Arbeitsloseninitiative Wilhelmsburg e.V.
Anschrift: Vogelhüttendeich 55, 21107 Hamburg, Tel: 7533265
Die Arbeitsloseninitiative AiW, gegründet 1983 ,betreibt inzwischen 7 verschiedene P der Rest von 10.000,- Euro wird vom HSP erbeten. Die Baugenehmigung liegt bereits vor.
Frühere Förderungen durch HSP: in 2000 Anteil an Einmal-Erbpachtzahlung 25.000 DM für das Deichhaus ( auf 30 Jahre)rojekte zur Beschäftigung und Qualifizierung von derzeit 75 Arbeitslosen, ferner Sozialberatung, sowie die Wilhelmsburger Tafel mit Ausgabe von Lebensmitteln im Deichhaus und 3 anderen Ausgabestellen in Wilhelmsburg. Mittlerweile haben über 1000 Personen einen Wilhelmsburger Tafelausweis als Bezugsberechtigung. Die Lebensmittel werden täglich bei ca. 15 Supermarktfilialen und einem Bäcker abgeholt. Während der Wartezeit müssen die TafelbesucherInnen, auch mit Kindern, notfalls im Regen vor der Warenausgabe im Deichhaus stehen. Deshalb soll eine Überdachung an dem Gebäude angebracht werden. Die Gesamtkosten einschl. MWSt betragen 14.280,- Euro. Die Haspa hat 4.000,- Euro bereits zugesagt. AiW leistet einen Eigenbeitrag von 280,- Euro, der Rest von 10.000,- Euro wird vom HSP erbeten. Die Baugenehmigung liegt bereits vor.
Frühere Förderungen durch HSP: in 2000 Anteil an Einmal-Erbpachtzahlung 25.000 DM für das Deichhaus ( auf 30 Jahre). in 2003 Teilfinanzierung eines Transporters 15.000 Euro, in 2007 Teilfinanzierung eines 2. Transporters 10.000 Euro.
10.000,- Euro
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 10.000,- Euro zu fördern.
Integrations- und Kulturzentrum Lira e.V.
Anschrift: Saseler Str. 165, 22145 Hamburg, Tel: 64492587
Der Verein hilft seit ca. 1o Jahren jüdischen Immigranten bei der gesellschaftlichen Eingliederung in Hamburg. Angeboten werden Kurse in deutscher Sprache, in Politik und Sozialwesen, aber auch in deutscher Literatur, Musik und Geschichte. Die Aufnahme von Computerkursen wird dringend gewünscht. Die meisten Mitglieder sind über 60 Jahre alt und Sozialhilfeempfänger. Sie haben ihre religiösen Wurzeln während der Sowjetzeit verloren und können daher nicht auf eine Unterstützung der jüdischen Gemeinde zurückgreifen. Viele Mitglieder vereinsamen, weil sie wegen ihrer Sprachschwierigkeiten nur Kontakte zu den Landsleuten im Verein „Lira“ pflegen. Die finanzielle Ausstattung des Vereins ist mangelhaft. Ca. 70 Vereinsmitglieder, aber über 200 Interessenten für die Kurse. Fast keine Mitgliedsbeiträge (Sozialhilfeempfänger) machen ein finanzielles Überleben nahezu unmöglich. Hinzu kommt, dass die bisher vom Verein genutzten Räume (Zimmerpforte 8, St.Georg) mit einer Monatsmiete von rd. 200,- Euro zum 30.9. gekündigt wurden. Der Mietpreis neuer Räume dürfte bei mtl. 400,- Euro liegen. Um den Verein am Leben zu halten, wird dringend eine Spende für die kommende Jahresmiete und für die Büro- und Lehrmittelausstattung benötigt.
7.532.- Euro
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 7.532,- Euro zu fördern.
