33. Sitzung am 08. August 2006 (29 Projekte)

Tagesordnung

Folgende Themen wurden in der letzten Arbeitssitzung am 8.8.2006 abgehandelt:

1. Eröffnung, Begrüßung, Protokoll, Termine
2. Gastvortrag Karin Brose über "Chancengerechtigkeit in der Schule"
3. Aktuelle Viertelstunde
4. Bericht über den Stand des Spendenaufkommens
5. Bericht der Finanzkommission
6. Vorstellung der Projekte, Begründung der Anträge, Diskussion und Abstimmung
7. Verschiedenes

Projektanträge

Projekt 1
Anschubfinanzierung für Schuldenberatung psychisch kranker Menschen im UKE

Projekt Träger

Osterfeld e.V. Arbeit-Integration-Foschung, Martinistr. 52, 20246 Hamburg, Tel.: 428032212

Projekt Beschreibung

In Kooperation mit dem UKE bemüht sich der Verein um Wiedereingliederung von psychisch Kranken auf verschiedenste Weise. Der Verein finanziert sich überwiegend durch Mitgliedsbeiträge.
In der Klinik kommen in den letzten Jahren eine wachsende Zahl von psychisch Kranken zur Aufnahme. Bei diesen Personen wird neben den indizierten Diagnosen und multiblen sozialen Problemen, auch eine hohe Überschuldung festgestellt. Die Verarmung und Isolation dieser Menschen wird dadurch immer schlimmer und eine gesundheitliche Stabilisierung ist kaum möglich. Deshalb soll nun eine Schuldenberatung aufgebaut werden. Als Beraterin wurde Frau Schlüter gewonnen, die bereits im AK Eilbek Beratungen dieser Art erfolgreich durchführt. Es wird eine Betreuung von ca. 50-60 Personen p.a. erwartet. Dafür sind 10 Std/wöchtl. zu je 15,00 Euro geplant. Wir werden gebeten, das Projekt für ein halbes Jahr zu finanzieren, damit in dieser Zeit eine nachhaltige Finanzierung aufgebaut werden kann.

Antrag

3.450,00 Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 3.450,00 Euro zu fördern.


Projekt 2
Freizeit-Therapie für psychisch Kranke

Projekt Träger

Förderkreis Integra des betreuten Wohnens Traberweg e.V., Traberweg 32b, 22159 Hamburg, Tel.Nr.: 6942940

Projekt Beschreibung

Der Förderverein Integra unterstützt die Einrichtung “Betreutes Wohnen Traberweg“. Es werden 16 psychisch kranke Personen in 2 Wohngruppen betreut. Weitere 20 Personen werden ambulant betreut. Die Finanzierung wird vom Sozialamt im Rahmen der Eingliederungs-hilfe § 53 ff. übernommen. Um den Rehabilitationsprozess zu fördern und der sozialen Isolierung entgegenzuwirken, soll im Jahr 2006 eine sozialtherapeutische Freizeit vom 4.9.-11.9.2006 durchgeführt werden. Von den anfallenden Kosten in Höhe von insgesamt 2.900,00 Euro können 1.100,00 Euro selbst aufgebracht werden.

Antrag

1.800,00 Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission unter Vorbehalt, das Projekt mit 1.800,00 Euro zu fördern.


Projekt 3
Erneuerung der Küche im 'Haus der Gemeinschaft'

Projekt Träger

Brot & Rosen-Diakonische Basisgemeinschaft in Hamburg, Fabriciusstr. 56, 22177 Hamburg, Tel.Nr.: 69702085

Projekt Beschreibung

Der Verein ist eine christliche Lebensgemeinschaft auf ökomenischer Basis mit 5 Mitgliedern, die ein gemeinsames Leben im 'Haus der Gemeinschaft' mit obdachlosen Flüchtlingen in Not führen. Zur Zeit leben dort 6 Ausländer. Der Lebensunterhalt, sowie die Raummiete wird durch das Einkommen Vereinsmitglieder (der Erwachsenen mit Arbeit) finanziert. Auch Kollekten sowie Unterstützung der Bramfelder Gemeinden helfen dabei. Seit 1995 wurde ca. 100 Menschen aus 35 Ländern, die wie in einer grossen Familie leben, aufgenommen. Die ursprünglich schon gebraucht angeschaffte Küche ist sehr erneuerungsbedürftig. Die Kosten für eine neue Küche belaufen sich auf insgesamt 4.622.00 Euro. Nach Abzug eines Eigenanteil in Höhe von 400,00 Euro für sonstige Arbeiten und einen Dunstabzug fehlen noch 4.222,00 Euro.
Der Träger wurde vom HSP bereits in 1996 mit 18.600,00 DM und in 2002 mit 6.260,00 Euro für Umbauten unterstützt.

Antrag

4.222,00 Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 4.222,00 Euro zu fördern.


Projekt 4
Funktionsfähige Büroausstattung für Lesewelt e.V.

Projekt Träger

Lesewelt Hamburg e.V., c/o Bücherhalle Barmbek, Poppenhusenstraße 12, 22305 Hamburg, Tel.: 98232226

Projekt Beschreibung

Der Verein Lesewelt fördert mit seinem Angebot den Zugang und den Umgang mit der Sprache. Die grundlegend frühe Förderung hat nachweislich erheblichen Einfluss auf die späteren Lernressourcen der Kinder. Es gibt bereits über 45 VorleserInnen. Der Verein finanziert sich aus Mitgliedsbeiträgen (11 x 36,00 ) und kleinen Spenden. Das Angebot “Vorlesen in den Öffentlichen Bücherhallen“ wird überwiegend von bedürftigen Kindern aus anregungsarmen Lebensräumen besucht. Das Angebot ist im Laufe der Jahre, auf-grund der Erfolge immer wieder erweitert worden. Dadurch ist nun für die im Hintergrund notwendigen org-anisatorischen Aufgaben, ein zentrales Büro unerlässlich. Durch die HÖB wurde kostenlos ein Raum zur Verfügung gestellt. Einige Büromöbel wurden bereits angeschafft (Spende “Miteinander Bonn“). Für die noch fehlenden Gegenstände (Fax, Kopierer etc.) fehlen leider die Mittel, weswegen das HSP um Untersützung gebeten wird..

