilladen bittet das Spendenparlament noch einmal um Zwischenfinanzierungshilfe und erhofft, ab 2001 durch Sponsorenzuwendungen den Betrieb absichern zu können.
13.000,- DM.
13.000,- DM.
Nutzmüll e.V. - Recyclinghof Altona, Mendelssohnstraße 13, 22761 Hamburg, Tel. 890 3111
Die "Nutzmüll e.V.", eine gemeinnützige Einrichtung des zweiten Arbeitsmarktes, stellt im GewerbegebietBahrenfeld mit 105 Beschäftigten, davon über 50% Schwerbehinderte, aus altem Material Fahrräder, Möbel, Korbflechtprodukte und EDV-Hardware her. Die Produkte werden sofort verkauft oder im Ladencafé ausgestellt und vertrieben. Gleichzeitig bietet das Ladencafé Frühstück und Mittagessen für ca. 40-50 Personen an, die überwiegend Sozialhilfeempfänger, alleinerziehende Mütter und Kleinstrentnerinnen sind.
Um das Ladencafé so auszuweiten, daß es sich selbst trägt und auch Arbeitnehmer der umliegenden Betriebe bedienen kann, sind behördliche Auflagen für die Einrichtung der Küche, der Toiletten, einer Spülküche und einer Wäscherei zu erfüllen. Dafür ist eine Investition von ca. 210.000,- DM erforderlich. Der Antragsteller geht aufgrund von Zusagen davon aus, daß dieser Betrag durch Eigenmittel sowie Förderung
durch die Behörde für Arbeit, Gesundheit und Soziales, die Herrhausen-Stiftung u.a.m. bis auf eine Deckungslücke von 30.000,- DM gesichert ist. Durch den Ausbau des Ladencafés werden zusätzliche sechs Arbeitsplätze geschaffen, auf denen schwer vermittelbare Frauen (bisher Sozialhilfeempfängerinnen)beschäftigt werden sollen.
30.000,- DM
Förderung bis zu 30.000,- DM, wenn die Gesamtfinanzierung sichergestellt ist.
Initiative Tegelsbarg e.V., Tegelsbarg 12, 22399 Hamburg, Tel. 606 26 55
In unmittelbarer Angrenzung an das Wohngebiet Tegelsbarg wurde auf Initiative von Eltern 1982 einBauspielplatz geschaffen. Inzwischen wurden diverse Formen der Kinderbetreuung auf dem ca. 3000 qm großen Gelände entwickelt. Durch einen starken Zuzug von Mitgliedern sozialer Randgruppen stellt sich die Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen immer schwieriger dar. Es gibt zunehmend Kinder und Jugendliche, die das normale Angebot des Aktivspielplatzes nicht annehmen, in Gruppen nicht integriert werden können und durch übliche Zuwendung und Ansprache nicht erreicht werden: eine große Anzahl zeigt starke Verhaltensauffälligkeiten, Entwicklungsstörungen, Aggressivität etc. Es soll nun eine ABM - Kraft zusätzlich eingestellt werden, um für diese Zielgruppe ein niederschwelliges Betreuungsangebot (Koch-Backgruppen, Bastel- und Malkurse, Schwimmausflüge, Kanufahrten, Ball- und Motorikangebote) aufzubauen. Die ABM - Kraft wird zu 3/4 vom Arbeitsamt und zu ¼ vom Lions Club für zunächst ein Jahr bezahlt. Eine Zwei-Jahres-Perspektive ist pädagogisch sinnvoller.