"Samt und Seife" - Textilservice Steilshoop (Betriebsteil der passage eGmbH)
Anschrift: Edwin-Scharff-Ring 41, 22309 Hamburg, Tel.: 632999-0
"Samt und Seife" ist ein - sozialer - Betriebsteil der passage eGmbH, die ihrerseits Mitglied im Diakonischen Werk Hamburg ist. Die passage ist ein gemeinnütziger Beschäftigungsträger, der im Rahmen der Arbeitsförderung arbeitet. In den Unternehmensteilen "Samt" (Näherei) und "Seife" (Wäscherei) werden arbeitslose, zumeist alleinerziehende Frauen verschiedener Nationalitäten beschäftigt und qualifiziert, und es wird ihnen Hilfe geboten bei der Suche nach geeigneten Arbeitsplätzen im ersten Arbeitsmarkt. Ziel ist soziale Stabilisierung und berufliche Integration von langzeitarbeitslosen Frauen.
Mit dem neuen Projekt "Wäsche auf Rädern" möchte "Samt und Seife" Hilfsbedürftige im Stadtteil Steilshoop unterstützen, die aufgrund plötzlicher Erkrankungen und nach Krankenhausaufenthalten nicht oder noch nicht oder gar nicht mehr in der Lage sind, ihre Wäsche zu pflegen und ihren Haushalt zu versorgen. Ziel ist, einen umweltfreundlichen (auf entsprechend ausgestatteten Fahrrädern) Abhol- und Bringservice zu organisieren und hierfür wie auch für das Waschen und Bügeln zusätzliche Arbeitsplätze für Frauen mit Behinderungen (Hör- aber auch sonstige psychische und physische Behinderungen) zu schaffen. Das Projekt soll damit Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen bieten, die aufgrund ihrer Behinderung vom
allgemeinen Arbeitsleben ausgeschlossen und damit weitgehend vom gesellschaftlichen Leben ausgegrenzt sind.
Das Vorhaben wird finanziell unterstützt u. a. von der Arbeitsagentur und der Behörde für Wirtschaft und Arbeit. Es bleibt gleichwohl ein großer offener Betrag bei den Personalkosten für die (im Endausbaustadium) vorgesehenen 12 Frauen, der durch neu zu akquirierende Aufträge gedeckt sein muss - und auch kann. Nach Erfahrungswerten sind hierfür 210 kg Wäsche täglich zu bearbeiten, wofür 2 Waschmaschinen, 2 Trockner und 2 Bügelmaschinen erforderlich sind. Für diese Anschaffung ist kein Geld vorhanden, weshalb das HSP um die entsprechende Anschubfinanzierung gebeten ist. Unter Abzug eines rd. 10%igen Eigenanteils (3.500.- Euro ) beträgt der
34.883.- Euro
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, die Förderung gestaffelt zu gewähren. Unmittelbare Genehmigung der Mittel für 1 Waschmaschine, 1 Trockner und 1 Bügelmaschine = 17.442.- Euro inkl. MWSt. abzüglich Eigenleistung von 3.500.- Euro = 13.941.- Euro, um das Projekt starten zu können, und den (gleichen) Betrag für die zweite Geräteausstattung dann zur Verfügung zu stellen, wenn die Einstellung aller vorgesehenen behinderten Frauen im Jahre 2009 feststeht und die Auftragslage für diese gewährleistet ist.
