Kindertreff e.V., Große Holl 33, 22115 Hamburg, Tel. 0177/7885580
Der Kindertreff Godenwind 64 (Souterrain) wurde 17 Jahre lang von der Kirchengemeinde finanziert und wegen fehlender Mittel Anfang 2004 geschlossen. Am 15.09.2004 übernahm der neu gegründete Verein "Kindertreff e.V." die Trägerschaft und kämpft seitdem um die Fortführung der für den Stadtteil Billstedt/Mümmelmannsberg so dringend notwendigen Arbeit. Eine staatliche Förderung wurde bisher abgelehnt. Die "Stiftung Mittagskinder" und einige andere Sponsoren unterstützen den Träger in seinem Bemühen, überwiegend in Armut lebende Kinder von der Straße zu holen und sie für einige Stunden am Tag in einem geschützten Raum zu betreuen. Es kommen tgl. 20 bis 40 Kinder im Alter zwischen 4 und 12 Jahren und nehmen das Angebot, für das hier die Mädchengruppe und das Kochprojekt beispielhaft genannt werden sollen, wahr.
10.000,- Euro als Beitrag zu den Projektkosten (Personal- und Sachkosten) für zwei Jahre.
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt in zwei Raten von je 5.000,- Euro mit bis zu 10.000,- Euro zu fördern. Die zweite Rate soll nach Prüfung des Projektverlaufs und der Finanzsituation nach einem Jahr ausgezahlt werden, wenn die Gesamtsituation eine Fortführung der Projektarbeit aussichtsreich erscheinen lässt.
Op de Wisch e.V., Alter Teichweg 7-9, 22081 Hamburg, Tel. 511 37 47
Seit 1990 betreut der Verein Menschen mit Behinderungen, psychischen Erkrankungen, zunehmend Familien mit Gewaltproblemen in psychosozialen Projekten. Die pädagogische Betreuung behinderter Menschen im eigenen Wohnraum gehört ebenso dazu wie die heilpädagogische Betreuung von Kindern und Jugendlichen und Eingliederungshilfen für seelisch erkrankte Junge und Alte. In Ergänzung zu dieser durch Kostensätze staatlich geförderten Hilfe bietet der Verein seit einigen Jahren heilpädagogisches Reiten an. Das Spendenparlament bewilligte im März 1999 für die Anschaffung eines Therapiereitpferdes 9.700,- DM und, nachdem dieses erkrankte und für 1.500,- Euro verkauft werden konnte, im Juli 2003 noch einmal 4.500,- Euro für ein neues Pferd. Im Januar 2005 musste auf ein neues Gelände in Duvenstedt umgezogen werden, da der bisherige Reitplatz als Bauerwartungsland kurzfristig gekündigt wurde. Durch viel Eigenarbeit wurden die Voraussetzungen für die derzeit von 18 Euro 20 Betreuten besuchten 4 x wöchentlich stattfindenden Reitstunden geschaffen. Es fehlt noch ein rollstuhlgerechtes Toillettenhäuschen und die Herrichtung eines trittsicheren Weges über einen Graben mittels Betonplatten. Für beide Arbeiten liegen Angebote von gemeinnützigen Werkstätten vor, es würde also in doppelter Hinsicht geholfen werden.
1.765,50 Euro für das WC-Haus (Produktionsschule Altona gGmbH) und 2.138,29 Euro für den Plattenweg (Norderstedter Werkstätten).
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit insg. 3.904,- Euro zu fördern.
