24. Sitzung am 15. Juli 2003 (22 Projekte)

Die Sitzung fand im Hörsaal A des Universitätsgebäudes an der Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg (direkt gegenüber vom Bahnhof Dammtor) statt.

Tagesordnung

der 24. Arbeitssizung vom 15.7.2003
1. Eröffnung, Begrüßung, Protokoll, Termine
2. Gastvortrag Rolf Becker
3. Aktuelle Viertelstunde
4. Bericht über den Stand des Spendenaufkommens
5. Bericht der Finanzkommission
6. Vorstellung der Projekte, Begründung der Anträge, Diskussion und Abstimmung
7. Verschiedenes

Projektanträge

Projekt 1
Kauf eines gebrauchten Kleinbusses für das Jugendzentrum Startloch in Rahlstedt

Projekt Träger

Startloch, Verein zur Förderung der kulturellen und politischen Bildung der Jugend in Rahlstedt e.V., Schimmelreiterweg 1, 22126 Hamburg, Tel. 672 19 09

Projekt Beschreibung

Das Jugendzentrum arbeitet seit 28 Jahren erfolgreich mit Kindern und Jugendlichen des Stadtteils. Es ist montags bis donnerstags von 14 bis 21 Uhr geöffnet, am Freitag bis 23 Uhr. Es gibt viele Angebote, u.a. Musikübungsräume (drei bis fünf Jugendbands üben wöchentlich), eine Holz- Töpfer- und Metallwerkstatt, Video- und Computerangebote, eine Teestube mit Kochangebot, Filmabende, Half-Pipe Skateranlage, Streetball, Ferienfahrten, Aktionen etc.- An den Veranstaltungen nehmen durchschnittlich täglich 30 Kinder und 25 Jugendliche teil.
Im August 1997 wurde Startloch mit 17.000,00 DM vom Hamburger Spendenparlament (HSP) für den Werkstattausbau gefördert.
Nun ist der vorhandene Kleinbus altersschwach. Er wird dringend gebraucht für regelmäßige Einsätze außerhalb des Startlochs, wie z.B. die unterschiedlichen Musikbands incl. gesamtem Equipment zu ihren Auftritten transportieren, Lebensmittel von der Hamburger Tafel holen, kleine Umzüge für sozialschwache Menschen, Ausflüge, nicht zuletzt für den regelmäßigen Fahrzeugaustausch mit anderen sozialen Einrichtungen, wenn mehr Kapazität gebraucht wird (wie bei Ferienfahrten) u.a.- Ein gebrauchter Bus kostet 8.000,00 Euro. Aus dem Verkauf des alten Fahrzeugs und Lotteriesparen werden 3.000,00 Euro erwartet.

Antrag

4.000,00 Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, dem Verein bis zu 4.000,00 Euro zum Fahrzeugkauf zur Verfügung zu stellen.


Projekt 2
Ausstattung Warteraum und Kaffeeküche für Obdachlose

Projekt Träger

Ambulante Hilfe Hamburg e.V., Schomburgstraße 108, 22767 Hamburg, Tel. 38 97 32

Projekt Beschreibung

Die Ambulante Hilfe betreibt in der Schomburgstraße in Altona eine Beratungsstelle für Obdachlose und für von Obdachlosigkeit bedrohte Menschen. Zwischen den kleinen Büros der Sozialpädagogen gibt es einen Warteraum und eine kleine Kaffeeküche. Die Möbel der insgesamt sehr schlicht eingerichteten Räume sind durch intensiven Gebrauch z.T. kaputt, z.T. sehr ramponiert. Da der Vermieter wegen im vergangenen Jahr aufgetretener Wasserschäden die Räume z.Zt. renoviert, bittet der Verein das HSP um Hilfe bei der Möbelausstattung. Die Beratungsstelle wird durch die Behörde für Soziales und Familie (BSF) finanziert, Mittel für Investitionen werden aber seit 2002 nicht mehr bewilligt.

Antrag

Für Stühle, Küche und Geschirr 6.000,00 Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, für die Möblierung des Warteraumes und die Ausstattung der Kaffeeküche den Träger mit 6.000,00 Euro zu fördern.