Kreuzkirchengemeinde Alt-Barmbek
Anschrift: Wohldorfer Str. 33, 22081 Hamburg, Tel: 297685
Die Kreuzkirchengemeinde Alt-Barmbek liegt in einem Viertel mit sozial schwacher Bevölkerung und vielen Familien mit Migrationshintergrund. Das Dehnhaide Voice Projekt wendet sich an Jugendliche im Alter von 13 - 18 Jahren, die Freude am Singen, an Musik und Tanz haben, die aber aus finanziellen Gründen keine Möglichkeit haben, an Musikunterricht teilzunehmen. Vorbild für das Projekt ist der Film „Rhythm ist it“ von Royston Maldoom. Mit wöchentlichen Proben, Einzelunterricht in Gesang und von den Jugendlichen gestalteten Konzerten sollen die Jugendlichen über die Musik in ihrer Persönlichkeit gestärkt werden. Verhaltensänderungen, Abbau von Aggressionen, Verantwortungsgefühl für die anderen Teilnehmer, eine positive Streitkultur sind weitere Ziele der Arbeit. Die Gruppe wird von einem Gesangspädagogen geleitet, der psychotherapeutisch ausgebildet ist. Der erste Durchlauf dieses Projektes startete im Februar 2008 mit 10 Jugendlichen und endete mit einem Konzert im Juli. Das Projekt wurde einmalig aus Stadtteilmitteln finanziert und kann nicht weiter gefördert werden. Für 2009 ist ein Antrag bei der Haspa gestellt worden, der aber frühestens in der 2.Jahreshälfte Erfolg haben könnte. Um die bisher sehr erfolgreiche Arbeit noch in diesem Jahr fortführen zu können, ist das HSP um Hilfe gebeten worden. Die Raumkosten übernimmt die Kirchengemeinde, Werbung und Technik (1.000,- Euro ) werden ebenfalls von der Kirchengemeinde und mit Konzerteinnahmen finanziert. Ungedeckt sind die Honorarkosten für 2 Personen x 3 Stunden x 36 Wochen x 30,- = 6.480,- Euro.
6.480 Euro
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 3.240,- Euro zu fördern.
ASB Arbeiter- Samariter- Bund , Tel. 83398170
Anschrift: Entenwerder Stieg 10, 20539 Hamburg, Tel: 0172 4346366 (Herr Micha)
Der Arbeiter-Samariter- Bund arbeitet seit über 100 Jahren auch in Hamburg. Mit der Einrichtung des „Löwenhaus“ in Harburg werden Kinder und Jugendliche aus sozial schwachen Familien unterstützt: miteinander kochen, essen, sprechen, lernen (z.B. Hausaufgaben erledigen) und vieles andere mehr. Es kommt hier zu über 10.000 Kontakten mit Kindern und Jugendlichen im Jahr! Gleichzeitig musste man erfahren und lernen, dass insbesondere männliche Jugendliche (zwischen 13 und 17 Jahren) zu Schulversagern wurden. Fehlende Berufsausbildung, Arbeitslosigkeit, geringe einkommen der Eltern lassen Desinteresse und Perspektivlosigkeit bei den Jugendlichen wachsen. 14% der Schulabgänger verlassen die Schulen in Hamburg ohne Abschluss. Lernen konnte man aber auch, dass individuelle Ansprache und niederschwellige Angebote zu Gruppenerlebnissen diese desolate Lage völlig verändern. Der Einsatz z.B. von Musik und das Heranführen an Musikinstrumente, unter Mithilfe entsprechender Fachkräfte und Künstler ließ Teamfähigkeit entstehen, aggressionsfrei auf andere Mitglieder zu reagieren und deren Ideen zu tolerieren und zu respektieren. Ein hoch erfolgreicher Weg, der eine Ausstattung mit Musikinstrumenten erforderlich macht. Die Ausstattung soll über Spenden eingeworben werden. Die sonstigen Personal- und Sachkosten werden vom Antragsteller getragen.
13.635,- Euro
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommision, das Projekt mit bis zu 12.500,- Euro zu unterstützen. Sollte das Projekt nach 2 Jahren nicht erfolgreich arbeiten, werden die Geräte und Instrumente einem anderen Musikprojekt zur Verfügung gestellt.
Dunkelziffer e.V.
Anschrift: Oberstr. 14b, 20144 Hamburg, Tel .: 484884
Der Träger setzt sich seit 1993 gegen Kindesmissbrauch (ca. 200000 Fälle Opfer sexueller Gewalt in Deutschland) und Kinderpornographie ein. Bundesweit werden diverse anerkannte Projekte angeboten - neben telef. Beratung( ca 1000 p.a.) und Information über das Internet, Musik-und Kindertherapie, Prävention an Schulen, Schulungen für Richter , Polizei, Staats- und Opferanwälte etc.