Lenzsiedlung e.V., Verein für Kinder, Jugend und Gemeinwesen, Julius-Vosseler-Str. 193, 22527 Hamburg, Tel. 43 09 67 - 30
Die Lenzsiedlung ist ein Hochhauskomplex in Eimsbüttel. Hier wohnen 3.000 Menschen aus rd. 40 Nationen mit hohem Anteil an Sozialbedürftigen. 30% der Einwohner sind unter 18 Jahre alt. 2004 erhielt die Lenzsiedlung den 1.Preis als "Soziale Stadt". Der Träger wurde 1977 als Stadtteilinitiative gegründet. Schwerpunkte der Vereinsarbeit sind Sozial-, Bildungs-, und Kulturarbeit im Bürgerhaus, Betreuung von Kindern bis zu 12 Jahren u.a. im Kinderclub mit pädagogischem Mittagstisch und Schulaufgabenhilfe sowie Projekte im Jugendhaus für Jugendliche ab 12 Jahren. Hier im Jugendhaus stehen gemeinsame Mahlzeiten ( 2-3 mal wöchentlich für bis zu 50 Teilnehmer), für die selbst gekocht wird, im Vordergrund. Bisher konnten diese Mahl-zeiten aus div. Spendenquellen finanziert werden. Das Spendenaufkommen ist in letzter Zeit stark zurückgegangen, es wird nach neuen Modellen, z.B. "Suppenpatenschaften" gesucht. Bis neue Spendenquellen erschlossen sind, wird das Spendenparlament um Überbrückungshilfe für zwei Jahre gebeten. Ferner ist die Anschaffung eines großen Kühlschrankes erforderlich, um Reste aufbewahren und günstige Einkaufsmöglichkeiten wahrnehmen zu können.
Für die Mahlzeiten 3.140,- Euro jährlich x 2 = 6.280,- Euro, für den Kühlschrank 800,- Euro
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit insg. bis zu 7.080,- Euro zu fördern. Die Auszahlung erfolgt in einer ersten Rate von 3.940,- Euro (3.140 plus 180) jetzt und in einer zweiten Rate von 3.140,- Euro nach einem Jahr Beobachtung des Projektverlaufs.
CAFÈE mit Herz e.V., Seewartenstraße 10, Haus 2, 20459 Hamburg, Tel. 317 902 61. Das CAFÈE mit Herz ist eine Begegnungsstätte für Arme, Arbeits- und Obdachlose ? täglich kommen ca. 120 Menschen. In der Einrichtung wird jeden Tag gekocht. Die Besuch
Das Projekt "Kunstraum gegen soziale Kälte" ist eine Initiative des CAFÈEs mit Herz. Es handelt sich um ein Kulturprojekt, das Armut und Obdachlosigkeit zum Thema macht, diese Probleme in Zusammenarbeit mit Künstlern verschiedener Fachrichtungen mit Betroffenen bearbeitet, nach einem gestalterischen Ergebnis sucht und daran anschließend der Öffentlichkeit als Wanderausstellung präsentiert werden soll. Es soll mit verschiedenen Initiativen, die bereits mit und für Obdachlose arbeiten, zusammengearbeitet werden. Wesentliche Ziele sind, den Obdachlosen ein kulturelles Angebot zu machen, das Mitmachen zu fördern, die Gemeinschaft mit Inhalten zu gestalten und die Reintegration zu fördern.
2.000,- Euro für die Anschaffung von Arbeitsmaterial.
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 2.000,- Euro zu fördern.
Diakonisches Werk Hamburg (DW)- Hilfe für Wohnungslose -, Königstr. 54, 22767 Hamburg, Tel. 306 20 289
Seit Juli 2002 gibt es den Arbeitsbereich aufsuchende Sozialarbeit unter der Trägerschaft des DW. Auf der Sitzung am 30.März 2004 berichtete die Projektleiterin (und damals einzige Mitarbeiterin), Frau Caren Frank, den Spendenparlamentariern von ihren Erlebnissen und Erfahrungen mit den Langzeitobdachlosen auf Hamburgs Straßen. Ab 01. Juli 2005 wurde diese Arbeit personell aufgestockt und hat einen neuen Projektnamen: "Straßensozialarbeit in der Hamburger City" erhalten. Es können sich nun insg. drei SozialarbeiterInnen ideal ergänzen, gegenseitig vertreten und so eine dauerhaft verlässlichere und flächendeckendere Arbeit als bisher in der Hamburger Innenstadt sicherstellen. Die Erweiterung des Arbeitsfeldes erfordert die Anschaffung eines Fahrzeuges (Kombi oder Kleinbus), mit dem u.a. Klienten z.B. in Einrichtungen oder ins Krankenhaus gebracht werden können. Bisher wurde versucht, solche Transporte mit dem Privatwagen von Frau Frank zu unternehmen, was oft wegen des teilweise doch sehr umfangreichen Gepäcks der Betreuten unmöglich war. Es wird ein Zuschuss zu den Anschaffungskosten beantragt, die laufenden Betriebskosten können aus Spenden finanziert werden.