Übernahme der Sachkosten i.H.v. 7.000,- DM für ein Jahr
Die Finanzkommission empfiehlt dem Parlament, das Projekt mit insg. 14.000,- DM - Sachkosten für zwei Jahre - zu unterstützen
Arbeitsloseninitiative Wilhelmsburg in der Emmaus Gemeinde e.V. (AIW), Rotenhäuser Damm 11, 21107 Hamburg, Tel. 753 32 65
Die Arbeitsschwerpunkte der AIW sind die Durchführung sozialer Beratung, die Organisation der Wilhelmsburger Tafel mit zwei Ausgabetagen und einem Mittagstisch / einer Kaffeetafel und die Organisationverschiedener Beschäftigungsprojekte für Arbeitslose. Die AIW ist z.Zt. Gast in den Räumen des Gemeindehauses der Emmaus Gemeinde. Dies scheint mittelfristig keine tragbare Lösung zu sein. In dieser Situation kam das Angebot, das sog. ?Deichhaus" im Quartier des Vogelhüttendeiches im Rahmen eines Erbpachtvertrages von der Stadt zu übernehmen. Das Deichhaus ist ein ca. 120 qm großes Gebäude in zentraler Lage, das von der Stadtentwicklungsbehörde saniert und für eine sozial-kulturelle Nutzung langfristig verfügbar gemacht werden soll. Die Renovierung wird begonnen, wenn zwischen dem Nutzer - in diesem Fall die AIW - und dem Liegenschaftsamt ein Erbpachtvertrag abgeschlossen und die vereinbarten Zahlungen erfolgt sind. Statt einer monatlichen Miete, die bei ca. 13,- DM/qm liegen würde, ist eine Einmalpachtzahlung angeboten worden. Dieser Finanzierungsweg ist mit Unterstützung von Sponsoren darstellbar und ermöglicht die langfristige Nutzung durch das Sozialprojekt AIW.
72.000,- DM für die einmalig zu zahlende Erbpacht für 30 Jahre
25.000,- DM, wenn die Gesamtfinanzierung durch andere Spenden und
die vereinstragenden Kirchengemeinden sichergestellt ist.
Leben mit Behinderung Hamburg, Elternverein e.V., Südring 36, 22303 Hamburg, Tel. 270 790-0
Der "Verein Leben mit Behinderung" (früher: Hamburger Spastikerverein) hat in seinen Wohngruppenzunehmend BewohnerInnen, die ins Rentenalter kommen und keinen Platz mehr in der Werkstatt für Behinderte finden. Hier wurden sie angeleitet zu einfachen Tätigkeiten und dabei sozial begleitet
ihr Leben war gestaltet und ausgefüllt. Nun ist es leer, da die behinderten Menschen aus ihrem gegliederten Tagesablauf in einen unstrukturierten kommen, der viel freie Zeit enthält, die von ihnen allein nicht ausgefüllt werden kann. Daher bietet der Verein seit 1998 in angemieteten Treffpunkten innerhalb seiner Wohn- und
Betreuungsregion Kurse und Treffen an. Hier sollen die BewohnerInnen lernen, neue soziale Kontakte außerhalb ihres nun nicht mehr vorhandenen Arbeitsplatzes zu knüpfen und ihre Freizeit zu gestalten.
Gemeinsame Ausflüge finden ebenfalls statt. Zwei Stiftungen haben sich aus der Finanzierung der letzten beiden Jahre zurückgezogen
diese Mittel sind am 31.03.2000 aufgezehrt. Es besteht berechtigte Hoffnung, daß ab 2001 dieses Projekt als eine weitgehend behördlich finanzierte Maßnahme weiterleben kann. Für 2000 sind die Verhandlungen gescheitert.
Schulverein der Grundschule Krohnstieg e.V., Krohnstieg 207, 22415 HH, Tel. 531 2003
Der Schulverein möchte einen Beitrag leisten zum besseren Miteinander von einheimischen Kindern mit denKindern aus dem Asylantenheim in der Nachbarschaft. Dazu soll für bis zu fünfzehn Kinder aus den Klassen 1 bis 4 (überwiegend Kinder von Roma und Afghanern) Gruppentreffen an zwei Nachmittagen wöchentlich angeboten werden. Deutsche, gleichaltrige Kinder sind ebenfalls eingeladen. Inhaltlich soll durch Sprachförderung, Spiele, Umwelt-erkundung, Kochen, Basteln, Singen u.a.m. eine Verbesserung der Beziehungen der Kinder untereinander erreicht werden. Die Kinder bleiben zwischen Monaten und acht (!) Jahren in dem Asylantenheim. Die Kosten der Gruppenarbeit betragen für ein Jahr ca. 6.800,- DM (4.000,-Honorarkosten, 2.800,- Sachkosten). Der Schulverein stellt den Gruppenraum und kann 1.800,- DM
Eigenmittel einsetzen.
5.000,- DM.
5.000,- DM.