Der Träger finanziert sich ausschließlich aus Spenden, um unabhängig zu bleiben (Jahresetat ca. 800.000,- Euro ). In Zukunft soll verstärkt in Kindergärten Aufklärungsarbeit erfolgen. In diesem Zusammenhang sollen die Erzieher entsprechend ausgebildet werden. Hierfür ist umfangreiches Informationsmaterial (Kosten ca. EURO 15.000,-) erforderlich. Lebendig unterlegt wird das Projekt für die Kinder u.a. mit Malblättern, Brettspielen, Fingerpuppen. Ziel ist es die Persönlichkeit der Kinder zu stärken. Daneben werden die Kinder mit einem von dem Verein entwickelten „Bilderbuch“ geschult (Kosten ca. 20.000,- Euro).
Das HSP wird gebeten das Projekt, für das bereits diverse Anfragen vorliegen, mit 15.000,- Euro zu fördern.
Im Jahre 2005 erhielt der Verein eine Zuwendung von 14.000,- Euro für die Therapie von 2 Kindern
15.000,- Euro
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 15.000,- Euro zu fördern.
People First - Die starken Engel e.V.
Anschrift: Sengelmannstr. 49, 22297 Hamburg, Tel. 6899685961
„Die starken Engel“ sind ein kleiner Selbsthilfeverein von und für Menschen mit Lernschwierigkeiten und Mehrfachbehinderungen, der seit 8 Jahren besteht. Ziel des Vereins ist es, die Integration von Menschen mit Lernschwierigkeiten in die Gesellschaft zu verbessern und ihre Möglichkeiten zur Selbsthilfe und Selbstbestimmung zu fördern. Durch gemeinsame Aktivitäten wird der Vereinsamung behinderter Menschen entgegengewirkt. Das HSP hat den Verein im Jahre 2006 schon einmal bei der Büroausstattung unterstützt. Für Mai 2009 plant der Verein eine gemeinsame Fahrt in ein rollstuhlgerechtes Haus im Wendland, um dort für 3 Tage über die persönliche Zukunftsplanung ins Gespräch zu kommen. Für die volle Finanzierung dieses Projektes fehlt dem Verein das Geld, denn der Verein besteht aus 10 Fördermitgliedern mit einem Jahresbeitrag von 31,- Euro, 20 Mitgliedern(behindert) mit einem Jahresbeitrag von 16.- Euro. Die Behinderten selbst haben nur ein sehr kleines Einkommen, übernehmen die Fahrtkosten und einen Eigenbeitrag von 20,- Euro. Die Kosten:11 Personen x 47,50 Tagessatz für Unterkunft und Verpflegung x 2 Tage = 1.045,- Euro + 60,- Euro für Material abz. Eigenanteil von 220,- Euro = 885,- Euro.
885 ,- Euro
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 885,- Euro zu fördern.
Freundes - und Förderkreis für das Theodor- Fliedner Haus, Hamburg Bramfeld, e.V.
Anschrift: Berner Chaussee 37-41, 22175 Hamburg, Tel: 6460450
Das Theodor Fliedner-Haus ist eine Einrichtung der stationären Altenpflege mit besonderer Dementenbetreuung und Kurzzeitpflege. Auch in solchen Häusern, mit verantwortungsbewussten Trägern (Diakoniewerk im Kirchenkreis Alt Hamburg) nimmt die Vereinsamung und Isolation der Bewohner deutlich zu. Fehlende Kontakte zu Angehörigen, geistige Behinderung, Sprachschwierigkeiten von Migranten sind Hintergründe mit wachsender Bedeutung. Um diese Situation für die BewohnerInnen zu erleichtern, ist z.B. die Gartenanlage mit Sitzgruppen ausgestattet, die aber nur über einen Außenweg zu erreichen sind. Für manchen Bewohner ist diese Strecke nicht zu „schaffen“. Es fehlt eine Verbindungstür zwischen Haupthaus und Garten. Leider kann eine solche Tür z.Zt. nicht finanziert werden. Gesamtkosten: 3.740,14 Euro, hiervon würde der Freundes- und Förderkreis 2.000,- Euro übernehmen.