Projekt 3
Anti-Stigma Projekt „Schnittmenge“ für Menschen mit psychischer Krankheitserfahrung oder Behinderung

Projekt Träger

crazyartists e.V., Grindelhof 38, 20146 Hamburg, Tel. 41 46 90 26

Projekt Beschreibung

Vierzehn Menschen mit psychischen Erkrankungen im Alter zwischen 18 und 62 Jahren möchten innerhalb eines Jahres ein Theaterprojekt unter kunsttherapeutischer und psychologischer Betreuung erarbeiten. Die Rollen in dem Theaterstück, die von den Teilnehmern zu entwickeln sind, geben ihnen die Möglichkeit, ihre Ängste zu verarbeiten. Die anschließende öffentliche Aufführung durch die Gruppe hat Modellcharakter und gibt den Teilnehmern die Möglichkeit, ihre Anonymität als psychisch Erkrankte aufzukündigen. Dies ist ein erster Schritt zu einem normalen Leben.
Alle 14 Beteiligten leben auf Sozialhilfeniveau. Betreut wird das Projekt durch „crazyartists“ unter der Mitwirkung von Prof. Naber, UKE, Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie, sowie von Studenten der Sozialpädagogik und Psychologie. Mit diesem Projekt soll auch der Weg zu einer kunsttherapeutischen Begegnungsstätte geebnet werden, wie sie in München beispielsweise schon existiert.

Antrag

Von den Gesamtkosten von 11.760,00 Euro werden vom Spendenparlament 4.300,00 Euro erbeten.

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 4.300,00 Euro zu fördern.


Projekt 4
Gruppentreffpunkt für obdachlose Menschen

Projekt Träger

Verein zur Förderung der Selbsthilfe Mook Wat e.V., Im Grünen Grunde 1e, 22337 HH,T. 6528016

Projekt Beschreibung

Auf dem Dulsberg gibt es einen Treffpunkt für obdachlose Bewohner dieses Stadtteils, der bereits 2002 mit 3.200,00 Euro vom HSP gefördert wurde. Es werden Beratung, Information, alkoholfreies Umfeld, Ruhe, Kontakte und vieles mehr geboten. Die Betreuung wird von einem Sozialpädagogen und einer Erzieherin durchgeführt. Geöffnet ist jeden Donnerstag von 17:00 bis 20:00 Uhr. Die meisten betroffenen leben sehr vereinsamt mit ihren Problemen und sind schwer erreichbar. Dieses sehr niederschwellige Angebot wird seit 1996 gut angenommen, ca. 30 bis 40 Personen kommen wöchentlich zusammen. Die Kosten für die Honorarkraft sind nur noch bis zum 30.06.03 gesichert. Eine neue Finanzierung ab Januar 2004 ist durch das Bezirksamt in Aussicht gestellt. Das HSP wird um Überbrückung für sechs Monate gebeten.

Antrag

1.835,00 Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 1.835,00 Euro zu fördern.


Projekt 5
Kochen mit Jugendlichen in Billstedt

Projekt Träger

Stadtteilprojekt Sonnenland/ Verein Soziale Jugendhilfe e.V., Sonnenland 13, 22115 Hamburg, Tel. 712 54 42

Projekt Beschreibung

Seit fast 30 Jahren bietet das Stadtteilprojekt für Kinder, Jugendliche und Erwachsene soziale Gruppenarbeit zur Alltagsbewältigung im sozialen Brennpunkt Billstedt an. In zunehmendem Maße kommen Kinder und Jugendliche, die nicht mehr ausreichend mit Nahrungsmitteln versorgt werden. Die Kinder bekommen vom Verein eine Grundversorgung mit Brot, Obst und Getränken. Aus Kostengründen ist dies für Jugendliche nicht möglich. Der Wunsch der fünfzehn Jugendlichen ist es, einmal in der Woche zu kochen, um sich richtig satt essen zu können. Unter Anleitung einer Honorarkraft könnte umgehend mit dem Kochprojekt begonnen werden, wenn Geld für Lebensmitteleinkauf und Honorarkraft vorhanden wäre. Das HSP wird um Finanzierung für ein Jahr gebeten. Danach hofft der Verein, Sponsoren- und Behördenmittel zur Weiterführung zu bekommen. Die Jugendlichen sollen 50 Cent pro Mahlzeiten bezahlen.

Antrag

2.400,00 Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 2.400,00 Euro zu fördern.


