Christ Ambassadors Ministry Church of God e.V., Steinbeker Str, 72d, 20357 Hamburg,
Tel.Nr.: 21902981
Seit mehr als 6 Jahren führt die Gemeinde, unter Leitung von Pastor Okeke, in der St. Trinitas-Kirche Harburg Gottesdienste überwiegend für Schwarzafrikaner durch. Die Gemeinde besteht aus ca. 70 Mitgliedern. Um den oft psychisch belasteten Flüchtlingen zu helfen, übernimmt Pastor Okeke weitere ehrenamtlich Tätigkeiten für die Unterstützung bei Wohnungs- und Arbeitsplatzsuche, Begleitung bei Behördengängen, Gesundheits- und Familienberatung. Die Gemeinde finanziert sich ausschließlich aus Spenden und Kollekten (Jahresaufkommen ca. 12.000,00 Euro). Diese bisher ehrenamtlichen Tätigkeiten haben inzwischen einen so großen Umfang angenommen, dass sie nicht mehr, wie bisher, in den eigenen Privaträumen durchgeführt werden können. Deshalb soll von der Trinitas-Gemeinde ein kleiner Raum mit entsprechender Büroausstattung angemietet werden. Wir werden gebeten, uns an den Bürokosten (1.880,00 Euro abzgl. 500,00 Euro Selbstbeteiligung) sowie Honorarkosten für die soziale Beratung für 12 Monate (200,00 Euro mtl.) zu beteiligen.
Das Projekt wurde von einer Vertreterin der Nordelbischen Kirche als sehr gut bezeichnet. Dadurch ist es wahrscheinlich, dass diese Arbeit nach unserem Anschub weiter finanziert wird.
3.780,00 Euro
Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 3.780,00 Euro zu fördern.
Dolle Deerns e.V., Sternstr. 106, 20 357 Hamburg, Tel.Nr.: 434482
Der Mädchentreff „Kirchdorf-Süd“ ist die älteste Beratungs- und Unterstützungsstelle des Vereins „Dolle Deerns“. Benachteiligte Mädchen und junge Frauen erhalten seit 1983 Hilfe (unabhängig von ihrer Nationalität, Religion, oder Hautfarbe). Diese Hilfe nehmen im Jahr über 12.000 Teilnehmerinnen allein in Kirchdorf Süd in Anspruch! Zusätzlich zu dem bisherigen Hilfeangebot soll dringend versucht werden, die Schulbildung der Teilnehmerinnen soweit anzuheben, dass Schulabschlüsse (auch in weiterführenden Schulen) erreicht werden können. Durch bessere Schulabschlüsse wächst für die Mädchen deutlich die Chance auf einen Arbeitsplatz oder sogar auf einen Studienplatz. Man musste jetzt erkennen, dass insbesondere in Mathematik, Physik, Chemie und Informatik eine umfassende Hilfe notwendig ist. Eine familiäre Unterstützung kann in den meisten Fällen nicht erwartet werden.
Die Gesamtdauer der Kurse beträgt 40 Wochen im Jahr, bei jeweils 2 Stunden pro Woche. Die Kosten für die Honorarkräfte sowie Materialien liegen bei insgesamt 7.300,00 Euro. Diese wichtigen Lernhilfen können nur dann angeboten werden, wenn die Kosten über Spenden gedeckt werden. Eine andere Finanzierung ist nicht möglich!
Die Kosten für die Berufsorientierung wurden von der FK abgelehnt!
8.500.00 Euro
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 7.300Euro zu fördern.
Die Kostenübernahme von 1.200 Euro für die Berufsorientierung wurde auch vom Plenum abgelehnt.
Veddel aktiv e.V., Katenweide 8, 20539 Hamburg Tel. 782838
Der Verein betreibt mehrere Projekte (Jugendtreff, Bücherhalle, Internetcafe) und eine Gebiets-werkstatt. Finanziert werden diese Aktivitäten mit öffentlichen Mitteln (Gesamtetat ca. 13.000,00 Euro p.a.) Seit Januar 2006 existiert eine Laienspielgruppe mit ca. 30 Migrantenkindern und 20 Er-wachsenen. Die Kinder kommen aus vielen Nationen und oft auch aus problematischen Fami-lienverhältnissen. In diesem Jahr soll das Stück “Die Auswanderer“ aufgeführt werden. Gezeigt werden Szenen von Auswanderern, die um die Jahrhundertwende in die Neue Welt reisten. Es besteht eine Verbindung zwischen den damaligen Auswandern und den Einwanderern, die heute in Veddel leben. Die Kinder bekommen durch dieses Projekt eine sinnvolle Aufgabe und die Eltern zeigen ein größeres Interesse an ihren Kindern.