Antrag

746,45 Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 800,00 Euro zu fördern.


Projekt 5
Kinderatelier

Projekt Träger

Alles wird Schön e.V., Fiedrich-Naumann-Str. 27, 21075 Hamburg, Tel.Nr.: 7666049

Projekt Beschreibung

Der Verein kümmert sich im Stadtteil um Kunst und Stadtteilkultur. Die Finanzierung der Raummiete übernimmt das Kulturamt Harburg. Die Mitarbeiter arbeiten alle ehrenamtlich. Alles andere muss über Spenden finanziert werden. Für Sonderaktionen ist leider kein Geld vorhanden.
Auf Initiative Heimfelder Bürger wurde das Kinderatelier geschaffen. Es bietet 6-12jährigen Kindern, unterschiedlicher nationaler und kultureller Herkunft aus den ärmeren Bevölkerungskreisen, die Möglichkeit zur kreativen Freizeitgestaltung. Sie können basteln, malen oder an kleinen Projekten mitarbeiten (ca. 12 Teilnehmer). Die Integration der Kinder baut Sprachbarrieren ab und entwickelt Kreativität. Die Kurse werden von zwei Mitgliedern einmal wöchentlich angeboten. Dieses zusätzliche Angebot muss aber mit einem bescheidenen Honorar berechnet werden.( 6 Std/wöchtl. je 10,00 Euro bei 40 Wochen). Die Kursteilnahme ist kostenlos. Der Verein braucht auch dringend einige Materalien (500,00 Euro).

Antrag

2.900,00 Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 2.900,00 Euro zu fördern.


Projekt 6
Unterrichtsmaterial für Deutschkurse für Migranten mit Kinderbetreuung

Projekt Träger

Das Rauhe Haus - Kinder- und Familienhilfezentrum Dingsheide KIFAZ,
Dingsheide 3, 22119 Hamburg, Tel. 6547076.

Projekt Beschreibung

Das KIFAZ Dingsheide befindet sich in Hamburg Jenfeld. Es bietet ein umfangreiches Regelprogramm für Kinder, Jugendliche, Eltern und Senioren. Ein Schwerpunkt der Arbeit ist ein Sprachkurs für Frauen mit ungewissem Aufenthaltsstatus und eine begleitende Betreuung der Kinder. Diese Sprachförderung ist für die Eltern und Kinder von entscheidender (Integrations- ) Bedeutung.
Der Sprachkurs wird (wöchtl. je 3 Std.) mit begleitender Kinderbetreuung angeboten. Leider ist kein Geld für ein effizientes und unterstützendes Arbeitsmaterial vorhanden. Es wird deshalb um Übernahme der Kosten für Arbeitsmaterial ( 2 fahrbare Wandtafeln, 1 Videokamera ) gebeten.

Antrag

960,00 Euro

Empfehlung und Genehmigung

Die Abstimmung dieses Projektes wurde auf die nächste Sitzung verschoben, weil kein Projektvertreter anwesend war.


Projekt 7
Überbrückungsfinanzierung für das Projekt 'Wege bereiten - Sterbende'

Projekt Träger

Elisabethkirche Eidelstedt, Dörpsweg 2, 22572 Hamburg, Tel..Nr.: 5709622

Projekt Beschreibung

Gemeindemitglieder besuchen und begleiten alte und dem Tode nahe Gemeindemitglieder. Um ihre freiwillige, schwere Tätigkeit ausführen zu können, werden sie von einer Dipl. Psychologin des Gemeindedienstes der NEK geschult und betreut. In der Zeit von September 2006 bis März 2007 ist das Honorar für die professionelle psychologische Schulung und Betreuung nicht gesichert. Der Stundensatz beträgt 40,00 Euro (entspricht den Honorarrichtlinien der Nordelbischen Kirche). In diesem Zeitraum sollen sieben zweistündige Sitzungen abgehalten werden.

Antrag

560,00 Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 560,00 Euro zu fördern.


Projekt 8
Neuer Computer (Notebook) für die Frühförderung Hamburg Nord -West

Projekt Träger

Diakonisches Werk Niendorf, Stapelstr. 8a, 22529 Hamburg, Tel.Nr.: 52105630

Projekt Beschreibung

Frühförderung ist ein interdisziplinäres Hilfesystem aus medizinischen, pädagogischen und psychologischen Fachvertretern. Die Betreuung gilt für Säuglinge, Klein-/Vorschulkinder und für deren Eltern. Die Kinder sind behindert oder entwicklungsauffällig. Die Frühförderung versteht sich als familienorientierte Begleitung und Unterstützung der Familien und Förderung ihrer Kinder. Eine soziale Integration soll die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft ermöglichen.
Zur Zeit werden 64 Kinder und deren Familien betreut. Davon kommen ca. 70 % aus sozial schwächeren Verhältnissen. Für inzwischen insgesamt 11 Mitarbeiter wird dringend ein zusätzlicher Computer gebraucht. Da auch ein flexibler Einsatz erforderlich ist, soll ein Notebook angeschafft werden. Es muss auch eine spezielle Anwendungssoftware für Früherkennung beschafft und installiert werden. Für den lokalen Einsatz des Notebook ist eine neue Verkabelung, die Einbindung in das Netzwerk und die Synchronisierung der Datenbank notwendig. Die Kosten betragen inklusive Installation und Einweisung laut Angebot 2.298,54 Euro. Bei einer Nachverhandlung wurde ein Gesamtpreis von unter 2.000,00 Euro zugesagt.

Antrag

2.298,54 Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit bis zu 2.000,00 Euro zu unterstüzen.


Projekt 9
Finanzielle Unterstützung für Renovierung und Einrichtung des 'Netzcafes'

Projekt Träger

Ev.-luth. Michaeliskirchengemeinde, Cuxhavener Str. 323, 21149 Hamburg, Tel.Nr.: 70103629

Projekt Beschreibung

Im sozialen Brennpunkt Neugraben bietet die Michaeliskirche Jugendarbeit an. Es gibt ein offenes Angebot um den Jugendlichen aus sozial schwachen Familien zu helfen. Ältere Jugendliche erhalten das Angebot als jugendliche Teamer Verantwortung zu übernehmen. Seit 2002 gibt es ein Netzcafe in dem -unter fachkundiger Anleitung- am Computer gearbeitet und gelernt werden kann. Zusätzlich gibt es einen Cafe-Bereich in dem Beratungen und verschiedene Kurse angeboten werden. Die Teamer und Jugendlichen haben eine gründliche Renovierung vorgenommen, welche von der Kirchengemeinde bezahlt wurde. Es fehlen aber noch einige Einrichtungsgegenstände (Material für einen Tresen, Sitzbänke) und ein Computer.
Das Spendenparlament wird um Unterstützung für diese fehlenden Materalien gebeten, damit das Netzcafe wieder wie gewohnt, erfolgreich weiter arbeiten kann.