Projekt 6
Absicherung und Stabilisierung der Betreuung und Beratung weiblicher Vergewaltigungsopfer für die Zeit vom 1.7. bis 31.12.03

Projekt Träger

NOT RUF für vergewaltigte Frauen und Mädchen e.V., Beethovenstr. 60, 22083 HH, T. 25 55 66

Projekt Beschreibung

Der Verein NOT RUF unterstützt seit mehr als 20 Jahren weibliche Opfer von sexueller Gewalt durch konkrete Hilfe und öffentlichkeitswirksame Arbeit. Folgende Stichworte skizzieren die Arbeit: Notruf, kostenlose Beratung, kurzfristige Erreichbarkeit in Krisensituationen und Suizidgefahr, kurz- und langfristige therapeutische Beratung, Gruppenangebote, Begleitung zur Polizei und zu Gerichtsprozessen etc.-
Die Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle helfen den Frauen und Mädchen, über die schrecklichen Erfahrungen zu sprechen, den krisenhaft veränderten Alltag zu bewältigen, die Arbeitsfähigkeit zu erhalten, bzw. wiederherzustellen, den eigenen Bedürfnissen und denen ihrer Kinder gerecht zu werden, das Gefühl von Sicherheit und Vertrauen zurückzugewinnen und neue Lebenskraft zu schöpfen. Der NOT RUF wird jährlich von ca. 340 Personen erstmals kontaktiert. Daraus ergeben sich ca. 2000 telefonische und persönliche Folgegespräche und ca 450 Beratungen und Sitzungen. Nun soll ein neues Konzept zur Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit erarbeitet werden. Die Umsetzung soll die Spendenbereitschaft von Spendern und Sponsoren deutlich erhöhen und die langfristige finanzielle Absicherung der Einrichtung verbessern. Für die Erarbeitung und Umsetzung des Konzeptes fehlen für die nächsten sechs Monate 25.000,00 Euro für Gehälter und Sachkosten.

Antrag

25.000,00 Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 12.500,00 Euro zu fördern.


Projekt 7
Einbruchssicherung für Behindertenwohnungen in der Rantzaustraße 74 b

Projekt Träger

Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung, Landesverband Hamburg e.V., Rantzaustraße 74c, 22041 Hamburg, Tel. 689 433 11

Projekt Beschreibung

Die Lebenshilfe arbeitet in Hamburg schwerpunktmäßig mit geistig behinderten Menschen. Es wird u.a. eine umfangreiche offene Freizeitarbeit für Kinder und Jugendliche angeboten (ohne staatliche Förderung), die vom HSP schon im März 2001 mit 49.000,- DM gefördert wurde. Außerdem werden staatlich geförderte Heimbetreuung, Betreutes Wohnen und Fortbildungskurse durchgeführt. Beim Betreuten Wohnen konnten vier schwer geistig behinderte Menschen in umgebaute Altbauwohnungen direkt neben der Geschäftsstelle untergebracht werden. Das Sozialamt zahlt nur Sozialmiete, von der der Verein kaum die laufenden Kosten bestreiten kann. Investitionen sind nicht möglich. Das Haus liegt im Wandsbeker Gehölz. nach inzwischen vier Einbrüchen (In Parterrewohnungen, 1. Stock und Geschäftsstelle) ist Angst unter den behinderten Bewohnern ausgebrochen. Das Wohnprojekt droht zu scheitern. Die Absicherung durch Rollläden vor allen Fenstern und Balkons ist erforderlich. Kosten insg.: 6.630,00 Euro.

Antrag

4.133,00 Euro (nach Abzug von Spenden aus dem Bußgeldfonds)

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Wohnprojekt mit 4.133,00 Euro zu fördern.


Projekt 8
Schattenlichter Musik & Chorprojekt

Projekt Träger

Stiftung Hamburger Arbeiter-Kolonie, Straßburger Straße 80, 22049 Hamburg, Tel. 41 48 93 66

Projekt Beschreibung

Angestoßen durch die Obdachlosendiskussion (Vertreibung statt Hilfe) in Hamburg und angeregt durch ein Projekt in Montreal hat der selbständige Informatiker Christian Ritte 2002 das Projekt „Schattenlichter“ ins Leben gerufen. Es bietet obdachlosen Frauen und Männern die Möglichkeit, ihren Spaß an Musik und ihre musikalischen Fähigkeiten in einer regelmäßigen Gruppe zu verwirklichen. Das Projekt will obdachlosen Menschen eine kreative Aufgabe geben, ihr Selbstbewußtsein durch Anerkennung und Beachtung stärken und als regelmäßige Anlaufstelle eine Heimat in der Gruppe geben und sie aus der Isolation befreien. Ziel sind Auftritte bei privaten und öffentlichen Veranstaltungen. Die bisher ausschließlich ehrenamtliche Arbeit ist inzwischen so angewachsen, dass sie nicht mehr allein ehrenamtlich geleistet werden kann. In vier zweistündigen Proben in der Woche werden 40 bis 50 Männer erreicht, 12 bis 15 besuchen regelmäßig die zentrale Probe. Zur Anschubfinanzierung von Honoraren und zur Anschaffung von Musikinstrumenten bittet der Verein um die Unterstützung des HSP.

