Großstadt - Mission, Nikischstraße 23, 22761 Hamburg, Tel. 89 71 58-60
Immer mehr junge Mädchen zwischen 14 und 16 Jahren werden schwanger - ungewollt, aber durchaus auch gewollt, weil sie meinen, so der (eingebildeten oder realen) Perspektivlosigkeit ihres Lebens entgehen zu können. Nicht nur die Schwangerschaften, auch die Abtreibungen nehmen in dieser Altersgruppe zu. Um gezielte Aufklärungs- und Präventionsarbeit leisten zu können, möchte die Großstadt - Mission, ein anerkannter Träger von Behinderten- und Jugendhilfeeinrichtungen, die Idee eines Trainingskonzepts ?Babybedenkzeit?, das bereits in Delmenhorst erprobt wurde, umsetzen. Wichtiger Bestandteil dieser Projektidee ist eine computergesteuerte Babypuppe, die ein echtes Baby mit ?allen Freuden und Leiden? simuliert. Die Puppen wurden dem Träger bereits von der Johanniter-Hilfsgemeinschaft gespendet. Um das Projekt in den eigenen Wohngruppen und den umliegenden Schulen vorstellen und durchführen zu können, wird das Spendenparlament um eine Anschubfinanzierung der Honorarkosten für die sozialpädagogische Begleitung für ein halbes Jahr gebeten. Für die Anschlussfinanzierung soll ein Antrag bei der ?Aktion Mensch? gestellt werden.
Ein Projektdurchlauf mit einer 4 bis 6 Mädchen starken Gruppe benötigt 40 Stunden monatlich für ½ Jahr = 240 Stunden x 20,00 Euro Honorar = 4.800,00 Euro
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, die Präventionsmaßnahme mit 4.800,00 Euro zu fördern.
Ev. Stiftung Alsterdorf - Tagesförderung für Menschen mit einem erworbenen Hirnschaden -.
Dorothea-Kasten-Straße 3, 22297 Hamburg, Tel. 5077 3496
Die Stiftung Alsterdorf wurde schon 1998 (20.000,00 DM / Fahrzeug für Behinderten - WG) und 2003 (6.750,00 Euro / Fitnessraum für Behinderte und Nichtbehinderte) vom Spendenparlament gefördert.
Im Bereich der Tagesförderung für Menschen mit erworbenem Hirnschaden ist durch die Tätigkeit eines Kunsttherapeuten und Kunsterziehers ein Kunstprojekt entstanden. Unter Einbeziehung der 14 Betreuten werden großformatige Handdrucke hergestellt. Die Qualität hat überrascht und ist geeignet, verkauft zu werden. Durch die Einnahmen soll das Projekt langfristig finanziert werden. Für eine Erstausstellung sollen nun ein Katalog und Plakate erstellt werden.
Hierfür bittet die Tagesförderstätte um 2.000,00 Euro.
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 2.000,00 Euro zu fördern.
INCI, Internationale Cultur und Information für Frauen e.V., Zeißstr.22-28, 22765 HH, T.399 073 51
Der Trägerverein wurde im November 2001 mit 12.000,00 DM für die Sanierung des Küchenbereichs durch das Spendenparlament gefördert.
INCI besteht seit 1980 und betreut weibliche Auszubildende u.a. aus dem Iran, Irak, Afghanistan und Kuba, die zum Teil mit ungesichertem Aufenthaltsstatus in Deutschland leben. Durch gezielte Förderung der deutschen Sprache soll der erfolgreiche Berufsschulabschluss gesichert werden, der bei anschließender Beschäftigungsübernahme zu einer unbegrenzten Aufenthaltserlaubnis verhelfen kann. So könnten Jugendliche aus Asylantenfamilien durch eine abgeschlossene Ausbildung eine Chance für eine gesicherte Zukunft bekommen. Derzeit werden 42 junge Frauen betreut, davon haben 14 einen ungesicherten Aufenthaltsstatus (Duldung, Befugnis). Seit 2001 entfällt in diesen Fällen die Förderung durch das Arbeitsamt. Für die Zeit ab Januar 2005 werden Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) EQUAL 2 beantragt. Von April bis Dezember 2004 ist für 29 Unterrichtswochen mit je 5 Unterrichtseinheiten zu je 21,00 Euro die Finanzierung von Honorarkosten von insg. 3.045,00 Euro zu überbrücken.