Antrag

3.590,00 Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 3.590,00 Euro zu fördern.


Projekt 10
Büroausstattung für das Projekt “Die starken Engel“

Projekt Träger

People First - Die starken Engel e.V, Sengelmannstr. 49, 22297 Hamburg, Tel.Nr.: 68996859-61

Projekt Beschreibung

“Die starken Engel“ ist ein kleiner Selbsthilfeverein von und für Menschen mit Lernschwierigkeiten und Mehrfachbehinderungen. Er besteht seit 6 Jahren. Ziel des Vereins ist es, die Integration von Menschen mit Lernschwierigkeiten in die Gesellschaft zu verbessern und ihre Möglichkeiten zur Selbsthilfe und Selbstbestimmung zu fördern. Durch gemeinsame Aktivitäten wird auch der Vereinsamung behinderter Menschen entgegengewirkt. Ein kleiner Büroraum in der Fachschule für Heilerziehung ist mit geschenkten Einrichtungsgegenständen sehr sparsam möbliert. Der vorhandene alte PC muß dringend erneuert werden (Hard-und Software kosten ca 1.350,00 Euro). Außerdem fehlt auch noch ein abschließbarer Schrank (150,00 Euro). Für beides fehlt das Geld, denn der Verein finanziert sich ausschließlich aus bescheidenen Mitgliedsbeiträgen und Spenden. Deshalb bittet der Verein das HSP um Unterstützung.

Antrag

1.500,00 Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommissions, das Projekt mit bis zu 1.500,00 Euro zu unterstützen.


Projekt 11
Renovierung und Computer für die AIDS-Seelsorge, Spadenteich 1, 20099 Hamburg, Tel. 280 44 62

Projekt Träger

Kirchenkreisverband Hamburg, Königstr. 52, 22767 Hamburg

Projekt Beschreibung

Die AIDS-Seelsorge bietet Beratung, Krisenintervention und Gruppenarbeit für Menschen mit HIV/AIDS und deren Angehörige an. Sie leistet damit einen wichtigen Beitrag gegen die Vereinsamung der von dieser Krankheit betroffenen Menschen. Der Rückgang der Kirchensteuern hat zum Wegfall einer Pastorenstelle ab 2006 geführt. Um die Arbeit, die gerade in einer solchen Lebenslage ungeheuer wichtig ist, weiterführen zu können, muß der Kreis der Freiwilligen erweitert werden. Die Räume in der Altbauwohnung in St. Georg, müssen dazu renoviert und umgestaltet werden, um für die 'Freiwilligen' die entsprechenden Arbeitsmöglichkeiten zu schaffen. Es sind Maler-, Tischlerarbeiten und einige Bürostühle notwendig. Auch ein zusätzlicher Laptop zur flexiblen Nutzung ist erforderlich. Da sich die AIDS-Seelsorge bis auf die Pastorenstelle aus Spenden finanziert, fehlen hierfür die Mittel, weswegen das HSP um Hilfe gebeten wird

Antrag

4.500,00 Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit bis zu 4.500,00 Euro zu unterstützen.


Projekt 12
Anschaffung einer Geschirrspülmaschine für eine Großküche

Projekt Träger

KOALA e.V. (Kooperatives Arbeiten und Lernen und Ausbildung)
Kleine Rainstr. 29, 22765 Hamburg ,Tel.Nr.: 39803491

Projekt Beschreibung

KOALA organisiert sogenannte “Ein-Euro-Jobs“. Mit ca. 360 Langzeitarbeitslosen werden 12 sozial- und gesellschaftlich relevante Projekte betrieben. Im Mittelpunkt stehen arme und sozial benachteiligte Menschen im Bezirk Altona. Zu den wichtigsten Projekten zählen seit 8 Jahren der Mittagstisch "„La Cantina“ und die „Suppenküche“. Letzteres ist besonders für Obdachlose und Arme gedacht. (jeder Besucher bezahlt nach Einkommenslage). Die beiden Angebote werden täglich von mehr als 120 Gästen besucht . Im März 2006 hat das HSP im Zusammenhang mit dem Umbau des Küchen- und Gastraumbereiches einen Tresen mit 12.000,00 Euro gefördert. Nun hat sich leider nachträglich herausgestellt, dass die vorhandene -zu kleine und sehr alte- Geschirrspülmaschine, reparaturanfällig ist und dass sie für die gestiegenen Zahl der Gäste nicht genügend Kapazität hat. Die Kosten belaufen sich auf ca. 5.124,00 Euro. Hiervon trägt der Verein einen Eigenanteil in Höhe von 924,00 Euro.
Der Träger wurde auch in 2003 mit 16.400,00 Euro für Arbeitsbeschaffungsmassnahmen gefördert.

Antrag

4.200,00 Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 4.200,00 Euro zu unterstützen.


Projekt 13
Entwicklung und Herstellung von Informationsmaterial für Jugendliche

Projekt Träger

ZornRot e.V., Vierlandenstr. 38, 21029 Hamburg, Tel.Nr.: 7217363

Projekt Beschreibung

Sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche ist eine der grausamsten Verfehlungen dieser Zeit. Die Beratungsstelle ZornRot in Bergedorf gibt seit 1988 betroffenen Mädchen und Jungen, aber auch jüngeren Erwachsenen intensive Hilfestellungen durch Beratungen und Therapien. Es ist ein Angebot, um den Jugendlichen eine Bearbeitungs- und Bewältigungsmöglichkeit ihrer Verletzungen und Beschädigungen zu ermöglichen. Die Personal- und Sachkosten werden von der Sozialbehöre getragen.
Zu Sensbilisierung der Öffentlichkeit (Schulen,Polizei,Vereine etc.) speziell aber auch der Jugendlichen (12- 16-jährige), soll ein Informationsmaterial entwickelt werden (Plakate, Kurzinfos). Es soll auf das Thema und die Unterstützungsangebote von ZornRot hinweisen. Die Kosten derartiger Informationen müssen durch Spenden finanziert werden, ohne das HSP ist die Realisierung nicht möglich.