1.740,- Euro
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 1.740,- Euro zu fördern.
Die Brücke e.V.
Anschrift: Walddörfer Str. 337, 22047 Hamburg, Tel: 666133
Die Brücke e.V. ist ein Beratungs- und Therapiezentrum für Suchtkranke mit 3 Standorten in Hamburg. Das Angebot gliedert sich in 4 Arbeitsbereiche:
Suchtberatung für Jugendliche und Erwachsene
Psychosoziale Betreuung im Rahmen der ärztlichen Substitutionsbehandlung
Ambulante Rehabilitation von Suchtmittelabhängigen im Bereich Glückspielsucht
Beratung und Therapie esssüchtiger und essgestörter Patienten
Die Brücke e.V. ist eine von den Krankenkassen und Rentenversicherungsträgern anerkannte Einrichtung für ambulante Suchttherapie und wird von der BAGS für die ambulante Suchtkrankenhilfe mitfinanziert. Es werden 32 Personen an den 3 Standorten beschäftigt davon 17 in der psychosozialen Betreuung und 11 in der ambulanten Rehabilitation.Es soll ein neuer/gebrauchter Bus angeschafft werden. Im Rahmen der Betreuung der Suchtkranken ist ein Bus erforderlich. Der Einsatz reicht von Entrümpelung von Wohnungen, Unterstützung von Umzügen bis zu Gruppenausfahrten im Rahmen der suchttherapeutischen Angebote.
5.500,- Euro
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 5.500,- Euro zu fördern.
FIGA - "Für Integration - Gegen Ausgrenzung" e. V.
Anschrift: Günther-Straße 73 - 22087 Hamburg ("FIGA Wohnverbund e. V.") Tel: 611980 - 87
Ziel der Arbeit von FIGA ist, psychisch erkrankte Frauen und Männer zu befähigen, die eigene Lebenssituation zu stabilisieren, eine Behinderung oder deren Folgen zu mildern, dabei vor allem auch drohenden Wohnungsverlust oder eingetretene Obdachlosigkeit dauerhaft abzuwenden und damit die Einbindung in unser Gemeinwesen zu ermöglichen bzw. aufrechtzuerhalten.
FIGA hat vom HSP im Nov. 2007 eine Anschubfinanzierung zur Eröffnung einer Beratungsstelle am Barmbeker Markt erhalten (insg. 16.608.- Euro), dies beinhaltete die Anmietung eines ständig besetzten Büros, die Grundausstattung des Büros und die Anschaffung eines gebrauchten Transportfahrzeugs.
Entgegen der ursprünglichen Erwartung hat FIGA einen deutlich größeren Zulauf an hilfsbedürftigen, psychisch erkrankten Menschen, so dass die bisher gemieteten Räume zu klein geworden sind. FIGA hat geeignete neue Räume gefunden. Nach den Erfahrungen des ersten Jahres möchte FIGA hier das Angebot für die sie besuchende Klientel erweitern: Zurverfügungstellung von Schließfächern für wertvolle Dinge, Schaffung von Wasch- und Trocknungsmöglichkeiten sowie Einrichtung einer Küchenzeile, um die von der Hamburger Tafel angelieferten Lebensmittel sachgerecht (geplant ist auch gemeinsames Kochen) verwerten zu können. Der Verein verfügt über keine Reserven, sondern ist - unverändert - auf Spenden angewiesen. FIGA nimmt in die neuen Räume alles mit, was geeignet ist, selbstverständlich auch all jene Einrichtungsgegenstände, die mit Hilfe des HSP angeschafft wurden. Für die Beschaffung einer Küchenzeile, von Schließfächern, 2 Waschmaschinen, 1 Wäschetrockner, 1 Kühlschrank und 1 Geschirrspüler werden insgesamt 7.297.- Euro benötigt.
7.297,- Euro
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 7.297,- Euro zu fördern.