7.500,- Euro Zuschuss für die Anschaffung eines Fahrzeuges (2.500,- Euro sind als Eigenmittel aus einer Spendenaktion vorhanden).
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 7.500,- Euro zu fördern.
Verband Alleinerziehender Mütter und Väter Landesverband Hamburg e.V., Horner Weg 19, 20535 Hamburg, Tel. 21 44 96. Der Verband ist ein Selbsthilfeverein betroffener Mütter und Väter. Die Einsamkeit und das Gefühl, allein gelassen zu sein, führt be
Der Verein unterhält eine hauptamtliche Beratungsstelle, in der seit 1972 Beratung und Unterstützung für Alleinerziehende und ihre Kinder angeboten wird. Der Landesverband Hamburg möchte nun auch eine Beratungsmöglichkeit per Internet anbieten. Dadurch könnten noch mehr Betroffene erreicht werden, bzw. es könnte auch außerhalb der Sprechzeiten, zeitnah zum Problem, beraten und geholfen werden. Für die virtuelle Beratung (System Beranet) ist es notwendig, eine eigene Hamburger Webseite einzurichten. Das System beinhaltet zwar auch eine E-Mail-Beratung, aber vorrangig geht es darum, die Hilfesuchenden ONLINE über ein sogenanntes Beranet-Forum zu erreichen.
Das HSP wird gebeten, den Aufwand für die Webseite, laufende Internetkosten und die Schulung der Berater für zwei Jahre zu übernehmen. Diese lange Anlaufzeit ist für ein solches Projekt dringend notwendig. Diese neue Form eines Hilfsangebotes mittels neuer Medien wird auch als Pilotprojekt für viele andere soziale Projekte in der Stadt angesehen. Das HSP würde mit seiner Hilfe einem äußerst innovativen Beratungsweg eine Chance geben.
8.726,74 Euro (Aufwand für die Webseite, Internetkosten und Schulungskosten für zwei Jahre).
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit insg. 8.730,- Euro zu fördern. Der Betrag wird in zwei Raten ausgezahlt, damit der Projektverlauf nach einem Jahr geprüft werden kann.
Martha - Stiftung, Eilbeker Weg 86, 22089 Hamburg, Tel. 6091930. Die Martha-Stiftung wurde vom HSP im April 2000 mit 7.500,- DM für ein Seniorenzentrum und im April 2002 mit 15.000,- Euro für ein Nachsorgezentrum für Suchtkranke gefördert.
Der Erlenbusch ist eine Einrichtung für Menschen mit Behinderungen. Im Kinderheim Erlenbusch leben 40 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 3 und 19 Jahren, die körperlich, meist mehrfach behindert sind. Die immer enger werdenden finanziellen Rahmenbedingungen gestatten keine "Extras", sie reichen gerade aus, um die Standardbedürfnisse und Notwendigkeiten eines Tagesablaufs zu erfüllen. Außenunternehmungen mit den Kindern, die für ihre kognitive Entwicklung mehr Anreize brauchen als der normale Heimalltag bieten kann, finden fast gar nicht mehr statt. Dies führt dazu, dass diese Kinder isolierter als nötig aufwachsen und nicht die Umwelterfahrungen machen können, die für andere Kinder selbstverständlich sind.
Das Projekt "Lernziel Stadteroberung" möchte nun mit zehn bis zwölf dafür geeigneten Kindern (zwischen 12 und 14 Jahren), die wegen des sehr intensiven Betreuungsaufwands der schwerst behinderten Kinder oft zu kurz kommen, zweimal monatlich jeweils zu viert in die Stadt fahren. U- Bahn, Hafen und die Straßen der Innenstadt sollen erkundet werden. Diese Kinder können direkt kommunizieren oder sich mit einem sog. Talker verständlich machen, sie sitzen alle im Rollstuhl, daher ist für jedes Kind ein Betreuer nötig.