Antrag

3.695,00 Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit bis zu 3.695,00 Euro zu unterstützen.


Projekt 14
Lerntherapeutisches Projekt für Grundschulkinder mit schweren Lernstörungen

Projekt Träger

Huckepack e.V., Hein-Hoyer Str. 16 , 20359 Hamburg, Tel.Nr.: 48406662

Projekt Beschreibung

Huckepack e.V. wurde im Jahre 2000 von engagierten Eltern gegründet. Der Verein hilft bei der Finanzierung von Lerntherapien an Grundschulen in sozialen Brennpunkten und bei Finanzierung von außerschulischen Lerntherapien für Kinder aus finanziell bedürftigen Familien. Er vermittlelt Therapieeinrichtungen und betreibt Aufklärung/Information. Viele Kinder haben erhebliche Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben oder Rechnen, und leiden unter Aufmerksamkeitsstörungen. Unbehandelt führen diese Lernstörungen mitunter zum völligen Versagen in der Schule und später im Beruf. Die Kinder benötigen eine möglichst frühzeitige, individuelle, lerntherapeutische Förderung (1 Jahr und länger).
In Erweiterung des vom HSP geförderten sozialtherapeutischen Projektes in der Grundschule „Franzosenkoppel“ - Lurup, soll ein lerntherapeutisches Projekt durchgeführt werden. Ein Vertrag zwischen Huckepack und der Grundschule über die Vorgehensweise wurde abgeschlossen. Über einen Auswahlprozess zwischen Lehrer, Eltern, Lerntherapeutin und ggf. Rebus ( Krisen-Interventionsteam der Schulbehörde) werden Kinder aus sozial schwachen Familien ausgewählt. Die Therapie wird 5 Std/wöchtl. (je 25,00 Euro) einzeln, zu zweit oder in Kleingruppen durchgeführt. Es können, je nach Zusammensetzung 5-10 Kinder Unterstützung erhalten. Je nach Schweregrad dauert eine Therapie 1 Jahr und länger. Die Kosten belaufen sich auf insgesamt 5.000,00 Euro je Jahr.
Das Gesamtprojekt “Franzosenkoppel“ soll in der Schul- und Sozialbehörde die notwendige Aufmerksamkeit finden, um künftig eine dauerhafte Finanzierung zu erreichen. Deswegen schlagen wir vor, das Projekt für zwei Jahre zu fördern.

Antrag

5.000,00 Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 10.000,00 Euro für 2 Jahre zu unterstützen.


Projekt 15
Mahlzeiten für vernachässigte Großstadtkinder

Projekt Träger

Frischluft Hamburg (christl.demokratischer Kinder- und Jugendverband)
Hackmannbogen 46, 21035 Hamburg, Tel.Nr.: 18986988

Projekt Beschreibung

Zu den Aufgaben des Trägers gehören unter anderem politische Bildung, Jugendarbeit, Kinder- und Jugendfreizeiten. Die unterschiedlichen Aufgaben werden durch die CDU finanziert. In einem neuen Projekt sollen Kinder bis 12 J. durch einen pädagogischen Mittagstisch besonders betreut werden. In einem benachbarten Bootshaus werden Schulaufgaben gemacht. Ein Spielangebot gibt es auch. Die Betreuungskosten hat 'Aktion Mensch' übernommen. Nun fehlt noch das Geld für die Lebensmittel. Der Träger kann in der Anfangsphase diese Kosten noch nicht übernehmen. Es wird für 10 Kinder an 7 Tagen gekocht (Kosten je Kind/Woche 13,70 Euro). Dieser Preis ist nur durch die Unterstützung der Bergedorfer Tafel möglich. Um das soziale und familiäre Umfeld zu aktivieren, sollen am Anfang des Monats Bons verkauft werden, so dass sich die Kinder mit 50 Cent an dem Essen beteiligen können.

Antrag

7.124,00 Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 7.124,00 Euro zu unterstützen.


Projekt 16
Psychiatrische Betreuung /Versorgung von Obdachlosen

Projekt Träger

Der Begleiter e.V., Ludwig-Rosenberg-Ring 47, 21031 Hamburg, Tel.Nr.: 72697219

Projekt Beschreibung

Der Verein wurde 1986 in Bergedorf gegründet. Ziel ist die außerklinische Versorgung psychisch kranker Menschen und die Bereitstellung sozialtherapeutischer Betreuungsangebote im Raum Bergedorf. Es werden inzwischen in unterschiedlichen Einrichtungen 150 psychisch Kranke überwiegend ambulant betreut. Seit 1999 wird die Betreuung aus dem sozialen Zentrum Bergedorf heraus koordiniert. In Bezug auf das anstehende Projekt ist dieses Zentrum auch Postadresse für Obdachlose aus Bergedorf und Umgebung. In Zusammenarbeit mit dem Klinikum Nord (Ochsenzoll ) sollen 2 Projekte für die Zielgruppe Obdachlose durchgeführt werden.
1.Die psychiatrische Hilfe für Obdachlose soll auf die Wohneinrichtung für Obdachlose “Achter Dwars“ mit fast 200 stationären Plätzen ausgedehnt werden. Die wöchtl. fachärztliche Sprechstunde (2-2,5 Std.) kostet 500,00 Euro/Monat. Dieses Projekt wurde bereits vom HSP in 2005 unterstützt.
2.Die bereits in einigen Einrichtungen der Obdachlosenversorgung vorhandene Betreuung soll auf die „Straßenarbeit“ übertragen werden. Ein Angebot für die Menschen, die in den Einrichtungen nicht erreicht werden. Hierfür wird ebenfalls ein Honorar von 6.000,00 Euro/Jahr angesetzt.
Wir hoffen, dass die Folgefinanzierung über die psychiatrischen Ambulanzen der Krankenhäuser erfolgen wird. Der Projektteil Dokumentation der Erkenntnisse soll nicht gefördert werden.