Sprungbrett e.V. /Kultur A
Anschrift:: Otto-Grot-Str. 90 21035 Hamburg Tel.:735 970 26
Neu Allermöhe - 1995 als Neubaugebiet entstanden, hat heute den höchsten Anteil an unter 18-Jährigen in Hamburg. Viele Familien beziehen Sozialhilfe und sind sozial noch nicht integriert. Sie kamen als Kontingentflüchtlinge aus der Sowjetunion, andere migrierten aus Afghanistan, der Türkei und vielen anderen Ländern. Über 3.000 Kindern und Jugendlichen droht durch unterschiedliche Sprachen, verschiedene kulturelle und religiöse Hintergründe, persönliche Isolation. 2007 verwirklichte KulturA die ungewöhnliche Idee, mit den Jugendlichen eine Freilichtaufführung zu veranstalten, die ein neues „Wir-Gefühl“ entstehen ließ. Mut machen, gefordert und gefördert werden war und ist der Leitgedanke! Jugendliche und junge Erwachsene von 14-25 Jahren lernten unter professioneller Leitung Bereiche des Schauspiels, der Sprache, der Musik des Bühnenbaus und vieles andere mehr kennen. Jeder jungen Persönlichkeit wurde der Rahmen für eine individuelle Entwicklung geboten. So entstand Begeisterung, die alle Beteiligten beflügelte. Dieser anerkannt große Erfolg soll im nächsten Jahr mit Jugendlichen wiederholt werden. Vorgesehen ist eine Freilichtaufführung mit dem Titel „Zweihundertzwanzig“. Ein Stück im Zeichen der Franz. Revolution mit der Kernaussage - Freiheit - Gleichheit - Brüderlichkeit. An Kosten entstehen für Materialien,Gagen,Mieten,Gebühren etc. rund 30.000 Euro. Eigenmittel, Einnahmen für Eintrittskarten und bereits zugesagte Spenden sind heute mit 4.000.-Euro anzusetzen, sodass z.Zt. eine Lücke von 26.000 Euro zu überbrücken ist.
10.000,- Euro
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 5.000,- Euro zu fördern.
mittendrin!
Anschrift: Neuhöfer Straße 23, Haus 9d, 21107 Hamburg ,Tel.: 88 88 06-52
Mittendrin!, ein gemeinnütziger freier Träger der Behindertenhilfe, Kinder- Jugend- und Gesundheitshilfe in Hamburg, baut in Wilhelmsburg ein Netzwerk für frühe Hilfen auf. Wilhelmsburg ist ärztlich und therapeutisch unterversorgt und hat gleichzeitig einen hohen Anteil an Multiproblemfamilien. Die Therapie- und Hilfeangebote von mittendrin! richten sich an arme und bildungsferne Familien mit kleinen behinderten, oder von einer Behinderung bedrohten Kindern. Die Hilfen sind untereinander und im Sozialraum gut vernetzt und setzen dank der eigenen Familienhebamme möglichst gleich nach der Geburt ein, damit die Kinder gute Entwicklungschancen haben. Die Kosten des Umbaus einer zweistöckigen Gewerbehalle zu einem Therapie- und Beratungszentrum haben sich durch nachträgliche Feuerschutzauflagen stark erhöht, so dass der Träger für die Ausstattung nun auf Spenden angewiesen ist. Vom HSP werden die Ausstattung des Gruppenraumes und dringend benötigte Einrichtungsgegenstände für die Therapieräume erbeten
10.000,- Euro
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 10.000,- Euro zu fördern.