Es sind mehrere Aufführungen (Bsp. zur Eröffnung der Ballinstadt) geplant. Der Gesamtaufwand des Projekts beträgt 19.000,00 Euro und muss im Wesentlichen aus Spenden finanziert werden. Wir werden gebeten, einen Teil der Kosten zu übernehmen. Die Kosten beinhalten die Kostüme und das Bühnenbild (insgesamt 4.800,00 Euro). Die FK möchte dieses Paket -ausser den Schminkkosten- komplett übernehmen, da der Finanzplan mit dem bescheidenen Antrag sonst nicht realisierbar ist.
1.000,00 Euro
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 4.500,00 Euro zu fördern.
1.F.C. Hellbrook e.v., Edwin-Scharff-Ring 57, 22309 Hamburg, Tel.Nr.: 6301487
Seit 1956 engagiert sich der 1.F.C.Hellbrook in vorbildlicher Art und Weise als „freier Träger“ für die offene Kinder- und Jugendarbeit in Steilshoop. Die Kinder und Jugendlichen (ca. 60-70) haben die Möglichkeit, an Programmen wie Kochen, Basteln, Segeln, Schwimmen, Reiten ect. teilzunehmen. Mehr als die Hälfte der Teilnehmer haben einen Migrationshintergrund. Das Jugendamt der Stadt Hamburg übernimmt die Personal- und Sachkosten. Ausschließlich für dieses Programm setzt der Verein einen VW-Bus ein, der die Kinder befördert und die benötigten Geräte transportiert. Die Kosten dieses Fahrzeuges müssen über Spenden erbracht werden. Der VW ist nun über 10 Jahre alt und hat ca. 200.000 km hinter sich. Er muss dringend ersetzt werden. Ohne ein solches Fahrzeug hätte das wertvolle Unterstützungsprogramm keine Überlebenschance!
Auch hier hat der Träger zu bescheiden geplant. Das Fahrzeug kann nur mit einer höheren Hilfe des HSP finanziert werden.
5.000.00 Euro
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 9.000,00 Euro zu fördern.
Die Rotznasen e.V., Thadenstr. 147, 22767 Hamburg, Tel.Nr.: 43251255
Die Zirkusschule “Die Rotznasen“ besteht seit 16 Jahren. Sie bietet Kindern und Jugendlichen im Alter von 6-18 Jahren regelmäßig wöchentlichen Zirkusunterricht. Es ist eine freizeitpädagogische Institution in den sozialen Brennpunkten Altona und St. Pauli. Durch die Arbeit der Zirkusschule können Kinder und Jugendliche Lebenskompetenzen entwickeln, die ihnen helfen, Probleme, Konflikte und Ängste zu bewältigen und Freundschaften zu schließen. Sie sind dadurch vor Isolation und Einsamkeit besser geschützt. Die etwa 120 Kinder und Jugendlichen präsentieren ihr Können bei Festivals, auf der Straße, bei Veranstaltungen und auf Reisen. Für den Transport der Kinder und des Materials benötigt der Verein ein Fahrzeug. Das bisherige Fahrzeug ist nicht mehr durch den TÜV gekommen. Ein neuer, gebrauchter Transporter kostet 15.000,00 Euro. Als Eigenmittel stehen 5.000,00 Euro zur Verfügung. Für weitere 5.000,00 Euro laufen bereits Anträge bei anderen Institutionen. Das HSP wird ebenfalls um 5.000,00 Euro gebeten. Die Elternbeiträge reichen nur für die regelmäßige Zirkusarbeit, aber nicht für größere Anschaffungen. Eine öffentliche Förderung besteht nicht.
Das HSP hat die Rotznasen bereits für ein Projekt und ein eigenes Zirkuszelt unterstützt.
5.000,00 Euro
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 5.000,00 Euro zu fördern.
Verein zur Förderung der Jugendarbeit e.V. -Falkenflitzer-, Jaffestraße 10, 21109 Hamburg, Tel.Nr.: 751281
Der Falkenflitzer ist einer der drei Hamburger Spielmobilbetreiber, die niedrigschwellige Bewegungs- und Spielangebote an unterversorgte, problembelastete Orte bringen. Pro Fahrzeug und Tag wird eine Einrichtung aufgesucht. Es werden jeweils ca. 170 Kinder und Jugendliche erreicht. Darunter sind auch Kinder und Jugendliche, die nicht oder nicht regelmäßig zur Schule gehen.