Antrag

18.000,00 Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt ohne Dokumentation mit 12.000,00 Euro zu unterstützen.


Projekt 17
Seminar zur Ausbildung von “Jugendliche beraten Jugendliche am Telefon“ und Aufrüsten der EDV-Anlage

Projekt Träger

Arbeitsgemeinschaft Kinder-und Jugendschutz e.V., Hellkamp 68, 20255 Hamburg,
Tel.Nr.: 41098 00

Projekt Beschreibung

Der Verein betreibt unterschiedliche Projekte in der Kinder- und Jugendarbeit mit Schwerpunkt auf die Betreuung HIV-betroffener Familien. Häufig sind die Eltern, oft auch eines der Kinder infiziert. Dadurch geraten diese Kinder bzw. ihre Geschwister in eine äußerst schwierige, isolierte Situation. Es werden ca. 60 Familien mit 100 Kindern -Tendenz steigend- betreut. Insgesamt gab es 2005 ca. 14.500 Anrufe (danach ca. 5000 Beratungen). Ein Großteil des Aufwandes wird durch die Behörden finanziert. Der Rest muss durch Spenden erbracht werden. Seit 6 Jahren gibt es zusätzlich auch ein Kinder- und Jugendtelefon. Hier beraten Jugendliche unter Anleitung eines Erwachsenen Psychologen /Therapeuten die Kinder und Jugendlichen bei Problemen in fast allen Lebensbereichen. Diese Beratung findet ausschließlich an Samstagen statt. Es gibt zur Zeit 18 ehrenamtliche Jugendliche. Damit diese auch qualifiziert arbeiten können, finden alle 2 Jahre Aus- und Fortbildungsseminare statt. Hierfür gibt es keine Zuwendung von den Behörden. Für die Seminare entstehen Kosten in Höhe von 3.000,00 Euro für Honorare und Fahrtkosten.
Da die vorhandene EDV-Anlage dringend ersetzt bzw. erweitert werden muss, bittet uns der Träger auch hier um Hilfe. Die Kosten betragen hierfür genau 4.011,28 Euro. Ein Kostenvoranschlag liegt vor.
Es handelt sich hier um eine dringend notwendige Überbrückungshilfe, damit der Verein seine bisher hervoragende Arbeit fortsetzen kann. Der Träger wurde bereits in 1996 und 1998 mit insges. 24.500,00 DM sowie 2002 mit 12.250,00 Euro von uns gefördert.

Antrag

7.011,00 Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 7.011,00 Euro, zu unterstützen.


Projekt 18
Arbeits- aber nicht Mutlos - Theaterprojekt mit und für Erwerbslosen

Projekt Träger

Trägerverein goldbekhaus e.V., Moorfuhrtweg 9, 22301 Hamburg, Tel.Nr.: 27870213

Projekt Beschreibung

Das Goldbekhaus ist ein Stadteilkulturzentrum in Winterhude. Zehn hauptamtliche MitarbeiterInnen gestalten ein vielseitiges zielgruppenorientiertes Programm. Es gibt viele Angebote für Kinder- und Jugendliche. Vor allem Jugendliche mit einem sehr kritischen sozialen Hintergrund werden so wieder in die richtigen Bahnen geleitet. (Teil von SOZIOKULTUR) Es gibt auch viele Kurse für Erwerbslose, die sehr gut angenommen werden. Der Träger finanziert sich überwiegend durch eine institutionelle Förderung vom Bezirk.(ca.50% der Perso-/Sachkosten). Zusätzlich gibt es Projektförderungen, Hilfe von Stiftungen und 600 Mitglieder (Beiträge). Für Kinder aus armen Familien gibt es einen Sozialfond für die Teilnahmegebühren.
Im September soll ein Theaterprojekt in Kooperation mit der Arbeitslosen Telefonhilfe 'mook wat e.V' - mit und für Erwerbslose (Langzeit) gestartet werden. Der Regisseur ist auch ein ALGII-Empfänger. Er übernimmt diese Tätigkeit im Rahmen eines 1-Euro-Jobs.
Das Pilot-Projekt ist für 10 Monate angesetzt, Aufführungen im Goldbekhaus sind anschließend geplant.
Die Betroffenen (ca. 25) sollen überwiegend als Schauspieler, aber auch in Technik und anderen Bereichen eingesetzt werden. Es wird wöchtl. 2-3 Std. und Sonntags 7Std. geübt. Parallel dazu erfolgt ständig eine Betreuung/Coaching durch qualifiziete Fachkräfte. Ziel ist es, diese Menschen zu ermutigen, ihr Selbstbewusstsein zu stärken und sie aus der Isolation zu befreien.
Das Projekt soll nach gelungener Aufführung weitergeführt werden. Ziel ist auch, die Nachhaltigkeit durch dieses Pilotprojekt (Beteiligung der Behörden) zu erreichen. Die Kosten betragen insgesamt 9.500,00 Euro. Der Eigenanteil wird durch Koordination, Öffentlichkeitsarbeit (MA des Vereins), Raumkosten + Reinigungs-kosten gesichert. Nach Abzug der geplanten Einnahmen (500,00) und einer Spende von Die Gesellschafter (4.000,00) verbleiben noch 5.000,00 Euro. Das HSP wird um eine Anschubfinanzierung gebeten.

Antrag

5.000,00 Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 5.000,00 Euro zu unterstützen.