Antrag

10.600,00 Euro (für Honorare 4.800,00 Euro, für Instrumente 5.800,00 Euro)

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt Schattenlichter mit 10.600,00 Euro zu fördern.


Projekt 9
Die Schatzkiste, Partnervermittlung für Menschen mit Behinderungen

Projekt Träger

Ev. Stiftung Alsterdorf, Dorothea-Kastenstraße 3, 22297 Hamburg, Tel. 50 77 35 42

Projekt Beschreibung

Die Schatzkiste ist eine Partnervermittlung für Menschen mit Behinderungen. Sie wurde 1998 in der Ev. Stiftung Alsterdorf gegründet. Initiator ist ein Diplompsychologe, der sich als fest angestellter Mitarbeiter der Stiftung Alsterdorf schon lange mit Partnerschaftsfragen bei behinderten Menschen beschäftigt. Die kostenlose Partnervemittlung beschränkte sich anfangs auf die Stiftung Alsterdorf. In der Zwischenzeit erweiterte sich der Kreis der Interessierten auf weitere Hamburger Einrichtungen, die behinderte Menschen betreuen, insbesondere Klienten, die im eigenen Wohnraum pädagogisch betreut werden (PBW). Die zeitlich aufwendige Vermittlung für diesen Nicht-Alsterdorfer-Personenkreis ist nicht mehr ehrenamtlich und außerhalb der festen Arbeitszeit abzudecken. Es wird angestrebt, eine gemeinsame Finanzierung der einzurichtenden Teilzeitstelle durch alle beteiligten Einrichtungen sicherzustellen. Um die Arbeit zwischenzeitlich weiterführen zu können, wird eine Überbrückungsfinanzierung für die Teilzeitkraft beim HSP beantragt.

Antrag

Personalkosten für ein Jahr: 25.000,00 Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, die Weiterführung der Vermittlungsarbeit auf Honorarbasis für sechs Monate mit 6.350,00 Euro zu fördern.


Projekt 10
VW - Bus für drei Drogenhilfeeinrichtungen in St.Georg

Projekt Träger

Jugendhilfe e.V., Pinneberger Weg 22-24, 20257 Hamburg, Tel. 429 07 07

Projekt Beschreibung

Es handelt sich hier um einen Antrag von drei Projekten:
1. Drob Inn - ein niederschwelliger Kontaktladen und eine Drogenberatungsstelle -
Es wird geholfen durch Beratung in Krisen-, Wohnungs- und Sozialhilfeproblematik, Entgiftung, Therapieberatung, warme Mahlzeiten und vieles mehr.
Das Projekt wurde bereits 1998 durch das HSP mit 25.000,00 DM unterstützt.
2. Laufwerk - aufsuchende Sozialarbeit seit 1997 -
Es gibt einen mobilen Bereich, also aufsuchende Arbeit mit sofortiger Betreuung, bzw. akuter Hilfe für Drogenabhängigeviermal wöchentlich wird ein Info-Stand im Zentrum aufgestellt.
3. Nox / Realex - Wohnprojekte für Drogenabhängige -
Hier werden Unterkunft, Beratung, Betreuung und ein Drogeninfo-Telefon angeboten.
Laufwerk hatte bisher ein Transportfahrzeug, welches aber nicht mehr benutzbar und auch nicht reparabel ist. Alle drei Projekte benötigen ein Fahrzeug und wollen dieses koordiniert nutzen. Die Anschaffung eines neuwertigen VW-Busses ist also dringend notwendig, kann aber aus den Zuwendungen nicht komplett finanziert werden. Von der Firma Raffay liegt nun ein günstiges Angebot für 26.000,00 Euro vor. Nach Abzug der Eigenmittel fehlen noch 12.000,00 Euro.

Antrag

12.000,00 Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 12.000,00 Euro zu fördern.


