Schulverein Gesamtschule Alter Teichweg 200 e.V., Alter Teichweg 200, 22049 Hamburg
Die Stadt Hamburg hat in der Nähe der Gesamtschule Alter Teichweg einen großzügig gestalteten Spielplatz für Schulkinder angelegt, der zum Toben und Spielen einlädt. Dort gibt es Baumhäuser, Rollschuhbahnen, breite Wege zum Seifenkistenfahren u.a.m.. Leider wird diese Oase nur benutzt, wenn die Grundschullehrer mit den Schulkindern dorthin gehen. Die Eltern schicken ihre Kinder nicht. Sie haben Angst, sie unbeaufsichtigt dort spielen zu lassen, weil der Spielplatz u.a. von Menschen mit Alkoholproblemen frequentiert wird. Wegen der hohen Arbeitslosigkeit in diesem Stadtteil ist es aber besonders wichtig, dass die Kinder aus ihrer häuslichen Isolation herauskommen und mit anderen Kindern spielen. Der Schulverein möchte nun den Spielplatz nachmittags "sicher" machen. Für 5 Tage in der Woche soll für zwei Stunden nachmittags eine bezahlte Aufsicht eingesetzt werden, die die Kinder vor Belästigungen schützt und sie in ihrem Spiel aktiviert und unterstützt. Der Schulverein übernimmt die Organisation und die Verwaltung des Geldes. Nach einem Probejahr soll ein Elterndienst die Aufgabe übernehmen und die Kosten sollen durch einen kleinen Beitrag aufgebracht werden.
2.240,00 Euro werden benötigt, um ein Jahr die Spielplatzaufsicht zu finanzieren.
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, den Schulverein Gesamtschule Alter Teichweg mit 2.240,00 Euro zu fördern.
Stiftung Freie evangelische Gemeinde in Norddeutschland, Hohe Weide 17, 20259 HH, T. 4300025
1997 erhielt das Projekt 9.800,00 DM vom Spendenparlament für Bau- und Instandsetzungsmaßnahmen.
Das internationale Diakonie Café "why not?" im Karolinenviertel ist Treffpunkt für Menschen aus über 30 Nationen, die als Migranten, Asylbewerber oder Flüchtlinge in Hamburg leben. Sie kommen, um das Angebot "Begegnung, Beratung und Schulung" in Anspruch zu nehmen. Besonders die Sprachkurse werden stark besucht. Es laufen jeweils parallel fünf Kurse mit bis zu 100 Teilnehmern über 16 Wochen mit je 160 Stunden. Für die Teilnehmenden sind diese Kurse existenziell wichtig. Der Unterricht wird durch das Amt für Schule finanziell gefördert. Den geforderten Eigenanteil können viele nicht zahlen, da ca. 80% von ihnen Unterhalt vom Sozialamt oder nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten. "why not?" kann die Kosten der laufenden Arbeit mühsam zusammenbringen, nicht aber das Geld für Investitionen.
Zwei Schulungsräume im Souterrain wurden im August 2002 bei starken Regenfällen überflutet. Die Fußböden müssen erneuert werden, der Vermieter zahlt nicht. Außerdem werden für den Unterricht zwei stationäre Leinwände und zwei Flipcharts gebraucht.
Für 115 qm Teppichboden, dampfdurchlässig (qm/22 Euro): 2.530,00 Euro, für zwei Leinwände (820,00) und zwei Flipcharts (380,00): 1.200,00 Euro = insg. 3.730,00 Euro
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, den Treffpunkt "why not?" mit 3.730,00 Euro zu fördern.
Gemeinwesensarbeit St.Pauli-Süd e.V., Hamburger Hochstraße 2, 20359 Hamburg, Tel. 319 36 23
1998 erhielt der Träger für Gruppenarbeit mit Kindern vom Spendenparlament 7.500,00 DM.
KÖLiBRi ist ein Stadtteilkulturzentrum. Neben einem vielfältigen Kulturangebot, das die Besonderheiten der multikulturellen Szene in St.Pauli berücksichtigt, wird allgemeine Sozial-und Jugendarbeit geleistet.