Für insg. 25 Stadtfahrten (zweimal mtl. für ein Jahr) je 4 Stunden Dauer die Betreuerkosten für insg. 100 Stunden i.H.v. insg. 4.742,- Euro.
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 4.742,- Euro zu fördern.
Das Rauhe Haus, Beim Rauhen Hause 21, 22111 Hamburg, Tel. 655 91 - 111
Das Kifaz (Kinder- und Familienzentrum Dringsheide) befindet sich in Hamburg - Jenfeld-Nord/ Billstedt, in einem Hochhausgebiet an der Autobahnauffahrt Jenfeld. Das Kifaz bietet ein umfangreiches Regelprogramm für Kinder, Jugendliche, Eltern und Senioren. Sonderprogramme wie z.B. Ferienveranstaltungen / Sommercamps, Arbeitsgruppen u.a.m. ergänzen das Regelangebot. Eine vorsichtige Öffnung der Eltern, besonders der Mütter, für das Leben in unserem Kulturkreis ist ein Schwerpunkt der Sozialarbeit. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Arbeit mit Kindern, die in ihrem Familienumfeld nicht hinreichend betreut werden. Dies gilt besonders für Kinder und deren Eltern mit ungewissem Aufenthaltsstatus, aber auch für deutsche Staatsbürger z.B. türkischer Abstammung, die keine ausreichenden Basiskenntnisse der deutschen Sprache haben und somit keinen Zugang zu der kostenfreien Regelausbildung finden. Die Sprachförderung, die im - nicht seltenen Extremfall -Alphabetisierung bedeuten kann, ist sowohl für die Eltern als auch für die Kinder von entscheidender Bedeutung. Durch das Projekt soll das Sprachangebot für diese Zielgruppe neu strukturiert und erweitert werden.
Honorarkosten für insg. 105 Stunden Sprachkurs (35 Treffen x 2 Stunden zuzügl. 1 Vorbereitungsstunde) je 17,50 Euro und 70 Stunden (35 Treffen x 2 Std.) Kinderbetreuung je 12,- Euro = 2.677,50 Euro plus 290,- Euro für Unterrichtsmaterial, insg. 2.967,50 Euro.
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 2.968,- Euro zu fördern.
KIDS, Kontakt- und Informationszentrum Down Syndrom, Monetastr.3, 20147 HH, T.38616780. Der Verein wurde 1999 unter der Schirmherrschaft des ehemaligen Ersten Bürgermeisters Voscherau gegründet. Das HSP förderte die Initiative 2000 und 2001 mit insg.
Der Träger bietet ein vielfältiges Angebot von Fördergruppen und Freizeitveranstaltungen. Außerdem wird der Kontakt mit anderen Menschen und die Information der Öffentlichkeit gefördert. 2004 wurde eine Musikgruppe für Kinder gegründet. Sozialverhalten und Motorik der Kinder sollen durch das Musizieren erheblich verbessert werden. Durch geringere Einnahmen einerseits und Erhöhung der Kosten andererseits ist ein finanzieller Engpass entstanden, der nun für ein Jahr überbrückt werden soll. In dieser Zeit wird der Verein entsprechende Maßnahmen treffen, um die Nachhaltigkeit der Gruppenarbeit abzusichern. Auch ein Antrag auf Bezuschussung durch die Krankenkassen wird erwogen.
Projektkosten für ein Jahr i.H.v. insg. 2.800,- Euro.
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 2.800,- Euro zu fördern.