Projekt 11
Anschaffung von Musikinstrumenten für das Jugendzentrum Neuerallermöhe (JUZENA)

Projekt Träger

Turn- und Sportgemeinschaft (TSG) Bergedorf e.V., Sophie-Schoop-Weg 84,
21035 Hamburg, Tel. 735 98 10 0

Projekt Beschreibung

Eine Gruppe von Jugendlichen im Jugendzentrum Neuallermöhe möchte eine Musikband gründen. Das soll in Kooperation mit dem Gymnasium Neuallermöhe geschehen. Es fehlen jedoch Instrumente. Die Freie und Hansestadt Hamburg hat ein modernes, geräumiges Haus bauen lassen, das täglich von 70 bis zu 150 Kindern und Jugendlichen besucht wird. Für Einrichtung und Materialien steht jedoch kein Geld zur Verfügung. Die Jugendlichen, unter ihnen viele Aussiedlerkinder, können sich eigene Instrumente nicht leisten. Nach Sponsoren ist seit einem Jahr vergeblich gesucht worden. Nun wird das HSP um Hilfe gebeten. Ein Bergedorfer Musikgeschäft (Merkl) hat eine Grundausstattung an Instrumenten für 3.500,00 bis 4.000,00 Euro angeboten.

Antrag

3.500,00 Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekte mit 3.500,00 Euro zu fördern.


Projekt 12
Anschaffung eines Therapiepferdes zur psychologischen Begleitung und Förderung behinderter Menschen

Projekt Träger

Op de Wisch e.V., Alter Teichweg 7-9, 22081 Hamburg, Tel. 511 37 47

Projekt Beschreibung

Der Verein „Op de Wisch“ betreibt Projekte psycho-sozialer Begleitung wie „Pädagogische Betreuung behinderter Menschen im eigenen Wohnraum, heilpädagogische Betreuung von Kindern und Jugendlichen nach dem Kinder-und Jugendhilfegesetz und Eingliederungshilfen für seelisch erkrankte junge und alte Menschen. Als Ergänzung für diese durch den Staat bezahlten Arbeitszweige bietet der Verein seit einigen Jahren für die Menschen der eigenen Arbeitsfelder, aber auch für bedürftige Außenstehende, heilpädagogisches Reiten an. Dies hilft bei seelischen, körperlichen und sozialen Behinderungen, löst Verkrampfungen, Ängste und Isolation auf.
Das HSP hat im März 1999 zur Anschaffung eines Therapiepferdes 9.700,00 DM zur Verfügung gestellt. Dieses Pferd mußte jetzt verkauft werden, weil es krank und den Therapieanforderungen nicht mehr gewachsen war. Der Verein bittet das HSP, noch einmal den Kauf eines Pferdes zu ermöglichen, weil wöchentlich 18 bis 20 behinderte Menschen auf diese Hilfe warten. Die Therapie-Reitstunden können mit der Behörde abgerechnet werden, nicht aber die Anschaffung des Pferdes (6.000,00 Euro).

Antrag

4.500,00 Euro ( 6.000,00 abzüglich 1.500,00 Verkauf des kranken Pferdes)

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 4.500,00 Euro zu fördern.


Projekt 13
Behindertengerechter Zugang zur norwegischen Seemannsmission und Kirche in Hamburg mit dem Ziel „Adgang for alle“

Projekt Träger

Die Norwegische Seemannskirche, Ditmar Koel-Straße 4, 20459 Hamburg, Tel. 36 09 78 -0

Projekt Beschreibung

Die norwegische Gemeinde in Hamburg - bekannt durch ihre skandinavischen Weihnachtsbasare - steht allen Menschen in Hamburg offen. Seit den fünfziger Jahren hat sie unzähligen Menschen Hilfe und Geborgenheit gegeben. Durch zunehmendes Alter der Mitglieder und Besucher und eine wachsende Zahl von Behinderten sind viele Menschen heute von der Teilnahme an Veranstaltungen, Festen und Andachten ausgeschlossen, weil es keinen behindertengerechten Zugang und entsprechende Sanitärräume gibt.
Kostenbeteiligungen der Seemannsmission Bergen, der Gemeinde sowie Spenden lassen immer noch einen Restbetrag von 12.000,00 Euro offen.

Antrag

12.000,00 Euro zur Deckung der Finanzierungslücke der gesamten Baumaßnahme

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 10.000,00 Euro zu fördern.