ISIS, Beratungsstelle für Frauen und Mädchen e.V., Stadtbahnstraße 2,22393 Hamburg, Tel.6001 39 93
Die Beratungsstelle in Sasel wurde im September 1999 gegründet. Sie berät Frauen und Mädchen, die inpersönlichen Schwierigkeiten sind und in Ängsten leben durch Erfahrungen mit Krankheit, Sucht und sexueller Gewalt . Sie leiden unter Konfliktsituationen in Familie, Partnerschaft und Beruf. Die Frauen werden in der Bewältigung ihrer belastenden Lebenssituation begleitet.
In guter Zusammenarbeit mit Ärzten, Frauenhäusern, Polizei und Behörden werden Lebensperspektiven eröffnet. Die Finanzierung der Beratungsstelle ist nicht abgesichert. Die Beratung wird ehrenamtlich geleistet. Miete und Nebenkosten können jedoch noch nicht durch Spenden und Mitgliedsbeiträge gedeckt werden. Der Aufbau eines Förderkreises hat begonnen.
10.000,- DM für Miete und Nebenkosten für zehn Monate
Eine Anschubfinanzierung von 6.000,- DM.
Martha Stiftung, Eilbeker Weg 86, 22089 Hamburg, Tel. 209876-0
Das Seniorenheim in der Gärtnerstraße erhält einen Neubau direkt neben der Schule Wrangelstraße. Seit vierJahren leben in der jetzt bestehenden Gartenanlage in einem provisorischen Gehege zwei Hängebauchschweine. Diese sollen auch innerhalb des neuen Gartens in einem neuen Gehege untergebracht werden. Nach Gesprächen mit der Leitung der Schule Wrangelstraße soll dieses Gehege genau zwischen Schule und Seniorenheim angelegt werden, damit Kinder, Jugendliche und alte Menschen von beiden Seiten Zugang und damit auch Kontakt untereinander erhalten. Die Schule soll u.a. auch einen Veranstaltungsraum des Seniorenheims nutzen.
Dies ist ein Versuch, Jugendliche und alte Menschen über das Medium Tiergehege zusammenzuführen und somit den Heimbewohnern eine Brücke zur Außenwelt zu bauen. Die Hälfte der entstehenden Kosten (insg. 15.000,- DM) für das neue Gehege werden durch einen Förderkreis aufgebracht. Der Unterhalt ist nicht aufwendig, die Kosten hierfür können aus dem Etat und durch den rührigen Einsatz der Beteiligten gedeckt werden.
7.500,- DM.
7.500,- DM.
Internationaler Treffpunkt für Frauen und Mädchen in Wilhelmsburg e.V., Dahlgrünring 2,21109 Hamburg, Tel. 750 89 86
Im sozialen Brennpunkt Kirchdorf-Süd werden in diesem Treffpunkt wöchentlich ca. 400 Frauen, junge Mädchen und Kinder betreut. Sie kommen überwiegend aus dem Kreis der Migrantinnen und sind besonders von Armut und Ausgrenzung betroffen. In Ergänzung zu einem Stellenpaket, das im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit verschiedenen Einrichtungen aus dem Stadtteil für die Aktion Stadtteilhelferinnen geschnürt wurde, soll eine Hausbetreuerin sich speziell der o.g. Zielgruppe widmen.
Die Stelle soll mit einer Migrantin besetzt werden, die als Ansprechpartnerin Hemmschwellen abbauen und für vielfältige Informationen und mehr Kontakt unter den betroffenen Frauen und Mädchen sorgen kann. Diese zusätzliche Stelle wird zum größten Teil durch den Träger, die SAGA und Kirchengemeinden finanziert
für die Kofinanzierung werdennoch 8.000,- DM benötigt, damit wäre die Besetzung dieser Position für drei Jahre gesichert.
8.000,- DM.
Die Heilsarmee, PARK IN, Oststeinbeker Weg 2h, 22117 Hamburg, Tel.71365 64
Das PARK IN ist eine Anlauf- und Kontaktstelle für Menschen mit Alkoholproblemen, insbesondere fürchronisch mehrfach beeinträchtigte Alkoholabhängige. Im November 1996 hat das Spendenparlament PARK IN mit 14.500,- DM für die Anschaffung von Kleingewerbe-Waschmaschinen und Trocknern geholfen.