3.045,00 Euro
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 3.045,00 Euro zu fördern.
Forum Bildung Wilhelmsburg (FBW) in Zusammenarbeit mit der Stiftung Bürgerhaus Wilhelmsburg
c/o Gesamtschule Wilhelmsburg, Perlstieg 1, 21107 Hamburg, Tel. 42 88 25 - 136
Das FBW ist eine Initiative von Bürgern, die die Entwicklungsperspektiven von Wilhelmsburger Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen fördern soll. Im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit sind Schwerpunkte der Arbeit die Koordination der Betreuungs- und Bildungseinrichtungen und die Formulierung und Umsetzung gemeinsamer Aktionen. Kinder und Jugendliche aus Wilhelmsburg, die zum großen Teil aus sozialen Randgruppen kommen, ausländischer Abstammung sind (in der Gesamtschule Wilhelmsburg sind es 70%) und über sehr begrenzte finanzielle Mittel verfügen, brauchen in den Ferien preisgünstige, ortsnahe und angemessene Freizeit- und Betätigungsfelder. Im Rahmen des Projektes ?Ferien(s)pass? sollen die Angebote der verschiedenen Kinder- und Jugendeinrichtungen sowohl zeitlich als auch inhaltlich und preislich abgestimmt und eine geeignete Dokumentation des Angebotes, der sog. Ferienpass, erstellt werden.
1.500,00 Euro Zuschuss zu den Gesamtherstellungskosten des Ferienpasses von 6.700,00 Euro.
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit. 1.500,00 Euro zu fördern.
AUTONOM LEBEN e.V., Langenfelder Straße 35, 22769 Hamburg, Tel. 432 90 148
Der Träger betreibt in Altona eine Beratungsstelle für behinderte Menschen besonderer Art, denn hier arbeiten ausschließlich behinderte Menschen. Ein wichtiger Schwerpunkt ist die Beratung von behinderten Frauen, die leider immer noch stärker diskriminiert werden als ihre männlichen Leidensgefährten. Darum soll eine zusätzliche Gesprächsgruppe eingerichtet werden, deren Leiterin beim Verein bereits mit 16 Wochenstunden angestellt ist. Die zusätzliche Aufgabe sprengt ihren Zeitrahmen, so dass die Leistung über Honorarstunden abgerechnet werden muss. Dafür stehen dem Verein, der ansonsten für Miete, Gehälter und Büromaterial von der Behörde für Soziales und Familie (BSF) unterstützt wird, keine Mittel zur Verfügung. Für die künftige Finanzierung wird ein Konzept erarbeitet. Gesamtkosten für 1 Jahr (Honorare für Gruppenleitung und Supervision, Material und Fahrtkosten) = 3.530,00 Euro abzgl. Zuschuss der Hamburger Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung von 1.680,00 Euro: als Anschubfinanzierung für ein Jahr werden beim Spendenparlament 1.850,00 Euro zur Deckung des Fehlbetrages beantragt.
1.850,00 Euro
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 1.850,00 Euro zu fördern.
Kath. Pfarrcaritas St. Maria, Museumsplatz 4, 21073 Hamburg, Tel. 7720 64
In der seit 1991 ausschließlich ehrenamtlich betriebenen Küche für sozial schwache Menschen in Harburg wurden montags bis freitags tgl. 50 - 60 Mittagessen ausgegeben, seit November 2003 haben sich diese Zahlen auf 70 - 90 erhöht. Ein Küchenprojekt in Harburg, das mit Langzeitarbeitslosen arbeitet, stellt der Gemeinde pro Essen 95 Cent in Rechnung. Das Essen wird von der Gemeinde kostenlos abgegeben, da die Gäste durchweg Obdachlose, Sozialhilfeempfänger und Drogenabhängige sind. Bisher wurde das Essen allein von Spenden aus der Gemeinde finanziert. Durch den plötzlichen Anstieg der Bedürftigenzahl ist eine Finanzlücke beim Einkauf entstanden, da die Gemeinde das Spendenaufkommen so schnell nicht erhöhen konnte. Der mtl. Mehrbedarf durch vermehrten Essenseinkauf (plus Getränk) beträgt im Durchschnitt 580,00 Euro. Das Spendenparlament wird um eine Überbrückungsfinanzierung für 6 Monate gebeten. Die Gemeinde ist sicher, den Gesamtaufwand anschließend wieder allein aufbringen zu können.