Projekt 14
Zeppelin, ein Theater-Schiff für Kinder und Jugendliche

Projekt Träger

Zeppelin-Theater für Kinder & Jugendkunst e.V., Kaiser-Friedrich-Ufer 27, 20253 HH, T. 422 30 62

Projekt Beschreibung

Eine Getreideschute soll zum Jugend-Kulturschiff umgebaut werden. Der Transport soll am 23.09.2003 (Weltkindertag) stattfinden und zwar vom Travehafen an den Isebekkanal. Dort soll das „Hoheluftschiff“ für Theateraufführungen von Kindern und Jugendlichen genutzt werden. Die Theater-Schule arbeitet seit 23 Jahren und seit 11 Jahren in Eimsbüttel. Sie wird von ca. 100 Kindern besucht, deren Eltern monatlich 40,00 Euro Schulgeld zahlen.
Wir trauen den Organisatoren zu, dass sie für den Transport des Schiffes weitere Sponsoren finden. Ein anderes Problem ist aber die Bezuschussung von sozialschwachen Kindern, die begabt sind und teilnehmen möchten. Hier sucht der Verein Patenschaften. Die Finanzkommission bittet das Parlament, die Patenschaft für acht Kinder für zwei Jahre i.H.v. insg. 3.600,00 Euro zu übernehmen ( 8 x 24 Monate x 40 Euro).

Antrag

Für Investitionen und Patenschaften 15.000,00 Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, den Verein mit 7.680,00 Euro zu fördern.


Projekt 15
Einrichtung des neuen Herz As im Neubau in der Norderstraße

Projekt Träger

Herz As Hamburg e.V., Norderstraße 66, 20097 Hamburg, Tel. 23 26 22

Projekt Beschreibung

Das Herz As ist eine Tagesaufenthaltsstätte für Obdach- und Wohnungslose. Hier werden auch Beratungen und andere Lebenshilfen gewährt. Es gibt ein Kleiderlager, einen Wasch- und Trockenraum und eine Küche zur Ausgabe von Mittagessen. Diese Tagesaufenthaltsstätte dient auch als Erreichbarkeitsadresse für die Betroffenen (ca. 900 Personen).
Der baufällige Pavillon (1981 vom Springer-Verlag gespendet) mußte abgerissen werden. An derselben
Stelle wird derzeit ein Neubau errichtet, in dem das Herz As neue, größere Räume erhält. Die Baukosten und alle Nebenkosten (wie sanitäre Anlagen etc.) sind finanziert. Die vorhandenen Möbel werden, soweit möglich, weiter genutzt, es fehlen allerdings noch viele Einrichtungsgegenstände und eine Telefonanlage.

Antrag

17.800,00 Euro für Möbel und Telefonanlage

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, dieses Projekt mit 17.800,00 Euro zu fördern.


Projekt 16
Transporter für die Wilhelmsburger Tafel

Projekt Träger

Arbeitsloseninitiative Wilhelmsburg e.V., Vogelhüttendeich 55, 21107 Hamburg, Tel. 753 42 04

Projekt Beschreibung

Im „Alten Deichhaus“ hat die von der Arbeitsloseninitiative betriebene Wilhelmsburger Tafel ihre Ausgabestelle. An jedem Ausgabetag werden dort 70 Leute versorgt. Der Bus, mit dem die gespendeten Lebensmittel abgeholt werden, muß ersetzt werden. Daimler Chrysler bietet einen Transporter mit Kühlaggregat zum halben Listenpreis an, wenn die andere Hälfte der Kosten, 21.000,00 Euro, gespendet wird. 2000,00 Euro hat die Affinerie Wilhelmsburg zugesagt. Die Arbeitsloseninitiative bittet nun das Spendenparlament, den noch offenen Kostenanteil zu übernehmen.
Bei der Pachtung des Deichhauses hatte das HSP im April 2000 mit 25.000,00 DM kräftig geholfen. Dieses Haus ist inzwischen zu einem vielbesuchten Zentrum der Armenhilfe in Wilhelmsburg geworden.

Antrag

19.000,00 Euro zum Kauf des Transporters

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, den Träger mit 15.000,00 Euro zum Kauf eines neuen Transporters für die Wilhelmsburger Tafel zu fördern.


Projekt 17
Ein Kinder-Jugend-Kulturzelt für Hamburg, „Abrax Kadabrax“, Zirkus der evangelischen Jugend Hamburg