Gefangene helfen Jugendlichen e.V. :
Anschrift: Wandsbeker Königstr. 50, 22041 Hamburg, Tel. 38614462
Der Verein richtet sich an Jugendliche zwischen 14 und 21 Jahren, die am Rande einer kriminellen Laufbahn stehen oder bereits straffällig geworden sind. Sie sollen mit den negativen Auswirkungen von Gewalt und Kriminalität konfrontiert werden und die schwerwiegenden Konsequenzen verdeutlicht bekommen, die ein Absinken in die Kriminalität mit sich bringt. Zu diesem Zweck werden verschiedene Programme in Schulen und in den vorhandenen Seminarräumen durchgeführt. Um das „wahre Leben der Insassen“ kennen zu lernen werden sehr authentische Veranstaltungen in den Haftanstalten durchgeführt. Dort können die Jugendlichen zu den Insassen Kontakt aufnehmen und sich über die „Welt der Insassen“ informieren. Diese Besuche werden bisher nur für Jungen in Santa Fu durchgeführt. Das Programm soll auch für weibliche Personen mit dem Besuch von Hannöfer Sand durchgeführt werden. Der Verein finanziert sich sehr überwiegend aus Spenden und aus Einnahmen für Seminare (z.B. in Schulen). Die Behörde zahlt nur die Miete für die Büro- und Seminarräume. Da insbesondere das Frauengefängnis in Hannöfer Sand schwer erreichbar ist soll in Zukunft ein Kleinbus für den Transport der Kleingruppen eingesetzt werden.
12.000,- Euro
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 12.000,- Euro zu fördern.
Spielplatz-Initiative Ottensen e.V.
Anschrift: Am Born 9, 22765 Hamburg, Tel: 3900904
Seit 1979 besteht der Bauspielplatz. Es ist eine niederschwellige, offene Betreuungseinrichtung für Kinder - insbesondere für Kinder, die nachmittags keine oder keine hinreichende familiäre Betreuung haben. Das Betreuungsangebot orientiert sich an den Angeboten der „Hamburger Abenteuerspielplätze“
(Mittagessen/Schularbeiten/Spielen und Werken/Fahrradwerkstatt/großer Bauspielplatz etc).
Zweimal wöchentlich steht eine Psychologin für Gespräche /Beratung insbesondere für Schulschwänzer zur Verfügung. Der Träger engagiert sich stark für Kinder, die schwierig bei anderen Einrichtungen einen Zugang finden, da die Integration häufig schwer möglich ist. Die Kinder kommen meistens aus sozialschwachen Verhältnissen. Das Angebot von Holzarbeiten soll unter der Leitung einer Tischlerin deutlich ausgebaut werden. In diesem Zusammenhang ist die Anschaffung von diversen Geräten erforderlich im Gesamtpreis von ca. 8920,-- Euro . HSP wird gebeten hiervon 4920,- Euro zu fördern. Für den Rest liegt eine Spendenzusage seitens der Haspa vor.
bis zu 4920,- Euro
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 4.920,- Euro zu fördern.
Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz Hamburg e. V. (ajs)
Anschrift: Hellkamp 68, 20255 Hamburg, Tel: 4109800
Der Träger betreut in seinem Arbeitsbereich „Kinder und Aids“ jährlich ca. 65 von Aids betroffene Familien. Obwohl die meisten der Kinder glücklicherweise nicht selbst HIV-infiziert sind, sind sie doch stark von der Krankheit betroffen. Sie erleben Ausgrenzung und sind psychisch stark belastet und verunsichert durch das Tabu, mit dem die stigmatisierende Krankheit meist auch in der eigenen Familie belegt ist. Der Umgang mit diesem Tabu spielt bei der Arbeit mit den Familien die zentrale Rolle. Mit Hilfe einer Kunstpädagogin sollen nun mit kreativen Mitteln averbale Möglichkeiten des Ausdrucks der belastenden Gefühle geschaffen werden. Es sind für das erste Halbjahr 2009 vier Kreativtage geplant, die von der Kunstpädagogin durchgeführt und mit ihr vor- und nachbereitet werden sollen.
Das HSP wird um Kostenübernahme für die Kreativtage gebeten (1.600,- Euro Honorar für die Kunstpädagogin, 400,- Euro für Material). Eine finanzielle Beteiligung der Familien ist nicht vorgesehen, denn fast alle sind arm und voller Probleme. Auch der Träger kann sich an der Finanzierung des Projekts nicht beteiligen, denn er muss schon für seine laufenden Kosten Spenden eintreiben, weil er von der BSF nicht voll finanziert wird.
2.000,- Euro
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 2.000,- Euro zu fördern.