Seit Jahren wird im Kinder-und Jugendbereich Hausaufgabenhilfe und Nachhilfe angeboten. Diese Hilfe wurde bisher vom studentischen Jugendprogramm -SJP- der Universität kostenlos durchgeführt. Das SJP Programm wurde nun ersatzlos gestrichen. Die Hausaufgabenhilfe ist ein elementares Angebot in der Kinder-und Jugendarbeit. Viele Eltern können nicht ausreichend Deutsch, haben einen sehr niedrigen Bildungsstand oder befinden sich in einer desolaten Lebenssituation sie können ihren Kindern nicht helfen. Um die Schule erfolgreich abzuschließen und ggf. auch eine Lehre zu beginnen, ist die Fortsetzung des Projekts wichtig. Das KÖLiBRi sucht derzeit nach neuen Wegen der Finanzierung - für 2003 bisher ohne Erfolg. Es werden wechselnd ca. 40 Kinder und Jugendliche unterrichtet. Für das Projekt werden für Honorare und Sachmittel 19.156,00 Euro p.a. benötigt.
10.000,00 Euro, die Hälfte der Kosten hofft der Träger durch Spenden aufzubringen.
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, die Hausaufgabenhilfe im Kölibri mit 10.000,00 Euro zu fördern.
Evangelische Stiftung Alsterdorf, Alsterdorfer Straße 461, 22337 Hamburg, Tel. 59 35 59 00
Das Spendenparlament hat dem Trägerverein 1998 für eine betreute Wohngruppe in Neu-Allermöhe 20.000,- DM (Anschaffung eines behindertengerechten Fahrzeugs) zugewandt.
Das Projekt "Servicewohnen für Familien mit behinderten Kindern und Jugendlichen" ist ein integratives Wohnprojekt, das in dieser Form bislang in Deutschland einzigartig ist. Das Besondere an dem Projekt ist, dass hier in 19 Wohnungen außerhalb des eigentlichen Anstaltgeländes Familien mit ihren behinderten und nichtbehinderten Kindern und Jugendlichen in einer Gemeinschaft zusammenwohnen. Zusätzlich wohnen dort noch 5 Erwachsene mit Behinderungen.
Um allen Bewohnern unter fachgerechter Anleitung eine Möglichkeit zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper zu geben, ist geplant, in der Wohnanlage einen Fitnessraum mit 11 Geräten her- und einzurichten. Im ersten Jahr sollen die Bewohner neben der spontanen Nutzung unter Anleitung von Sporttherapeuten (wöchentlich 2 Stunden) mit den Geräten und ihren eigenen Leistungsmöglichkeiten vertraut gemacht werden. Die Honorarkosten sollen im Folgejahr von den Krankenkassen übernommen werden.
Kinder und Jugendliche mit Behinderungen haben außer Schulsport und therapeutischen Anwendungen wenig Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung. Der Zutritt zu gängigen Fitnesscentren ist ihnen kaum möglich. Da über 50% der Familien von Sozialhilfe leben, könnten sie den Eintritt in ein solches Fitnesscenter auch nicht bezahlen, ebensowenig die Einrichtung des geplanten Fitnessraumes.
6.750,00 Euro (4.750,00 Euro für Raumgestaltung und Geräte und 2.000,00 Euro für Honorarkosten).
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission die Einrichtung des Fitnessraumes mit 6.750,00 Euro zu fördern.
Hilfe für das Leben e.V., Bei der Christuskirche 3, 20259 Hamburg, Tel. 43 18 8818
Seit 1994 gibt es in angemieteten Räumen der Christuskirche einen Schülerkreis, in dem bis zu 20 Schüler (überwiegend Gesamtschüler mit großen Lernschwierigkeiten) nachmittags betreut werden (gemeinsames Mittagessen, Schularbeitenhilfe, Freizeitgestaltung).
Die positiven Erfahrungen mit dieser Einrichtung sollen nun in Räumen der Förderschule Carsten-Rehder-Straße (oberhalb des Fischmarktes gelegen) mit der Einrichtung eines zweiten Schülerkreises genutzt werden. Die Förderschule hat z.Zt. 247 Schülerinnen und Schüler, davon 66% mit nichtdeutscher Muttersprache. Die Hälfte der Schülerschaft (aus insg. 21 "zuführenden" Meldeschulen) hat neben dem Förderbedarf beim Lernen zusätzlichen Förderbedarf im Bereich des Verhaltens.