Projekt Träger

Ansgarkirchengemeinde Altona, Griegstraße 1A, 22763 Hamburg, Tel. 390 79 43

Projekt Beschreibung

Seit fünf Jahren arbeitet der Zirkus sozial-kulturell mit Heranwachsenden. Er erreichte 2002 rd 800 Kinder und Jugendliche als Agierende bei zahlreichen Auftritten im Hamburger Raum. Zirkuskunst und Theaterspiel werden in den Produktionen miteinander verbunden. Keimzelle und räumliches Umfeld ist die Ansgarkirche in Altona.
Der Zirkus hat zwei Standbeine. a.) die kontinuierliche Gruppenarbeit an 4 Tagen in der Woche und b.) mehrtägige Mitmach- Projekte und Aktivitäten im Hamburger Raum als Vor-Ort-Angebote.
Insbesonders für die Arbeit zu b.) soll ein Zirkuszelt angeschafft werden. Es ist als Mittelpunkt der zirkuspädagogischen Arbeit gedacht, die als präventive Integrationspädagogik zu verstehen ist. Über einen möglichen Standort laufen Verhandlungen. Das Zelt soll sowohl Übungs- und Aufführungsort der Zirkus-Theaterproduktionen von Abrax-Kadabrax, als auch flexibler Projektraum für alle Arten integrativer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen aus ganz Hamburg sein. Regionale Ferienangebote und Festivals der darstellenden Künste für Kinder und Jugendliche auf europäischer Ebene (der Zirkus hat an solchen Veranstaltungen bereits teilgenommen) könnten ebenso hier stattfinden.

Antrag

20.000,00 Euro von ca. 40.000,00 Euro Gesamtbedarf

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 5.000,00 Euro für den Schwerpunkt `Integrationsarbeit` zu fördern. Das Geld würde erst ausgezahlt, wenn Gesamtfinanzierung und Genehmigungsverfahren unter (Zelt)Dach und Fach sind.


Projekt 18
Beleuchtungs- und Beschallungsanlage für die Aussenbühne im Treffpunkt SternChance

Projekt Träger

SternChance e.V.- kulturell bildend sozial - Schröderstiftstraße 7, 20146 Hamburg, Tel. 43281894

Projekt Beschreibung

Der Träger hat 1999 und 2000 insg. 33.400,00 DM vom HSP erhalten.
Die SternChance ist ein Treffpunkt, besonders für die sozial schwachen, aber auch für alle anderen Anwohner in Altona. Soziale Gruppenarbeit und ein umfangreiches Kursangebot (Musik- und Computerkurse, Deutschkurse für Ausländer etc.) finden hier statt. Die Kurse werden durch Teilnahmegebühren, aber auch durch staatliche Zuschüsse finanziert. Sozial Schwache erhalten das Angebot kostenlos. Das gesamte Projekt wird außerdem durch ein kommerziell geführtes Café finanziell mitgetragen.
Die 1999 vom HSP gespendete Bühne wurde nun mit Hilfe von Haspa und Eigenmitteln überdacht. Dadurch wurde der Einbau einer professionellen Beleuchtungsanlage möglich, aber auch notwendig. Zusätzlich wird dringend eine Übertragungsanlage für die zahlreichen Konzerte benötigt.

Antrag

5.000,00 Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 4.000,00 Euro zu fördern.


Projekt 19
Aufklärungsaktion über das Down-Syndrom

Projekt Träger

KIDS Hamburg e.V. - Kontakt- und Informationszentrum Down-Syndrom-, Monetastraße 3, 20146 Hamburg, Tel. 38 61 67 79

Projekt Beschreibung

Der Verein KIDS Hamburg ist eine Initiative von Eltern mit Kindern, die das Down-Syndrom haben. Das HSP hat 2000 und 2001 bereits mit insg. 18.419,00 DM geholfen.
Eltern dieser von Geburt an behinderten Kinder geraten in eine Isolation. Auch die Kinder selbst können ohne pädagogische Unterstützung nicht integriert werden. Um auf die Möglichkeiten zur Förderung von Kindern mit Down-Syndrom aufmerksam zu machen, soll im Oktober (Deutscher Down-Syndrom Monat) dieses Jahres, dem „Europäischen Jahr der Menschen mit Behinderungen“, eine Plakataktion in den Verkehrsmitteln des HVV stattfinden. Mit dem Aushang von 500 Plakaten soll eine besondere Sensibilität der Öffentlichkeit, mehr Achtung, mehr Entgegenkommen, mehr Dazugehörigkeit für die Betroffenen erreicht werden. Plakatherstellung und Aushang kosten insg. 6.655,00 Euro. Der Verein KIDS Hamburg kann diese Kosten zusätzlich zu allen anderen finanziellen Verpflichtungen nicht tragen und bittet darum das Spendenparlament um Hilfe.

Antrag

6.655,00 Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit bis zu 6.655,00 Euro zu fördern.