Projekt 19
Überbrückungsfinanzierung für die Förderung eines pädagogischen Mittagstischs mit Schularbeitenhilfe (SOLE)

Projekt Träger

KÖLIBI Gemeinwesensarbeit St. Pauli e.V. Zentrum für stadtteilbezogenen Kultur-
und Sozialarbeit, Hamburger Hochstr. 2, 20359 Hamburg, Tel.Nr.: 3193623

Projekt Beschreibung

KÖLiBRi ist ein Stadtteilkulturzentrum. Neben einem vielfältigen Kulturangebot, das die Besonderheiten der multikulturellen Szene in St.Pauli berücksichtigt, wird allgemeine Sozial-und Jugendarbeit geleistet. Es gibt ein vielfältiges Programm für die Menschen in einem sozialen Brennpunkt (70% der Kinder und 35% der Erwachsenen sind Migranten). Der Träger wird aus Mitteln der Kulturbehörde, des Landesjugendplans, sowie Mittel aus anderen Behörden finanziert. Seit Jahren wird im Kinder-und Jugendbereich Hausaufgabenhilfe und Nachhilfe angeboten.
Mit Unterstützung des Bezirksamtes gibt es seit 2004 ein Modellprojekt 'Sozialraumorientiertes Lernpädagogisches Angebot mit ernährungsbewusstem Mittagstisch' (SOLE). Es nehmen 12 Kindern (alter 6-13 Jahre) aus sozial benachteiligten Familien teil. Der pädagogische Mittagstisch wird an 4 Tagen in der Woche durchgeführt. Die Teilnehmer werden von einem Expertengremium der Kooperationspartner (Schule Königstrasse und Amt für soziale Dienste) ausgesucht. Der Besuch des Mittagstisches ist Pflicht. Die Kosten betragen insgesamt 41.311,82 Euro. Der Hauptanteil wird vom Jugendamt übernommen. Leider sind die Kosten für die 2 Honorarkräfte (9 Std/Woche je 12,00 EU) nicht mit finanziert. Aus diesem Grunde werden wir gebeten für ein Jahr diesen Kostenanteil und geringe Sachkosten zu übernehmen.
Der Träger wurde bereits in 1998 mit 7.500,00 DM und 2003 mit 10.000,00 Euro vom HSP unterstützt.

Antrag

9.000,00 Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 9.000,00 Euro zu unterstützen.


Projekt 20
Zuschuß für die Einrichtung einer Lernküche

Projekt Träger

Förderkreis Haus der Jugend Osdorfer Born e.V., Böttcherkamp 181, 22549 Hamburg,
Tel.Nr.: 8325801

Projekt Beschreibung

Der Verein kümmert sich seit 27 Jahren um die offenen Kinder- und Jugendarbeit am Osdorfer Born. Diese größte Einrichtung in Altona wird von über 300 Kindern und Jugendlichen genutzt. Es verfügt über zahlreiche gut genutzte Räume wie Musikäume, Fotolabor und ein Medienraum. Das Haus gehört der Stadt und somit werden die 3 Mitarbeiter auch von der Stadt finanziert.
Schon seit langem wird festgestellt, dass die BesucherInnen sehr schlecht ernährt sind. Durch den Umbau der Geschwister-Scholl-Gesamtschule wird die ehemalige Küche der Cafeteria frei. Dieser Raum ist vom Jugendzentrum direkt zugänglich. Die Küche ist voll ausgestattet. Trotzdem müssen einige Umbaumaßnahmen und eine Renovierung erfolgen. Es soll eine Lernküche für die Jugendlichen entstehen. Die Gesamtkosten betragen 10.494,00 Euro, davon übernimmt der Verein 2.294,00 Euro. Es fehlen also noch 8.200,00 Euro für Malerarbeiten, Tische, Stühle sowie einige Küchenmaschienen.

Antrag

8.200,00 Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 8.200,00 Euro zu unterstützen.


Projekt 21
Ein Kleinbus für das Tagelöhnerprojekt, Mutter-Kind-Seminar und noch mehr!

Projekt Träger

Stadtteilprojekt Sonnenland, Sonnenland 13, 22115 Hamburg, Tel.Nr.: 712 54 42

Projekt Beschreibung

In der Großsiedlung Sonnenland, in einem nach Wirtschaftlichkeitsanalyse sogar für einen Supermarkt zu armen Stadtbereich, bietet der 1967 gegründete Verein Sonnenland vielfältige Aktivitäten für die verschiedenen Bewohnergruppen sowie Kinder- und Jugendarbeit. Die 6 Mitarbeiter werden vom Jugendamt (Kinder-und Jugendplan) finanziert. Es gibt inzwischen zusätzlich über 30 ehrenamtliche Helfer. Der 20 Jahre alte Vereinsbus, mit dem das Mutter-Kind-Seminar, Seniorenausflüge, Materialientransporte, Tagelöhnerprojekt oder 'Aldi-Touren' organisiert werden, muss dringend ersetzt werden. Der Verein organisiert auch Arbeitsmöglichkeiten für Jugendliche ohne feste Beschäftigung. Es wird Umzugsunterstützung, Entrümpelung, Hilfe beim Renovieren und vieles mehr angeboten. Diese Arbeitsmöglichkeiten werden erst durch den Bus ermöglicht.
Ein solches neuwertiges Fahrzeug kostet 25.000,00 Euro. Durch Eigenmittel, Preisnachlass und andere Spenden kommen insgesamt 10.000,00 Euro zusammen. Für den Fehlbetrag wird das HSP um Hilfe gebeten.
Der Verein wurde vom HSP bereits in 2003 für Kochen mit Jugendlichen mit 2.400,00 Euro gefördert.

Antrag

15.000,00 Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 15.000,00 Euro zu unterstützen.


Projekt 22
Ersatz des vorhandenen Kleinbusses für Versorgungen und Ausflüge

Projekt Träger

Bauspielplatz Berne e.V., An der Berner Au , 22152 Hamburg, Tel.Nr.: 6446074

Projekt Beschreibung

Der Bauspielplatz in Berne ist einer von 29 vergleichbaren Einrichtungen in der Stadt.
Die Abenteuer-/Bauspielplätze erfüllen in den soz. Brennpunkten der Stadt eine wesentliche Aufgabe in der Betreuung von Kindern und Jugendlichen aus sozial schwachen Familien - insbesondere Familien, die nach der Schule keine Betreuung organisieren können. Neben dem Mittagstisch werden Hilfe bei der Schularbeit und diverse Kurse (z.B.Kochkurse) durchgeführt. Außerdem werden Ausflüge und Besichtigungen organisiert und handwerkliches Können eingeübt (z.B. Fahrradwerkstatt ). Auf den flächenmäßig großzügigen Anlagen gibt es für die Kinder viel Platz für das „kreative Spielen“ und sinnvolle Gestalten. Der Träger wird zu 93 % aus dem Landesjugendplan finanziert. Der Rest sind projektbezogene Zuwendungen. Der Verein hat seit 1998 einen Kleinbus (ebenfalls aus Spenden finanziert), der zusammen mit dem Aktivspielplatz Farmsen und dem Jugendclub Berner Au für Transporte aller Art, Versorgung der Einrichtungen und Ausflüge eingesetzt wird. Der Bus ist sehr reparaturanfällig und muss dringend ersetzt werden. Es soll -für eine dauerhafte Lösung- ein neuer Bus mit dringend notwendigen Extras (Überlänge, Anhängerkupplung) für 33.000,00 Euro angeschafft werden. Durch Eigenmitteln (Verkauf Altbus und anderes-12.000,00) und bereits eingeworbener Spenden (13.000,- Euro) veringert sich der Fehlbetrag auf 8.000,00 Euro. Das Spendenparlament wird um Hilfe gebeten, damit die vorbildlich Präventive Arbeit weitergeführt werden kann.