3.500,00 Euro
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 3.500,00 Euro zu fördern.
Familienplanungszentrum e.V., Bei der Johanniskirche 20, 22767 Hamburg, Tel. 439 28 22
Das Zentrum ist seit 21 Jahren Kooperationspartner der Arbeiterwohlfahrt und der pro familia Hamburg. Neben der Einzelberatung arbeiten die Mitarbeiter mit Multiplikatoren wie Hauptschulklassen und ihren Lehrern, mit Sozialpädagogen und Erziehern in Jugendhäusern. Die Erfahrung aus der täglichen Beratungsarbeit zu Fragen von Sexualität, Verhütung, Schwangerschaft und Schwangerschaftsabbruch macht die Herstellung von zwei neuen Broschüren für 14-18 Jährige dringend erforderlich. Die Informationen sollen den jugendlichen Lesern helfen, bewusste Entscheidungen zu treffen. Sie sollen einen wichtigen Beitrag zur Prävention liefern und die Jugendlichen anregen, sich schon vor dem Entstehen einer Schwangerschaft mit der Tragweite der Problematik auseinander zu setzen. Die Broschüren sollen in klarer informativer Sprache verfasst sein, das Layout jugendgerecht und diese Zielgruppe besonders ansprechend gestaltet.
2.500,00 Euro Beteiligung an den Gesamtkosten von rd. 12.000,00 Euro.
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 2.500,00 Euro zu fördern.
?Neue Wohnung? gemeinnützige Wohnungslosenhilfe GmbH, Wartenau 7a, 22089 HH, T. 250 5266
Gesellschafter des Trägers, einer gemeinnützigen GmbH, sind die ev.luth.St.Johannis-Gemeinde in Altona, die Ambulante Hilfe Hamburg e.V. und die Benno und Inge B
?Neue Wohnung? betreibt 3 Wohnprojekte für Obdachlose (mit sehr viel Eigenhilfe der Obdachlosen erstellt), davon 2 Containerdörfer für jeweils 18 und ein festes Haus für 19 Menschen. In allen drei Einrichtungen werden ausschließlich abgeschlossene Einzelzimmer bewohnt. Ca. 50% der Bewohner kommen beim Ersteinzug von der ?Platte?, rd. zwei Drittel von ihnen können nach einer Verweildauer von rd. 9 Monaten in eine Dauerwohneinrichtung bzw. in eine eigene Wohnung umziehen. Dieser Erfolg kann u.a. der guten sozialpflegerischen Betreuung zugeschrieben werden.
In dem noch nicht ganz fertiggestellten Wohnprojekt in Barmbek fehlen noch geeignete, stabile Kleider-schränke und für alle drei Einrichtungen werden Waschmaschinen und Trockner benötigt - die vorhandenen Geräte sind abgängig und nur für Einzelhaushalte geeignet.
Für 20 Schränke (7.058,00 Euro), für 3 Industriewaschmaschinen (6.709,00 Euro) und für 3 Trockenautomaten (4.427,00 Euro) insg. = 18.194,00 Euro.
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 18.194,00 Euro zu fördern.
Ev-Luth.Kirchengemeinde Alt-Barmbek, Kreuzkirche, Wohldorfer Straße 30b, 22081 Hamburg,
Tel. 29 76 85
Akonda unterstützt Migrantinnen und Migranten seit 1998 bei der Integration in unsere Gesellschaft und wurde vom Spendenparlament in der Sitzung am 10.04.2000 bereits mit 3.840,00 DM gefördert.