Die Zuwendungsfinanzierung der BSG umfasst zwei Sozialpädagogen sowie Sachmittel.
Unter Federführung der Falkenflitzer soll ein Tanzprojekt verwirklicht werden. Kinder und Jugendliche verschiedenster Altersgruppen und Nationalitäten aus Problemfamilien (Aussiedler, Obdachlose) sollen eine neue Ausdrucksmöglichkeit erfahren. Die in dem Tanzprojekt vermittelten Werte sind Verbindlichkeit, Pünktlichkeit, Disziplin, Teamarbeit, Respekt und Verantwortung. Die Kinder haben mit der Teilname an diesem Tanzprojekt die Chance, ihr Selbstbewusstsein zu stärken und Eigen-, Sozial- und Sachkompetenz zu erwerben.
Sie stehen den bereits von Armut und sozialer Vernachlässigung geprägten Verhaltensweisen der Kinder und Jugendlichen entgegen. Mit der Teilnahme am dem Tanzprojekt haben die Kinder die Chance, ihr Selbstbewusstsein zu stärken und Eigen-, Sozial- und Sachkompetenz zu erwerben.
Das Projekt wird in mehreren Phasen durchgeführt. Die Mittel hierfür (Gesamtkosten 44.000,00 Euro) werden auch von der Bürgerstiftung, mehreren Spendern, evtl. anteilig vom Bezirksamt und evtl. dem HSP übernommen. Die Finanzkommssion empfiehlt, die erste Phase (Spielmobil, Choreographie) zu unterstützen. Ein kleiner Eigenanteil wird durch den Kartenverkauf erreicht.
5.760,00 Euro
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 5.760,00 Euro zu fördern.
Gemeinützige Wohnheimgesellschaft des Hamburger Fürsorgevereins von 1948 mbH,
Max Brauerallee 138, 22765 Hamburg, Tel.Nr.: 235177-04
“FrauenProjekte“ gibt Frauen nach Ihrer Entlassung aus Straf- oder Untersuchungshaft die notwendige Hilfe bei der Bewältigung persönlicher Schwierigkeiten. Dies erfolgt u.a. auch teilstationär. Das heißt, die Teilnehmerinnen bekommen nach der Haftentlassung übergangsweise eine möblierte Wohnung und nehmen an einem intensiven sozialpädagogischen Betreuungsprogramm teil. Die Sozialbehörde hat sich bereit erklärt, die Miete und die Betreuungskosten für 5 weitere Plätze zu finanzieren. Es sollen deshalb 5 neue Wohnungen angemietet, renoviert und möbliert werden. Die Renovierung und die Möbel werden von der Sozialbehörde nicht finanziert. Je Wohnung fallen ca. 250,00 Euro für Renovierungsmaterial und ca. 2.500,00 Euro für Möblierung an (insgesamt 13.750,00 Euro). Der Verein führt Renovierung und Möblierung in Eigenleistung durch.
13.750.00 Euro
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 13.750,00 Euro zu fördern.
Caritas-Verband Hamburg, Danziger Str. 66, 20099 Hamburg , Tel.Nr.: 280140-47
Außer den bereits bekannten sozialen Aktivitäten des Caritasverbandes in Hamburg wird seit 1995 die MOBILE HILFE, eine ambulante medizinische und pflegerische Versorgung für kranke obdach- bzw. wohnungslose Menschen auf Hamburgs Straßen angeboten. Monatlich werden 550-600 Versorgungsfälle registriert. Die Kosten werden von der BSG und der Caritas getragen.
Die Caritas wurde vom HSP bisher mit 8.000,00 Euro für den Bus „Mobile Hilfe“ in 2006 und 2003 und für diverse andere Projekt seit 1995 unterstützt.
Aufgrund dieser umfangreichen Erfahrungen ist die Notwendigkeit einer zahnmedizinischen Ver-sorgung für diesen Personenkreis seit langem als dringend erforderlich erkannt worden.
Deshalb soll ein sogenanntes ZAHNMOBIL geschaffen werden.
Damit wird es ein umfassendes Hilfsangebot mit ambulanter Behandlung, aber auch mit Prophylaxe und Beratung für dieses Thema geben.