Antrag

8.000,00 Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 8.000,00 Euro zu unterstützen.


Projekt 23
Zuwendung für die Neuanschaffung eines Kleinbusses für die Behindertenhilfe

Projekt Träger

Behindertenhilfe in der Christuskirchengemeinde Othmarschen, Roosensweg 28, 22605 Hamburg, Tel.Nr.: 8801105

Projekt Beschreibung

Die Christuskirche in Othmarschen hat eine großartige Behindertenarbeit aufgebaut. Insgesamt 120 behinderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene (auch schwerst-mehrfach Behinderte) nehmen daran teil. Die regelmäßigen Treffen in der Woche (7 verschiedene Gruppenangebote) und die 14-tägigen Freizeitangebote übers Wochenende werden von zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern organisiert. Diese Arbeit wird ausschließlich durch Spenden finanziert. Es gibt weder staatliche noch kirchliche Unterstützung. Lediglich die Räume werden von der Gemeinde zur Verfügung gestellt.
Der älteste der Kleinbusse muß aus wirtschaftlichen Gründen (reparaturanfällig) ersetzt werden. Da die Zahl der behinderten Rollstuhlfahrer zunimmt, möchte man einen Kleinbus mit Rollstuhlrampe anschaffen. Zur Zeit gibt es 12 Rollstuhlfahrer die in den Bus getragen werden müssen. Das kann ein Fahrer nicht leisten. Außerdem wird es für die Betreffenden auch oft sehr schmerzhaft. Der Bus ist also in mehrfacher Hinsicht dringend notwendig. Die Gesamtkosten belaufen sich auf insgesamt 26.072,34 Euro. Davon wird ein Eigenanteil in Höhe von 17.000,00 Euro durch die Gemeinde (Verkauf des alten Busses,Webeflächen und Spenden/Kollekten) aufgebracht. Es fehlen aber noch 9.072,34 Euro.
Bisherige Hilfen des HSP waren in 2002 (Fahrzeug 6.000,00 Euro) in1999 (6136.00 DM Perso-Kosten) in 1998 (10.226,00 DM Kirchenkate) und in 1998 (4.090,00 DM Behinderten-Fahrdienst)

Antrag

9.000,00 Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 9.000,00 Euro zu unterstützen.


Projekt 24
Lotse Psychosoziale Kontakt- und Beratungsstelle Wilhelmsburg Fährstr. 66, 21107 Hamburg, Tel.Nr.: 30093301

Projekt Träger

Der Hafen - Verein für psychosoziale Hilfe Harburg e.V.,Harburger Rathauspassage 4,
21073 Hamburg, Tel.Nr.: 7655914

Projekt Beschreibung

Das Betreuungsangebot des Vereins richtet sich an Erwachsene, seelisch Behinderte und psychisch erkrankte Menschen, die im Bezirk Harburg in einer Wohnung leben oder leben wollen (Wohngemeinschaftsbetreuung). Zur Bewältigung von Krisensituationen wird den Klienten Unterstützung u.a. in Form von Einzel- Gruppengesprächen geboten. Die Kontakt- und Beratungsstelle Wilhlmsburg muss nun erneut erweitert werden. In neu angemietenden Räumen in der Fährstrasse sollen die Gespräche stattfinden. Für die Neueinrichtung des Gruppen- Besprechungsraumes wird dringend eine finanzielle Unerstützung benötigt. Die Gesamtkosten betragen 30.000,00 Euro. Durch Eigengeld und Kostenübernahme des Vermieters verbleibt noch ein Restbetrag, der vom HSP übernommen werden soll.

Antrag

6.000,00 Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit bis zu 6.000,00 Euro zu unterstützen.


Projekt 25
Umbau Suppenküche St. Georg, Koppel 1, 20099 Hamburg

Projekt Träger

Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Georg, St. Georgs Kirchhof 19, 20099 Hamburg, Tel.Nr.: 243284

Projekt Beschreibung

Bei der "Suppenküche" handelt es sich zwar um eine kirchliche Initiative, die jedoch ausschließlich von Ehrenamtlichen betrieben wird. Die Kirche ist an der "Suppenküche" finanziell nicht beteiligt, sie stellt lediglich die Räume. Die "Suppenküche" organisiert und betreut in der Kirche jeden Freitag kostenfreie Essenausgaben. Es kommen 120-150 Obdachlose und Arme aus dem Problemstadtteil St. Georg. Das warme Essen kommt von Hotels und Firmen der näheren Umgebung. Brot- und Obstzubereitung, sowie Abwasch und dergleichen erfolgt in Eigenregie. Die Küche in den "Katakomben" der Kirche befindet sich in einem desolaten Zustand, auch die technischen Geräte sind überholt, unpraktikabel oder ungeeignet für die wachsende Zahl der Gäste.
Für den erforderlichen Umbau und die Renovierung der Küche sowie die Anschaffung von neuen Schränken und Küchengeräten fehlen die finanziellen Mittel. Die "Suppenküche" selbst verfügt nur über ein minimales Budget, das auschließlich aus privaten Spenden stammt und im wesentlichen für Essenseinkäufe und Küchenmaterialien eingesetzt wird.

Antrag

6.500,00 Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, dieses Projekt mit bis zu 6.500,00 Euro zu unterstützen, da die Kosten noch nicht genau feststehen.