Die Räume für den Schülerkreis werden kostenlos zur Verfügung gestellt die pädagogische Arbeit wird ehrenamtlich geleistet. Der Koch für das gemeinsame Mittagessen wird bezahlt (12 Euro/Std.). 15 Anmeldungen für die regelmäßige Teilnahme der Schüler liegen bereits vor.
Für die Erstausstattung (u.a. Sofa, Musikinstrumente, Arbeitsmaterial und Lernspiele) werden insg. 3.000,00 Euro beantragt.
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, den Schülerkreis mit 3.000,00 Euro zu fördern.
Asbuka e.V., Russischsprachiger Verein für Bildung, Kultur und Integration,
Hospitalstraße 109, 22767 Hamburg, tel. 30 60 65 08
Die im November 2001 vom Spendenparlament mit einer Anschubfinanzierung von 4.800,00 DM geförderten Sprachkurse des Vereins in Neu-Allermöhe haben eine Anschluß-Finanzierungszusage vom Kinder- und Familienzentrum erhalten.
Die vielfältige Arbeit des 1994 gegründeten Vereins auf dem Gebiet der Integration russischsprachiger Menschen in Hamburg (Aussiedler, jüdische Migranten, russische Fachkräfte mit Arbeitsverträgen in Deutschland, binationale Familien und der russischen Kultur gegenüber aufgeschlossene Deutsche) wird seit einem Jahr durch eine Jugendgruppe ergänzt. Bis jetzt ehrenamtlich angeleitet durch die russische Regisseurin-Entertainerin und Erzieherin, Frau Irina Kaiser, werden kleine Theaterstücke erarbeitet, aber auch die Dinge des täglichen Lebens diskutiert und in Theateraktionen verarbeitet. Die Vereinsmitglieder (über 180 Erwachsene und rd. 150 Kinder und Jugendliche) möchten so die Jugendlichen, die den Angeboten für Kinder entwachsen sind, an sich binden und ihnen helfen, sich zu orientieren und drohenden negativen Einflüssen gegenüber gewappnet zu sein.
Um die Arbeit der Jugendgruppe zu stabilisieren und zu erweitern, werden insg. 1.500,00 Euro für ein Jahr (Honorare 1.200,00 Euro und Sachmittel 300,00 Euro) beantragt.
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, die Theatergruppe mit 1.500,00 Euro zu fördern.
Spielepark e.V., c/o Artur Kebernik, Alte Landstraße 7, 22962 Siek, Tel. 04107/7358
Der Spielepark e.V. betreut Suchtkranke, die auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht vermittelbar sind und bei denen aus verschiedensten Gründen Arbeitsförderungs- / Fortbildungsmaßnahmen nicht greifen. Ziel der Vereins ist es, ihrer Klientel über Aufwandsentschädigungen (max 45 Euro /Tag) für erfolgreich geleistete Arbeit ein neues Selbstwertgefühl zu geben, um dann über weiterführende Maßnahmen die Resozialisierung voranzutreiben.
Mittel zum Zweck sind derzeit 5 Groß- und viele Kleinspielgeräte, die Einrichtungen von Kinder- Jugend- und Sozialarbeit mietfrei gegen Erstattung der Personalkosten zur Verfügung gestellt werden. Im Juli 1998 half das Spendenparlament dem Verein in der Startphase mit 13.900,00 DM zur Anschaffung von zwei Kfz - Anhängern zum Transport der Geräte zum jeweiligen Veranstaltungsort.
Bei den ca. 90 Einsätzen der Geräte pro Jahr wird Transport, Aufbau, Betreuung, Abbau und Pflege der Spielgeräte aus einer Gruppe von 50 - 70 Suchtkranken durchgeführt, die von ehrenamtlichen Helfern des Vereins beaufsichtigt werden. Bei großen Veranstaltungen sind bis zu 45 Suchtkranke im Einsatz. Besonders die an den Spielgeräten betreuten Kinder vermitteln den betreuenden Suchtkranken das Gefühl, gebraucht zu werden und etwas wert zu sein.
Trotz guter Pflege beträgt die Lebensdauer von Großspielgeräten im Durchschnitt nur ca. 3 Jahre. Um das Angebot aufrecht zu erhalten, bzw. ausdehnen zu können, sollen 2 neue Großspielgerräte angeschafft werden.
Zur Anschaffung von 2 Großspielgeräten werden 10.000,00 Euro benötigt. Ein schriftliches Angebot liegt vor.
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, den Verein Spielepark mit 10.000,00 Euro zu fördern.