Ein Arbeitsbereich von PARK IN ist die aufsuchende Straßensozialarbeit. Zwei Streetworker sind im Bereich der Hamburger Innenstadt zwischen Hansaplatz und Rathausmarkt im Kleinbus unterwegs. 1999 fanden bei dieser Straßenarbeit rd. 3.000 Kontakte und 240 Begleitungen statt. Der als Gesprächsraum ausgestattete Bus wird auch als Beförderungsmittel für Fahrten zu Behörden, sozialen Hilfeeinrichtungen und Entgiftungsstationen genutzt. Der z.Zt. eingesetzte VW-Caravelle-Kleinbus ist aufgrund seines Alters
wirtschaftlich unvertretbar reparaturanfällig
ein Totalausfall ist in absehbarer Zeit zu befürchten. Die Firma Multi-Media schätzt, daß nach Verkauf der Werbeflächen für die Anschaffung eines neuen Busses (Kosten: 60.000,- DM) max. 20.000,- DM offen bleiben werden.
bis zu 20.000,- DM.
Evangelische Jugendhilfe Hamburg, Wohldorfer Straße 33, 22081 Hamburg, Tel. 29 20 53
Die Evangelische Jugendhilfe unterhält seit Mitte 1999 in Zusammenarbeit mit der Kreuzkirche Barmbek, dem Bezirksjugendamt Nord, dem Verein Kulturhaus Denhaide und der Aktion Brückenschlag das ?Eine Welt Café AKONDA" in Barmbek: Eine Initiative zur Betreuung und Eingliederungshilfe von Flüchtlingen und Migranten. Die Aktivitäten finden in den Räumen des Familienzentrums Barmbek Süd und der Kreuzkirche statt.
Beratung, Kurse, Entwicklung von Stadtteilprojekten, Hilfe bei Behördengängen und Anträgen und bei der Suche nach Arbeits- und Ausbildungsplätzen werden angeboten. In der Aufbauphase reichen die Eigenmittel und Spenden nicht zur Durchführung dieses Programms aus.
3.840,- DM
3.840,- DM
Interreligiös begegnen und voneinander lernen e.V., Rothe Straße 47, 22765 Hamburg, Tel. 390
02 17
Der kleine Verein von vierzehn sehr engagierten Mitgliedern hat neben seiner Vortrags- und Seminararbeit zurjüdisch-muslemisch-christlichen Verständigung den ehemals verwahrlosten Hinterhof in der Rothe Straße 47 zum idyllischen Begegnungspunkt für die Menschen des Stadtteils ausgebaut. 150 Rosenstöcke, Bäume, Sträucher, Zierteiche, auch Hühner, Enten und Kaninchen beleben das Gelände. So wurde aus einer wilden Müllkippe, auf der teilweise mehr als 20 türkische Kinder spielten, erst der ?Türkenhof" und nun ein von allen Anliegern genutzter Treffpunkt.
Der Verein möchte für den Hof einen Mitarbeiter über den zweiten Arbeitsmarkt der HAB (Hamburger Arbeits- und Beschäftigungsgesellschaft) einstellen. Der Eigenanteil für diese Stellenfinanzierung ist z.Zt. nicht aufzubringen. Sollte es keinen HAB-Mitarbeiter geben, soll mit einer Honorarkraft versucht werden, den Sommer zu gestalten und dringende Reparaturen an den Ställen zu erledigen.
8.000,- DM.
8.000,- DM.
Diakonieverein der evang.-luth. Kirchengemeinde Poppenbüttel e.V., Tegelsbarg 1, 22399Hamburg, Tel. 602 96 50
Die Entscheidung für die Errichtung von zwei Kirchenkaten des größeren Modells (mit Waschmaschinenplatz) ist gefallen. Der Standort (bei der Marktkirche oder beim Gemeindezentrum Tegelsbarg) lag bei Drucklegung noch nicht fest. Seit drei Jahren wird auf dem Kirchengelände bereits ein Winterquartier für sechs Personen in zwei Containern angeboten. So ist Erfahrung in der Betreuung Wohnungsloser im 200 Mitglieder zählenden Diakonieverein vorhanden.
20.000,- DM.
20.000,- DM.