Mütterzentrum Bergedorf e.V., Reetwerder 11, 21020 Hamburg, Tel. 721 82 86
Das Mütterzentrum Bergedorf wurde 1987 von einer kleinen Gruppe Frauen gegründet. Es ist eine Begegnungsstätte für Mütter mit Kindern. Entsprechend dieser Zielgruppe werden folgende Programme angeboten: Offener Cafetreff, Stillberatung, Spiel- und Krabbelgruppen, Offene Haushaltsberatung, Gesprächskreise und ein wechselndes Kursangebot. Nach Absprache werden die Räume auch Selbsthilfegruppen zur Verfügung gestellt. Das Bezirksamt Bergedorf trägt Miete und Sachkosten. Die Arbeit wird ehrenamtlich geleistet, dadurch kommt es zu zeitlichen und kapazitätsmäßigen Engpässen: die Akteure sind junge Mütter, die teilweise noch in Teilzeit hauptberuflich arbeiten. Eine bestmögliche technische Ausstattung ist darum erforderlich, um die notwendigen Büroarbeiten, wie auch die Fertigung von Handzetteln, Plakaten und Programmen zeitsparend und möglichst perfekt zu erledigen. Mit Hilfe des Computers soll auch der Zugang zum Internet realisiert und eine eigene Webseite erstellt und gepflegt werden.
Für Hard- und Software insg. 900,- Euro (Angebot des gemeinnützigen Vereins Nutzmüll e.V.)
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 900,- Euro zu fördern.
Förderverein Pik As e.V., Neustädter Straße 31 A, 20355 Hamburg, Tel. 428 41 1702
Das Pik As bietet pro Nacht bis zu 190 obdachlosen Männern eine Übernachtungsmöglichkeit. Um der Verlausung des Hauses vorzubeugen, sollen die Gäste bei der Aufnahme auf Läuse untersucht werden. Bei positivem Befund sollen sie vor Betreten der Zimmer im Kellerbereich behandelt werden. Dazu muss der Keller mit neuen Duschen ausgestattet werden. Während der Behandlung mit Antilauspräparaten und dem "Brennen der Kleider" sollen die Betroffenen einen neu zu schaffenden Aufenthaltsraum aufsuchen.
Obdachlose leiden außerdem sehr oft unter Hauterkrankungen. Mit Hilfe zusätzlicher Sanitärinstallationen (Badewannen) könnten sie besser als bisher versorgt werden, z.B. durch Vollbäder mit entsprechenden lindernden Zusätzen.
Die gesamten Baukosten im Kellerbereich werden 19.000,- Euro betragen, davon übernehmen die Einrichtung Pflegen & Wohnen 10.000,- Euro und das Bezirksamt 3.000,- Euro damit wären die Grundmaßnahmen finanziert. Für Badewannen, Trennwände u.a.m. wären diese Mittel nicht ausreichend.
Der Förderverein würde die o.g. zusätzlichen Hygiene- und Pflegemaßnahmen in den nächsten Jahren im Rahmen seiner finanziellen Möglichkeiten unterstützen.
Für zusätzliche Ausstattung des neuen Hygienebereichs 6.000,- Euro.
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 6.000,- Euro zu fördern.
Kirchenkreis Altona, Billrothstraße 79, 22767 Hamburg. Patchwork ist eine Initiative, die von Frauen im Kirchenkreis Altona 1997 gegründet wurde, um Frauen, die von Gewalt bedroht oder betroffen sind, zu helfen. Im November 2001 förderte das Spendenpa
Für zwei Maßnahmen wird heute die Hilfe vom HSP erbeten:
a.) Ein handy - Notruf ist rund um die Uhr besetzt. Bisher wurde diese Rufbereitschaft - wie die gesamte Arbeit mit Ausnahme einer halben Pastorinnenstelle - ehrenamtlich geleistet. Aus gesundheitlichen Gründen ist diese Lösung nicht länger möglich. Eine Therapeutin konnte gewonnen werden, die für 200,- Euro mtl. diesen 24 Stunden - Dienst übernimmt.