Weiterhin wurde festgestellt, dass auch viele Kinder und Jugendliche aus sozial schwierigen Familienverhältnissen und aus sozial benachteiligten Stadtteilen mit diesem Problem aufwachsen. (52.000 leben in HH in Armut). In diesen Familien erfolgt trotz schulzahnärztlicher Empfehlung oft kein Zahnarztbesuch und auch keine ausreichende Zahnpflege bei den Kindern. Es werden deshalb derzeit viele Abstimmgespräche mit Schulen, dem schulzahnärztlichen Dienst und anderen Einrichtungen durchgeführt. Die betroffenen Kinder und Jugendlichen sollen rechtzeitig erreicht und dann behandelt bzw. auch beraten werden.
Zur Realisierung des Zahnmobils wird ein Fahrzeug angeschafft (Mercedes Sprinter). Das Fahrzeug soll von Montag bis Freitag im Einsatz sein. Dieses Fahrzeug muss zuerst umgebaut und mit den notwendigen Einbauten versehen werden. Fast alles ist nur durch Sonderanfertigungen zu erreichen, da es bisher ein solches Fahrzeug nicht gibt. Dazu kommt eine fast komplette zahnärztliche Ausstattung. Die Gesamtkosten betragen ca. 163.000,00 Euro! Das Deutsche Hilfswerk beteiligt sich mit ca. 80.000,00 Euro. Das HSP wird um die restliche Summe gebeten.
Für die laufenden Kosten (149.000,00 Euro p.a.) hat die Caritas einen großzügigen Sponsor als Partner. Es wird hierfür einen Vertrag über mind. 3-5 Jahre geben, weshalb diese Kosten komplett abgedeckt sind.
Da die Gesamtkosten für die Einbauten noch nicht endgültig sicher feststehen, schlägt die FK einen höheren Betrag zur Finanzierung des Fahrzeugs vor.
90.000,00 Euro
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 90.000,00 Euro zu fördern. Dies ist der höchste Betrag, der jemals vom Hamburger Spendenparlament für ein Einzelprojekt vergeben wurde.
2. Hamburger Frauenhaus e.V., Postfach 73 04 32, Tel.Nr.: 19710
Das 2.Hamburger Frauenhaus bietet 43 Frauen und Kindern Zuflucht vor Gewalt. Die Frauen werden während ihres Aufenthaltes im Frauenhaus bei dem Wunsch unterstützt, ein angstfreies, selbstbestimmtes Leben mit ihren Kindern zu führen. Sie erhalten Hilfe bei der Durchsetzung ihrer Ansprüche und bei der Suche nach einer eigenen Wohnung. Die Arbeit des Frauenhauses wird von der BSG finanziert (Personalkosten, Verwaltung, Miet-, Betriebskosten und eine geringe Sach-kostenpauschale). Größere Anschaffungen müssen über Spenden eingeworben werden. Es werden nun dringend einige Geräte benötigt. Es handelt sich um eine neue Telefonanlage (ca. 2.500,00 Euro), ein zweiter PC mit Drucker (1.650,00 Euro) und zwei Münzapparate für die Waschmaschinen (1.950,00 Euro). Die Münzapparate sind für eine umweltfreundliche und effiziente Nutzung dringend notwendig. Für diese Anschaffungen bittet das Frauenhaus das HSP um Unterstützung.
6.100,00 Euro
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 6.100,00 Euro zu fördern.
Pik As Förderverein e.V., Neustädter Str. 31, 20355 Hamburg, Tel.Nr.: 28411702
Der Förderverein Pik As e.V. unterstützt und finanziert Projekte zur Förderung der Gesundheit der im Obdachlosenquartier Pik As lebenden Personen (derzeit ca. 130 Personen). Ein großer Teil der Bewohner ist psychisch erkrankt.
Ziel der psychosozialen und psychiatrischen Betreuung ist es, die Gesundheit der psychisch Kranken so zu stabilisieren, dass eine Unterbringung im eigenen Wohnraum oder eine andere dauerhafte Wohnform möglich ist. Diese Arbeit wird u.a. von 2 Sozialpädagogen geleistet. Das Team benötigt jedoch Beratung und Unterstützung durch eine psychiatrische Fachkraft. Diese Arbeit wird bisher teilweise ehrenamtlich geleistet. Diese weitere Aufgabe geht aber nun weit über eine ehrenamtliche Tätigkeit hinaus. An der künftigen Finanzierung einer Regelversorgung durch die FHH und die Krankenkassen wird in Zusammenarbeit mit der psychiatrischen Ambulanz des Klinikum Nord gearbeitet. Das Projekt bittet um Unterstützung für die nächsten 12 Monate (monatl. 500,00 Euro).
6.000,00 Euro
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 6.000,00 Euro zu fördern.