Deutsches Rotes Kreuz, Kreisverband Hamburg - Altona e.V., Bornheide 99, 22549 Hamburg, Tel.84908 080
Das DRK betreibt im Osdorfer Born, Bornheide 99, eine Sozialstation, in der ca. 65 ehrenamtliche und 24 bezahlte Kräfte ein sehr umfangreichen Betreuungsangebot realisieren. Die Einrichtung wird jährlich mit rd. 250.000,- DM vom Kreisverband unterstützt. Das Zentrum besteht aus mehreren Gebäude, die wegen der früher gültigen Bebauungsvorschriften in Holzbauweise errichtet wurden. Eines dieser Gebäude wurde durch Brandstiftung zerstört. Das Gebäude war ca. 200 qm groß und umfaßte eine Kleiderkammer, den Gruppenraum für Integrationsprojekte und Schularbeiten und einen großen Gruppenraum für die Mutter- und
Kind - Spielgruppe.
Zwischen der Kostenplanung des Architekten für den Wiederaufbau, die durch Eigenleistung noch reduziert werden soll, und den Versicherungsleistungen besteht eine Finanzierungslücke von rd. 50.000,- DM.
20.000,- DM.
20.000,- DM.
Kultur Palast Billstedt e.V., Öjendorfer Weg 30a, 22119 Hamburg, Tel. 731 727
Der Kultur Palast in einem ehemaligen Wasserwerk ist das größte Stadtteilkulturzentrum in Hamburg - Mitte.Seit 1992 wird hier über 30 verschiedenen Gruppen und Initiativen Raum für Kulturarbeit geboten.
In Kooperation mit dem Verein ?therapiehilfe e.V." soll im Oktober 2000 unter dem Motto ?Kunstrausch" eine Veranstaltungswoche stattfinden, in der ehemalige Drogenabhängige erstmals die Möglichkeit haben, ihre Werke öffentlich zu präsentieren. Geplant sind u.a. eine Ausstellung (Bilder, Photos und Skulpturen), ein Theaterabend, Lesungen eigener Werke und ein Musikprogramm. Schüler der Gesamtschule Öjendorf sollen das Projekt begleiten. Unter der Überschrift ?Gemeinsam gegen die Drogensucht" wird beim Projekt Kunstrausch Sachkompetenz in der Drogenarbeit (therapiehilfe e.V.) und im künstlerischen Veranstaltungsbereich (Kultur Palast) gebündelt.
4.630,- DM.
4.630,- DM.
SternChance e.V., c/o Anne Knaack, Fettstraße 7, 20357 Hamburg, Tel. 437 860
In dem seit einem Brand zerstörten sog. Norwegerheim soll nach Wiederaufbau ein Zentrum für die BewohnerAltonas entstehen, in dem soziale Gruppenarbeit ebenso stattfinden wird wie ein umfangreiches Kursangebot.
Am 25.02.2000 wurde Richtfest gefeiert, bei dem auch das Entstehen der Außenbühne und des Baumhauses, für deren Errichtung das Spendenparlament im Mai 1999 DM 18.000,- bewilligt hatte, zu besichtigen war. Die Bauarbeiten am Haus (Aufbau und neuer Anbau) nehmen mehr Zeit in Anspruch als in der Projektplanung und Finanzierung vorgesehen war. Die Einnahmen aus dem Kursangebot werden aufgrund der auf Ende Juni / Anfang Juli verschobenen Eröffnung nicht in kalkulierter Höhe fließen. Kurz vor dem Ziel droht dem Verein ein finanzieller Engpaß, den er aus eigener Kraft nicht tragen kann.
8.400,- DM.
8.400,- DM.
Mobiles Wohnen in Barmbek-Nord e.V.
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Finanzkommission,Vereinsvorstand und Präsidium haben sich im Januar 2000 einvernehmlich dafür ausgesprochen, dem Verein "Mobiles Wohnen in Barmbek-Nord" einen Betrag von 6.500,- DM zuzuwenden. Dieser Betrag fehlte dem Verein für die Ausstattung von zehn Bauwagen mit dringend benötigten Gasheizungen. Der für Anschaffung und Installation erforderliche Gesamtbetrag wurde durch Sondermittel des Bezirksamtes und Eigenmittel ergänzt.