Förderkreis Psychiatrie Eilbek e.V., Jüthornstraße 42, 22043 Hamburg, Tel. 682 826-66
Der Förderkreis kümmert sich um betreutes Wohnen, Eingliederungs- und Rehahilfen, Arbeitsplätze für psychisch Kranke in der Region Eilbek. Ebenso leistet er Beratungs- und Öffentlichkeitsarbeit für diesen Personenkreis.
Ein Teil der Patienten sind - auch aufgrund ihrer Krankheit - sehr hoch verschuldet. In den bestehenden Schuldnerberatungsstellen entstehen immer größere Probleme bei Inhalten, Kosten und vor allem bei den Wartezeiten.
Der Verein möchte deshalb ein Schuldnerberatungsprojekt nach dem Ochsenzoller Modell vorerst für ein Jahr starten. Übernahme aller Verwaltungskosten und Bereitstellung der benötigten Räumlichkeiten sind geklärt, es fehlt nur noch die Unterstützung für die Honorarkosten. Eine entsprechend qualifizierte Honorarkraft ist bereits gefunden.
2.200,00 Euro für Beratungshonorare für ein Jahr mit einem Angebot von wöchentlich 2 - 3 Stunden.
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, die Schuldnerberatung für psychisch Kranke mit 2.200,00 Euro zu fördern.
z.Zt.: Evangelische Fachhochschule für Sozialpädagogik des Rauhen Hauses (das Projekt soll in Zukunft von einem eigenständigen gemeinnützigen Verein betrieben werden)
Der Träger erhielt vom Spendenparlament für das Kulturzentrum "Knöterich" 1996 und 1999 DM 16.380,-.
In dem Kostnix Laden (85 qm in zentraler Lage von Billstedt) werden noch funktionsfähige Gebrauchs-gegenstände des täglichen Bedarfs / Spielzeug und Bücher kostenlos an Bedürftige abgegeben. Der Laden hat dreimal wöchentlich geöffnet. Neben der Funktion der "Verteilung" an Bedürftige werden den Besuchern in einem "Cafébereich" Kaffee und Kekse und das Gespräch angeboten. Dieses Gespräch wird von vielen isolierten und vereinsamten Menschen gesucht. Es kommen je Öffnungszeit ca. 50 Besucher - überwiegend Bedürftige aus Billstedt und Horn - Sozialhilfeempfänger, Obdachlose, Alleinerziehende. Der Laden ist meist "überlaufen". Die Kosten für den Betrieb des Ladens (Miete und Nebenkosten) belaufen sich auf 10.800,00 Euro p.a..
10.800,00 Euro zur Deckung der Mietkosten im ersten Vereinsjahr.
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, den Laden "Kostnix" nach Vereinsgründung mit 5.400,00 Euro zu fördern.
Nutzmüll e.V., Mendelssohnstraße 13, 22761 Hamburg, Tel. 89 06 63 - 0
Im Jahre 1997 hat der Verein Nutzmüll das Projekt "Recycel Bar" mit Hilfe des Spendenparlaments auf den Weg gebracht. Dort werden inzwischen täglich 80 - 130 Mittagessen ausgegeben, 11 Schwerbehinderte haben einen Arbeitsplatz gefunden.
Im Laufe diesen Jahres soll ein weiteres Projekt, "bahrena" - ein Bürgerzentrum in Bahrenfeld - entstehen. In einem multifunktionalen Raum soll die Möglichkeit für private Feiern zu erschwinglichen Preisen, für Veranstaltungen und auch für Gesundheitsmaßnahmen geschaffen werden. In Bahrenfeld leben viele ältere, alleinstehende Menschen, Menschen mit geringem Einkommen, die aus ihrer Isolation gelockt werden sollen. Weitere vier Arbeitsplätze für Schwerbehinderte könnten entstehen.
Nutzmüll hat bereits einen 10jährigen Mietvertrag mit einer günstigen Miete unterschrieben. Für die Ausstattung des 145 qm großen Raumes bittet der Verein nun um Hilfe des Spendenparlaments. Für Fußboden, Beleuchtung, eine kleine Küche, Tische, Stühle und Beschallung werden Kosten von 40.000,00 bis 50.000,- Euro geschätzt. Nutzmüll bittet um den Betrag von 15.000,00 Euro. Weitere Anfragen um Unterstützung des Projekts wurden bereits an den Bezirk Altona, den Bußgeldfonds, die Haspa und andere potentielle Spender gestellt. Die Erfahrung hat gezeigt, dass eine Zusage des Spendenparlaments weitere Spendenaktionen erleichtert: das Hamburger Spendenparlament könnte als Katalysator wirken.