Neben der Beratungs-, der Jugend- und Fortbildungsarbeit beherbergt Akonda seit 2001 auch eine Einrichtung für Frauen, das ?Women Coffee?. Hier erhalten Frauen mit migrantem Hintergrund neben dem Beratungsangebot einmal wöchentlich die Gelegenheit, anderen Frauen in ähnlicher Lebenssituation zu begegnen und Erfahrungen auszutauschen - eine wichtige und notwendige Abwechslung zu den häuslichen, oftmals sehr isolierten Lebensumständen. Vorübergehend war die Arbeit im ?Womens Coffee? durch Wechsel in der Projektleitung zum Stillstand gekommen, der Zuschuss vom Jugendamt wurde gestrichen. In diesem Jahr soll unter neuer Leitung die Arbeit wieder aufgenommen werden: der Bedarf ist groß, bis zur Schließung kamen tgl. bis zu 15 Frauen in das ?Womens Coffee?. Gespräche mit den Behörden über die Wiederaufnahme einer geregelten Finanzierung werden bereits geführt. Die Räume werden wie bisher von der Gemeinde kostenlos zur Verfügung gestellt, Honorar- und Sachkosten können nicht übernommen werden.
Für Honorare (incl. Kinderbetreuung) und Sachkosten für ein Jahr 6.600,00 Euro als Anschubfinanzierung.
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit insg. 6.600,00 Euro zu fördern. Die Förderung soll in zwei Raten von je 3.300,00 Euro fließen. Die 2. Rate wird bei positivem Projektverlauf nach 6 Monaten ausgezahlt.
Stiftung Klingelknopf, Sievekingsallee 150 B, 22111 Hamburg, Tel. 65 99 24 62
Neurofibromatose (NF) ist eine angeborene, nicht heilbare Erkrankung, bei der sich an den Nerven Knoten bilden, die die Nerven schädigen oder auch bösartig werden können und Blindheit oder Lähmungen verursachen können. Die Zahl der Erkrankten entspricht etwa dem Vorkommen des Down-Syndroms. In Hamburg werden rd. 20 Kinder und Jugendliche mit NF von ?Klingelknopf? betreut und begleitet.
Die Stiftung wurde im August 2003 von 8 engagierten Menschen gegründet. Ziel der Stiftungsarbeit ist die direkte Hilfe für an NF erkrankte Kinder und Jugendliche durch Einzelaktionen (Besuche, Begleitung zum Arzt/Krankenhaus, Alltagshilfen, Lesestoff), Unterstützung der betroffenen Familien, die durch die NF-Erkrankung oft schwersten Belastungen ausgesetzt sind, und breite Öffentlichkeitsarbeit.
Durch den Verkauf von ?Mut-mach-Büchern? und sog. Klingelknopf-Teddys sollen Einnahmen für die ausschließlich ehrenamtlich geleistete Arbeit erzielt werden. Bisher konnten schon 1.200,00 Euro durch den Verkauf eigenfinanzierter Bücher eingenommen werden. Um die ersten 2.000 Klingelknopf- Teddys für 4.176,00 Euro kaufen zu können, fehlen also noch rd. 3.000,00 Euro, um die die Stiftung als Anschubfinanzierung bittet.
3.000,00 Euro.
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 3.000,00 Euro zu fördern.
Hospiz Sinus e.V., Margaretenstraße 36, 20357 Hamburg, Tel. 43 13 34 - 0
1996 förderte das Spendenparlament notwendige Investitionen für die Hospizgründung mit 25.000,- DM.
Das Hospiz betreut seit 1997 Schwerstkranke bis zu ihrem Lebensende. Es verfügt über 13 Betten bei fast 100% Auslastung. Die erwachsenen Gäste (Patienten) kommen überwiegend aus sozialbedürftiger Umgebung, in der oft keine medizinische, pflegerische und soziale Betreuung in der Häuslichkeit gewährleistet ist. Krankenkassen und Pflegeversicherung übernehmen nur 90% der Kosten - der Rest muss aus Spenden aufgebracht werden. Für Investitionen reicht das Spendenaufkommen nicht aus. Nun wird eine hochwertige Schmerztherapie - Matratze benötigt, für deren Anschaffung das Hospiz um Hilfe bittet.
4.500,00 Euro.
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, die Anschaffungskosten i.H.v. 4.500,00 Euro zu übernehmen.
Kemenate Frauen Wohnen e.V. - Rat und Hilfe für wohnungslose Frauen - Charlottenstraße 30,
20257 Hamburg, Tel. 430 49 59
1998 erhielt Kemenate für Möbelbeschaffung 10.000,00 DM, 2001 förderte das Spendenparlament die Anschaffung eines PC´s mit 3.000,00 DM und am 11.11.2002 entschieden die Parlamentarier, dem Trägerverein 9.500,00 Euro für die Beschaffung von warmer Bekleidung u.a.m. zur Verfügung zu stellen.