Projekt 20
Psychiatrische Versorgung von Obdachlosen in der Tagesaufenthaltsstätte für Obdachlose in der Bundesstraße 101, 20144 Hamburg, Tel. 401 782 11

Projekt Träger

Freundeskreis Ochsenzoll e.V., Haus 30, Langenhorner Chaussee 560, 22419 HH, T. 52712538

Projekt Beschreibung

Die medizinische Versorgung obdachloser Menschen mit psychischen Erkrankungen ist in Hamburg nach wie vor lückenhaft. Das einzige regelmäßige Angebot ist das 2001 vom HSP geförderte Projekt in der Bundesstraße. Die Tagesaufenthaltsstätte des Diakonischen Werkes hat in Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis Ochsenzoll seit Beginn des Jahres 2002 bis zum Mai 2003 wöchentliche Sprechstunden angeboten. Dr. Becker hat für ein Honorar von 25,- Euro pro Stunde obdachlose Menschen untersucht, beraten, therapiert oder weitervermittelt. Das Angebot wurde von Obdachlosen aus der Tagesstätte aber auch aus Pik As, aus der „Krankenstube“, aus der Kemenate und durch den Mitternachtsbus Vermittelte angenommen. Nun ist die Anschubfinanzierung verbraucht. Alle Anträge an Stiftungen, Firmen, Ärztekammer, Patriotische Gesellschaft haben noch nicht zum Erfolg geführt. Es besteht aber Hoffnung, dass eine Regelfinanzierung erreicht wird.

Antrag

Der Freundeskreis Ochsenzoll bittet um 6.000,00 Euro Honorarmittel (mtl. 20 Std. je 25,00).

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 6.000,00 Euro zu fördern.


Projekt 21
Eine neue Küche in der Wohneinrichtung für Behinderte Karlshöhe 60

Projekt Träger

Verein Integratives Wohnen e.V., Schellingstraße 10, 22089 Hamburg, Tel. 68 35 66

Projekt Beschreibung

Seit 25 Jahren betreut der Verein Menschen beiderlei Geschlechts, die als Jugendliche oder Erwachsene aus verschiedenen Gründen nicht oder noch nicht in der Lage sind, ohne Unterstützung zu leben. Bei Gründung widmete sich der Verein ausschließlich der Integration sehgeschädigter Menschen, inzwischen gehören auch Menschen mit Mehrfachbehinderungen, auch psychischen Behinderungen, zur betreuten Klientel. Neben drei Übergangseinrichtungen unterhält der Verein zwei Langzeiteinrichtungen. In einer von ihnen muß nun die Küche komplett erneuert werden: In der Wohngruppe Karlshöhe leben zur Zeit zehn, zum Teil Mehrfachbehinderte zwischen 18 und 49 Jahren. Das ehemalige Gesindehaus auf dem Gelände des Umweltzentrums wurde 1993 bezugsfertig. Bei der mit Hilfe von Handwerksfirmen und ehrenamtlicher Unterstützung der Bewohner/innen und Mitarbeiter/innen durchgeführten Renovierung war aus Geldnot eine alte Kücheneinrichtung übernommen worden. Diese ist nach intensiver Nutzung nach 10 Jahren endgültig ausmusterungsreif.
Die neue Küche soll sich einerseits dem Stil des Hauses - mit viel Holzelementen versehen - anpassen, andererseits muss sie sehr stabil (hohe Beanspruchung durch viele Tagesgäste und auch durch unbeholfene Hände) und z.B. mit Schiebetüren (Sehbehinderte und Blinde erkennen offenstehende Türen meist zu spät) ausgestattet sein.

Antrag

Vollfinanzierung der Küche i.H.v. 15.000,00 Euro

Empfehlung und Genehmigung

Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt mit 10.000,00 Euro zu fördern, der Verein sollte sich mit 5.000,00 Euro an den Schönheits-Holzelementen beteiligen.


Projekt 22
Mittel aus dem Feuerwehrtopf (§5 Geschäftsordnung)

Projekt Träger

Diakonisches Werk Hamburg

Projekt Beschreibung

-

Antrag

7.980,00 Euro

Empfehlung und Genehmigung

Vereinsvorstand, Präsidium und Finanzkommission haben sich einvernehmlich dafür ausgesprochen, dem Diakonischen Werk Hamburg 7.980,00 Euro zur Verfügung zu stellen. Mit diesem Betrag wurden Möbel und Geräte für ein Warte- und Sprechzimmer in einem Container auf dem Gelände des Pik As angeschafft, in denen ab Juni 2003 in Zusammenarbeit mit der Caritas medizinische Versorgung für wohnungslose Hamburger Bürger angeboten wird.


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