ForUM e.V., Hogenbergdamm 18, 22119 Hamburg, Tel.Nr.: 21987210
Der Verein bietet unterschiedliche Angebote für die Selbstbestimmung behinderter Menschen. Es gibt Fortbildungen und Seminare (Alltagsbewältigung, Geld, Behörden, Mietsachen und sonstige Konflikte). Seit 2004 wird ein ambulanter Dienst für Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen im Rahmen der Eingliederungshilfe nach dem Sozialgesetzbuch XII durchgeführt. Die Einnahmen bestehen aus Kostensätzen und der Hilfe von Aktion Mensch.
Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen oder Menschen mit Lernschwierigkeiten haben aber auch große Probleme mit der Interpretation der alltäglichen Schriften, die für ihre Lebensbewältigung notwendig sind (Gesetze, Anweisungen, Anträge etc.)
Der Verein möchte solche schriftlichen Unterlagen für diese Menschen in eine verständliche Sprache übersetzen. Diese sollen in Schriftgröße, Schriftart, Textaufteilung verständlich aufbereitet werden. Das würde eine erhebliche Aufwertung für das eigenständige Leben der Betroffenen bedeuten.
Dieses Projekt ist eine für Hamburg ganz neue Idee.
Es muss deshalb eine neue Struktur im Verein und auch qualifiziertes Personal aufgebaut werden. Zusätzlich sind viele Abstimmungen mit anderen Institutionen und staatlichen Einrichtungen durchzuführen. Es wird auch ein Sensibilisierungskurs für die Behörde geplant, damit künftig Aufträge zur Übersetzung, für die unterschiedlichsten Anforderungen, qualifiziert erstellt werden.
Bundesweit gibt es zur Zeit 3 Übersetzungsbüros für “leichte Sprache“. Alle befinden sich in den Anfängen, weshalb eine Zusammenarbeit noch nicht sehr nützlich ist.
Die “Übersetzungen“ könnten künftig allen Menschen mit Sprachschwierigkeiten und Migranten helfen.
Zur Organisation und Realisierung aller künftigen Aufgaben zu diesem Thema soll ein Büro eingerichtet und eine Mitarbeiterin zusätzlich für 6 Monate eingesetzt werden. Der Antrag beinhaltet deshalb außer Sachkosten (1.500,00 Euro) auch Personalkosten (15 Wochenstunden) in Höhe von 8.498,58 Euro. Künftig sollen auch lernbehinderte Menschen eingebunden bzw. auch eingestellt werden.
Nach Prüfung der Haushaltslage des Vereins ist ein Eigenanteil - außer Büro, Verwaltung und Räumen- leider nicht möglich. Der Träger wurde bereits in 2002 für einen Umzug mit 10.000,00 Euro gefördert.
10.000,00 Euro
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 10.000,00 Euro zu fördern.
Diakonisches Werk -Mitternachsmission-, Königstr. 54, 22767 Hamburg, Tel.Nr.: 316495
Diakonisches Werk -Mitternachsmission-, Königstr. 54, 22767 Hamburg, Tel.Nr.: 316495
Die Kaffeeklappe, ein Projekt des Diakonischen Werks, betreut mit 2 Festangestellten und einer Honorarkraft (psychosoziale Stabilisierung) Frauen beim Ausstieg aus der Prostitution. Die Kaffeeklappe ist ein Treffpunkt, welcher auch zum gemeinsamen Frühstück und zum Erfahrungsaustausch genutzt wird. Zusätzlich wird mehrmals wöchentlich Streetworkerarbeit in St.Pauli, St.Georg und in der Süderstraße geleistet. Zu den Be-sucherinnen zählen ca. 50 “Stammfrauen“, die meistens in isolierten und armen Verhältnissen leben und auf diese Weise wieder in die “normale“ Gesellschaft integriert werden können. Der Träger verfügt über ein sehr veraltetes EDV-System, das nun umgerüstet werden soll. Benötigt werden 2 Notebooks und neue Arbeitstische. Die Besucherinnen nutzen die EDV für Bewerbungsschreiben und um nach Jobs und Wohn-ungen zu suchen. Die Kaffeeklappe bittet das HSP um Hilfe, da für die Anschaffungen im Etat keine Mittel vorhanden sind. Der Träger wurde in 2004 bereits mit 3.655,00 Euro (Renovierung) und in 2006 mit 1.600,00 Euro (Kompetenztraining) unterstützt.
2.500,00 Euro
Die Finanzkommission empfiehlt dem Parlament, das Projekt mit 2.500,00 Euro
zu unterstützen.