Projekt 26
Internetzugang und Büroneugestaltung für Bewohnerinnen des 5. Hamburger Frauenhauses

Projekt Träger

5.Hamburger Frauenhaus, Anschrift: geschützt, Tel.Nr.: 19715

Projekt Beschreibung

Ziel des Vereins ist es, den Frauen und Kindern in besonderen Notfällen Schutz zu gewähren.
Es gibt inzwischen 30 Plätze für Frauen und Kinder. Im letzten Jahr wurden 140 Frauen und 127 Kinder aufgenommen (101% Ausgelastung). Es finden Beratungen zur Lebensplanung und Gespräche zur Aufarbeitung der Gewaltbeziehungen statt. Viele Angelegenheiten lassen sich heute aber schnell und effektiv durch die Nutzung des Internets regeln. Jobs können gesucht und Bewerbungen erstellt und versandt werden. Auch die Möglichkeiten der Wohnungssuche sind effektiv. Um dies zu ermöglichen ist es dringend erforderlich, das jetzige Büro umzugestalten, einen PC und eine neue Telefonanlage anzuschaffen.
Da die eingehenden Spenden zur Deckung der Zuwendungskürzung verwendet werden müssen, ist eine Eigenfinanzierung absolut nicht möglich.

Antrag

6.148,00 Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 6.148,00 Euro zu unterstützen.


Projekt 27
Anschub für ein Familienhebammenprojekt in Bergedorf-West, Oberer Landweg 2, 21033 Hamburg, Tel.Nr.: 28 79 51 02

Projekt Träger

Pestalozzi Stiftung Hamburg, Fritz Flinte Ring 41A, 22309 Hamburg, Tel.Nr.: 639014-0

Projekt Beschreibung

Im Sozialraum Bergedorf-West (ca.6.500 Einwohner) gibt es fast doppelt so viele Hartz IV Empfänger wie im Hamburger Durchschnitt. Fast die Hälfte davon sind Minderjährige. Das Familienhebammenprojekt richtet sich an alle Schwangeren und Mütter mit Säuglingen. Vorwiegend geht es dabei um Minderjährige. Viele davon sind psychisch belastet bzw. krank und leiden an Essstörungen und Suchtproblemen oder gewalttätigen Beziehungen. Im Projekt soll neben der medizinischen und sozialpädagogischen Begleitung in der Schwangerschaft auch die Betreuung bis zu einem Jahr nach der Geburt angeboten werden. Dies geht weit über das übliche Maß der Hebammentätigkeit hinaus. Um das Projekt anzuschieben, entstehen Kosten für eine Hebamme (1 Jahr 24.000,00), Raum- und Büroausstattung (6.000,00) sowie die medizinische Grundausstattung (3.850,00).
Die Gesamtkosten des Projektes betragen 34.000,00 Euro. Aus Vergütungen der Krankenkassen werden 8.000,00 Euro erwartet. Die restlichen Personalkosten trägt die Pestalozzi-Stiftung. Das HSP wird um Hilfe zur Finanzierung der Sachinvestitionen gebeten.

Antrag

9.850,00 Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 9.850,00 Euro, zu unterstützen.


Projekt 28
Kücheneinrichtung für Essenverteilung an Obdachlose im Vineyard Harburg

Projekt Träger

Vineyard Hamburg-Harburg, Außenmühlenweg 10, 21073 Hamburg Tel: 7656865

Projekt Beschreibung

Die Vineyard Hamburg-Harburg ist eine evangelische Freikirche. Barmherzigkeit ist eines der wesentlichen Ziele. In diesem Sinne bildet karitative Tätigkeit einen Schwerpunkt der Arbeit von Vineyard.
Die Gemeinde betreibt seit 1998 eine Essensausgabe für Obdachlose und sozial schwache Menschen in diesem Stadtteil. Die Zahl der ausschließlich von Ehrenamtlichen betreuten Gäste liegt bei 30 am Monatsanfang und bei mehr als 50 am Monatsende (mit steigender Tendenz). Die Betreuung soll künftig zweimal pro Woche (bisher einmal) mit erweiterten Öffnungszeiten erfolgen.
Vineyard finanziert sich ausschließlich aus Spenden und erhält keine öffentliche Unterstützung.
Die Gemeinde ist kürzlich umgezogen und muss nun eine neue Küche einrichten. Die Renovierung und der Kücheneinbau sowie die Bestuhlung wird von Vineyard getragen (ca. 5.000,00). Für die erforderlichen Küchengeräte (Elektroplattenkocher, Geschirrspülmaschine, Kaffeautomat, Kartoffelschälgerät, Dunstabzug und Gastrotische) ist aber kein Geld vorhanden. Es wurde vereinbart, dass die Gastrotische nicht übernommen werden.

Antrag

11.116,00 Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 7.647,00 Euro zu unterstützen, da sich der Betrag nach Verhandlungen mit einem Grosskücheneinrichter reduziert hat.


Projekt 29
Erweiterung und Umbau Wohnhaus Altonetta, Bei der Pauluskirche 6, 22769 Hamburg

Projekt Träger

Pestalozzi-Stiftung Hamburg, Fritz Flinte Ring 41A, 22309 Hamburg, Tel.Nr.: 639014-0

Projekt Beschreibung

Der Träger betreibt ein Wohnhaus für Jugendliche deren bisheriges Leben durch Erfahrungen körperlicher und/oder seelischer Gewalt geprägt war. Es werden Jugendliche betreut, die einen erzieherischen Bedarf aufweisen. Dieser Tatbestand wird vom zuständigen Jugendamt je Einzelfall festgestellt. Die finanzielle Grundlage wird durch die festgelegten Regelsätze gesichert. Bisher wohnen 8 Jugendliche in dem Wohnhaus. Das sozialpädagogische, familienunterstützende Wohnhaus bietet betreutes Wohnen über Tag und Nacht. Deshalb ist die Nachfrage nach Betreuungsplätzen sehr groß. Durch einen Anbau soll die Möglichkeit geschaffen werden, einen weiteren Jugendlichen unterzubringen. Die Gesamtkosten für den Anbau betragen nach Berechnung des Architekten 33.869,00 Euro. Durch einen Eigenanteil (15.000,00) und einer Spende der Heymanstiftung (10.000,00) fehlen nur noch 8.800,00 Euro. Für diesen Restbetrag wird das HSP um Hilfe gebeten.
Das Projekt wurde bereits in 2002 für eine Erweiterung mit 4.000,00 Euro gefördert.

Antrag

8.800,00 Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit bis zu 8.800,00 Euro zu unterstützen.


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