15.000,00 Euro
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt "bahrena" mit 10.000,00 Euro zu fördern, wenn die Gesamtfinanzierung gesichert ist.
"Die Hummel" - Ambulante Beratungs- und Behandlungsstelle mit Café im SuchtTherapieZentrum Hamburg (STZ) - eine Einrichtung der Martha-Stiftung, Am Hehsel 40, 22339 Hamburg, Tel. 538 10 38
Die Martha-Stiftung hat vom Spendenparlament bisher 7.500,00 DM für das Seniorenzentrum St.Markus und 15.000,00 Euro für ein Nachsorgezentrum erhalten.
"Die Hummel" ist eine Einrichtung der Suchtkrankenhilfe - wie der Name andeutet - in Hummelsbüttel. Pro Jahr werden rund 700 Klienten betreut. Als niedrigschwelligen Einstieg in die Beratung und zur Stabilisierung während der Behandlung gibt es für alle ein offenes Laufangebot. Diese Gruppe trägt wesentlich dazu bei, die Suchtkranken durch Leistungsforderung aus ihrer sozialen Isolation herauszulösen. Der Gruppenleiter, ein inzwischen "trockener" ehemaliger Klient, hat seinen Dienst bisher ehrenamtlich versehen, ist aber auf Dauer auf ein Honorar angewiesen. Die Laufgruppenarbeit ist weder bei Krankenkassen noch Sozialbehörden zuwendungs- oder abrechnungsfähig. Deshalb wird das Spendenparlament um Hilfe gebeten. Langfristig soll eine interne Finanzierungsmöglichkeit aufgebaut werden.
30,00 Euro wöchentliches Honorar für zwei Jahre je 50 Wochen = 3.000,00 Euro.
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt "Laufgruppe" mit 3.000,00 Euro zu fördern.
Allerleirauh e.V., Beratung bei sexuellem Missbrauch, Menckesallee 13, 22089 HH, Tel. 29834483
Allereirauh e.V. ist ein professionell geführter, im Wesentlichen von der Jugendbehörde finanzierter Verein, der sich in Kursen und Seminaren mit von sexuellem Missbrauch Betroffenen darum bemüht, erlittene seelische Verletzungen zu heilen und auch präventiv Jugendleiter im Umgang mit solchen Betroffenen anzuleiten.
Das Modellprojekt "Handeln gegen sexualisierte Gewalt" wendet sich in den sozialen Brennpunkten Jenfeld, Farmsen und Rahlstedt sowohl an betroffene Mädchen wie auch an Jugendleiter und Fachkräfte der Region. Es werden Selbstbehauptungskurse für Mädchen ab 10 Jahren und Seminare zur Koordination von Hilfen angeboten sowie Fortbildungs- und Beratungskurse für Fachkräfte der offenen Jugendarbeit zu diesem Thema. Im ersten Halbjahr dieses Projektes waren über 300 Kursteilnehmer zu verzeichnen, in erster Linie weibliche Teilnehmerinnen zwischen 10 und 25 Jahren, die entweder als Betroffene aus ihrer so geschaffenen Isolation herausgeführt werden müssen und solche, die durch entsprechende Maßnahmen und Techniken lernen, wie man diesen Bedrohungen wirksam widerstehen kann.
Das Präventionsprojekt, das außerhalb der öffentlichen Finanzierung läuft, ist bereits mit großem Erfolg seit August 2002 aktiv. Es wurde von diversen Sponsoren gefördert. Diese Sponsoren sind weiter tätig, jedoch entsteht für 2003 eine Lücke von 19.000,00 Euro. Bei einem Gesamtbedarf von 41.000,00 Euro für 2 Teilzeitkräfte und Sachbedarf ist der Träger sicher, weitere 9.000,00 Euro im Jahresverlauf zu mobilisieren.
10.000,00 Euro für die Restfinanzierung
Das Parlament übernahm die Empfehlung der Finanzkommission, das Projekt "Handeln gegen sexualisierte Gewalt gegen Mädchen" mit 10.000,00 Euro zu fördern.