b.) Das englische Wort "Stalking" steht für ständige Belästigung einer Person durch Telefonanrufe zu jeder Tag- und Nachtzeit, Auflauern vor der Wohnung, Verfolgung u.a.m.- Stalker sind überwiegend männlich, die Opfer weiblich. Gründe für Stalking sind z.B. Psychoterror aus Liebeswahn, Rache, Verlustängste. Kontrolle durch den Mann verhindert Kontakte des Opfers nach außen. Von den 600 Frauen, die von Patchwork jährlich betreut werden, sind immer mehr von dieser Art Gewalt betroffen. Oftmals sind kleine Investitionen erforderlich, die den Frauen erst einmal schnell und unbürokratisch helfen: ein neues Schloss in der Wohnungstür, ein zweiter geheimer Telefonanschluss. Eine Kollekte einmal im Jahr und unregelmäßige Spenden sind die einzigen Geldquellen von Patchwork
die ehrenamtlich tätigen Mitarbeiterinnen werden durch eine Pastorin angeleitet, die auch die Arbeit der Beratungsstelle koordiniert. Dafür übernehmen die Nordelbische Kirche und der Kirchenkreis Altona zusammen die halben Personalkosten dieser Stelle.
zu a.) 200,- Euro x 12 für die Besetzung des Notrufs für ein Jahr = 2.400,- Euro
zu b.) 50,- Euro für schnelle Hilfsmittel für 100 Frauen = 5.000,- Euro
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit insg. 7.400,- Euro zu fördern.
Dunkelziffer e.V.- Hilfe für sexuell missbrauchte Kinder - , Oberstraße 14 b, 20144 Hamburg, Tel. 48 48 84
Der 2001 verstorbene Journalist Klaus Meyer-Andersen gründete 1993 den Verein. Er erhielt für sein Engagement den Bürgerpreis der FHH und die Medaille des Verdienstordens der BRD. Seine Ehefrau, Dorothee Kruse, setzt seine Arbeit fort. Durch unterschiedliche Projekte wird den kindlichen Opfern sexuellen Missbrauchs unbürokratisch geholfen: Online-Beratung (sie wird in Zeiten des Internets von Kindern in großem Umfang genutzt), telefonische Erstberatung, Musik- und Kindertherapien, Müttergruppen, Seminare für Kriminalbeamte, Staatsanwälte und Richter, intensive Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit sind neben der Präventivarbeit an Schulen die wichtigen Arbeitsfelder von Dunkelziffer.
Der Verein finanziert sich ausschließlich aus Zuweisungen aus dem Bußgeldfonds und Spenden. Aufgrund der großen Nachfrage und in Ergänzung zur unzureichenden Anzahl kassenärztlich abzurechnender "staatlich" vermittelter Therapieplätzen bietet Dunkelziffer seit August 2000 durch erfahrene Kindertherapeutinnen geleitete Gesprächs- und Spieltherapien an. Es werden zur Zeit 24 Kinder betreut. Auf der Warteliste stehen fünf weitere Kinder. Eine Therapie dauert erfahrungsgemäß 2 bis 2,5 Jahre und verursacht Honorarkosten i.H.v. 2.800,- Euro .
Kosten für zwei Therapieplätze von der Warteliste (2.800 x 2,5 x 2) von insg. 14.000,- Euro.
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit insg. 14.000,- Euro zu fördern.
Hohenbuchen e.V.
Im Juli 2004 bewilligten die Spendenparlamentarier 2.400,-Euro Überbrückungshilfe für das gemeinsame Mittagessen im sozialtherapeutischen, ökologischen Projekt "Hohenbuchen e.V.". Die Küche wurde im Frühjahr d.J. durch die Behörde geschlossen. Durch die schnelle Hilfe der Haspa und der Ausbildungsstätte der Handwerkskammer konnten die behördlichen Bauauflagen (Grundsanierung mittels Fliesen-, Elektro-, und Sanitärarbeiten) erfüllt werden. Es fehlte noch das Geld für die Einbauküche. Deren Einbau war jedoch Voraussetzung für den Abschluss der Baumaßnahme und die Wiedereröffnung des Mittagstisches ? ein für die dort beschäftigten Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen wichtiger Bestandteil im Tagesablauf. Ein benachbarter Küchenausstatter bot für 1.918,- Euro eine Ausstellungsküche incl. Einbau an. Ende April 2005 stimmten Vereinsvorstand, Präsidium und Finanzkommission der Auszahlung aus dem Feuerwehrtopf in beantragter Höhe zu.
1.918,- Euro
1.918,- Euro