Seit 12 Jahren helfen, begleiten und beraten die Mitarbeiterinnen der Kemenate wohnungslose Frauen, die auf der Straße und in Notunterkünften leben. Die Eingliederungsversuche in ein ?normales? Leben sind langwierige Prozesse. Um die täglich bis zu 30 hilfesuchenden Frauen zu stabilisieren, sie für die notwendigen Behördengänge vorzubereiten, ist es wichtig, dass sie ihre Wäsche waschen und sich selbst duschen und pflegen können. Die in der Einrichtung vorhandene, elf Jahre alte Waschmaschine ist unwirtschaftlich reparaturbedürftig geworden, der Duschvorhang soll durch eine Duschkabine ersetzt werden und eine leistungsfähige Industrie-Kaffeemaschine würde das Tagesgeschäft für die knapp bemessene Mitarbeiterschar erleichtern.
Für die Anschaffung der Waschmaschine (2.045,00 Euro), der Duschkabine (667,00 Euro) und der Kaffeemaschine (428,00 Euro) insg.= 3.140,00 Euro.
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, die Anschaffungen mit 3.140,00 Euro zu ermöglichen.
Die MISSION - Künstlerische Maßnahmen gegen die Kälte e.V. -, Kaiser-Wilhelm-Straße 81, 20355 Hamburg, Tel. 28 05 14 62
Der Treffpunkt wurde 1997 mit Unterstützung des Deutschen Schauspielhauses gegründet. 1998 erfolgte der Umzug vom Bieberhaus in mietpflichtige Räume an der Kaiser-Wilhelm-Straße (das Spendenparlament beteiligte sich mit einer Anschubfinanzierung i.H.v. 12.000,00 DM). An sechs Tagen in der Woche können sich hier Obdach- und Wohnungslose, Junkies, Arbeitslose u.a.m. mit Essen (Hamburger Tafel) und Kleidung (Spenden) versorgen - und dies auch nach 20:00 Uhr. Dies tun tgl. 40 - 70 Menschen. In den Abendstunden finden, dem Motto der Mission folgend, kleine kulturelle Veranstaltungen statt. Dann betreten auch ?Normalbürger? die Räume und es begegnen sich Menschen unterschiedlicher Herkunft und aus extrem anderen Lebensumgebungen. - Als Luft und Klima in den unbelüfteten Räumen diese Begegnungen zu gefährden drohten, gab das Spendenparlament im November 2000 für eine Belüftungsanlage im Erdgeschoß 32.000,00 DM, die Behörde übernahm die Kosten der Anlage in den Kellerräumen.
Dem Verein droht nun das finanzielle Aus und das hat verschiedene Ursachen:
- Einnahmen aus Konzertveranstaltungen fallen seit Frühjahr 2003 weg (Konzertverbot durch den Vermieters wegen Lärmbelästigung der Umgebung / es ist keine ausreichende Schalldämmung vorhanden)
- Fortfall von Mieteinnahmen aus einer Untervermietung von Räumen an das Landessozialamt seit 01.01.2004
- Rückgang der Spenden (z.B.: seit dem Fortgang den Intendanten, Herrn Baumbauer, und dem größten Teil des Ensembles entfiel die Unterstützung durch das Schauspielhaus fast vollständig)
- Die von zwei Behörden dauerhaft je zur Hälfte übernommenen Mietkosten sind ?festgezurrt?, d.h. eine Erhöhung der Mietnebenkosten ab 01.01.2004 wird durch die staatliche Finanzierung nicht gedeckt.
Das Spendenparlament hat sich bemüht, die Sozialsenatorin von einer weiteren Kostenübernahme durch ihre Behörde zu überzeugen. Vor der Wahl am 29.02. konnte jedoch nichts mehr bewegt werden. Am 03. März soll ein Gespräch zwischen dem Verein und zuständigen Behördenvertretern stattfinden.
9.500,00 Euro zur Deckung der Finanzierungslücken aus 2003 (2.160,00 Euro) und 2004 (geschätzt 7.340,00 Euro).
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, den Fehlbedarf bis zur Höhe von 9.500,00 Euro zu übernehmen. Sollten für 2004 staatliche Zuschüsse erhöht werden, werden diese gegengerechnet.